wochenrückblick 03/17

der januar ist kalt, starr und lautlos, selbst ohne weisse winterdecke. dementsprechend inaktiv bin ich derzeit. ich erwarte sehnsüchtig den frühling, damit der innere stillstand bald vergeht. immerhin höre ich ab und zu sogar vögel zwitschern, als könnten sie es auch nicht abwarten.

gemacht: herzlich wenig. minispaziergang um den block/spaziergang im witthausbusch und dort wenigstens mal wieder ein wenig fotografiert/zwei anrufe bei putzstellen, aus denen aber nichts geworden ist

gegessen: schupfnudeln mit sauerkraut/ungarisches sauerkraut mit pellis/kartoffel-paprika-sauerkraut-suppe/pizza mit artischocken und champignons/schupfnudeln mit wirsing – leider war der recht bitter und hat das gericht versaut

gekauft: mangels geld nur die nötigsten lebensmittel, aber die zwei tüten tortilla chips, die es bei rewe für 99 cent im ausverkauf gab, waren auf alle fälle ein guter kauf – lecker! also die eine sorte mit manchego & olive jedenfalls, die zweite ist nämlich noch zu 😉

tortillas

gehört: hasis frage, als wir gerade die erste folge von „the biggest loser“ guckten: „magst du da nicht auch mal hingehen“?/opern (internetradio)/das leise klopfen meiner heizung

gebacken: nochmal den sandkuchen von letztens, aber der wurde irgendwie nix, keine ahnung, wieso

gestreichelt: die schafe im witthausbusch

geguckt: god’s pocket – drama mit philip seymour hoffman/den livestream der einstürzenden neubauten aus der elbphilharmonie auf youtube/leider zu häufig dschungelcamp, manche teilnehmer kann man echt nicht angucken – honigkuchenpferd, schlauchbootlippen, grusel-lidschatten und co. sind nur schwer zu ertragen/biggest loser

gedacht: mann, ich verblute!/wenn man in der kälte nicht rausgehen mag, kann man ja wenigstens in der wohnung tanzen, dann hat man auch bewegung/warum fragt hasi denn nicht nach, was mit seinem papa ist? vielleicht muss er operiert werden!/toll, ich verstehe kaum was – blöde freisprechanlage/bisher hatte ich noch nie das bedürfnis, jemandem mit einer machete den kopf abzuschlagen, aber inzwischen schon/wie soll das nur weitergehen? ich mag nicht mehr/was findet sie an meinen haaren so schön? sind doch überhaupt nichts besonderes?

haare

hä? dünne, langweilige haare!

gelesen: viele stellenanzeigen/meine aktuelle lektüre/20.000 leagues under the sea – ja, ich versuche mal wieder ein buch auf englisch zu lesen

bob geldof in concert

gestern war das konzert von bob geldof am schloss broich. wir hatten ja vor einigen wochen gelesen, dass es für das zuerst sehr schnell ausverkaufte konzert doch wieder tickets gab, da viele bestellte nicht abgeholt worden waren. so konnte hasi an der tourist information noch zwei tickets ergattern.

ausgerechnet an diesem wochenende musste ich krank werden. shite. am freitag fing die erkältung an – ich HASSE erkältungen! dieses ständige naselaufen und halsweh noch dazu … am samstag fühle ich mich dementsprechend schlecht. so wollte ich möglichst nicht zu früh zum konzert, damit ich nicht unnötig lange warten muss. einlass 17:30, beginn 19 uhr. naja, wir waren dann so gegen 18:30 uhr da. eigentlich noch viel zu früh für meine begriffe, denn da sollte noch eine vorband spielen.

die kam dann auch. um 19:30 uhr fing die in etwa an. eine ganz schreckliche coverband, die geschlagene ZWEI stunden spielte. was sollte das denn? eine vorband, die länger spielt als der hauptact? da ist was ganz doll schiefgelaufen bei der organisation. und überhaupt, wo haben die die denn hergeholt, das wurde sir bob geldof aber nun wirklich nicht gerecht. wir wurden die ganze zeit mit hits aus den 70ern bis 90ern beschallt, es war so peinlich, wie auf einem 08/15 sommerfest.

ich litt unter meinem gesundheitlichen zustand und musste mich, da sonst keine gelegenheiten vorhanden, auf ein stück rasen setzen. hasi war auch nicht gerade angetan von der gruppe, er schlief fast ein.

um viertel vor 10 (!!!) kam dann endlich bob geldof auf die bühne. und wir hatten noch einen guten platz in der 6. reihe bekommen, das war überhaupt kein problem. das publikum war wohl durch die coverband schon etwas müde, denn als bob seinen ersten song spielte, kam kaum stimmung auf. und auch dreiviertel des gigs waren die leute eher ruhig. seltsam. erst nach „i don’t like mondays“, was ziemlich am schluss kam, klatschten die leute auch richtig mit. und selbst bei dem superhit verhielten sich die mülheimer sehr zurückhaltend. armer bob geldof. obwohl sie nach den songs wenigstens immer gut applaudierten.

ich fand’s super, wenngleich mir manche songs nichts sagten oder nicht ganz meinen geschmack trafen. insgesamt war es ein grossartiges konzert, für mülheimer verhältnisse sowieso 😉

fotos habe uich leider nur wenig brauchbare machen können, aber für einen keinen eindruck reichts gerade so aus.