london & west sussex im november – part 3: worthing

nachdem ich aus der horror-unterkunft ausgecheckt hatte, fuhr ich zur victoria-station, um von dort aus den nächsten zug nach worthing zu nehmen. wie angenehm übrigens, im besitzt einer kreditkarte zu sein! ich konnte vieles ganz einfach damit bezahlen, so auch das zugticket. nach 1,5 std. erreichte ich den bahnhof in worthing – ich war endlich mal wonanders in england als in london! als ich aus dem zug stieg, bemerkte ich direkt die milde luft – wie im frühling! und die sonne schien. sagt nochmal jemand, in england sei immer schlechtes wetter und es würde regnen …

gordie musste arbeiten, aber er wollte mich mittags gegen 1 uhr am bahnhof abholen und mein gepäck ins auto packen, damit ich es nicht die ganze zeit am strand rumschleppen musste. ich hatte mir vorgenommen, dass ich erstmal alleine worthing erkunde und mir den strand angucke. ich musste noch eine weile warten, bis gordie kam, und ich wurde dadurch immer nervöser 😅 der erste eindruck ist immer sehr entscheidend … tja, mein erster eindruck von ihm war dann eher ernüchternd, da er doch um einiges älter aussah als auf dem foto, auch wenn ich mir schon dachte, er sieht für 57 noch sehr jung aus. auch von der figur her war es eine überraschung, durch gespräche über das essen stellte ich mir einen schlanken menschen vor, eventuell sogar dünnen, ich kannte nur ein foto, dass das gesicht zeigte. und seine nase sah sehr anders aus als auf dem foto, das war seltsam. aber gut, dass sind äußerlichkeiten.

gordie hatte ja nicht viel zeit, er fuhr mich aber zur promenade, dort ließ er mich raus und ich wir wollten uns dann später treffen. ich erkundete den strand und fand gegenüber der promenade einen riesen marks & spencer, wo es eine tolle auswahl an lebensmitteln gab. ich hatte hunger und brauche erstmal einen snack.

worthing war doch schöner als gedacht, mir hat die atmophäre dort sehr gut gefallen. schade nur, dass es keinen sandstrand gibt, aber sandstrände findet man in england glaube ich eh nicht so häufig. die seebrücke war sehr schön, und der sonnenuntergang auch.

als es dann komplett dunkel wurde, fing es leider an zu regnen. ich ging in richtung geschäfte und stellte mich dort in einen buchaden-eingang, der allerdings gerade zumachte. leider machten die geschäfte dort schon früher dicht, sonst hätte ich noch shoppen gehen können. immerhin, der H&M hatte noch kurz geöffnet, dort konnte ich mich etwas aufwärmen. inzwischen war es doch merklich kühler geworden. ich rief gordie an und fragte, wie lange er noch brauchte. wieder musste ich eine weile auf ihn warten, mir war schon ziemlich kalt. als er endlich einen parkplatz gefunden hatte und mich vor dem geschäft traf, gab er mir zur begrüßung einen kuss auf die wange, also fand er mich wohl doch recht sympatisch 🙂 mittags konnte ich da noch keine sympathie seinerseits feststellen. wir gingen in einen fish & chips shop, dem blue ocean, und holten uns dort essen zum mitnehmen, da es nur draußen sitzplätze gab, fuhren zu gordie und aßen in seinem wohnzimmer. sein hund begrüßte mich stürmisch, immer und immer wieder, und wollte von mir gestreichelt werden. was für ein wildfang! wir unterhielten uns noch eine weile, dann meinte gordie, er müsse noch zu sainsbury’s und kissen für mich kaufen, also fuhren wir dorthin und kauften auch gleich noch etwas frühstück für mich ein.

geschlafen habe ich sehr gut, in einem extra zimmer und einem gemütlichen bett mit guter matratze. das war schon ein unterschied zu dem rattenloch in london ☺️ ich war sehr froh, dass ich bei gordie übernachten durfte.

der nächste tag fing dann erstmal sehr verregnet und stürmisch an …

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