hamburg 2019 (3)

als ich am freitag vormittag aufwachte und aus dem fenster blickte, regnete es bereits. mist. also gucken, was man in hamburg machen kann bei schietwedder. museum wäre gut, allerdings sind viele museen in hamburg teuer. ich sah mich nach einem kostenlosen museum um, viel auswahl gibt es aber nicht. also fuhr ich zum zoologischen museum der universität. dort gibt es hauptsächlich präparierte tiere. lebend sind sie mir zwar um einiges lieber, aber ich fand die ausstellung teilweise ganz interessant. und irgendwie musste ich ja den tag rumbringen.

kurz bevor ich das museum verließ, guckte ich mir noch einen infostand mit broschüren und flyern an. und dort gab es einen flyer mit vier gutscheinen, einer davon war vom meßmer momentum. für eine tasse tee 🙂 hach, das ist ja nett, da wollte ich nämlich schon immer mal rein und tee trinken. also nach hamburg hafen city gefahren und zum kaiserkai. im café habe ich mir einen first flush schwarztee ausgesucht und habe mir den regen draussen angeguckt.

wieder draussen bin ich am sandtorkai entlang gegangen und habe fotografiert. es hatte aufgehört zu regnen, und ich lief durch die speicherstadt und knipste und knipste. ich kann gar nicht aufhören zu fotografieren, weil ich hamburg so wunderschön finde! und ich habe sogar noch fachwerhäuser entdeckt, wow! ich hatte mal gelesen, dass es nur ganz wenige davon noch in hamburg gibt, und ich meinte, es wäre etwas außerhalb gewesen. aber an der deichstraße stehen welche. komisch, denn ich war schon mal dort, bloss hatte ich die rückseite nicht gesehen, und da fielen sie mir auf. es gibt wohl noch ein paar, aber insgesamt sind in hamburg kaum fachwerkhäuser stehengeblieben.

nach dem langen spaziergang war ich erschöpft, und ich fuhr erst mal ins hostel, um mich etwas auszuruhen und etwas zu essen. gegen 21 uhr ging ich dann aber wieder los, denn ich wollte noch zu planten un blomen. dort finden im sommer über jeden tag wasserlichtkonzerte statt. und das wollte ich gerne sehen. der eintritt ist frei. ich lief erst etwas orientierungslos durch den garten, da ich nicht wusste, wo genau das stattfindet, aber ich lief einfach anderen leuten nach, und erreichte ich den großen teich, wo die wasserfontänen bunt auf dem wasser tanzten. dazu gab es livemusik mit tango-stücken. das war ein tolles finale für meinen hamburg-besuch.

es war ein toller urlaub. nur die rückfahrt wurde getrübt durch eine extreme verspätung des flixtrains am samstag morgen. satte 70 minunten verspätung! ich dachte schon, der kommt gar nicht mehr … aber sonst hat alles super geklappt. ich hoffe, ich kann bald wieder in meine lieblingsstadt, dort gibt es sooo viel zu sehen 🙂

hamburg 2019 (2)

am donnerstag kaufte ich mir ein schleswig-holstein-ticket und fuhr nach kiel, und von dort aus weiter mit dem bus 30 S nach strande. das liegt an der kieler außenförde richtung eckernförder bucht. leider war das wetter nicht gut, der himmel war komplett wolkenverhangen, und schon auf dem weg im bus fing es an zu regnen. mist. zum glück hatte ich mein plastik-regencape mit. allerdings war es auch nicht sehr warm und ich wollte meine aquaschuhe anziehen, damit meine sneaker trocken- und sandfrei bleiben.

am hafen von strande angekommen, stärkte ich mich erst mal mit einem leckeren fischbrötchen. dann lief ich richtung bülker leuchtturm los. ich hoffte die ganze zeit darauf, dass sich die sonne mal blicken ließe und die wolken vertreibe. manchmal machte der regen eine kurze pause, dann kamen aber doch wieder tropfen runter. ich hätte lieber einen regenschirm gehabt, als dieses regencape, das ständig raschelte und mich schwitzen ließ, zudem musste ich es jedesmal umständlich wieder ausziehen, wenn ich an meinen rucksack wollte. aber ich dachte an der sonst oft stürmischen see kommt man mit einem schirm nicht weit. hier war es aber nicht windig. und die wenigen anderen spaziergänger hatten, wenn überhaupt, einen schirm dabei.

