happy go-lacki

neulich durfte ich zwei nagellacke von catrice testen. da der test vertraulich behandelt werden sollte, konnte ich darüber nicht bloggen. aber es gab noch ein gewinnspiel obendrauf, wo alle teilnehmer, die einen testbericht abgeben, ein nagellack-paket gewinnen konnten…

ui, ein 10-teiliges nagellack-paket 🙂 sowas habe ich mir schon immer mal gewünscht! und das sind alles tolle farben!

da freue ich mich schon auf’s nägel anmalen.

bye bye krankenkasse

am mittwoch habe ich erfahren, dass mein arbeitsvertrag, der auf ein jahr befristet war, nicht verlängert wird. ich weiß gar nicht, ob ich darüber traurig oder froh sein soll. die enttäuschung war zwar erst doch so groß, dass mich das mitleidige gefasel meines teamleiters zum weinen brachte, aber schon gestern hatte ich mich eher befreit gefühlt. es gab genug dinge, die da nicht so liefen, wie sie sollten. insbesondere die situation im großraumbüro mit anderen kollegen, die einfach egostisch und rücksichtslos die fenster dauerhaft geöffnet hatten, und ich unter zugluft und kälte litt. und mein teamleiter hatte ja keine lust, die sitzordnung so zu verändern, dass es allen gut geht. es gab ja durchaus noch andere, die ebenfalls keine zugluft vertrugen oder im winter frieren mussten. oder die ständige diskussion „licht aus, licht an“ hatten. auch da gab es immer diskrepanzen. ich bin auch sicher, das dies der grund für meine entlassung ist, und nicht wie vom teamleiter erwähnt die qualität oder quantität. so schlecht war ich nämlich nicht. auch von anderen kollegen hörte ich schon mehrmals, dass man oft unter einem anderen vorwand gehen muss.

wie dem auch sei, ich fand es abgesehen von den unangenhmen faktoren sehr schön dort. im großen und ganzen war es ein sehr angenehmes team, und ich werde ein paar leute sicher vermissen, vor allem meine lieblingskollegin. aber inzwischen war ja eh kaum noch jemand vor ort, alle zu hause im „mobilen arbeiten“, wie es in meiner firma genannt wurde. das war für mich natürlich die letzten wochen angenehmer, da stressfreier. denn die angst, dass es wieder problematisch für mich wird, war ja doch da. und so konnte ich alleine im raum sein und war wesentlich entspannter.

eine „kollegin“, die leider noch ins büro kommt, werde ich allerdings nicht vermissen. die niemanden grüßt und die toilette wie ein schwein hinterlässt. von den meisten wird sie nur die „untote“ genannt, weil sie wie ein zombie durch den gang schluft und total lustlos oder wie auf drogen wirkt. vielleicht ist sie das auch. jedenfalls haben sich schon viele über sie geärgert, denn sie hinterlässt ständig irgendwelche spuren auf der klobrille oder im klo. urin, kot, blut, schamhaare. sie spült auch oft nicht, da liegt immer klopapier in der schüssel. wäscht sich teilweise wohl nicht mal die hände. ekelhaft. aber am mittwoch hat sie den vogel abgeschossen. da hing neben den oben genannten spuren auf beiden (!) klos eine durchnässte klorolle am abroller! die hat sie wohl ins klo fallen lassen und anschließend wieder aufgehängt … ohne worte. allein aus diesem grund bin ich froh, dass ich da bald nicht mehr bin. denn sie darf wohl noch bleiben.

und da ich ja kein home office machen durfte und sich die firma nicht die mühe machen wollte, mir den monitor zu bringen, bin ich froh um jedem tag, den ich derzeit nicht mit dem ÖPNV fahren muss. schlimm genug. und dann noch mit FFP2-maske, mit der ich nicht atmen kann und sie zwei mal täglich jeweils eine stunde am stück mit der hand von meinem gesicht weghalten muss, um nicht zu hyperventilieren und extreme kopfschmerzen zu bekommen.

