kurzurlaub in lübeck (2)

am mittwoch wurde ich kurz vorm wecker wach – perfekt! ich hatte gut geschlafen. im hotel war wenig los, daher gab es wohl wenig krach auf den hotelfluren. ich zog mich an und ging zum frühstücksraum. ich war dort der einzige gast. naja, es war auch schon viertel vor 10, und frühstück gab es nur bis halb 11. es gab ein reichhaltiges buffet, von dem ich mich bedienen konnte. habe mir zwei brötchen, käse, holsteiner pflaumenmus (lecker!) einen mini-muffin und eine mandarine genommen, dazu eilles tee. war alles frisch und gut, wunderbar.

wieder oben auf dem zimmer habe ich mich fertig gemacht und gepackt. ich hatte zum glück nur wenig dabei, meinen rucksack und noch ’ne umhängetasche mit extra schuhen für den strand. um 11 uhr habe ich dann ausgecheckt und bin mit dem bus zum ZOB gefahren. dort stand schon ein bus nach travemünde, und den habe ich direkt genommen. der fährt zwar länger als der zug, aber ich wusste ja nicht, wann ein zug kommt, die fahren nämlich nur einmal die stunde. so konnte ich wenigstens noch aus dem bus heraus etwas von lübeck und travemünde sehen. am strandbahnhof stieg ich aus, von dort sind es nur wenige meter zum strand. einmal schuhe gewechselt und dann ab durch den sand zum wasser 🙂 ach war das schön … diese brandungsgeräusche sind jedesmal wie eine kur für mich. der wind war gar nicht so dramatisch wie ich befürchtet hatte, es wurden ja sturmböen an der ostsee vorhergesagt, aber es war eigentlich nicht sonderlich windig, also normal für die see. auf sylt vor einigen jahren im juni flog ich dagegen fast weg … auch empfand ich die kälte gar nicht so schlimm. dennoch konnte ich nicht stundenlang dort rumlaufen, da es anstrengend war, und leider konnte man dort nirgends reingehen und sich aufwärmen. ich blieb deshalb auch in der nähe des bahnhofs. bei einer tasse tee auf’s wasser blicken und die möwen beim austernfang beobachten, das wäre toll gewesen … aber die kurze zeit am meer war trotdem wunderschön.

für die rückfahrt nach lübeck nahm ich dann den zug. der strandbahnhof ist total tot, wäre innen nicht die tourist info, in der eine frau auf kundschaft wartet. mich hat der bahnhof irgendwie an die DDR erinnert, meck pomm ist ja auch nicht weit entfernt, das hatte schon so ein wenig zonenflair. wahrscheinlich aber auch einfach deshalb, weil alles so verlassen war im november. die alte, stilgelegte bahnhofshalle hat mir gefallen.

in lübeck fuhr ich zum fegefeuer (hehe) und ging wieder in die altstadt. am lübecker dom kam ich vorbei, den ich mir auch von innen anguckte. leider musste ich gerade ziemlich dringend pipi und konnte mich nicht lange darauf konzentrieren. ich suchte erstmal eine toilette. in einem café fand ich dann eine. und dann hatte ich hunger. in einem stylishen burgerladen hoffte ich, endlich was vernünftiges zu futtern zu bekommen. ich bestellte falafel. 4,50€. ich wurde gefragt, ob ich vielleicht noch hummus dazu haben möchte. ich fragte, ob denn nicht ohnehin eine sauce dabei wäre. nein, das sei nicht wie im normalen dönerladen. hm. hummus 1,50€ extra … wow. naja, ich nahm es, da ich keine lust hatte, noch länger nach einem imbiss zu suchen. der laden machte ja einen guten eindruck. als ich dann mein essen serviert bekam, staunte ich nicht schlecht. eine kleine schüssel mit 5 falafel, dazu der hummus. kein salatblatt oder irgendein grünzeug dabei. puh. 6€ dafür … wie lieblos serviert. der hummus war ja wirklich lecker, die falafel war etwas trocken und etwas arg frittiert, aber eigentlich ja ganz passabel. aber so ganz ohne salat? ich schaufelte frustriert die falafel in meinen mund. gegenüber wäre ein mcdoof gewesen, und ich sehnte mich fast nach den versalzenen pommes dort … naja, man gönnt sich ja sonst nichts.