es war sehr wenig los, am strand lag natürlich niemand herum bei dem wetter, ein paar wenige leute kamen mir entgegen oder liefen auch in die richtung zum leuchtturm. den konnte ich erst gar nicht sehen und wurde immer unsicherer, ob ich das denn vorab richtig gesehen hatte im internet. ich bin ja oft verpeilt, aber an der küste kann man sich ja eigentlich kaum irren mit der richtung. ich sah immer nur in der bucht gegenüber einen leuchtturm, aber der gehörte wohl zu laboe. der bülker leuchtturm steht eigentlich an einer landspitze, und ich guckte und guckte, sah aber nichts. erst als ich fast schon da war, entdeckte ich den kleinen leuchtturm 🙂

strande hat einen schönen naturstrand. zwar steinig, aber urig, landschaftlich recht idyllisch. man läuft besser auf dem weg entlang als direkt am wasser, da die steine einem das laufen erschweren. so kam mir der etwa halbstündige weg doch wesentlich länger vor.

außer steinen gab es nicht viel am strand zu finden, nur wenige muscheln lagen herum. bei dem wetter hatte ich aber ohnehin wenig lust auf muscheln sammeln.

das wetter wurde tatsächlich besser, als ich am leuchtturm ankam, es blieb trocken. eigentlich wollte ich mich gerne in das café dort setzen und eine tasse tee trinken, aber ich konnte keine preise sehen, und ich mag dann nicht fragen oder mich einfach hinsetzen und hoffen, dass mir die preise gefallen. also nuckelte ich weiter an meiner wasserflasche und trat den rückweg an. es war zwar windiger als vorher, aber es kam kein regen mehr … hätte ich das mal vorher gewusst, dann wäre ich später losgefahren 😉 als ich wieder fast am hafen war und mich auf einer bank erholte, blinzelte sogar mal die sonne ganz kurz durch die dicken wolkenschichten. tja, nun war ich aber schon müde vom laufen.

die strandgebühr kostet übrigens 1 euro. ich war brav und habe mir ein ticket am automaten gezogen. auch wenn ich ja kaum am strand war. strande ist wirklich sehr nett und schön ruhig, jedenfalls bei diesem wetter. bei 30° c sieht das hier sicher anders aus 😉

so, und nun gibt es fotoos 🙂

 

in kiel war ich nur noch kurz am kai direkt am bahnhof und habe zwei, drei fotos geschossen. ich brauchte eine pause und konnte kiel nicht auch noch erkunden. es soll ja urlaub sein und kein marathon werden. also fuhr ich erst einmal zurück nach hamburg und ruhte mich in meinem hostelzimmer etwas aus. allerdings war der abend noch nicht rum, und es zog mich noch raus. ich dachte an hamburg bei nacht fotografieren oder sowas … und dann fiel mir die plaza der elbphilharmonie ein und guckte nach dem öffnungszeiten. tatsache, die hat bis mitternacht geöffnet! cool, da raffte ich mich dann doch noch auf, um dort oben fotos zu machen. zwar sind die fotos nicht besonders gut geworden, aber es war trotzdem toll, mal im dunkeln den hafen von oben zu sehen.

ein toller tag ging zu ende. aber einen hatte ich ja noch …

hamburg 2019 (1)

mein urlaub ist leider schon vorbei. es war wunderschön. das wetter war zwar nicht perfekt, da es auch immer mal wieder regnete und die sonne sich kaum blicken ließ. ein klein wenig wärmer hätte es auch sein dürfen. aber besser als schwitzen und leiden bei hohen temperaturen. ich vertrage das ja nicht.

