hammaburg

ich bin da. ich wohne in hamburg. meine neue heimat. wow. es war so schwer und doch so einfach. man muss es nur tun.

am 01.11. war der umzug. es war sehr anstrengend, die ganze schlepperei. und wir hatten sogar noch hilfe von schnuppis papa, der hat rangeklotzt, und das in seinem alter! das war echt super, dass er mitkam, denn ich hatte so wenig kraft. die kartons und möbel waren so abartig schwer. wir hätten ewig gebraucht. das einladen hat lange gedauert. etwa fünf stunden. um halb 1 uhr nachts waren wir fertig, um 3.30 klingelte bereits wieder der wecker. ich hatte gar nicht geschlafen, denn die zeit um überhaupt zur ruhe zu kommen, war zu knapp. also durchgemacht. um kurz nach 4 uhr fuhren wir los. halb 9 uhr waren wir da. es war arschkalt, um die 0°c. aber wenigstens trocken. um viertel nach 9 kam der hausmeister und liess uns in die wohnung, da sich die maklerin etwas verspätete. als sie kam, machten wir uns direkt ans übernahmeprotokoll. das dauerte schon fast bis 10. und wir mussten doch schnell ausladen … als ich endlich die schlüsselübergabe durchhatte, waren die beiden schon halb fertig mit ausladen. alles in den zweiten stock. puh. ich konnte kaum was tragen, nur leichte sachen. ohne schlaf hatte ich noch weniger energie. wir waren gut in der zeit, dass schnuppi und sein paps rechtzeitig wieder loskamen. der sprinter musste noch am gleichen tag bis 18:00 uhr zurück. das haben sie auch geschafft.

und ich musste um 15 uhr bei der tk-gesundheit sein. vorstellungsgespräch. mir war alles so egal, dass ich sehr entspannt blieb. wollte wegen der langen fahrtzeit eh nicht unbedingt dort anfangen. aber ich wurde genommen … ich finde es irgendwie komisch, dass ich so leicht an jobs komme. ausgerechnet ich. ohne ausbildung und schulabbruch. hatten auch danach gefragt, das war aber wohl nicht abschreckend genug *lach* naja, nun hab ich einen job und muss mir vorerst keine gedanken machen, ist doch gut. und die fahrzeit – das ist nicht für ewig, ca. 4 monate. wenn ich mich gut mache, kann ich auch übernmommen werden. aber randstad sagt, die HDi versicherung will mich auch immer noch haben, ich könne da z.b. ab februar einsteigen … das wäre wesentlich näher, weil in hammerbrook, der weg würde nur etwa 30 min. dauern und ich müsste nicht einmal umsteigen. aber will ich denn dort anfangen??? ich habe keinen bock auf versicherungen. ich möchte irgendwas cooles machen. in hamburg gibt es viel arbeit. ich werde mich die nächsten wochen und monate mal umsehen. vielleicht kann ich auch was anderes machen. jetzt erstmal das.

hamburg ist stressig. ich habe derzeit keine große energie, ausser meine wohnung einzurichten und wichtige dinge einzukaufen, noch irgendwas in hamburg zu machen. hat ja auch noch zeit, ich wohne ja nun hier. den ersten weihnachtsmarktbesuuch werde ich schon noch schaffen 😉

die wohnung wird langsam. vieles ist noch nicht an seinem platz, aber ich richte mich, so gut es geh, ein. ich brauche noch ein paar möbel. kleiderschrank, sofa, schränke, regale. einen waschmaschinenstellplatz habe ich nicht, ich mag auch nicht in den waschsalon gehen, obwohl der nur wenige meter von haus entfernt ist. werde wohl vorerst versuchen, per hand zu waschen. ich finde die vorstellung, in einer öffentlichen waschmaschine meine wäsche zu waschen, eklig. da waschen bestimmt auch obdachlose oder weniger gepflegte menschen ihre wäsche. brr. ist bestimmt nicht gefährlich, aber ich mag das nicht. es gibt miniwaschmaschinen, vielleicht hole ich mir eine solche. mal sehen.

