44

dienstag hat es geschneit! wie immer am 24. januar 🙂 naja, zumindest in der nacht kam etwas schnee runter, tagsüber schmolz er im laufe des tages schon wieder langsam weg, aber immerhin. hat mich gefreut. auf einen weissen geburtstag ist fast immer verlass.

44 bin ich nun, und wie fühlt sich das an? wie immer! wieso fühlt man sich nie so alt, wie man ist? ich könnte genausogut 16 sein, oder 20. es kommt wohl immer darauf an, was man so für einen lebensstil hat, aber meiner ist sicher nicht der einer frau mitte 40 … alles beim alten also!

hasi hatte sich extra einen halben tag freigenommen, das war schön. und ich fand, er war auch ausgeglichener als nach so einem ganzen tag arbeit, ist ja klar. könnten doch alle menschen halbtags arbeiten und trotzdem genug geld verdienen, das wäre schön!

geschenke gab es auch, juchu! und käsekuchen (für mich), den hatte ich aber gekauft und nicht selbst gebacken, es war mir zu riskant. käsekuchen!!!

danach haben wir zwei runden karuba gespielt, das spiel hatte ich geschenkt bekommen. die erweiterungen von carcassonne werden wir hoffentlich am samstag testen.

von meiner mama gab es noch ’nen fuffi auf’s konto. mal sehen, ob ich mir davon auch was nettes kaufen kann, oder ob ich davon einfach nur meine konto-abbuchungen, wenigstens teilweise, begleichen kann … wäre natürlich schade, aber ein job hat sich leider noch nicht ergeben. ich könnte jetzt gut einen gewinn bei der aktion mensch-lotterie gebrauchen – ach ja. wann kommt denn eigentlich das bedingungslose grundeinkommen? für mich wäre das einfach nur die rettung meiner finanziellen und beruflichen probleme.

tja, mal sehen, was das neue lebensjahr so bringt.

wochenrückblick 01/17

neues jahr, neue blog-rubrik 🙂 ich möchte mich an einem wochenrückblick versuchen. ob das so hinhaut, schau mer mal. vielleicht wird es später doch eher ein monatsrückblick, aber vorerst versuche ich das mal wöchentlich zu machen. dazu muss ich mir natürlich möglichst viel notieren während der woche. ich hoffe, es wird nicht zu banal und eintönig, aber so sehe ich wenigstens, wie viel bzw. wenig ich so mache in einer woche. das ist auch sinn der sache, denn ich habe oft den eindruck, die wochen ziehen nur so an mir vorbei und kaum was passiert.

getrunken: leckeren voelkel caipirinha ohne alk. damit haben hasi und ich auf’s neue jahr angestossen, schmeckt gut und muss dringend mal wieder gekauft werden/viel weihnachtstee/eierlikör mit amaretto/wasser/lieblings-cola-mix/white cappucino mit orangengeschmack von krüger, leider fehlkauf, da der mir doch nicht so schmeckt, ist ja auch irgendwie kaffee… hatte die packung für 2€ inkl. metall-schmuckdose gekauft, naja, so habe ich wenigstens eine keksdose, vom pulver mache ich vielleicht mal muffins, aber sonst weiss ich nicht, wohin damit …

gegessen/gekocht/gebacken: nudelsalat/baguettes/pellkartoffeln mit tsatsiki/gnocchi mit bärlauch-pesto/chili con tofu-schnetzel/nudeln mit soja-bolo/weihnachts-süsskram/veganer schokopudding – gar nicht mal so übel, hat zwar mächtig geklumpt, aber durch ein sieb gestrichen passt’s. hasi mochte ihn nicht so, er sagt, er schmecke die sojamilch so raus. nächstes mal also mit anderer getreidemilch.

geschaut: nesthäkchen – in meiner kindheit hab ich das geliebt, war wieder sehr schön – donnerknispel!/magine tv (über fire tv stick) ein dreimonatiges probeabo kostenlos aktiviert, die sender finde ich ganz interessant, ab april kostet es dann 2,99€, was ja auch nicht viel ist. da gibt es filme und serien/der taunus-krimi/home – ein smektaktulärer trip /dirk gently’s hollistic detective agency – endlich mal wieder eine rolle, die elijah wood würdig ist! die serie ist echt schräg und skurril, hatte was ganz anderes erwartet, aber die serie hat mich sehr gut unterhalten 🙂 da spielt übrigens die tochter von brad dourif mit (HdR-fans wissen, wer das ist 😉 )