danach lief ich noch eine weile herum und ging dann zum bahnhof, da ich zeitig in hamburg ankommen wollte, damit ich meinen IC nicht verpasse. dort musste ich dann aber noch fast 1,5 stunden am bahnhof verbummeln. um irgendwas in hamburg anzugucken war die zeit zu kurz, also schlenderte ich durch die wandelhalle, bis mein zug endlich kam. der hatte dann erst 5 min. verspätung, die sich aber im lauf der fahrt auf 15 min. ausweiteten. und meinen RE in essen habe ich dann nicht mehr bekommen, obwohl ich es eilig hatte, da ich meine letzte straßenbahn ohnehin nicht mehr bekommen hatte und daher schoko fragte, ob er mich noch schnell mit dem auto abholen kann. es war ja schon spät, und nun kriegte ich gerade noch den nächsten RE, und um 23:30 uhr war ich dann endlich am mülheimer bahnhof. schoko kam mir schon in der bahnhofshalle entgegen. und, obwohl er ja früh raus musste, lässt er mich nicht hängen. ich glaube, ich sollte ihm mal einen kuchen backen.

ob ich nun nach lübeck ziehen will, weiß ich nicht so genau. ich glaube, mir ist die stadt doch zu klein, so schön sie auch ist. ich muss nach hamburg. vielleicht mal vorübergehend. wobei es schon verlockend wäre, wo man am wochenenden und an freien tagen so überall hinkönnte … hamburg ist nicht weit, in schleswig-holstein kenne ich eh noch nicht besonders viel, dann meck pomm, usedom, rügen … sogar nach dänemark kommt man recht fix. das wäre schon toll.

 

kurzurlaub in lübeck (1)

endlich urlaub – den hatte ich auch dringend nötig, da ich auf der arbeit schon kunden abends mit „guten morgen“ begrüßte und bei vielen dingen, die ich mal gelernt hatte, plötzlich unsicher war, ob die so richtig sind …

eine reise nach lübeck hatte ich ja schon länger vorgehabt, um mich dort noch mal umzusehen, wegen der nähe zur küste, und da die stadt ja wesentlich günstigere mietwohnungen hat als hamburg.

am dienstag fuhr ich also los, nur für zwei tage. wäre natürlich gerne länger geblieben, aber ich hatte ja noch diesen mydays-gutschein, den ich endlich einlösen wollte, sonst wäre er verfallen. war halt leider nur eine übernachtung. zum glück war das buchen der hotelübernachtung super einfach, ich habe ja wenig erfahrung mit hotels und habe sonst immer probleme, eine günstige unterkunft zu finden. und das muss man ja dann auch noch mit ’ner günstigen zugfahrkarte koordinieren. aber ich hatte nach meiner anfrage schon kurz darauf die bestätigung erhalten, und so konnte ich noch meine DB-spartickets buchen. zur auswahl standen zwei hotels in lübeck, eins war ein hotel garni, dass mir von der beschreibung nicht so gefallen hat, und das andere war das best western hotel in stockelsdorf, das zwar auch nicht ganz zentral, aber auch nicht am arsch der welt war.

leider hatte ich eine sehr kalte woche erwischt. in der woche davor war es noch so schön mild, das wäre perfekt gewesen für einen urlaub im november. es war wirklich unangenehm und windig, bei 2°c, gefühlt aber -3°c draussen rumlaufen ist schon hart. ich kaufte mir eine tageskarte, damit ich den bus nehmen und mich dort möglich oft im warmen aufhalten konnte. so sieht man ja auch was von der stadt. eigentlich hatte ich ja vor, die wohngebiete zu erkunden, aber der tag war einfach zu kurz und ich hätte ewig gebraucht, um dort überall hinzufinden. ich hatte nur einen stadtplan von der altstadt und wusste leider nie so genau, in welchem viertel ich mich nun befand, wenn ich aus dem altstadtkern rausgegfahren bin. ein paar notizen habe ich mir gemacht, aber in den ecken, die ich gerne gesehen hätte, war ich gar nicht. glaube ich *lach* ich weiß ja nicht genau, wo ich war. leider hatte ich mich auch direkt in den nächstbesten bus gesetzt, und der fuhr erstmal eine weile durch die stadt, wo ich aber gar nicht hinwollte. das war leider zeitverschwendung. und die busse fahren nicht so oft, wie ich gehofft hatte. immerhin ist die stadt einiges größer als mülheim, aber sobald man nicht mehr mitten in der city ist, wird die taktung echt schlecht. der bus zu meinem hotel fuhr abends sogar nur noch 1 x die stunde. das ist ja sogar hier besser.

