herzversagen ist doch bestimmt ein recht schneller tod, oder… manchmal wünsche ich mir, mein herz würde einfach aufhören zu schlagen… dann müsste ich diese ruhestörungen nicht mehr ertragen. letzte nacht war es wieder so schlimm, dass ich nicht weiss, wie ich die kommenden tage überstehen soll… mein nerven liegen blank und ich weiss gar nicht, was ich mit diesem beschissenen tag anfangen soll. ich warte schon panisch auf den nächsten lärm… es ist so schreklich alles… ich will weg hier.

five o’clock-poetry

5 uhr morgens
hass hass hass
salzsäure ins gesicht
hammer bäm bäm bäm bäm
idiotenfotze
laber laber laber
aufgehängt
zerstückelt
und
in kotze eingelegt
vor die tür geschissen
weine nicht, my darling
die haut abgezogen von den
tauben ignorantenärschen
feige säue
kotz kotz kotz
eingelegt in eigenhirn
lecker lecker
kotz kotz kotz

süchtig

wollte heute nach dem schokoladenpudding-frühstück den rest des tages ohne zuckerhaltiges auskommen… und bin schon nach dem mittagessen gescheitert und habe wieder genascht… verbote, auch selbstauferlegte, sind doof.

ich leg mich jetzt schlafen. heute ist eh nicht mein tag. leben ausblenden und decke über den kopf ziehen.

lärm macht krank

ich habe mir gerade diesen artikel und die kommentare durchgelsen und bin am weinen… es gibt so viele menschen, die so rücksichtslose nachbarn haben. mich nimmt das total mit, vor allem weil die auch alle über die folgen, den körperlichen und psychischen stress, schreiben. was die da teilweise schildern, ist schon krass. ich bin offenbar kein einzelfall. und ich dachte schon, ich sei überempfindlich, verrückt oder übertreibe.

wenn man das so liest, verschwindet ja jede hoffnung, dass man durch beschwerden eine besserung und einsicht erzielt. es ist wirklich traurig und ich frage mich, ob ein umzug überhaupt sinn macht. bzw. wieviele umzüge ich noch vor mir habe, bis ich evtl. mal eine zeitlang ruhe habe.

 

lustig ist das zigeunerleben

bevor ich eine eigene wohnung hatte, war der traum der eigenen vier wände unvorstellbar weit weg. und damals habe ich mir gewünscht, nur einmal – wenigstens für kurze zeit – eine wohnung zu haben.

nun, der wunsch wurde mir ja erfüllt. ich bin nun schon etwas mehr als ein jahr hier. mehr, als die olle claudy jemals erwartet hätte.

es wird zeit, weiterzuziehen. ich möchte aber nicht nochmal diese verantwortung haben mit miete bezahlen müssen und arbeiten gehen, verträge des jobcenters erfüllen usw. ich denke viel darüber nach, mich vom sozialen leben gänzlich zu verabschieden. es gibt für mich keine zukunft in diesem system. ich hab’s ja versucht, aber es wird niemals arbeit für mich geben, die mir spass macht oder mir wenigstens meinen lebesunterhalt sichert, und ich habe keine kraft, von mietshaus zu mietshaus zu ziehen und immer wieder von meinen mitmenschen weggeekelt zu werden. ich mag einfach nicht mehr.

meine beziehung wird damit wohl auch in die brüche gehen, aber ich weiss mir nicht mehr zu helfen. ich werde dann wohl solange wie es mir körperlich möglich ist wie eine zigeunerin durchs land ziehen und mich mit mundraub über wasser halten. jedenfalls denke ich mir so mein zukünftiges leben aus. meine mutter meint immer, ich würde spinnen, wenn ich ihr sage, dass ich obdachlos werde. sie denkt wohl, ich mache nur spass… wie immer nimmt sie meine ängste und probleme nicht ernst. aber sie wird schon sehen, wie schnell das geht, wenn man sich um nichts mehr kümmert. der staat wird mich nicht einfach unterstützen, ohne dass er eine gegenleistung von mir bekommt. und da es in deutschland wohl kaum herrenlose und leersteehenden gebäude gibt, in denen ich kostenlos wohnen kann, und ich es auch nicht schaffen werde, einen job zu finden, mit dem ich ein haus mieten kann, denn in ein haus müsste ich wohl ziehen, um keinen nachbar-lärm zu haben, werde ich wohl bald auf der strasse sitzen.

ich kann es natürlich so machen wie viele und einfach vorwände erfinden, warum ich nicht arbeiten kann, damit mir der staat weiterhin meine unterkunft bezahlt. dafür war ich aber schon immer zu blöd. ausserdem wollte ich sowieso nie geld vom staat. man hat mir jahrelang erzählt, ich hätte anspruch darauf, aber es fühlt sich für mich nicht danach an. ich soll dafür ein leben leben, das mir nicht gefällt. ja ich weiss, mir geht es verhältnismässig supergut, ich habe was zu essen, ein dach überm kopf, warmes wasser, heizung und strom… wie undankbar ich doch bin… aber was nützt mir all dieser luxus, wenn ich unglücklich bin? wenn ich nicht einmal schlafen kann?

warum schlafen andere nicht? warum ist herr feig jetzt wach und guckt fern? wann werden die von unten weiterkrakelen, in 2, 3 stunden? und die olle aus dem erdgeschoss macht dann vielleicht discosonntag ab mittag? WANN??? WANN kann ich mal schlafen in diesem gottverdammten hurenhaus?

so, nun kann ich mich ja wieder hinlegen und versuchen zu schlafen. bis der nächste krach kommt.