der aktuelle stand meiner wohnung. im wohn-und schlafzimmer gibt es noch kahle stellen, aber da müssen wie gesagt noch schränke und regale hin. ich habe übrigens noch nicht alles hier, es gibt noch in paar wenige möbel und nochmal die gleiche menge an kartons, ca. 20-25 stück geschätzt. muss mal schnuppi fragen, wieviele da noch sind.

was mir fehlt, sind vorhänge. da sind so gardinenschienen angebracht, und ich habe null ahnung, was da dran muss. hatte mir so rollaufhänger gekauft und an meine vorhangschals gemacht, aber die passen gar nicht in die schiene. mit sowas kenne ich mich überhaupt nicht aus. vorhangstange, schlaufenschal, fertig. das waren meine bisherigen erfahrungen. nun muss ich zwar keine löcher bohren, um die stangen anzubringen, aber dafür brauche ich erstmal einen kurs, was das für eine vorrichtung ist. zum glück haben viele der menschen gegenüber auch keine vorhänge und man kann da toll in die wohnungen gucken 😀 sind alles große altbauten mit großen fenstern. ich bin endlich wieder in einer großen großstadt. fühlt sich toll an.

übrigens: hier ist es ruhig. ich kann schlafen! das war ja das allerwichtigste. ich höre hier nur wenig, und nachts gar nichts. somit habe ich hier wohl das richtige haus erwischt. bloss die heizung will nachts nicht mehr so recht, da friere ich dann immer. husche dann schnell ins bett und mummle mich ein.

montag geht es mit dem job los. internet und telefon habe ich schon, umgemeldet bin ich auch, und bald geht es los mit dem alltag. alltag in hamburg. bin gespannt, wie es sich hier so lebt. und wann ich dann mal einen wochenendausflug ans meer machen kann. ist ja gerade etwas frisch, aber bis zum frühjahr oder sommer möchte ich ungern warten. vielleicht wird es ein winterlicher strandspaziergang 🙂

kurzurlaub in lübeck (2)

am mittwoch wurde ich kurz vorm wecker wach – perfekt! ich hatte gut geschlafen. im hotel war wenig los, daher gab es wohl wenig krach auf den hotelfluren. ich zog mich an und ging zum frühstücksraum. ich war dort der einzige gast. naja, es war auch schon viertel vor 10, und frühstück gab es nur bis halb 11. es gab ein reichhaltiges buffet, von dem ich mich bedienen konnte. habe mir zwei brötchen, käse, holsteiner pflaumenmus (lecker!) einen mini-muffin und eine mandarine genommen, dazu eilles tee. war alles frisch und gut, wunderbar.

wieder oben auf dem zimmer habe ich mich fertig gemacht und gepackt. ich hatte zum glück nur wenig dabei, meinen rucksack und noch ’ne umhängetasche mit extra schuhen für den strand. um 11 uhr habe ich dann ausgecheckt und bin mit dem bus zum ZOB gefahren. dort stand schon ein bus nach travemünde, und den habe ich direkt genommen. der fährt zwar länger als der zug, aber ich wusste ja nicht, wann ein zug kommt, die fahren nämlich nur einmal die stunde. so konnte ich wenigstens noch aus dem bus heraus etwas von lübeck und travemünde sehen. am strandbahnhof stieg ich aus, von dort sind es nur wenige meter zum strand. einmal schuhe gewechselt und dann ab durch den sand zum wasser 🙂 ach war das schön … diese brandungsgeräusche sind jedesmal wie eine kur für mich. der wind war gar nicht so dramatisch wie ich befürchtet hatte, es wurden ja sturmböen an der ostsee vorhergesagt, aber es war eigentlich nicht sonderlich windig, also normal für die see. auf sylt vor einigen jahren im juni flog ich dagegen fast weg … auch empfand ich die kälte gar nicht so schlimm. dennoch konnte ich nicht stundenlang dort rumlaufen, da es anstrengend war, und leider konnte man dort nirgends reingehen und sich aufwärmen. ich blieb deshalb auch in der nähe des bahnhofs. bei einer tasse tee auf’s wasser blicken und die möwen beim austernfang beobachten, das wäre toll gewesen … aber die kurze zeit am meer war trotdem wunderschön.