irgendwann gegen 16:30 uhr kam ich dann endlich mal im hotel an und checkte ein. das hotel machte einen recht ordentlichen eindruck, klar, kein 5* hotel, aber soweit angenehm. als ich mein zimmer betrat und das licht anschaltete, ging kein licht an … ich dachte, was ist denn das für ein hotel? kein licht? ich fuhr direkt wieder runter und teilte es dem mann am empfang mit. er erklärte mir, dass da ein weißer kasten neben der tür an der wand ist, wo ich meine karte reinstecken muss. dann geht auch das licht. aha. sowas muss man erstmal wissen. gibt es das in vielen hotels?

nach einer kleinen inspektion meines hotelzimmers war ich ganz zufrieden. es gab zwar ein paar kleinigkeiten, z.b. war meine klopapierrolle fast alle! zum glück hing da noch eine ersatzrolle. die tischlampenschirme waren etwas schief, die minibar war warm und der wecker zeigte eine falsche uhrzeit, und insgesamt war das inventar eher billig, aber alles in allem war ich zufrieden und habe mich recht wohl gefühlt. das bett war bequem und alles war sauber. und als ich um 1 uhr nachts vorm schlafengehen feststellte, dass ich meine zahnbürste vergessen hatte, zog ich mich noch mal an und ging runter zur rezeption. dort habe ich eine kostenlose bekommen 🙂  was ich auch toll fand, war ein miniwasserkocher und gratis teebeutel auf dem zimmer. so konnte ich nach dem langen aufenthalt in der kälte innerlich aufwärmen.

nach einer kurzen pause im hotel zog ich wieder los, aber es wurde bereits dunkel, und ich wusste nicht so recht, was ich in der dunkelheit angucken sollte. ich hatte meinen stadtplan und busnetzplan im hotel vergessen und lief dann eher ziellos umher. musste auch was zu essen finden, was gar nicht so leicht ist, obwohl lübeck soo viele geschäfte hat, aber ich hab nicht mal eine pommebude gefunden. so landete ich bei der nordsee und habe mir zwei backfischbrötchen reingezogen. leider kalt – sonst wurde ich wohl immer gefragt, ob ich den warm haben möchte, und ich wollte nichts sagen. kalter fisch bei 2°c … brr.

da ich dann auch genug hatte von der kälte, ging ich ins kino. phantastische tierwesen 2. eigentlich wollte ich ja den film in 2D sehen, aber der fing erst um 20:30 uhr an, und ich war schon eine stunde früher dort, und da der film 164 minuten geht, wäre das sehr knapp geworden mit dem letzten bus um 23:21 uhr. ich fragte an der theke nach, und so war es dann auch. ich konnte aber noch die 3D-version gucken, die um 19:30 uhr anfing, wegen der werbung fing der aber erst um 20:00 uhr an. 30 min. werbung! wow. gut, dass ich die verpasst habe. für 1€ musste ich auch noch eine 3D brille kaufen. abzocke. aber der film war toll, hat eine schöne düstere atmosphäre 🙂

nach dem film musste ich auch schon zurück ins hotel, dort habe ich mir noch überlegt, was ich am folgenden tag mache. auf alle fälle musste ich noch seeluft schnuppern …

 

leider habe ich nur wenige bilder gemacht, tagsüber war es nur trüb und grau, nachts werden die bilder dann unscharf …

hamburg pt. 2

tag 2 in hamburg. es ist bitter kalt. heute, obwohl einigermassen ausgeschlafen, kommt mir die kälte noch viel brutaler vor. sie kriecht durch meine klamotten, das draussen rumlaufen fällt mir heute schwer. wir fahren mal wieder zu den landungsbrücken und laufen durch den alten elbtunnel. viel wärmer ist es hier nicht, aber immerhin 1, 2 grad wärmer als oben, und windstill. am anderen ende fahren wir nach oben und geniessen mehr oder weniger den blick von der anderen seite über die elbe. hasis papa und ich versuchen, möwen zu fotografieren, während die anderen warten und wohl hoffen, dass wir bald fertig sind.

