ich glotz tv februar 2020

leicht verspätet komme ich zu meinem netflix-rückblick für februar. so richtig lohnt es sich bei mir eigentlich gar nicht, denke ich. aber irgendwie möchte ich es auch nicht abbestellen. auf anderen sendern läuft ja nunmal auch nicht viel neues und gutes.

serien:

– atypical (nun fertig geguckt, die serie war echt nett. hatte aber am ende noch mal auf den OV ungeschaltet und festgestellt, dass der protagonist in echt gar nicht so seltsam abgehackt  und langezogen spricht wie auf deutsch. das hat mich etwas irritiert)

– dracula (miniserie, die ich echt amüsant fand, so einen lustigen und sympatischen vampir habe ich bisher nie gesehen *gg* und agathe van helsing war auch super. der letzte teil flachte zwar leicht ab, aber trotzdem sehr zu empfehlen)

filme:

– joy (film über zwangsprostitution nigerianischer frauen. man verzichtet hier wohl bewusst auf gewaltätige szenen, was ich sehr finde. der film ist trotzdem bedrückend und erschreckend genug, eher nüchtern erzählt)

– the book of eli (cool, teilweise recht brutal, postapokalyptisch … fand ich sehr gut)

– die schutzbrüder (ganz netter chineischer animationsfilm)

– tränen der erinnerung (studio ghibli, auch ein sehr netter film über eine frau, die sich an ihre kindheit erinnert, während sie auf dem land eine reise unternimmt)

tjoah, das war es auch schon.mal sehen, ob ich im märz mehr schaffe 😉

ich glotz tv dezember 2019/januar 2020

lang ist’s her seit dem letzten netflix-tv-rückblick. im dezember hatte ich ja auch nur wenig gelegenheit, was zu gucken, wegen der doofen dsl-geschichte. deshalb fasse ich heute die letzten beiden monate zusammen. die weihnachtsfilme/-serien sind natürlich jetzt nicht mehr so sehenswert und vielleicht auch nicht mehr online. aber vielleicht habt ihr die eh gesehen.

ich werde auf die sternchen-vergabe verzichten, da ich ohnehin schlechte sachen abbreche und es mir oft schwerfällt, zwischen zwei und drei sternen zu verteilen. was ich blogge, empfehle ich auch 😉

so, dann mal zu den filmen:

– im hohen gras (horrorfilm nach stephen king, ich fand den ganz gut und spannend gemacht, zwar nichts weltbewegendes, aber für den leichten thrill zwischendurch ganz nett. ein geschwisterpaar hört in einem maisfeld die hilferufe eines jungen und suchen ihn … schwerer fehler ;))

– klaus (spanischer zeichentrick-weihnachtsfilm, süss gemacht, eine herzige geschichte für die feiertage)

– the christmas chronicles (kurt russel als weihnachtsmann, leicht abgefuckt. auch sehr schöne weihnachtsgeschichte, aber im gegensatz zu klaus eher typisch amerikanisch, wer „kevin … allein zu haus“ oder „verrückte weihnachten“ mag, wird auch diesem film mögen)

– marriage story (beziehungs-drama mit scarlett johansson, zwar gut, aber sehr langatmig. ich hätte schwören können, dass der film von woody allan ist, aber das ist nicht der fall )

– the bird box (strange, aber wegen der ungewöhnlichen geschichte schon allein interessant. sandra bullock ist wie immer gut. nur der sound war doof, konnte die stimmen teilweise schlecht verstehen. am besten gucken, ohne vorher zu lesen, worum es geht!)

serien:

– weihnachten zu hause (norwegische serie über eine junge single-frau, die zum familiären weihnachtsfest endlich mal einen freund mitbringen will – nur muss sie den erstmal finden … charmante und hyggelige serie mit weihnachtsstimmung)

– the end of the f***ing world staffel 2 (staffel 1 war zwar besser, aber trotzdem hat mit die zweite staffel gefallen, die charaktere und die schräge story allein sind so cool)

– unbelievable (einer teenagerin wird nicht geglaubt, dass sie vergewaltigt wurde, und sie wird wegen falschaussage verurteilt. doch es gibt mehr opfer mit ganz ähnlichen aussagen … mit toni collette als ermittlerin. die story beruht auf einer wahren geschichte)

– dead to me (musste erst überlegen, was war das nochmal? *g* aber die serie hat mir schon gut gefallen, einfach mal reinzappen. mit christina applegate als witwe und einer durchgeknallten neuen freundin. witzig und etwas schräger, trockener humor)

– atypical (bin derzeit noch bei staffel 3, super sympatische charaktere rund und das leben eines autisten. wenn die serie zu ende ist, werde ich die leute vermissen – bis auf das botox-face von jennifer jason leigh)

und ihr so?

ich glotz tv juni 2019

mit dem rückblick von juni bin ich etwas spät dran, aber nun will ich doch noch meine filme und serien bloggen, die ich auf netflix geguckt habe. es waren wieder einige gute sachen dabei.

filme:

– god’s own country (gut gespieltes drama über die probleme eines schwulen mannes aus der englischen provinz) ***

– ruhet in frieden (etwas brutal für meinen geschmack, mit liam neeson) **

– der marsianer (matt damon wird versehentlich auf dem mars zurückgelassen … etwas unrealistisch, aber aber durchaus unterhaltsam und spannend gemacht) **

