neulich …

als ich im dezember krank wurde, kaufte ich mir im drogeriemarkt eine tüte hustenbonbons, eine mischung von kaiser. in der mischung sind vier sorten drin, und ich war ziemlich enttäuscht, als ich die packung öffnete und mal komplett ausleerte. von zwei sorten gab es nur ganz wenige, der rest war alles blockmalz (bäh) und hustenkaramellen (geht so). ich schickte eine mail zur firma, um ihnen meine enttäuschung mitzuteilen. daraufhin erhielt ich als antwort, ich solle die packung oder den kassenbon, falls die tüte nicht mehr vorhanden sei, an sie schicken. ich bekäme ersatz und das porto dazu. ich dachte noch, was für ein unsinn, wegen einer bonbontüte, die nur 1,15€ gekostet hat, extra so einen aufwand betreiben. eigentlich wollte ich ja auch gar keinen ersatz haben, nur bescheid geben, dass ich mit dem mischverhältnis nicht zufrieden war. aber gut, ich schickte die tüte ein und wartete. leider dauerte es wegen der weinachtszeit etwas länger, aber gestern kam die post von kaiser an. die versandtasche war dicker, als dass nur eine ersatztüte darin platz gefunden hätte …

kaiser bonbons

ich habe gleich drei tüten erhalten, einmal eine neue mischtüte, die dieses mal auch besser durchgemischt war, dann eine tüte bimenthol, und dazu noch eine tüte pfanner ice tea bonbons 🙂

das ist echt super nett von kaiser. ich habe zwar keinen husten mehr, aber die nächste erkältung kommt bestimmt.

chaos im kopf

nun bin ich ja joblos und könnte mich so richtig auf meinen umzug konzentrieren, anträge stellen usw.

wenn ich nur wüsste, wo ich überhaupt anfangen soll … wo frage ich zuerst nach? beim jobcenter? wohnungsgesellschaften, vielleicht sogar die caritas, weil ich eigentlich gar nicht so recht weiß, wie ich vorgehen soll … mir schwirrt der kopf und ich will es richtig angehen, damit ich nicht gleich wieder enttäuschungen erlebe, die mich dann runterziehen und mir die kraft für das alles rauben. ich habe einfach angst, dass meine träume platzen und es nicht so laufen wird, wie ich mir das vorstelle.

warum mache ich mir immer so viele gedanken vorher, anstatt einfach mal zu probieren und anzufangen? ich komm eh nicht drumherum, also kann ich auch gleich anfangen. aber der gedanke an die ganzen erledigungen macht mich ganz krank. ich schaffe es ja nicht mal, zu telefonieren und fragen zu stellen.

existenzängste sind echt doof.

edit: so meine erste mail ist raus. ans jobcenter hamburg.

glück im spiel …

mit den adventskalender-gewinnspielen für 2017 habe ich wieder viel zeit verbracht. dieses mal habe ich mir mal notiert, bei wievielen verlosungen ich mitgemacht habe.

insgesamt 200 bookmarks hatte ich, die ich täglich durchgegangen bin.

durchschnittlich teilgenommen habe ich zwischen 85 und 103 gewinnspielen, also meist nicht ganz die hälfte der bookmarks.

insgesamt waren es 2204.

gewonnen habe ich bisher: 1

und zwar ein taschenkalender von paperblanks. gewonnen bei schlemmerblock.de.

taschenkalender

natürlich ist der gewinn im vergleich zum aufwand eher gering, und ich hatte mir so erhofft, ein smartphone zu gewinnen, da es diesmal so etlich viele davon hinter den türchen gab, aber ich freue mich auch über diesen hübschen kalender. die letzten jahre kam auch mehr an, aber vielleicht trudelt ja doch noch was ein, da manche erst nach neujahr verlosen bzw. verschicken. und wenn nicht – in 11 monaten kann ich wieder mein glück versuchen 🙂