am mittwoch morgens um viertel vor acht ging es los, ab duisburg mit dem flixtrain. den hatte ich noch nie genutzt, wie auch den bus bisher. aber zwei tage vor fahrtantritt ein ticket für 13,99 euro buchen können fand ich doch sehr verlockend. die rückfahrt kostete auch nur 19,99 euro. dreieinhalb stunden dauerte die fahrt. also ruckzuck war ich am ziel. die fahrt war auch sehr entspannt, der zug war nicht sehr voll, alles nur einzelne fahrgäste, die nicht quasselten, es war angenehm ruhig. und die züge waren toll! die guten alten, ausrangierten züge der DB sind das. dieser war ein interregio, die sitze sind bequem, es gibt genug beinfreiheit und die möglichkeit, die fenster zu öffnen. klasse! klassen gibt es übrigens im flixtrain nicht, was ich sehr sympatisch finde. die ansagen des zugbegleiters waren zum schmunzeln, es geht dort wesentich lockerer zu als bei der steifen DB.

mittags angekommen, nutze ich die zeit bis zum check-in (ab 15 uhr) mit dem angucken der günstigeren stadtteile, in die ich evtl. ziehen könnte. man will sich ja vorher ein bild machen von den gegend, in der man lebt. vor allem, wenn das image der stadtteile eher negativ ausfällt. so fuhr ich direkt mal nach billstedt, dem stadtteil hamburgs, von dem ich bisher nur schlechtes gehört hatte. landet man dort im slum? so klingt es jedenfalls, wenn darüber berichtet wird.

schön ist billstedt nicht. aber ich hatte auch nicht gleich beim aussteigen der haltestelle das gefühl, von gangstern und obdachlosen umringt zu sein. direkt an der station ist ein einkaufszentrum, und die leute dort sind gemischter herkunft. gesocks und irgendwelchen bedrohlich wirkenden leuten bin ich nicht begegnet. es war auch nicht schmutzig oder sonst irgendwie auffällig. ich nahm dann einen bus richtung wandsbek markt, da ich so am besten was von den stadtteilen sehe, wo es noch halbwegs günstige wohnungen gibt. der bus fuhr über horn und hamm, ich glaube, da ist es ok, wohnen kann man da auf alle fälle. hasselbrook und wandsbek fand ich noch besser.

gegen 16 uhr kam ich dann an meinem hostel an. das a&o hostel auf der reeperbahn. ich wollte zwar gerne wieder in das hostel am hautbahnhof, da ich dort schon einmal war und alles super fand.  aber hier waren die preise günstiger. ich wollte unbedingt ein einzelzimmer haben, da ich keine lust mehr auf zimmer teilen habe. da werde ich sowieso nur gestört, und ich möchte privatsphäre. die drei nächte für das zimmer kosteten 139 euro. ist mir eigentlich schon zuviel, aber mir blieb nichts anderes übrig. es ist ja auch hochsaison.

das hostel liegt eine minute fussläufig von der s-bahn-sation entfernt. mitten im kiez also. als ich das zimmer gebucht habe, war ich etwas skeptisch, ob ich dort überhaupt nachts schlafen kann. aber mein einzelzimmer ging zum hinterhof raus und lag am ende eines langen ganges.

das zimmer war angenehm groß, das bad war sehr groß, soviel platz hatte ich nicht erwartet und auch nicht gebraucht, aber das war sehr schön. insgesamt hatte es etwas den charme einer bruchbude, da das haus schon alt war und alles etwas heruntergekommen wirkte. auch das inventar. als ich vor vielen jahren am hostel am HBF war, fand ich alles super modern und neuwertig. vielleicht war es das damals auch 😉 die üblichen pluspunkte, die ich an diesem hostel schätze, waren auch nach wie vor vorhanden. es gab handtücher (leider nicht ganz fleckenfrei), haartrockner (auch wenn ich den selten brauche) und duschgel/shampoo. das bett war sehr bequem, der fernseher war zwar winzig, aber es gab einen.

was ich doof fand war die dusche, denn die blieb abends kalt. morgens hatte ich die mal gestestet, da wurde das wasser warm. blöd, aber ich bin halt ein abendduscher.

der lärmpegel hielt sich die ersten beiden nächste echt in grenzen, ich konnte recht gut schlafen, von draussen hörte man kaum was. in der dritten nacht von freitag auf samstag war das allerdings anders. da vibrierte mein bett 😀 die reeperbahn war im ausnahmezustand, die musik dröhnte. auch die hostelgäste benahmen sich dementsprechend rücksichtslos, redeten laut im gang und knallten mit den türen, wahrscheinlich zu besoffen, um noch was zu merken. da ist ein fernseher echt gold wert, denn ich konnte den laufen lassen und stellte den timer an, damit er nach zwei stunden ausgeht. bis dahin war ich eingeschlafen.