– der junge, der den wind einfing (als in seinem dorf die dürre die bewohner fast verhungern lässt, baut ein junge ein windrad, mit dem man strom erzeugen kann, womit man eine wasserpumpe in betrieb nehmen kann. nach einer wahren begebenheit, schön erzählt, aber sehr ruhig, man muss man mögen) ***

– benji (kindgerecht, aber sehr herzig – diese herzzerreissenden hundeaugen!)  **

serien:

– stanger things (danke sam, für den tollen tipp! die serie ist wirklich strange und sehr cool. tolle musik und sehr spannend) ***

– after life (bissiger, britischer humor mit rick gervais, todtraurig und witzig zugleich, that’s my cup of tea) ***

– diebische elstern (ganz nett, handelt von drei ungleichen teenagern, die sich über eine gruppe anonymer kleptomanen anfreuden und sich mit ihre problemen auseinandesetzen müssen)  **

 

heiss!

wann kommt endlich abkühlung??? ich möchte mich nur noch verkriechen und nicht bewegen. aktuell sind hier 35°c und ich wünschte, ich könnte mich auf eine nordseeinsel beamen. dort ist es zwar heute auch noch sehr warm, aber ab morgen soll es dort unter 20°c warm werden, also soooo schön … mäh. ich kippe hier fast vom stuhl. hoffentlich komme ich morgen unbeschadet zur arbeit und falle dort nicht vom bürostuhl. derzeit habe ich urlaub, aber nur zwei tage. diese hatte ich mit einer arbeitskollegin getauscht. morgen muss ich dann für drei tage arbeiten und dann habe ich noch eine ganze woche urlaub. hätte ich durchgehend urlaub, wäre ich längst ans meer gefahren … nach juist oder so. es ist so schrecklich. ich stebe noch an kreislaufversagen.

gestern abend war ich endlich mal im kino. seit monaten will ich mal wieder in die sneak preview gehen, schaffe es aber nie. entweder habe ich frühschicht und bin abends müde, oder ich muss bis 20 uhr arbeiten. so habe ich die gelegenheit genutzt.

im kino war kaum was los. insgesamt acht leute waren im saal. dabei war es echt angenehm kühl. fast schon kalt. zum glück war ich vorbereitet und hatte eine lange jeans an und ein leichtes jäckchen mitgenommen.

es lief ein deutscher film namens „traumfabrik“.  hätte schlechteres treffen können, einen doofen actionfilm oder so.

nette darsteller und auch ganz schöne (liebes-)geschichte. auch wenn ich mir etwas mehr ecken und kanten gewünscht hätte, teilweise war die story doch etwas abgedroschen, einige szenen wirkten altbekannt. aber ich habe mich unterhalten gefühlt.

ich schau mal, dass ich demnächst bald wieder eine sneak zu sehen kriege. ich habe noch gutscheine.

und ich überlege noch, ob und wo ich kommende woche hinfahren will. ich muss hier raus! ich erlebe gar nichts mehr.

auf ein jobangebot in hamburg habe ich natürlich keine antwort bekommen. wäre auch zu schön gewesen…

ich glotz tv II

hier nun mein netflix-rückblick für mai 2019. ich gucke noch, auch wenn ich schon öfters mal einen film oder eine serie abbrechen muss, entweder wegen der wackelkamera, oder weil es einfach nicht mein fall ist.

so, dann fange ich mal wieder mit den filmen an:

– brooklyn (ich wollte erst gar nicht gucken, da es viele wackelbilder gibt, aber dank guter story, einer bezaubernden saoirse ronan und schöner ausstattung habe ich den film doch zu ende geschaut. schöner film) ***

– i don’t feel at home in this world anymore (netter indie-film mit elijah wood, etwas verstörende handlung) **

– to the bone (film über ein magersüchtigs mädchen, sehr bewegend. die synchronstimmen mochte ich nicht (auf englisch wirkt der film wesentlich authentischer) , und es gab auch wieder wackelbilder, aber sonst toll erzählt) ***

– sully (gutes drama nach einer wahren begebenheit, mit tom hanks, der als pilot ein flugzeug notlanden muss. zwar wirkte tom hanks etwas hölzern, vielleicht liegt es an der neuen synchronstimme? etwas mehr spannung und emotionalität hat mir gefehlt, allerdings fand ich es gut, dass keine übertriebenen katastrophenszenen eingebaut waren.) **

– happy burnout (wotan wilke möhring als arbeitsscheuer punk kommt in klinik wegen  „burnout“ – die handlung erinnerte mich sehr stark an „einer flog über das kuckucksnest“, war aber nicht schlecht) **

i am michael (film über einen schwulenrechtler, der sich nach einem nahtoderlebnis immer mehr der kirche zuwendet und pastor wird, was natürlich zu inneren konflikten führt … nach einer wahren begebenheit, gut gespielt und sehenswert) ***

abgebrochen habe ich:

– sufagrette (wegen unerträglicher wackelkamera)

– die schönen tage von aranjuez (ich mag wim wenders, aber das war so gar nicht mein fall)

serien fertig geguckt habe ich:

– the end of the f**ing world ***

– die einkreisung ***

abgebrochen habe ich broadchurch, mit der serie bin ich einfach nicht warm geworden. obwohl das ja grundsätzlich was für mich sein müsste. naja, man kann nicht alles gut finden 😉