normal

hab neulich beim zeitung lesen in der u-bahn einen schönen spruch entdeckt. den hab ich mir glatt ausgerissen:

die normalität ist eine gepflasterte strasse; man kann gut darauf laufen – doch es wachsen keine blumen auf ihr.

(vincent van gogh)

erkenntnisse

wenn man aufwacht, gerade die augen aufschlägt und im selben moment ganz nüchtern betrachtet erkennt, dass man sich im grunde seit der kindheit/jugend selbst zerstört, ist alles so klar. glasklar. warum sich also wundern, dass man sich im leben nicht „zurechtfindet“. ist doch alles klar! man muss nur akzeptieren, dass man da, wo man eh nicht zugehören will, eben nicht zugehört. fertig und gut.

und wenn jemand sich mal längere zeit nicht meldet, heisst es noch lange nicht, dass man vergessen wird. menschen haben einfach wenig zeit, weil sie viel um die ohren haben.

bringt einer wie mir nur nicht viel, den mein leben besteht ja aus diesen menschen, die keine zeit für mich haben…

das war das wort zum sonntag.

die chinesen mal wieder…

… die haben immer so schöne weisheiten auf lager. aus meinem abreisskalender:

wenn ich einen
grünen zweig
im herzen trage,
wird sich
ein singvogel
darauf niederlassen.

aus china

find ich irgendwie total schön, diesen spruch. dann giesse ich mal meinen vertrockneten zweig, vielleicht kommt dann bald ein vöglein geflogen…