also warum traurig sein? es kommt vielleicht was besseres. oder gar nichts … auch egal. ich werde schon irgendwie weiterleben. und wenn ich unter der brücke lande, dann wenigstens unter einer hamburger brücke 😉

ich muss ohnehin endlich mal was anderes machen, nicht diese otto normalo-jobs. ich fühle mich oft wie eine schiffbrüchige, die orientierungslos im meer schwimmt und den hafen nicht findet. kann man mit bald 50 jahren immer noch nicht wissen, wo die reise hingeht? das, was ich machen will, dazu finde ich keinen zugang. das traue ich mich auch gar nicht. und das andere traue ich mich auch nicht, aber der staat zwingt einen dazu, etwas zu machen, und daher tu ich es halt. aber es ist nicht das, was ich will, was mich erfüllt. ich hoffe, das ist keine midlife-crisis!

wie sang ozzy doch so schön … i’m just a dreamer, i dream my life away … 🙂

stöckchen – corona

wow, es gibt sie noch: blogstöckchen. ich hatte heute mal wieder lust, so ein stöckchen zu beantworten, und habe mir einen zum thema corona von lilith stibitzt.

auf einer skala von 0 (gar nicht) bis 10 (komplett): wie hat sich dein leben durch die corona-pandemie verändert?
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arbeitest du noch – wenn ja, wo und wie?
ich arbeite nach wie vor bei der krankenkasse, und muss auch noch täglich ins büro fahren. mittlerweile sind zwar die meisten im home office bzw. mobilen arbeiten. aber da ich kein auto habe, um den schweren monitor und den laptop zu mir fahren zu können (mit dem ÖPNV darf ich nicht), und meine firma sich nicht die mühe macht, mir die sachen zu bringen, fahre ich eben weiterhin ins büro. das macht pro strecke jeweils eine stunde fahrzeit, die ich mit vielen menschen in der s-bahn und u-bahn verbringen muss. leider.

wie verbringst du sonst deine zeit?
mit essen, schlafen, fernsehen, hausarbeit, online-brettspiele spielen mit freunden und bekannten. nur selten gehe ich raus, gehe spazieren.

was liest du gerade, welche filme und serien schaust du, welche musik hörst du?
buch: seit wochen schon ein buch von charlotte link, was leider nicht so fesselnd ist. sowie jo nesbos „durst“ als e-book. meine bibliothek ist noch riesig, ich sollte mal ein neues buch anfangen.
filme: alles mögliche mit benedict cumberbatch, zuletzt brexit, star trek into darkness. goodbye christopher robin, minions …
serien: „der tatortreiniger“.

was fehlt dir am meisten?
das atmen ohne maske. ich fühle mich so unwohl damit und kann deshalb nicht viel machen. nur ein paar haltestellen mit der maske in bahn oder bus fahren zu müssen ist für mich schon ein grund, zu hause zu bleiben. bewegung, einfach mal irgendwohin fahren und rumlaufen können. das fehlt mir.

was fehlt gar nicht?
die vielen menschen da draußen. ich genieße die ruhe, sofern noch vorhanden, sehr. shopping fehlt mir auch gar nicht, obwohl ich so langsam wieder mal unterhosen brauche, und vielleicht ein paar schuhe oder andere kleidung. bestellen kann ich mir das nicht, da ich es vorher anprobieren muss. aber wirklich fehlen tut es nicht, ich mochte schon lange nicht mehr gerne shoppen.

was ist das absurdeste, was dir seit ausbruch der pandemie passiert ist?
dazu fällt mir gerade nichts ein.

hast du angst vor einer ansteckung?
ja und nein. ich habe schon vieles über die krankheit gelesen, was mich wirklich beunruhigt, wenn es denn so weit käme. und die menschen, die sich nicht an die hygiene- und abstandsregeln halten, geben mir täglich ein sehr ungutes gefühl. aber grundsätzlich bin ich ein mensch, der generell vorsichtig ist mit zu engen kontakten, und ich vermeide schon immer ansteckungsmöglichkeiten mit viren und anderen krankheiten.

wie schützt du dich?
ich halte generell abstand zu anderen, was ich aber schon vor der pandemie gemacht habe. ich kann es nicht leiden, wenn mir leute zu dicht auf die pelle rücken, daher sorge ich schon seit jeher dafür, dass mir niemand zu nahe kommt. ich trage eine maske (seit einiger zeit sogar zwei übereinander), wo immer es mir sinnvoll ernscheint, nicht nur dort, wo man sie tragen muss. ich vermeide es, irgendwo anzufassen, wo viele andere schon mit ihren händen waren, und wasche mir die hände, wenn möglich. und ich gehe so gut wie nicht mehr raus.