für die rückfahrt nach lübeck nahm ich dann den zug. der strandbahnhof ist total tot, wäre innen nicht die tourist info, in der eine frau auf kundschaft wartet. mich hat der bahnhof irgendwie an die DDR erinnert, meck pomm ist ja auch nicht weit entfernt, das hatte schon so ein wenig zonenflair. wahrscheinlich aber auch einfach deshalb, weil alles so verlassen war im november. die alte, stilgelegte bahnhofshalle hat mir gefallen.

in lübeck fuhr ich zum fegefeuer (hehe) und ging wieder in die altstadt. am lübecker dom kam ich vorbei, den ich mir auch von innen anguckte. leider musste ich gerade ziemlich dringend pipi und konnte mich nicht lange darauf konzentrieren. ich suchte erstmal eine toilette. in einem café fand ich dann eine. und dann hatte ich hunger. in einem stylishen burgerladen hoffte ich, endlich was vernünftiges zu futtern zu bekommen. ich bestellte falafel. 4,50€. ich wurde gefragt, ob ich vielleicht noch hummus dazu haben möchte. ich fragte, ob denn nicht ohnehin eine sauce dabei wäre. nein, das sei nicht wie im normalen dönerladen. hm. hummus 1,50€ extra … wow. naja, ich nahm es, da ich keine lust hatte, noch länger nach einem imbiss zu suchen. der laden machte ja einen guten eindruck. als ich dann mein essen serviert bekam, staunte ich nicht schlecht. eine kleine schüssel mit 5 falafel, dazu der hummus. kein salatblatt oder irgendein grünzeug dabei. puh. 6€ dafür … wie lieblos serviert. der hummus war ja wirklich lecker, die falafel war etwas trocken und etwas arg frittiert, aber eigentlich ja ganz passabel. aber so ganz ohne salat? ich schaufelte frustriert die falafel in meinen mund. gegenüber wäre ein mcdoof gewesen, und ich sehnte mich fast nach den versalzenen pommes dort … naja, man gönnt sich ja sonst nichts.

danach lief ich noch eine weile herum und ging dann zum bahnhof, da ich zeitig in hamburg ankommen wollte, damit ich meinen IC nicht verpasse. dort musste ich dann aber noch fast 1,5 stunden am bahnhof verbummeln. um irgendwas in hamburg anzugucken war die zeit zu kurz, also schlenderte ich durch die wandelhalle, bis mein zug endlich kam. der hatte dann erst 5 min. verspätung, die sich aber im lauf der fahrt auf 15 min. ausweiteten. und meinen RE in essen habe ich dann nicht mehr bekommen, obwohl ich es eilig hatte, da ich meine letzte straßenbahn ohnehin nicht mehr bekommen hatte und daher schoko fragte, ob er mich noch schnell mit dem auto abholen kann. es war ja schon spät, und nun kriegte ich gerade noch den nächsten RE, und um 23:30 uhr war ich dann endlich am mülheimer bahnhof. schoko kam mir schon in der bahnhofshalle entgegen. und, obwohl er ja früh raus musste, lässt er mich nicht hängen. ich glaube, ich sollte ihm mal einen kuchen backen.

ob ich nun nach lübeck ziehen will, weiß ich nicht so genau. ich glaube, mir ist die stadt doch zu klein, so schön sie auch ist. ich muss nach hamburg. vielleicht mal vorübergehend. wobei es schon verlockend wäre, wo man am wochenenden und an freien tagen so überall hinkönnte … hamburg ist nicht weit, in schleswig-holstein kenne ich eh noch nicht besonders viel, dann meck pomm, usedom, rügen … sogar nach dänemark kommt man recht fix. das wäre schon toll.

