schlafen

gestern bin ich schon um 21:30 uhr ins bett, weil ich so müde war vom schlafdefizit. und damit ich nicht wieder unter solchen zeitdruck gerate, um auf meine acht stunden zu kommen.

check: 3:30 uhr aufgewacht … naja, immerhin schon mal bis hierhin besser und tiefer geschlafen. wäre natürlich schön wenn ich noch etwas weiterpennen könnte.

ich habe inzwischen schon viel über meine neue arbeit erfahren und werde immer skeptischer, ob ich das machen will. körperlich und psychisch (pausenlos sprechen und die kundschaft am anderen ende der leitung ertragen) ist das schon eine nummer. und dann weiß ich auch nicht, ob ich diesen dumping-preis-konzern unterstützen möchte. eigentlich hab ich ja was gegen online-apotheken, denn stationäre dürfen niemals aussterben, finde ich. und leider wird denen das geschäft immer mehr kaputt gemacht. will ich sowas unterstützen?

was randstad mir stattdessen an jobs anbieten aufzwängen wird, ist dann die frage … ich weiß nicht, wieweit ich diesbezüglich noch mitbestimmen darf. es könnte ja noch schlimmer kommen.

nun erstmal den dienstag überstehen. zumindest die schulung finde ich noch ganz interessant, da kann ich noch was lernen. heute geht es ans praktische, wir werden ins SAP-programm eingewiesen.

dann setze ich mir mal meine nachtmütze wieder auf … 😉

schlaflos …

ich kann nicht schlafen. dabei hätte ich es dringend nötig. seit freitag habe ich nun einen neuen job. ich hatte es langsam satt, von mehreren privatvermittlern ständig angerufen zu werden und gefragt zu werden, ob ich nicht diesen oder jenen job haben möchte. eine war besonders hartnäckig, und so habe ich dann bei einem angebot zugesagt, dass ich den machen möchte, obwohl es sich um eine stelle als call-center-mitarbeiterin (schrei!!!) handelt und ich schicht arbeite, frühestens ab 8 uhr (ich dachte aber, immer noch besser als um 6 uhr im lager zu stehen), in oberhausen. was theoretisch ganz praktisch ist, da mich schoko morgens mit dem auto mitnehmen kann. aber der wecker klingelt halt um 6:45 uhr. und am freitag begann die schulung für diesen job. und am freitag war ich schon so müde, obwohl ich am abend vorher total erschöpft ins bett ging und todmüde war. trotzdem konnte ich nicht schlafen. ich habe den tag irgendwie rumgekriegt und mich nach feierabend mit einem energydrink dopen müssen, weil ich so kaputt war. inzwischen lagern noch sechs neue dosen im kühlschrank, weil ich jetzt eine komplette woche schulung durchstehen muss, die wohl meistens acht stunden dauern wird. danach würde dann eine 30-stunden-woche beginnen, also sechs stunden täglich. zum glück konnte ich es mir aussuchen, weniger ging aber leider nicht.

und nun ist montag, gestern bin ich schon um 9 uhr aufgestanden und habe gehofft, in der nacht auf montag einigermaßen durchschlafen zu können … und was ist? ich kann nicht. es ist  4:44 uhr und ich bin wach. mal sehen, wie es am dienstag aussieht. ich hoffe, ich halte diese woche irgendwie durch. wenn nicht, kann ich es auch nicht ändern, dann werde ich halt zum arzt gehen und mich krankschreiben lassen. die leute raffen es einfach nicht, belächeln mich oder gucken mich schief an, wenn ich ihnen sage, ich kann morgens nicht arbeiten. und ich möchte gerne acht stunden schlafen dürfen, bevor ich arbeiten gehe. wenn es dieses land nicht auf die reihe kriegt, jeden bürger selbst bestimmen zu lassen, wann er arbeiten will und wann nicht, kann ich auch nichts dafür, wenn ich keinen angemessenen job finde. es gibt genug betriebe und läden, in denen nachmittags gearbeitet wird, und wären die arbeitgeber hier nicht so halsstarrig mit ihren dämlichen arbeitszeiten, ich wette, es wären weniger menschen arbeitslos. und die menschen wären seltener krank. kapiert aber keiner. wie sangen noch die ramones so schön: it’s not my place (in this 9 to 5 job) …

im nordpark düsseldorf

am wochenende genoss ich das wunderbare wetter bei einem spaziergang durch den nordpark in düsseldorf. in dem hübsch angelegten park mit dem wasserspiel und dem japanischen garten konnte ich meine alltagssorgen vergessen und ruhe tanken. der park war gut besucht, aber dennoch angenehm und entspannend. er scheint auch ein treffpunkt für mädchen zu sein, die sich gerne japanisch bunt und verrückt ankleiden, mit kimono oder im lolita-style, es waren einige dort.

eigentlich wollte ich wegen der kirschblüten dorthin, da ja gerade überall hanami gefeiert wird, und ich den tipp gelesen hatte, dass man dort gut fotos machen kann. aber die bäume waren schon fast verblüht, deshalb leider keine rosa träume.  der park ist trotzdem einen besuch wert gewesen 🙂

 

 

 

einmal burgfräulein sein …

nun habe ich es doch noch auf die burg linn in krefeld geschafft. das wetter war am sonntag mit über 20°c extrem warm für april, aber zum glück war es meist bewölkt, und ich musste keinen sonnenbrand fürchten. die burg ist sehr schön und ich konnte mir die räumlichkeiten von innen ansehen. danach war ich noch im jagdschloss nebenan. der eintritt für beides kostet ohne führung 5,-€.

kommt mal mit auf einen rundgang 🙂

 

die besichtigung war sehr schön und angenehm, wieder mal war ich überrascht, dass es so altes und schönes im pott zu sehen gibt 🙂

schloss und museum

das osterwochenende war ich alleine. zumindest bis sonntag abend, schoko war mit seinen eltern in frankfurt bei seiner schwester. karfreitag bin ich losgezogen, nach essen. zuerst hatte ich zwei bücherschränke abgeklappert, im anschluss fuhr ich dann nach schloss borbeck. da war ich zwar schon mal, aber es ist immerhin schon zwei jahre her.

aus einem sonnigen ostersonntags-spaziergang wurde es leider nichts, da das wetter ziemlich mau und nass war. also beschloss ich, ins museum folkwang zu gehen. auch in essen. das kostet nicht mal eintritt, und ich guckte mir gemälde und andere kunstwerke an. derzeit gibt es eine sonderausstellung von edvard munch („der schrei“ ist ja wohl sein bekanntestes werk). der war wohl ziemlich depri, seine bilder sehen jedenfalls oft sehr düster aus.

ich habe im museum wieder total lust auf’s malen bekommen. wer sich ein paar gemälde und so angucken möchte, kann sich ja nun durch die etwas längere fotogalerie klicken 🙂 zum ende gibt es auch ein paar plakate aus dem plakatmuseum, diese sammlung ist auch im folkwang untergebracht.

ich sollte auch mal wieder den pinsel schwingen und mich als künstlerin versuchen.