3 tage

noch drei tage arbeiten, dann bin ich wieder mal arbeitslos. habe heute erfahren, dass auch noch eine andere kollegin, die kurz nach mir dort angefangen hat, eine kündigung erhalten hat. auch ohne begründung. auf nachfrage der vorarbeiterin wegen des grundes meinte frau m. wohl, sie sei so unzuverlässig und würde immer meckern. dabei hatte die kollegin auch immer überstunden gemacht, soweit es ihr verdienstlimit erlaubte, und war auch immer da, bis auf ein paar wochen krankschreibung wegen einer op. da kann sie ja nun nichts für. aber wenn man krank wird im job, wird man wohl häufig „entsorgt“ … und sie hat sich auch nie was gefallen lassen und wenn die abrechnung nicht stimmte, hat sie sich eben auch gewehrt. die abrechnugnen stimmten ja öfters nicht bei den anderen. bei mir war es nur am anfang etwas weniger, danach stimmte es oder war sogar mal etwas mehr. mal sehen, was ich am 15. überwiesen bekomme. jedenfalls war ich ganz schön baff, als ich hörte, dass m. auch gekündigt wurde. und meine beiden anderen kolleginnen konnten es auch nicht fassen, sie waren echt geschockt, als sie es hörten, und haben mir gesagt, dass es ihnen für mich total leidtut. das hat mich gerührt. es waren gute kolleginnen, und auch wenn mich die vorarbeiterin anfangs wohl nicht so sympatisch fand, hat sie wohl gemerkt, dass ich meine arbeit anständig mache und zuverlässig bin.

mal sehen, ob ich bald noch was kurzfristig finde. im januar werden ja oft inventur-aushilfen gesucht, vielleicht kann ich da irgendwo arbeiten.

eine email und die konsequenzen

der  vollmond hält mich wach, und das bekannte ziehen im bauch auch. das jahr startet ja gut … dabei habe ich gar nicht viel gegessen am silvesterabend. aber anscheinend mal wieder was „falsches“. zeit für ein paar zeilen, die ich noch erzählen wollte.

anfang dezember wurde ich ja krank und musste ja einen tag wegen fieber zu hause bleiben. meine vorgesetze fragte noch, ob ich denn am nächsten tag zur arbeit kommen würde. ich meinte, ich müsse mal sehen, wie es mir dann geht. und falls nicht, könnte ich ja meinen urlaub vielleicht vorverlegen und dann einen tag eher wiederkommen. nein, das ginge nicht. das war ein mittwoch, als ich krank wurde, am freitag hätte ich eh urlaub gehabt. wieso ich mich am donnerstag noch zur arbeit schleppen sollte, keine ahnung.

am nächsten vormittag erkundigte sie sich danach. mein fieber war weg und ich meinte, ich würde wohl kommen können. ich wollte ja nicht kurz vorm urlaub noch einen tag mehr fehlen. also ging ich zur arbeit, obwohl ich mich nicht sonderlich gut fühlte. ist ja logisch, ich hatte abends und in der nacht noch 39,6°c fieber und halsweh. als ich zur arbeit kam, traf ich die vorarbeiterin. sie sagte, drüben im nebengebäude wurde der kollege gefeuert, ich solle nun 15 minuten mehr arbeiten und dort aushelfen. es sei nicht viel, was ich dort machen müsste. für mich klang es schon viel, aber ich sagte, ich gucke es mir dann an. zuerst putze ich meinen bereich. da fragte schon eine andere kollegin, die es mitgekriegt hatte, ob ich das denn machen würde. in 15 minuten. und das das überhaupt nicht zu schaffen wäre, nicht mal in 45 minuten. ich solle mich nicht ausnutzen lassen. da war ich schon vorgewarnt.

als wir dann drüben waren und s. mir den bereich zeigte, der zu putzen sei, konnte ich nicht glauben, was mir die chefin da aufgetragen hatte. das war der gesamte bereich, den sonst der kollege gemacht hatte, also eigentlich 1,75 h. und ich sollte das nun in 15 min. machen … auf was für einem trip ist die tante??? ich machte nur eben das nötigste und brauchte schon 45 min. länger. und daraufhin schrieb ich frau m. eine mail:

Hallo Frau M.,

Frau R. hatte mich heute gebeten, den Bereich nebenan zu reinigen. Laut Ihnen hätte ich dafür eine viertel Stunde Zeit, und ich solle diesen Bereich nun längerfristig machen.