wie oft gehst du aus dem haus – und wohin?
fünf tage die woche fahre ich zur arbeit, meistens verbinde ich noch auf dem heimweg den gang zum supermarkt, damit ich nicht nochmal los muss. manchmal mache ich auch einen spaziergang, aber meistens bleibe ich zu hause.

in welchen momenten fühlst du dich einsam?
wenn ich meine mitmenschen dazu aufgefordert habe, ihre maske zu tragen oder sie richtig über die nase zu ziehen, sie das ignoriert haben und kein anderer der leute, die das mitbekommen haben, mich unterstützen wollte, da habe ich mich einsam gefühlt. inzwischen habe ich es aufgegeben, die menschen darauf anzusprechen.
sonst bin ich hier ohnehin alleine in der stadt, habe hier niemanden, den ich treffen könnte. in sofern hat sich da nicht viel verändert, ich lebe ja schon isoliert.

in welchen momenten wärst du gerne allein?
täglich auf dem weg zur arbeit in s- und u-bahn.

hast du vorräte aufgestockt – wenn ja, welche?
vorräte habe ich eigentlich immer da, ich gucke nur seit den hamster-aktionen im vorjahr, dass ich bestimmte lebensmittel und hygieneartikel zu hause habe, falls ich mal wieder in quarantäne muss. ich musste schon mal online lebensmittel bestellen, da meine kollegin positiv war, und ich zwei wochen nicht einkaufen konnte.

hat diese krise auch gute seiten – wenn ja, welche?
für mich persönlich nur, dass es zeiten gab oder noch gibt, wo man mal ruhe in der großstadt erfahren konnte, wo sonst viele menschen rumlaufen.
ich glaube, oder ich hoffe, dass die menschen, die nun schon so lange nicht mehr ihrem job nachgehen können, künstler, insbesondere musiker, durch die zwangspause mal wieder richtig kreativ werden und mehr zeit für ihre kunst haben, anstatt immer nur zu produzieren und alles schnell auf den markt zu bringen. vielleicht wirkt sich das auch auf die qualität der kunst aus, denn in den letzten jahrzehnten gab es ja viel schrott, weniger kunst. ich denke auch, dass sich manche menschen mal auf sich besinnen und ihren lebensstil und -inhalt durch die ungewöhnliche situation überdenken und vielleicht auch ändern. dass es nicht immer nur wichtig ist zu feiern und möglichst viele oberflächliche sachen zu machen. dass sie weniger sinnlos konsumieren. an sich arbeiten, sich selbst reflektieren durch die viele freizeit, die sie nun haben.

wie hältst du mit familie und freunden kontakt?
mit meiner mutter telefoniere ich regelmäßig, mit meinem bruder seltener. mit freunden telefoniere oder chatte ich, wie immer, mal mehr, mal weniger.

was interessiert dich heute, was dich früher nicht interessiert hat?
wie viren überleben.

was wirst du als erstes tun, wenn sämtliche beschränkungen wieder aufgehoben sind?
meine freiheit ohne maske genießen und mir unterhosen kaufen.

wird die welt nach der pandemie eine andere sein?
menschen sind gewohnheitstiere, ich füchte, sie werden sich nicht wirklich ändern. sobald das alles vorbei ist, werden sie sein wie immer sein. dumm und dümmer. dass die meisten nach wie vor nur an sich denken und meinen, sie hätten das recht, das zu tun, worauf sie gerade lust haben. ohne rücksicht auf andere zu nehmen.

wirst du ein anderer mensch sein?
die pandemie hat mich nicht wirklich verändert, nur etwas feindseliger und aggressiver gegenüber anderen gemacht. ich weiß nicht, ob sich das wieder legt, ich hoffe es.

wer soll diesen fragebogen als nächstes beantworten?
das ist mir einerlei.

