wochenrückblick 20/21

die letzten beiden wochenrückblicke entfielen leider, da ich kaum dazu gekommen bin, etwas zu notieren und zu bloggen. letzten dienstag kam mein bruder zu besuch, wir waren jeden tag unterwegs im pott. am montag ist er wieder gefahren, zu meiner mutter, wo er noch bis dienstag abend blieb, bevor er wieder zurück nach münchen fuhr. gestern abend gegen 23 uhr kam dann ein anruf von meiner mutter, sie war schon wieder im krankenhaus. vor wenigen tagen war sie schon einmal in der notaufnahme, weil sich bei ihr nach einer wurzelbehandlung eine böse eiterbeule entwickelt hatte. und als sie am gestern mit meinem bruder am bahnhof auf der rolltreppe stand, stürzte sie, als eine frau, die es eilig hatte, sie überholen wollte. irgendwie hatte sie wohl das gleichgewicht verloren. gebrochen war nichts, sie hatte aber prellungen am arm und an den beinen. mein bruder riet ihr, ins krankenhaus zu fahren, um sich untersuchen zu lassen. die machten dann direkt ein mrt oder ct oder was auch immer, spritzten ihr ein kontrastmittel (wie ich halt so bin, habe ich natürlich direkt gegoogelt, was das ist, und regte mich gleich wieder auf, weil die stoffe teilweise sehr umstritten sind, da sich metalle im gehirn ablagern können). das war wohl sehr unangenehm. meine mutter wollte wohl lieber nach hause, der arzt wollte sie aber gerne dabehalten. er meinte dann, auf ihre verantwortung, sie müsse dann einen wisch unterschreiben. sie fragte mich dann nach meiner meinung, und ich ich riet ihr, auch weil es eh schon so spät war, die nacht halt dazubleiben. man würde sie bestimmt eh morgens um 8 wieder entlassen, wenn sonst nichts wäre, die brauchen ja die betten. nun habe ich schon ein paarmal versucht, sie zu erreichen, auf festnetz und handy, aber sie geht nicht ran. ich hätte ganz gerne gewusst, was los ist. ich mache mir ja immer schnell gedanken und sorgen. vielleicht schläft sie ja nur, im krankenhaus konnte sie vielleicht nicht oder kaum schlafen.

meine mama wird alt. und ich finde das nicht gut, aber als kind muss man sich damit auseinanderstzen, wenn ein elternteil anfängt, hilfebedürftig zu werden. das das leben nicht ewig währt, und jeder alt wird, wissen alle, aber solange es noch nicht akut wird, denkt man wenig darüber nach. tja, und man weiss nie, wann es vorbei ist. sie könnte auch noch 20 jahre leben, wenn es gut läuft. auf alle fälle muss sie gut auf sich aufpassen und darf sich nicht so leicht umwerfen lassen. und ein training machen, damit sie im alltag noch sicher zu fuss ist.

eigentlich wollte ich heute noch den letzten tag meiner  monatskarte nutzen, aber solange ich meine mama nicht erreiche, mag ich gar nicht rausgehen. ich habe ja dann doch nur die ganze zeit diese sorge im kopf. hoffentlich meldet sie sich bald.

3 Gedanken zu “wochenrückblick 20/21

  1. @ chrimu:
    ah, danke der nachfrage, hab ganz vergessen, es zu berichten: ja, sie hatte sich dann am späten nachmittag gemeldet. puh! sie wurde gegen 11 uhr entlassen bzw. ist sie auf eigenen wunsch gegangen. ihr geht es bis auf die vielen prellungen gut 🙂

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