wenn nicht das meer, …

… dann wenigstens dünen! am freitag war ich in der boberger niederung unterwegs. heidelandschaft, marschland, moorgebiet und wanderdünen bilden ein tolles naturschutzgebiet mitten in hamburg. irgendwo zwischen billwerder und lohbrügge liegt dieses wunderschöne stück natur. man könnte fast vergessen, dass man in hamburg ist, so schön ist es dort. fehlte nur noch das meer … es gibt immerhin einen see, aber das kreischen der möwen und der geruch von salzwasser fehlt dann doch etwas. dennoch, ein wunderbarer spaziergang war das. ich werde dort sicher öfters mal hinfahren und die seele baumeln lassen.

die hinfahrt war mit der s-bahn bis zur haltestelle mittlerer landweg und dann mit dem bus weiter bis zur boberger furt. rechts und links nur noch felder und wiesen und dazwischen eine lange schmale landstraße. zum glück hatte ich mein smartphone mit navi dabei, sonst hätte ich gar nicht gewusst, wo ich lang muss. schöne einöde, da konnte ich ganz corona-frei umherwandern. wobei in den dünen schon einige leute waren, die sich dort sonnten, oder unter bäumen auf den wiesen schatten suchten. ich habe mir auch mal einen baum zum rasten gesucht, da es irgendwie nur sehr sehr wenige bänke oder andere sitzgelegeheneiten dort gibt.

für den rückweg bin ich dann zur u-bahn-haltestelle mümmelmannsberg gegangen, da die bahn ja öfters fährt als der bus und ich schon in der nähe war. nächstes mal fahre ich vielleicht gleich nach mümmelmannsberg, das könnte schneller gehen. ist zwar nicht die hübscheste gegend von hamburg, aber dafür wird man ja mit toller landschaft belohnt.

wahnsinn, was es in hamburg so alles zu entdecken gibt. ich hoffe, ich finde noch mehr so tollen ecken 🙂

harburger stadtpark

der frühling naht 🙂 heute war schönes wetter, schon milder und vor allem trocken. hier regnet es ja in dieser jahreszeit ständig, da muss man jeden guten tag nutzen, um spazieren zu gehen.  so war ich heute im harbuger stadtpark, in dem ein großer see ist. wasser ist immer ein anziehungspunkt für mich.

unter einem „stadtpark“ stelle ich mir zwar etwas anderes vor, mehr wiesen, vielleicht blumenbeete und auch zetraler gelegen. für mich wirkt der park eher waldartig. aber das ist ja ohnehin schöner, auch weil er recht natürlich gehalten ist. mir hat der spaziergang dort gut gefallen. ich frage mich nur, wie es dort im sommer zugeht, da heute schon einige leute dort waren. wahrscheinlich ist der park an warmen tagen sehr überlaufen. aber das werde ich noch herausfinden, ich war heute auch nur ein einem teil unterwegs und möchte dort bald wieder mal herumlaufen.

noch ist es sehr kahl und nicht sehr grün, aber hier und da kommen schon die ersten farbtupfer zum vorschein. in wenigen wochen wird es schon ganz anders aussehen.

blüht bei euch auch schon was?

Hafen

ich entschuldige mich jetzt schon mal für die vielen fotos, die ich in der nächsten zeit wohl bloggen werde 😉 ich kann es ja nicht lassen und knipse immer umnengen bilder und kann mich kaum entscheiden, welche ich herzeigen will. und weil hamburg sooo schön ist, gibt’s eben auch zuviele fotos 🙂

das wetter war an diesem sonntag so schön, endlich mal kein regen und keine grauen wolken, sondern strahlend blauer himmel. und da ab morgen mein neuer job beginnt, wollte ich noch mal raus. bin dann wie so oft an den landungsbrücken gelandet. der hafen zieht mich einfach magisch an. als es schon dämmerte, wurde die stimmung noch schöner. und mir kamen fast die tränen, als ich zu den bildern auch noch schöne strassenmusik hörte – ich bin so dankbar, dass ich hier sein darf. und nicht ins hostel zurück und bald wieder abfahren muss, sondern dauerhaft hier sein kann.