aber weiter mit tag 1. nachdem ich mich kurz im zimmer frisch gemacht hatte, fuhr ich zu dem landungsbrücken und nahm die fähre nach fineknwerder. denn dort hatte ich am meisten hoffnung, eine hübsche und ruhige wohnung zu finden. es gibt da eine genossenschaft, die regelmäßig günstige wohnungen anbietet. und es sieht immer anständig aus und grün. genauso, wie ich es mag.

finkenwerder ist auch sehr grün und sehr ruhig, was sehr schön ist. es gibt dort eigentlich nur backsteinhäuser, viele kleine einfamilienhäuser und auch ein paar wohnblöcke, die von der genossenschaft sind. da wohnen bestimmt keine chaoten. leider ist es dort extrem ruhig, es laufen kaum menschen auf den straßen und es gibt nur wenige geschäfte. ich weiß noch nicht, ob ich damit klarkommen könnte. jeden tag auf die fähre zur arbeit und zurück, auch im winter bei wind und eiseskälte … dennoch hat es was, da man echt ruhe hat und trotzdem in hamburg ist. ich muss mir das mal überlegen, ob ich es dort  mal mit einer wohnung versuche.

die fahrt über die elbe war natürlich wieder schön, das wetter war auch noch sehr freundlich. ich könnte den ganzen tag rumschippern … 🙂

nach weiteren busfahrten von heimfeld bis harburg war ich gegen abend dann auch plattfüßig und kaputt. bis auf einen kleinen spaziergang auf der reeperbahn zum hostel und proviant für den kommenden tag kaufen konnte ich nichts mehr machen. ich freute mich schon auf den nächsten tag, denn da sollte es an die ostsee gehen …

ab in den norden …

morgen früh fahre ich nach hamburg  – für drei tage. hab nun doch noch eine reisebuchung zustande bekommen 🙂 ich werde meine (hoffentlich baldigst) neue heimat etwas erkunden und möchte auch einen tag ans meer fahren. die eckernförder bucht habe ich ausgesucht, da kommt man recht schnell hin von hamburg aus … bin gespannt, wie es mir dort gefällt.

so, bis die tage … ahoi! 🙂

kurzurlaub in lübeck (2)

am mittwoch wurde ich kurz vorm wecker wach – perfekt! ich hatte gut geschlafen. im hotel war wenig los, daher gab es wohl wenig krach auf den hotelfluren. ich zog mich an und ging zum frühstücksraum. ich war dort der einzige gast. naja, es war auch schon viertel vor 10, und frühstück gab es nur bis halb 11. es gab ein reichhaltiges buffet, von dem ich mich bedienen konnte. habe mir zwei brötchen, käse, holsteiner pflaumenmus (lecker!) einen mini-muffin und eine mandarine genommen, dazu eilles tee. war alles frisch und gut, wunderbar.

wieder oben auf dem zimmer habe ich mich fertig gemacht und gepackt. ich hatte zum glück nur wenig dabei, meinen rucksack und noch ’ne umhängetasche mit extra schuhen für den strand. um 11 uhr habe ich dann ausgecheckt und bin mit dem bus zum ZOB gefahren. dort stand schon ein bus nach travemünde, und den habe ich direkt genommen. der fährt zwar länger als der zug, aber ich wusste ja nicht, wann ein zug kommt, die fahren nämlich nur einmal die stunde. so konnte ich wenigstens noch aus dem bus heraus etwas von lübeck und travemünde sehen. am strandbahnhof stieg ich aus, von dort sind es nur wenige meter zum strand. einmal schuhe gewechselt und dann ab durch den sand zum wasser 🙂 ach war das schön … diese brandungsgeräusche sind jedesmal wie eine kur für mich. der wind war gar nicht so dramatisch wie ich befürchtet hatte, es wurden ja sturmböen an der ostsee vorhergesagt, aber es war eigentlich nicht sonderlich windig, also normal für die see. auf sylt vor einigen jahren im juni flog ich dagegen fast weg … auch empfand ich die kälte gar nicht so schlimm. dennoch konnte ich nicht stundenlang dort rumlaufen, da es anstrengend war, und leider konnte man dort nirgends reingehen und sich aufwärmen. ich blieb deshalb auch in der nähe des bahnhofs. bei einer tasse tee auf’s wasser blicken und die möwen beim austernfang beobachten, das wäre toll gewesen … aber die kurze zeit am meer war trotdem wunderschön.