Ich weiß ja nicht, wie Sie sich das vorstellen, aber erstens lag ich am Mittwoch mit Fieber im Bett, und es dürfte Ihnen klar sein, dass ich noch nicht wieder ganz fit bin nach einem Tag.
Zweitens frage ich mich, wie man in 15 Minuten einen Bereich reinigen soll, der normalerweise 1,75h in Anspruch nimmt? Zudem ist es dort so schmutzig, dass man wohl erstmal eine Grundreinigung machen müsste. Ich habe heute nur das allernötigste gemacht und habe dafür 45 min. gebraucht (die ich selbstverständlich auch bezahlt haben möchte).

Die Duschen zu reinigen ist mir leider zu anstrenged, aufgrund meiner körperlichen Verfassung würde ich schnell Knie- und Rückenprobleme bekommen. daher kann ich hier nicht aushelfen. Sie müssen also ab morgen eine andere Aushilfe einstellen. Zudem habe ich eigentlich ab morgen Urlaub und komme nur wegen des Engpasses noch einmal zum Arbeiten vorbei. Ab Montag möchte ich gerne den von Ihnen bereits genehmigten Urlaub antreten.

Ich bin gerne bereit, mal Überstunden zu machen, aber bitte nicht ständig, nicht, wenn ich krank bin und nicht zu zeitlichen Vorstellugen, die nicht zu erfüllen sind.

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Wohlfeld

ich bekam auf meine mail keine reaktion, und da mich die vorarbeiterin gebeten hatte, am freitag doch noch zu kommen, weil eben leute fehlen, ging ich trotz urlaub noch einmal zur arbeit. gut für meine gesundheit war das nicht, aber was soll man machen. ich erzählte ihr, dass ich frau m. eine mail geschrieben hätte und dass ich den bereich drüben nicht machen würde. sie war überrascht, erwähnte dann, dass frau m. mit der aushilfe drüben sei und grundreinigung machen würde. frau m. ließ sich bei mir nicht blicken, und da sie auch nicht auf meine email antwortete, war die sache dann für mich erledigt. ich trat endlich meinen urlaub an, von dem ich eine woche davon noch herumkränkelte.

am 20. dezember, meine mama war schon hier, guckte ich in den briefkasten. ein einschreiben von der firma … ich meinte noch scherzhaft zu meiner mutter: „ist das meine kündigung?“ – und machte den brief auf. es WAR die kündigung …

tja, nun bin ich ab dem 6. januar arbeitslos. einfach so. ohne begründung. ich wollte frau m. noch fragen, ob das evtl. ein irrtum ist und ob sie mit mir unzufrieden ist. aber ich konnte nicht. ich weiß ja genau, warum sie das getan hat. sie war beleidigt wegen meiner mail. dabei war sie noch freundlich, im gegensatz dazu, was ich ihr tatsächlich gerne an den kopf geworfen hätte. so kann’s gehen, man darf nicht seine meinung äußern, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt. aber ich lasse mir nicht alles gefallen, oh nein. wenn sie eine gute und zuverlässige mitarbeiterin nicht braucht, soll sie sich jemand anderes suchen. es ist zwar schade um den verdienst, aber ich hätte ja eh demnächst kündigen müssen, also was soll’s.

blöd ist nur, dass ich noch vier tage in die arbeit kommen muss. mein urlaub ist jetzt vorbei. das finde ich total unangenehm. lieber wäre mir gewesen, ich hätte gar nicht wiederkommen brauchen. eigentlich steht mir ja noch ein tag urlaub zu, da ich den freitag ja gearbeitet habe … vielleicht sollte ich den noch dranhängen 😉