empathie

wenn man sich unter menschen einsam und unverstanden fühlt, und immer wider das gefühl bekommt, man werde nicht akzeptiert mit seiner einstellung, sondern nur geduldet … sollte man wohl den bekanntenkreis wechseln? aber ich habe solche angst davor, immer wieder zu erfahren, dass man mich nicht wirklich mag oder versteht. ich merke immer mehr, dass ich jemanden brauche, der mich so nimmt wie ich bin, und ich weiß nicht, wie ich diese person(en) finden soll … bin ich wirklich so komisch, oder sind es die anderen?

gibt es noch irgendwo leute, die es okay finden, oder sich vorstellen können, dass man etwas anders sieht als sie selbst? empfinden die menschen zu wenig empathie?

ich hatte früher weniger probleme damit, neue kontakte zu haben. solange ich meine meinung nicht gesagt habe, klappte das ganz gut. ich weiß zwar nicht, was die anderen dann an mir interessant fanden, aber wahrscheinlich nur die tatsache, dass ich immer zeit hatte und eine unkomplizierte begleitung war. ich könnte es wieder so machen und nicht meine einstellung zu dingen äußern. aber ich bin keine 20 mehr und möchte meinen charakter zum ausdruck bringen. und dafür auch angenommen, bestenfalls sogar geschätzt werden.

ich flüchte mich schon wieder in eine traumwelt, wie immer, wenn ich mit der einsamkeit nicht klarkomme. da kann ich sein, wie ich sein möchte, und werde geliebt für das, was ich bin, und für das, was ich denke, und fühle.

würde es mir nur nicht so schwer fallen, auf andere zuzugehen. ich brauche mal wieder einen seelenverwandten. vielleicht irgendeine verschrobene künsterseele, die nicht ganz von dieser welt ist, aber sich in andere hineinfühlen kann. ich würde gerne mal wieder tiefsinnige gespräche führen, ohne immer gleich anzuecken. wo findet man so jemanden?

ich werde endlich aktiver werden müssen, um unter leute zu kommen. vielleicht suche ich mir ein neues hobby, eine theatergruppe für laien oder irgendwas in der art. vielleicht darf ich mich dort ausdrücken, ohne schief angeguckt zu werden, wenn ich etwas von mir gebe. und finde dort das, wonach ich suche …

wellenrauschen, strand, sonne …

schon ist wieder fast ein monat rum … diese pandemie gibt einem das gefühl, das leben verläuft im eiltempo. ich habe nur noch das gefühl, zu arbeiten, zu essen und und zu schlafen. nun ja, man kann ja auch wenig machen. ich war am freitag und am sonntag wenigstens mal kurz spazieren, damit ich nicht total einroste. geht es euch auch so, dass ihr schneller als sonst schlapp macht? furchtbar.

ich will nun endlich mal das rätsel auflösen, was ich neulich gewonnen habe. inzwischen kam der „haupt“gewinn per e-mail. ich hatte ja jeden tag in den briefkasten geguckt, wann er denn ankommt … der gutschein 🙂

vorab erhielt ich aber schon einen teil des gewinns von der firma guylian. die leckeren meeresfrüchte, ihr wisst schon, oder?

hmmm, lecker! ein großes paket der guylian-spezialitäten und das buch „palais heiligendamm“ von michaela grünig. aber das ist noch nicht alles …

ich habe doch tatsächlich den ersten preis gewonnen, ein aufenthalt im grand hotel heiligendamm an der ostsee, plus tankgutscheine im wert von 100 euro!!! ich war so baff, als ich das las … 3 übernachtungen für 2 personen im luxus-doppelzimmer mit meerblick. inklusive nutzung des SPAs mit schwimmbad, sauna, pool, fitnessbereich … das klingt doch nach erholung, oder? 🙂 ich freue mich so!

nun muss nur noch die pandemie soweit verschwinden, dass man auch wieder urlaub machen kann. der gutschein ist nur ein jahr gültig, da hoffe ich natürlich, dass es noch diesen sommer oder spätestens im herbst klappt. und dann brauche ich noch eine begleitperson, ich weiß gar nicht so recht, wen ich mitnehmen soll. am besten jemand, der autofahren kann 😉 aber man kommt von hier auch gut mit dem zug nach bad doberan.

ich habe schon immer davon geträumt, mal eine reise zu gewinnen. so schön 🙂