hamburg, my love.

spaziergang am raffelbergpark

am ehemaligen solbad, in dem sich heute das theater an der ruhr befindet, kann man einen entspannten spaziergang machen. es war schön ruhig dort, trotz schönen wetters waren dort nur wenig leute unterwegs. der angrenzende park hat immer noch den charakter eines kurparks, obwohl das solbad schon seit 1992 nicht mehr in betrieb ist. hier kann man seine seele baumeln lassen. ob beim blick auf die wasserfontäne am see, oder beim umrunden des parks.

der dicke baum (eine eiche?) muss schon uralt sein, der stamm hat einen gewaltigen umfang.

ich sammle noch ein paar erinnerungen an meinen wohnsitz, der er bald nicht mehr sein wird. ich nehme bereits innerlich abschied von mülheim, vom pott, und von meinem häuschen, dass ich ins herz geschlossen habe. die weichen sind gestellt, vielleicht geht es nun bald schon los nach hamburg.

hamburg 2019 (3)

als ich am freitag vormittag aufwachte und aus dem fenster blickte, regnete es bereits. mist. also gucken, was man in hamburg machen kann bei schietwedder. museum wäre gut, allerdings sind viele museen in hamburg teuer. ich sah mich nach einem kostenlosen museum um, viel auswahl gibt es aber nicht. also fuhr ich zum zoologischen museum der universität. dort gibt es hauptsächlich präparierte tiere. lebend sind sie mir zwar um einiges lieber, aber ich fand die ausstellung teilweise ganz interessant. und irgendwie musste ich ja den tag rumbringen.

kurz bevor ich das museum verließ, guckte ich mir noch einen infostand mit broschüren und flyern an. und dort gab es einen flyer mit vier gutscheinen, einer davon war vom meßmer momentum. für eine tasse tee 🙂 hach, das ist ja nett, da wollte ich nämlich schon immer mal rein und tee trinken. also nach hamburg hafen city gefahren und zum kaiserkai. im café habe ich mir einen first flush schwarztee ausgesucht und habe mir den regen draussen angeguckt.

wieder draussen bin ich am sandtorkai entlang gegangen und habe fotografiert. es hatte aufgehört zu regnen, und ich lief durch die speicherstadt und knipste und knipste. ich kann gar nicht aufhören zu fotografieren, weil ich hamburg so wunderschön finde! und ich habe sogar noch fachwerhäuser entdeckt, wow! ich hatte mal gelesen, dass es nur ganz wenige davon noch in hamburg gibt, und ich meinte, es wäre etwas außerhalb gewesen. aber an der deichstraße stehen welche. komisch, denn ich war schon mal dort, bloss hatte ich die rückseite nicht gesehen, und da fielen sie mir auf. es gibt wohl noch ein paar, aber insgesamt sind in hamburg kaum fachwerkhäuser stehengeblieben.

nach dem langen spaziergang war ich erschöpft, und ich fuhr erst mal ins hostel, um mich etwas auszuruhen und etwas zu essen. gegen 21 uhr ging ich dann aber wieder los, denn ich wollte noch zu planten un blomen. dort finden im sommer über jeden tag wasserlichtkonzerte statt. und das wollte ich gerne sehen. der eintritt ist frei. ich lief erst etwas orientierungslos durch den garten, da ich nicht wusste, wo genau das stattfindet, aber ich lief einfach anderen leuten nach, und erreichte ich den großen teich, wo die wasserfontänen bunt auf dem wasser tanzten. dazu gab es livemusik mit tango-stücken. das war ein tolles finale für meinen hamburg-besuch.

es war ein toller urlaub. nur die rückfahrt wurde getrübt durch eine extreme verspätung des flixtrains am samstag morgen. satte 70 minunten verspätung! ich dachte schon, der kommt gar nicht mehr … aber sonst hat alles super geklappt. ich hoffe, ich kann bald wieder in meine lieblingsstadt, dort gibt es sooo viel zu sehen 🙂