 

dann geht es zurück, und als wir wieder an die oberfläche kommen, schneit es. juchu! endlich schnee … ich bin die einzige, der das gefällt. ich bin in hamburg und es schneit. ich vergesse sogar kurz, dass es so kalt ist.

nach einer kleinen aufwärmpause in einem souvenirgeschäft gehen wir zum michel. auf die aussichtsplattform wollte ausser mir keiner , wegen des wetters. so guckten wir uns die kirche nur von innen an. hasi meinte, man solle die kopfbedeckung abnehmen, das hätte eine aufsichts-dame gesagt. hm, ist es sonst nicht eher so, dass man in manchen kirchen ohne kopfbedeckung nicht in die kirche darf? später habe ich mich schlau gemacht und es ist so, dass nur männer ihre kopfbedeckung abnehmen sollen. bei frauen ist es eher umgekehrt. dann hätte ich meine mütze ja auflassen können. ich unwissendes, unchristliches wesen, also wirklich.

es ging noch eine treppe runter zur krypta, die hätte ich mir ja gerne angesehen, aber die kostete noch extra eintritt. allerdings konnte man in einem vorraum noch ein paar alte gegenstände begutachten, was auch ganz interessant war.

 

dann zogen wir weiter, und der wind kam immer von vorne! hamburg im winter ist nichts für weicheier … wir suchten uns wieder einen warmen zufluchtsort, diesmal war es ein coffee fellows. ich hatte ja auch hunger, aber die kuchenstücke sagten mir nicht so zu, und ausserdem wollte ich hasi nicht schon wieder so auf der tasche liegen, da er selbst auch nichts essen wollte. also bestellten wir nur einen frischen pfefferminztee. danach gingen wir noch in die deichstrasse, wo ich gerne hinwollte. da stehen noch ein paar alte häuser rum. leider gingen die anderen schon schneller voraus, so dass ich nur ein paar eilige fotos machen konnte. aber die kälte, ihr wisst schon. wir fuhren dann auch noch zum rathaus, und ich suchte was zu essen, fand aber auf dem platz nichts, was mich ansprach. ich musste auch endlich mal was kleines essen. es war zwar ohnehin geplant, gleich noch essen zu gehen, aber ich musste wirklich einen snack haben. als die anderen dann auch noch an die alster gehen wollten, hatte ich genug, ich konnte die kälte nicht mehr aushalten, und dann wieder am wasser, wo es so windig ist – no way! ich meinte, ich würde in einer einkaufspassage warten, hasi ging es genauso und kam mit. wir holten uns ein pommes-tüte und teilten sie uns, und die anderen kamen auch bald wieder. war wohl doch zu kalt 😉

als wir unsere pömmchen fertig gemümmelt hatten, meinte ich zu den anderen: „so, jetzt können wir ja essen gehen!“ und wir fuhren ins schanzenviertel. ein vorschlag meinerseits, da ich dachte, dort findet man bestimmt viele restaurants. ich war nicht ganz sicher, ob das ein kleiner kulturschock für die eltern war, weil dort ja viele abgewrackte, besprühte häuser stehen und auch einige kaputte leute dort herumlaufen, aber ich wollte gerne in das szeneviertel, und die anderen hatten keinen plan, wohin es sonst gehen könnte. nach einigem herumlaufen hatte ich schon die befürchtung, wir finden nichts, entweder waren es nur cafés oder kneipen oder es gab keine sitzplätze mehr. oder es gab nichts veganes für hasi. aber plötzlich meinte hasis schwester, dort wäre ein pakistanisches restaurant, und wir hatten sogar ohne reservierung noch einen tisch bekommen. es war ein wenig eng, aber ganz nett. und wieder asiatisch. gestern tibet, heute pakistan, dachte ich. das studieren der speisekarte dauerte etwas, da es sehr viele unbekannte sachen gab. mein gericht nannte sich „alu bengan thali“ und bestand aus auberginen und kartoffeln, shami kebab mit pikanter sauce, reis, salat, oliven und zwei chutneys. die gewürze und saucen waren sehr interessant und die geschmacksrichtungen für meinen gaumen sehr neu. vor allem bei den chutneys konnte ich nicht wirklich rausschmecken, was drin ist. das helle fand ich nicht so lecker, das andere hatte für mich was pflaumiges. das war wahrscheinlich tamarinde. die andere war mit mango oder aprikose. wer noch nie pakistanisch gegessen hat, sollte das mal tun, ist echt mal was anderes.

