museumsbesuch

letztes wochenende war ich in dortmund. es regnete, wie schon die tage davor, aber ich musste endlich mal raus aus der bude. immer nur arbeit und sitzen, meine fitness (die ich nie besaß, haha) ist inzwischen gen null. ich fühle mich wie eine 80-jährige, wenn ich mal eine treppe hoch oder ein kleines stück sprinten muss. uiuiui. so ein sitzjob hinterlässt spuren.

also fuhr ich trotz des schietwedders los. mein ziel war wie gesagt dortmund. weil es doch sehr nass war draussen, hatte ich meinen ursprünglichen plan wieder aufgenommen. ich wollte mal wieder in ein museum. das museum für kunst und kunstgeschichte in dortmund ist kostenlos. da konnte ich nichts falsch machen.

das museum bietet kunstgegenstände aus allen epochen, von ganz unten in der steinzeit bis ganz oben ins 20. jahrhundert. von der römischen münze über barocke möbel bis zum gemälde war alles mögliche ausgestellt. ein spaziergang durch die zeit – immer wieder schön und interessant. besonders schön fand ich einen raum, der mit meißner porzellan und blau-weißen kacheln ausgekleidet war.

 

die dritte etage habe ich leider nur noch halb geschafft, da das museum schon schließen musste. aber den größten teil konnte ich mir angucken.

wann wart ihr zuletzt im museum, und in welchem?

schloss und museum

das osterwochenende war ich alleine. zumindest bis sonntag abend, schoko war mit seinen eltern in frankfurt bei seiner schwester. karfreitag bin ich losgezogen, nach essen. zuerst hatte ich zwei bücherschränke abgeklappert, im anschluss fuhr ich dann nach schloss borbeck. da war ich zwar schon mal, aber es ist immerhin schon zwei jahre her.

aus einem sonnigen ostersonntags-spaziergang wurde es leider nichts, da das wetter ziemlich mau und nass war. also beschloss ich, ins museum folkwang zu gehen. auch in essen. das kostet nicht mal eintritt, und ich guckte mir gemälde und andere kunstwerke an. derzeit gibt es eine sonderausstellung von edvard munch („der schrei“ ist ja wohl sein bekanntestes werk). der war wohl ziemlich depri, seine bilder sehen jedenfalls oft sehr düster aus.

ich habe im museum wieder total lust auf’s malen bekommen. wer sich ein paar gemälde und so angucken möchte, kann sich ja nun durch die etwas längere fotogalerie klicken 🙂 zum ende gibt es auch ein paar plakate aus dem plakatmuseum, diese sammlung ist auch im folkwang untergebracht.

ich sollte auch mal wieder den pinsel schwingen und mich als künstlerin versuchen.

bienvenue, welkom – ein tag in brüssel (2)

während unseres aufenthalts in brüssel durfte ein besuch im atomium nicht fehlen. zwar ist der preis mit 12€ nicht ganz günstig, aber doch sehenswert. das dachte ich allerdings nach der auffahrt mit dem lift zur aussichtsplattform zuerst nicht, denn dort oben war es so warm, dass ich fast umgekippt wäre und dachte, der besuch würde ziemlich schnell vorbei sein. zum glück war es in den anderen kugeln angenehmer, und wir konnten die besichtigung noch geniessen. es gab allerlei ausstellungsstücke, die irgendwas mit dem atomium zu tun haben, zu sehen. eine rolltreppe durch die röhre führt einen mit tollen lichteffekten zu einer ebene mit modernen lichtinstallationen. der abstieg erfolgt dann zu fuss.

 

das atomium kann man sich ruhig mal von innen anschauen, finde ich. wir waren insgesamt etwa eine stunde dort drin. und wenn man gerne fotografiert, lohnt es sich auf alle fälle, von innen oder aussen 🙂

bienvenue, welkom – ein tag in brüssel (1)

am freitag ging es nach brüssel. hasi hatte ja noch urlaub, das wetter passte, und wir fuhren vormittags los.

zugegeben, nach den terroranschlägen im märz war ich etwas um unsere sicherheit besorgt, aber no risk, no fun 😉

nach einer knapp dreistündigen fahrt kamen wir am park-and-ride-parkplatz an und stiegen um auf die metro. ein tagesticket kostet 7,50€ pro person. wie in london auch muss man dort sein ticket scannen und wird durch die zugangstüren gelassen. natürlich habe ich das erst verkehrt gemacht, die türen öffneten sich nicht.

unser erstes ziel war der jubelpark, da er auf dem weg lag. dort befindet sich der triumphbogen, sowie das militärmuseum und das autoworld-museum in den seitlich angrenzenden ausstellungshallen.

es war schon ziemlich schwül bei gefühlten 26-27°c, aber wenigstens regente es nicht.

nachdem wir den park durchquert hatten, gelangten wir zu einem kreisverkehr und platz, wo sich die EU-kommission befindet. ringsum riesige gläserne und moderne gebäude. und dort stand ein militärwagen und mehrere, mit maschinengewehr bewaffnete männer … uiuiui, da bekam ich direkt wieder ein ungutes gefühl. interessant war es aber allemal.