 

echt smart!

ich bin jetzt stolze besitzerin eines smartphones 😀

smart

ich hatte mir ja schon eine weile eins gewünscht, damit ich unterwegs ein navi habe, weil ich mich bei meinen ausflügen ja manchmal verlaufe, und oft schoko um hilfe bitten musste. das hat jetzt ein ende! 🙂

und das beste: das smartphone habe ich von der lieben kathi geschenkt bekommen! sie hat mir ihr altes vermacht, weil sie inzwischen ein neues hat. wobei alt kann man es wirklich nicht nennen, es sieht noch aus wie neu. es ist ein lumia 640 XL. bin auch super zufrieden damit, ich komme mit der bedienung klar und ich habe soweit alles, was ich brauche. schade ist bloss, dass es kein firefox dafür gibt, und anscheinend auch keinen adblocker, bisher wurde ich da nicht fündig. und ich fühle mich so verfolgt ohne, weil ich natürlich ständig werbung angezeigt bekomme von dingen, die ich vorher gegoogelt habe. naja, das ist alles nicht so wild. ich bin super happy über das handy. mir fehlt nur noch eine simkarte, eine speicherkarte und eine powerbank. wenn ich mal zeit finde zum shopppen, werde ich mir die sachen noch zulegen. ich arbeite ja fast nur noch 😉

vielen lieben dank nochmal, kathi, für das tolle geschenk! :*

tee-post!

die liebe kazi hat mir ein päckchen mit tee, den sie nicht mag, geschickt. und es lagen noch mehr tolle sachen im karton!

 

ganz viel teebeutelchen (die ich gleich in ein körbchen gepackt habe), loser roiboos-tee marzipan-zimt, teefilter, eine bade-essenz von kneipp mit tollem patchouli/sandelholz-duft, gummibärchen, geburtstagskarte und eine sheepworld glücksbringer pocket card, eine von der mama gehäkelten eule und ein „inkaafsmärksche“ (-> einkaufswagen-chip auf saarländisch 😀 ) mit anhänger.

ein tolles paket, über das ich mich sehr gefreut habe! danke kazi! :* 🙂 :*

freundschaftsgruss

 

es ist schon ein weilchen her, dass ich diese karte um den valentinstag rum erhalten habe. lara von dreaming today hatte dazu aufgerufen,  einfach mal jemandem, den man nicht mal kennt, eine freude zu machen und einen freudschaftsgruss zu schicken. nette idee!

in finnland, wo lara lebt, gibt es anstelle eines valentinstags einen freundschaftstag. für mich ist der valentinstag aber auch hier so ein tag, wo man jedem, den man gern hat, eine freude machen darf, ich habe das nie so eng gesehen.

lara hatte jedenfalls adressen gesammelt, und jeder teilnehmer bekam dann eine adresse zugeteilt. es ist gar nicht so leicht, jemandem ein kärtchen zu schreiben, von dem man rein gar nichts weiss. in meinem falle konnte ich aber wenigstens die mir zugeteilte person auf facebook „stalken“ und habe mir ihr profil angesehen. viel habe ich zwar nicht herausbekommen, aber immerhin grob eine ahnung, was sie für ein typ sein könnte. das hat gereicht, um eine passende karte und text auszusuchen. ich hoffe, sie hat sich darüber gefreut.

ich habe eine hübsche karte mit sprüchen ums thema freundschaft aus sachsen-anhalt bekommen. hier konnte ich auch gucken, von wem die karte stammt, da sie ihre blog-adresse mit in die karte geschrieben hat. das hatte ich leider vergessen bei meiner karte, aber mein blog ist ja eh nicht öffentlich sichtbar.

noch viel schöner ist es natürlich, von bekannten und freunden post zu bekommen, denn da hat man dann mehr bezug zur person. leider wird das briefe und kärtchen schreiben ja immer seltener, was eigentlich schade ist – wozu gibt es briefkästen? findet man zwischen rechnungen und werbung auch mal einen bunten brief oder eine karte, freut man sich doch immer sehr. diese art der komunikation darf nicht aussterben 🙂