nach dem essen sind wir richtung hotel gefahren. ich hatte mir noch wasser und ein paar süssigkeiten im lidl gekauft, der hatte noch auf. that’s hamburg. dort fand ich auch einen rosa krapfen – pardon – berliner – mit weissen zuckerherzchen, der mit erdbeer-füllung war. valentinstag lässt grüßen.

auf dem hotelzimmer haben wir wieder ferngesehen und gechillt, aber ganz warm. zu gerne hätte ich einen wasserkocher und teebeutel gehabt, um mir schön heissen tee zu machen. aber wir schliefen eh bald ein.

hamburg pt. 1

so, nun komme ich endlich zu unserem hamburg-urlaub letzte woche. das wird jetzt etwas länger, als nehmt euch ein paar kekse und ’ne tasse tee oder kaffee 😉

hasis familie hatte sich zu weihnachten gegenseitig tickets für’s „könig der löwen“-musical geschenkt, und ich dufte auch mit, auch wenn ich auf das musical verzichtet habe. es wäre zwar sicher auch sehr schön gewesen, aber die tickets sind eh teuer genug, und ich bin ja nicht so ein riesen musical-fan und wenn, dann würde ich andere vorziehen. aber nach hamburg fahren, das habe ich mir gerne gefallen lassen 🙂 das hotel und so weiter hatte hasi für mich bezahlt.

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bienvenue, welkom – ein tag in brüssel (3)

nach dem atomium bummelten wir durch das brüsseler zentrum. wie ich es noch in erinnerung hatte von damals, ist die stadt sehr schön, sehr belebt und aufregend, bunt, multi-kulti, die schönen alten bauten und das moderne geben ein tolles stadtbild ab. überall trifft man auf französische und flämische beschilderungen, aber auch englisch ist allgegenwärtig. so gut wie jeder spricht es, und man muss eigentlich nicht fragen. ich habe dennoch versucht mich auf französisch zu verständigen, wenn man mich etwas gefragt hat, habe ich zumeist auf französisch geantwortet, sofern es meine sprachkenntnisse zuliessen 😉

auf den strassen herrscht ein gewimmel von menschen, einhemische, besucher, jeder ist unterwegs. die menschen  sind aber weniger hektisch als z.b. in london, niemand drängelt oder ist unfreundlich.

dafür war es erstaunlich schwierig, in einer solchen stadt, an der sich geschäfte, imbissbuden und cafès quasi aneinanderreihen, etwas bezahlbares veganes (oder zumindest vegetarisches für mich) zu finden. zwar hatte sich hasi ein paar adressen notiert, aber so richtig gefallen wollte mir keins der läden. und belgische fritten wären zwar toll gewesen, aber die belgier haben die blöde angewohnheit, ihre pommes in rinderfett zu frittieren, was wir zum glück vorher schon wussten. an einer bude fragte ich nochmal nach, aber der mann sagte, sie würden „animal fat“ nehmen. tja. wir landeten dann irgendwann bei mr. falafel. einem kleinen imbiss, der nur falafel anbot. das war lecker und sättigend.

leider verging die zeit wie im flug, und wir waren abends schon sehr kaputt vom laufen. aber es war echt schön, die stadt hat viel zu bieten und wird so schnell nicht langweilig. ich könnte es in so einer stadt schon länger aushalten. am liebsten hätte ich mich dort für die nacht einquartiert und hätte noch einen tag drangehängt. brüssel ist eine sehr coole stadt. à bientot ❤