once upon a time …

mein blog liegt nicht im sterben. das will ich jedenfalls hoffen. mir fehlt mein tagebuch, zu gerne würde ich wieder regelmäßig schreiben. der job nimmt viel energie in anspruch, viel freizeit bleibt da nicht. aber ich versuche, auch noch etwas anderes vom leben zu haben als den job und das geld. immerhin kann ich mir auch mal was leisten, so war ich letztes wochenende in hannover bei meiner mama. sie hatte am sonntag geburtstag und ich wollte nicht, dass sie alleine ist. sie hat sich auch sehr gefreut, ich war ja schon über ein jahr nicht mehr zu besuch bei ihr. am freitag hatte ich frei, und für samstag ist meine nachbarskollegin netterweise eingesprungen, so konnte ich das wochenende verlängern. am freitag sind wir nach meiner ankunft in der stadt spazierengegangen, war auch mal wieder schön, ich sehe ja nur noch den pott. leider war ja das wetter nicht sehr gut, es ist plötzlich so kalt und nass geworden, nachdem es kurz vorher nochmal fast 30°c warm wurde. und das mitte september … nach wenigen stunden waren wir auch schon kaputt, ich merke, dass ich einen bürojob habe, das ist ganz schön krass, wenn man tagsüber nur sitzt. ich müsste mal etwas mehr bewegung in mein leben einbauen, fragt sich nur, wann …

am samstag fuhren wir nach hamburg. ich wollte mir mal ein paar viertel ansehen, wo die mieten etwas günstiger sind, die aber eben auch teilweise etwas abgefuckt sind oder als problemviertel gelten. da wir über harburg gefahren sind, sind wir dort direkt ausgestiegen und haben uns dort etwas umgesehen. in den wohngebieten waren wir aber nicht, das hätte alles zu lange gedauert. die ecke ist auf jeden fall ok, denke ich. dann sind wir noch in wilhemsburg ausgestiegen, aber dort fand ich es eher gruselig. danach fuhren wir zu den landungsbrücken – kein hamburgbesuch ohne landungsbrücken! dort wollte ich dann mit der fähre nach finkenwerder, denn da gibt es auch günstige wohnungen. aber es hatte ausgerechnet dann angefangen zu regnen, und alle passagiere sind unter deck gegangen, es war so voll, dass man hätte stehen müssen. zwei fähren haben wir abgewartet, dann hatte ich die schnauze voll. wir sind dann noch in der mönckebergstraße rumgelaufen und haben uns was zu essen gesucht.

mit dem bus sind wir dann nach altona, ich hatte überhaupt keine energie mehr, da ich nur 3 stunden etwa geschlafen hatte, und nicht mehr laufen wollte. ich wollte nur noch ins trockene, warme und sitzen. naja, wir liefen doch immer wieder rum, waren auch noch bei ikea und wollten uns dort nach dem rundgang ins restaurant hocken, aber ich finde das geschirr so eklig dort, ich kann da nicht mal was trinken.

es wurde dann auch langsam zeit, wieder richtig bahnhof zu fahren, und nachdem wir einen zug verpasst hatten, weil die bahnsteige so abartig lang sind, dass wir es nicht mehr zum richtigen abschnitt geschafft haben, saßen wir halt noch eine dreiviertelstunde am bahnhof rum. die zeit verging echt schnell, ich wollte mehr machen, aber hamburg ist halt groß. die stadt wird wohl nie langweilig …

am sonntag hatte es pausenlos geregnet, und wir waren einfach zu hause bei merine mutter. ich habe dort ein paar sachen für sie erledigt, aufgeräumt, ein regal verschoben und im flur mal die grottige lampe (die noch vom vormieter da hing) abgemacht und eine pendelleuchte installiert, sie hatte da seit ein paar monaten kein licht mehr. ihren geburstatg haben wir dann mit kuchen und tee „gefeiert“, aber ich musste dann recht bald aufbrechen zum bahnhof. das war eine hetzerei, ich hatte meinen zug gerade noch bekommen. leider hatte der zug auch verspätung, sodass ich meinen anschluss in dortmund nicht bekommen habe, und ich kam erst spät heim – und dann in die frühschicht! ich war so müde … aber schön war’s, trotz schietwedder.

3 Gedanken zu “once upon a time …

  1. Ha, ja, das stimmt… man merkt es sofort, wenn man viel sitzt. Wär’s nur umgekehrt genauso 🙂

    Tolle Fotos! (… und ich hab jetzt Lust auf Pommes 😀 )

  2. @ sanne:
    ich möchte heute noch einen spaziergang machen … 😉

    falls du mal in kassel bist, da gibt es auch einen pommesglück – kann ich nur empfehlen, die pommes sind super!

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