rückblick: heiligendamm – pt. 1

so, nun will ich aber endlich mal über meinen schönen urlaub von heiligendamm berichten!

anfang april war es also soweit: mein luxusurlaub an der ostsee nahte! ich fuhr mit der bahn nach rostock und von dort aus mit dem bus na heiligendamm – bis vor die tür des hotels 🙂 allerdings musste ich erst zur orangerie, um einen corona-test machen zu lassen, das war pflicht als hotelgast. zum glück war die dame beim abstrich sehr vorsichtig, genau wie auf der website beschrieben. so mag ich das.

dann checkte ich ein. ich war am diesem freitag ja noch allein, da simon erst am samstag anreisen konnte. ein bisschen underdressed fühlte ich mich anfangs noch, aber da ich ein gutes benehmen habe, fiel das hoffentlich nicht zu sehr ins gewicht. 5 sterne-hotelmitarbeiter sind ja am ende auch nur menschen.

das zimmer war sehr hübsch eingerichtet, das bad war super, und der ausblick aus dem fenster einfach nur traumhaft! ich blickte direkt auf den strand. und wenn man das fenster öffnet, hat man den besten soundtrack: wellenrauschen! das war wirklich was besonderes. ich hatte noch nie ein zimmer direkt am strand.

nach einer kurzen pause auf dem zimmer wollte ich erstmal für meine verpflegung sorgen. im hotel essen oder gar zimmerservice zu nutzen ist viel zu teuer. irgendwie gab es dort auch gar keinen imbiss oder sonst etwas, einen supermarkt, nicht mal einen tante emma-laden. ich musste also entweder nach bad doberan landeinwärts oder ins nächstgelegene seebad kühlungsborn. und da ich ohnehin ja am wasser langgehen und nicht erst wieder den bus nehmen wollte, hatte ich vor, zu fuss am strand entlang zu gehen. irgendwie war aber der strandabschnitt abgesperrt, und ich hatte keinen plan, wie man da runterkommt … ich hielt mich links, dort war ein kurpark, auch wieder mit einer pforte verschlossen. aber hier sah ich dann, dass man seine zimmerkarte als eintrittskarte braucht, um zugang zu dem park zu haben. ich scannte also meine karte und lief dann durch den park, der ja ganz nett war. als ich dann aber am ende des parks angekommen war, war dort zwar ein ausgang, aber ich kam nicht raus, da war nichts zum scannen der karte oder ich hatte es übersehen … ich fühlte mich wie im goldenen käfig! das ist ja furchtbar. wieso ist da überall was eingezäunt? das fand ich albern. auch am hotel konnte man qausi nur auf das gelände, wenn man gast ist, die straßenseite auf der hotelseite konnte man gar nicht begehen. ich lief also wieder zurück und wollte erst auf der straße dorthin laufen, wusste aber gar nicht, wie lange das wohl dauert, da ich mich immer weiter vom strand entfernte. und dann fing es auch noch an zu regnen … da hatte ich genug, lief zurück zur bushaltestelle und nahm den bus. kaufte bei aldi allerhand ein, was ich für das wochenende gebrauchen könnte, getränke und snacks. frühstück war ja inklusive, aber für den rest musste ich vorsorgen. wenn es nichts warmes gibt, dann eben veggie-würstchen und brötchen dazu!

nach dem einkauf ging ich aber noch zum strand runter, da der sonnenuntergang so toll war … es war noch recht frisch und auf der seebrücke verdammt kalt, aber der anblick war einfach zu schön ☺️

abends machte ich es mir dann in der tollen marmor-badewanne gemütlich – und chattete mit „meinem“ polizisten 😜 war echt nett, er war sogar recht gesprächig. naja, wenn ich in der wanne sitze … hehe.

ein minuspunkt auf dem zimmer war der fernseher: der war in einem schrank, den man zwar öffnen, aber deren schranktüren nicht zur seite, sondern nur nach vorne aufgingen. man hatte also nur dann eine halbwegs gute sicht, wenn man mittig auf oder im bett lag. und der tv war nun auch nicht gerade groß … naja, im urlaub fernsehen ist ja eh nicht so wichtig, aber für ein 5 sterne hotel fand ich das ein wenig dürftig. aber was soll ich meckern, ich hatte das alles ja kostenlos.

ich schlief dann auch bald ein. im schönen bett, ganz für mich allein.

Ein Gedanke zu “rückblick: heiligendamm – pt. 1

  1. interessant deinen reisebericht zu verfolgen… und irgendwie spricht mich da sofort eine sehnsucht an mit dir mitzukommen… die sehnsucht nach strand und meer…

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s