 

gespielt: jolly & roger/x nimmt/ligretto/keltis

gelesen: den rest des doch sehr zähen mittelalterkrimis „bruder cadfael und die mörderische weihnacht“, das war gar nicht spannend. da zieht mich kommissar wallander mehr in seinen bann, „der mann, der lächelte“ ist meine aktuelle lektüre. wie gehabt sehr gut, man kann so schön in die romane eintauchen und sich mit kurt wallander identifizieren. manche können einfach schreiben.

gefreut: über nakuras karte/über den kurzen graupelschauer und dem stapfen im schnee im garten/über hasis neue brille – sieht gut aus!/den tollen sound meiner neuen pc-boxen

geärgert: dass die gnocchi von edeka 1€ teurer durch die kasse gingen, als am regal beschriftet – reklamiert hab ich das natürlich nicht, zu spät bemerkt …

gemacht: spaziergang um den block – bewegung kommt definitiv zu kurz im winter/im ausmalbuch für erwachsene gemalt/meine neuen pc-boxen angeschlossen, die ich von hasi geschenkt bekommen habe/tannenbaum abgeschmückt und rausgetragen/stellenanzeigen durchgelesen/pony bzw. spitzen geschnitten/ein selbstgemachtes peeling mit kokosöl und zucker – super günstig und vor allem ohne chemie! meine haut war hinterher sehr weich 🙂

gedacht: es gibt echt noch menschen, die sich über ein farbiges model aufregen???/so wird das nichts mehr mit abnehmen/kann sie denn nicht mal mehr ein fenster öffnen? und wieso holt sie nicht den hausmeister, wenn die therme kaputt ist?/oh, schick, schick!/man kann sich wirklich glücklich schätzen, eine warme bude zu haben bei der kälte/die hat eine badewanne im schlafzimmer??? manche übertreiben es wirklich!

it’s oh …

… so quiet …. it’s oh so still …

hier passiert nicht viel. und ich habe auch immer mehr das gefühl, dass meine kleine bloggerwelt auch immer kleiner wird … mal hier, mal dort hört jemand auf zu bloggen, und es wird immer stiller, weil keine neuen leser dazukommen. und ich finde auch selten neue blogs, die ich verfolgen möchte … wie habe ich das nur früher gemacht? ich sehe immer nur hobby-blogs, oder semi-professionelle blogs. die sind mir zu unpersönlich. ich möchte gener was von den menschen, die bloggen, wissen. was sie beschäftigt und wie sie denken und fühlen. die meisten bloggen ja nur noch über ihre bastel-, näh-, koch- oder sonstigen arbeiten. das ist schön, mal so zwischendurch, aber ich bekomme keinen bezug zu diesen bloggern. meist haben die dann auch noch hunderte von lesern und antworten nicht mal persönlich auf kommentare. deshalb finde ich keine neuen bloggermenschen, obwohl es da draussen bestimmt welche gibt, die interessant sein könnten. ich habe ja auch damals einige gefunden. ein bischen frischer wind wäre ganz gut, bevor hier alles einschläft. das private bloggen ist da natürlich auch ein nachteil, weil man keine neuen leser bekommt.

wahrscheinlich bin ich aber einfach momentan so langweilig oder ziehe mich zurück, dass mir so wenig einfällt. oder was ich nicht mehr teilen möchte oder denke, es interessiert eh keinen, was ich „aufschreibe“. manchmal wird mir schmerzlich bewusst, dass ich gar keine kontakte mehr habe, abseits von meinem freund, meiner mutter und meinem bruder. zweimal die woche habe ich das „vergnügen“ mit meinem kollegen und ab und zu mit meinen vermietern, wobei die sich momentan kaum blicken lassen, weil es ja zu kalt ist, um im garten rumzulungern.

mehr als diese oberflächlichen begegnungen habe ich nicht mehr. und auch virtuelle freundschaften sind ja so gut wie kaum noch vorhanden. vielleicht habe ich sie mir immer nur eingebildet, und ich hatte nie welche. will ich überhaupt noch welche? ich kann mich ja selbst nicht leiden, wie sollen es dann andere tun …

ich bin nicht unglücklich, es geht mir gut, aber ab und zu wird mir mein einsames leben bewusst und ich fange an zu grübeln.

naja, wenigstens hatte ich so mal wieder ein thema zum bloggen.

ein freund, ein guter freund

ach, schön war das wochenende mit simon. leider ist die zeit schon wieder vorbei. heute nachmittag war das wetter wieder gut, und simon kam zu besuch. er hat sich unser häuschen und den garten angeschaut, unsere vermieter kennengelernt, und dann sind wir durch mülheim spaziert, haben pizza gegessen und die sonne genossen.

gegen abend haben wir simon dann zum bahnhof gefahren, und wir haben uns verabschiedet. wir sehen uns hoffentlich bald wieder, in münchen oder wo auch immer.