stade

ende mai. wieder ist ein monat rum. und da ich ja ab juni vorerst keine hvv-proficard mehr habe, habe ich sie nochmal genutzt. so war ich in stade in niedersachsen. die stadt wollte ich ja schon lange mal besuchen, und bisher hatte ich ja nur bis nach buxtehude geschafft. dieses mal fuhr ich bis zur endstation durch.

stade ist eine beschauliche kleine stadt mit einer schönen altstadt und vielen fachwerhäusern. ich hatte sie mir etwas größer vorgestellt. kam ich doch immer wieder an bereits abgelaufenen stellen vorbei und lief anscheinend mehrmals im kreis.

es war nicht ganz so voll wie befürchtet, da das wetter ja sehr gut war, nur in der fussgängerzone und an plätzen, wo viel gastronomie ist, war es doch recht belebt. dort gilt aber ohnehin maskenpflicht, und wenn auch nicht alle, hielten sich einige auch daran. in den nebenstraßen war es aber ruhiger, da konnte man auch ohne maske laufen.

ich weiß nicht, woran es lag, vielleicht an der atmosphäre oder an irgendetwas anderem, aber ich habe schon spannendere altstädte gesehen. irgendwie ist stade auch nur die etwas größere schwester von buxtehude, die beiden städte sind sich recht ähnlich. für einen sonntagsspaziergang war die fahrt dorthin aber dennoch einen besuch wert.

inselpark wilhelmburg

bei schönstem pfingstwetter war ich heute im wilhelmsbuger inselpark spazieren. ich liebe den frühling so sehr, und er geht immer so schnell vorbei … dieser duft von frischem grün und blüten ist richtig berauschend. ich könnte mich den ganzen frühling über im grünen aufhalten. mein wunsch, mal eine längere „zu fuß“-reise zu machen, wird in dieser jahreszeit immer sehr groß. aber dieses jahr wird daraus wohl noch nichts, die derzeitigen umstände machen das ganze doch zu unkomfortabel.

so muss ich mich eben mit kleinen ausflügen zufrieden geben. und ich war überrascht, wie schön dieser park ist, ich hatte ihn mir kleiner und weniger wild vorgestellt. auch die vielen wassergräben sind toll. es gab trotz meiner befürchtung, dass es dort sehr voll sein würde, ein paar wege, wo ich alleine gehen und mich entspannen konnte. und es gibt auch einen hochseilgarten dort 🙂

toll fand ich auch den see, wo zwei SUPs gerade vorbeiglitten. das möchte ich auch so gerne mal machen 🙂 sieht bestimmt einfacher aus, als es ist, man muss ja die ganze zeit das gleichgewicht halten auf dem brett.

am ende meines rundgangs habe ich noch eine runde durch den rhododendrongarten gedreht, so eine blütenpacht auf einmal, wow! und geduftet haben die, wie seife 😀 daher ganz viele blumenbilder, damit ihr wisst, welche üppige pracht ich da gesehen habe.

hattet ihr auch schönes wetter und habt einen ausflug gemacht?

am harburger bahnhof

neulich bin ich zu meiner mutter nach hannover gefahren, sie hatte geburtstag. wir hatten uns seit dem letztem weihnachtsbesuch wegen corona nicht mehr gesehen. und auch wenn die gefahr bestand, ihr zum geburtstag neben geschenken noch coronaviren mitzubringen, wollte ich sie endlich mal wieder besuchen. denn man weiß ja gar nicht, ob man sich überhaupt noch mal wiedersieht. man kann jederzeit an diesem fucking virus sterben. oder an was anderem. ein bisschen leben muss man doch auch, und seine familie mal sehen.

als ich morgens am bahnhof harburg auf meinen zug wartete, lief ich noch eine weile den bahnsteig entlang. und sah dort eine sehr hübsche bepflanzung an einem ende des bahnsteigs. das sah ja aus wie in einem botanischen garten, so schön gepflegt! und ein bienenhotel steht dort auch. so schoss ich ein paar fotos, bis mein zug kam. viel zeit hatte ich allerdings nicht mehr, sonst hätte ich noch mehr gemacht.

alter friedhof harburg

mein sonntagsspaziergang war heute ungeplant und spontan. ich hatte gerade ein puzzle, dass zu verschenken war, in harburg abgeholt, und sah eine grünanlage und ein paar grabsteine im vorbeigehen. da gehste danach gleich mal hin, dachte ich mir. ich wollte schon länger mal wieder einen friedhof besuchen.

es ist ein alter friedhof, der schon 1937 stillgelegt wurde, und inzwischen als parkanlage genutzt wird. dennoch stehen hier noch einige alte grabmäler, sehr schöne sogar. ich stelle mir den friedhof an einem nebligen herbsttag richtig gruselig vor. die knorrigen bäume, statuen und grabsteine lassen mich gedanklich in die vergangenheit reisen. viele der grabinschriften sind von etwa 1830 bis in die 1930er. vereinzelt sieht man auch noch inschriften von beisetzungen bis in die 60er jahre hinein. zu diesem zeitpunkt war aber längst ein neuer friedhof in eißendorf angelegt worden.

ein hübscher park. nur die jugendlichen, junkies und alkoholiker stören das friedliche bild etwas. und die neuen hausfassaden drumherum, nebst spielplatz, das passt alles auch nicht so recht in das bild, dass ich mir ausmale. aber schön, dass es diesen friedhof überhaupt noch gibt.

botanischer sondergarten wandsbek

ein besuch im botanischen sondergarten wandsbek. ein kleiner, aber fein angelegter botanischer schulgarten.

ich wollte dort unter anderem auch hin, da es dort einen tauschtisch für pflanzen gibt, wohl auch mit zimmerpflanzen. und da ich gerne ein paar neue pflanzen aufnehmen möchte, dachte ich, ich gucke da mal. leider war das gelände mit dem gewächshaus nicht offen, da gibt es andere öffnungszeiten. und der tisch steht wohl dort. und ich arbeite zu den zeiten immer, da kann ich höchstens mal im urlaub hin. aber ob sich das überhaupt lohnt? ich weiß ja nicht, wie viele menschen dort was hinstellen.

aber ein rundgang im garten ist ja auch nett 🙂