für die rückfahrt nach lübeck nahm ich dann den zug. der strandbahnhof ist total tot, wäre innen nicht die tourist info, in der eine frau auf kundschaft wartet. mich hat der bahnhof irgendwie an die DDR erinnert, meck pomm ist ja auch nicht weit entfernt, das hatte schon so ein wenig zonenflair. wahrscheinlich aber auch einfach deshalb, weil alles so verlassen war im november. die alte, stilgelegte bahnhofshalle hat mir gefallen.

in lübeck fuhr ich zum fegefeuer (hehe) und ging wieder in die altstadt. am lübecker dom kam ich vorbei, den ich mir auch von innen anguckte. leider musste ich gerade ziemlich dringend pipi und konnte mich nicht lange darauf konzentrieren. ich suchte erstmal eine toilette. in einem café fand ich dann eine. und dann hatte ich hunger. in einem stylishen burgerladen hoffte ich, endlich was vernünftiges zu futtern zu bekommen. ich bestellte falafel. 4,50€. ich wurde gefragt, ob ich vielleicht noch hummus dazu haben möchte. ich fragte, ob denn nicht ohnehin eine sauce dabei wäre. nein, das sei nicht wie im normalen dönerladen. hm. hummus 1,50€ extra … wow. naja, ich nahm es, da ich keine lust hatte, noch länger nach einem imbiss zu suchen. der laden machte ja einen guten eindruck. als ich dann mein essen serviert bekam, staunte ich nicht schlecht. eine kleine schüssel mit 5 falafel, dazu der hummus. kein salatblatt oder irgendein grünzeug dabei. puh. 6€ dafür … wie lieblos serviert. der hummus war ja wirklich lecker, die falafel war etwas trocken und etwas arg frittiert, aber eigentlich ja ganz passabel. aber so ganz ohne salat? ich schaufelte frustriert die falafel in meinen mund. gegenüber wäre ein mcdoof gewesen, und ich sehnte mich fast nach den versalzenen pommes dort … naja, man gönnt sich ja sonst nichts.

danach lief ich noch eine weile herum und ging dann zum bahnhof, da ich zeitig in hamburg ankommen wollte, damit ich meinen IC nicht verpasse. dort musste ich dann aber noch fast 1,5 stunden am bahnhof verbummeln. um irgendwas in hamburg anzugucken war die zeit zu kurz, also schlenderte ich durch die wandelhalle, bis mein zug endlich kam. der hatte dann erst 5 min. verspätung, die sich aber im lauf der fahrt auf 15 min. ausweiteten. und meinen RE in essen habe ich dann nicht mehr bekommen, obwohl ich es eilig hatte, da ich meine letzte straßenbahn ohnehin nicht mehr bekommen hatte und daher schoko fragte, ob er mich noch schnell mit dem auto abholen kann. es war ja schon spät, und nun kriegte ich gerade noch den nächsten RE, und um 23:30 uhr war ich dann endlich am mülheimer bahnhof. schoko kam mir schon in der bahnhofshalle entgegen. und, obwohl er ja früh raus musste, lässt er mich nicht hängen. ich glaube, ich sollte ihm mal einen kuchen backen.

ob ich nun nach lübeck ziehen will, weiß ich nicht so genau. ich glaube, mir ist die stadt doch zu klein, so schön sie auch ist. ich muss nach hamburg. vielleicht mal vorübergehend. wobei es schon verlockend wäre, wo man am wochenenden und an freien tagen so überall hinkönnte … hamburg ist nicht weit, in schleswig-holstein kenne ich eh noch nicht besonders viel, dann meck pomm, usedom, rügen … sogar nach dänemark kommt man recht fix. das wäre schon toll.