london my love – tag 3

der dritte und leider schon letzte tag meines london-besuchs … ein bisschen mehr geschlafen hatte ich, aber meine füße taten immer noch weh. ich brach vormittags auf, erster station: leicester square. an diesen ort habe ich prägende erinnerungen. die lasse ich jetzt mal weg, da sie nicht sehr schön sind. aber ich wollte diesen ort mal wieder sehen. tagsüber sieht er auch ganz unspektakuär aus, aber nachts war da immer die hölle los. auch chinatown wollte ich mal wieder sehen. in einem laden kaufte ich mir zwei sachen zum naschen, und da ich in der straße sitzgelegenheiten fand, setze ich mich hin und ruhte mal wieder. meine füße … so machte es doch keinen Spaß, eine stadt zu erkunden. ich beschloss, nun doch noch einen primark aufzusuchen und ein paar billige schuhe anzuprobieren, in der hoffnung, dass ich dann besser laufen kann. ich ging also in die oxford street (oder regent street?) und guckte mich in der schuhabteilung um. und ich fand schuhe – eine art saunalatschen etwa, haha! und die verschafften mir sofort linderung beim gehen, dass ich die gar nicht wieder ausziehen wollte! hätte ich sie doch gleich gekauft und nicht erst am montag … aber immerhin noch ein tag lang konnte ich meine london-walks noch genießen. wäre da nur nicht schon der abschiedsschmerz gewesen … ich wusste ja, es geht bald nach hause. ich lief wieder einfach durch die gegend und fand mich irgendwann in der savile row wieder – da musste ich schmunzeln! ein plenty of fish-kontakt hatte mir geschrieben, dass es wohl kaum noch richtige britische gentlemen gäbe, wie ich sie in meinem profil erwähne. und wenn dann höchstens noch in einem der läden in der savile row, wo noch maßanzüge für herren gefertigt werden – von eben solchen gentlemen 😀 und ich guckte auch einem schneider bei der arbeit zu, da konnte ich durchs fenster im keller zugucken, wie er gerade an einem kleidungsstück nähte. er schaute nach oben, und lächelte, und ich war etwas peinlich berührt, dass ich ihn beobachtete. naja, ein mann für mich war das nicht, aber ein netter älterer herr war das. ganz bestimmt ein gentleman!

ich lief dann noch ein wenig durch die bonzengegend mayfair und machte es mir dann im green park auf einer bank gemütlich. ich war richtig traurig, dass mein urlaubsende näherrückte. ich liebe diese stadt einfach. und ich dachte über meine eindrücke nach und über mein treffen mit chris, der mir zwar am abend nach unserem treffen noch eine nachricht schickte und fragte, wie mein tag war. aber danach hörte ich erstmal nichts mehr von ihm. tja, ich bin eben keine, die man unbedingt wiedersehen will nach einem treffen … damit muss ich mich abfinden. ich würde gerne wissen ob ich jemanden finden würde, wenn ich in england lebte … ich fühle mich zu diesen menschen männern einfach mehr hingezogen 😦

naja, ich lief dann weiter richtung st. james’s park und lief am buckingham palace vorbei. dort war allerdings noch alles rundherum abgesperrt, wohl von der jubilee week der queen vor einer woche.

an der victoria station holte ich mir ein mcdoof menü, da es noch relativ günstig ist für warmes essen. im bahnhof saß ich eine ganz weile und guckte nach meinen verbindungen für die nachtbusse und dem zug. die beiden nachtbusse machten mir schon ein wenig sorgen, da ich so unsicher war, wo und wann die genau abfahren, ob ich mich eventuell verirren könnte und dann meinen anschluss und damit meinen flug verpasse.

im hostel unterhielt ich mich noch mit den mädels, und dann musste ich auch meinen rucksack vorbereiten, um für den flug alles fertig und parat zu haben und um die mädels nicht zu lange stören zu müssen, wenn ich mitten in der nacht aufstehe. um 3 uhr musste ich raus! schnappte mir meine sachen und schlich leise aus dem zimmer.

die bushaltestelle, die ich suchte (und die näher am hostel lag), fand ich natürlich nicht, und ich bekam panik und lief dann doch zur south kensington station, denn diese haltestelle hatte ich mir vorher schon angeguckt. aus platzgründen im rucksack musste ich nochmal die blöden schuhe anziehen, und das tat natürlich wieder weh. ich fuhr einmal zum trafalger square und von dort aus musste ich eie anderen bus zur liverpool street station nehmen. diese haltestelle zu finden war gar nicht so einfach, denn in allen himmelsrichtungen gibt es dort bushaltestellen. ich stand sogar einmal schon an der richtigen, aber da mir einer typ so komisch auf meine frage antwortete, dachte ich, ich müsse woanders hin. irgendwie habe ich dann aber doch noch meinen bus bekommen, der auch direkt zum bahnhof fuhr. und ich schaffte dann auch meinen zug nach stansted. puh ist das alles aufregend!

auch durch die sicherheitskontrolle kam ich schneller durch als erwartet. ich musste allerdings meine schuhe ausziehen, als ich durch den scanner lief. und dann hatte ich noch ewig zeit, da ich erst nach einer stunde erfuhr, zu welchem gate ich muss. ich war also viel zu früh dran! aber besser als zu spät 😉 ich saß also eine weile, zum glück gab es sitzplätze, und dann holte ich mir noch ein sandwich und ein irn bru – als energy drink. endlich irn bru! ich hatte die ganze zeit gehofft das zuckerhaltige „original taste“ zu bekommen, aber das hatte ich nirgends gesehen. und überall ist süßstoff drinne, das kann man ja nicht trinken. aber der energy drink war sooo lecker!

der rückflug war dann auch in ordnung. ich hatte glück – zwar hatte ich einen mittelplatz zugewiesen bekommen, aber der fensterplatz neben mir bleib leer, und ich konnte nach dem start auf den leeren platz rücken, sodass der mann und ich mehr platz hatten. das war toll. das einzige, was mir nicht gefile, war, dass ich diesmal doch mehr druck hatte auf einem ohr, und das tat richtig weh. bin aber gut angekommen in hamburg.

eine schöne reise war das! nur leider viel zu kurz. näschtes mal bleibe ich eine woche. und außerdem muss ich ja auch mal den rest von england kennelnernen. und ach ja, glasgow … ich muss da auch endlich hin. habe schon geguckt wie teuer mich ein brit rail pass kosten würde, um damit dann eine rundreise machen zu können. da bin ich aber noch etwas unsicher, wie lange man abends noch mit der bahn fahren kann ohne aufpreis, da ich gelesen habe, dass man nach 19 uhr schon den nächsten tag eintragen müsse, uind das macht ja wenig sinn, wenn ich vielleicht zwei orte an einem tag erreichen möchte, um möglichst viel zu sehen. da muss ich mich mal schlau machen, ob das wirklich stimmt. solange man keinen „sleeper“ train nutzt, kann das eigentlich doch nicht sein? wie auch immer, next stop glasgow, würde ich sagen. muss doch meinen schotten treffen 🙂 ich hoffe, er will dann auch … immerhin meinte er neulich „one day“, und das ist bei ihm schon eine halbe bis dreiviertel zusage.

so, zum abschluss aber noch ein paar fotos aus london – ich bin so froh, dass ich mal wieder dort war ❤️

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