wochenrückblick 19/2017

ich bin immer noch krank. die halsschmerzen beim schlucken gehen einfach nicht weg. der rachen ist wohl entzündet. ich habe da auch so meine methode, den auswurf aus den bronchien zu holen, dass mein hals durch die anstrengung keine ruhe bekommt. letzte nacht befürchtete ich schon, es würde noch schlimmer werden, da der hustenreiz auf einmal weg war, die schluckbeschwerden sich dafür aber wieder schlimmer anfühlten, und ich bekam kaum noch einen ton raus, so belegt waren meine stimmbänder. heute morgen ging es aber doch wieder besser mit dem abhusten, und ich fühle mich ein klein wenig besser.

kommen wir zum rückblick:

gemacht: ziemlich viel im bett gelegen und geschlafen, dazwischen irgendwas im tv angeguckt oder einfach nur laufen lassen und die augen zugemacht, wenn es zu anstrengend wurde. oder ich habe ein paar seiten gelesen/2 kreuze im wahllokal

gewesen: montag, als es mir noch ganz gut ging, mit der tram richtung essen bis zur grenze borbeck gefahren. dachte ja, ich könnte vielleicht da mal spazierengehen oder nach essen reinlaufen. aber da war nichts, ausser einer breiten strasse, etwas pampa und links und rechts autobahnen. bin direkt wieder umgekehrt und habe dann eine andere strecke, die ich auch noch nicht kannte, genommen. nach oberdümpten. dort sah es genauso aus wie es klingt. und die haltestellen dazwischen waren auch nicht besser. oh gottogott, und hier lebe ich. naja, wohnen. leben is anders/in recklinghausen am samstag. ich dachte, ein kleiner stadtbummel kann uns kranken (hasi und mir) ganz guttun. schönstes wetter! und die stadt war unerwartet hübsch, also die altstadt, die noch recht gut erhalten ist und ohne bzw. kaum autoverkehr ist es auch ganz gemütlich, durch die ruhigen gassen zu laufen. ich bin immer wieder erstaunt, was ich teilweise vom pott für ein bild hatte und habe, und dann manchmal überrascht werde 🙂

gegessen: gemüsesticks mit kartoffelpü/spaghetti mti pesto rosso (nur wenig, da kaum appetit)/gemüsesuppe/rösti

getrunken: viel tee zum gesundwerden

geguckt: east of eden. jetzt, wo ich das buch fertig habe, konnte ich mir den alten filmschinken auch noch angucken. hatte ich bestimmt vor x jahren mal gesehen, manches kam mir etwas bekannt vor. james dean war schon eine type, voll der dandy/ESC. ach, man darf wieder hoffen. also nicht etwa deutschland, die haben sich ja eh wieder einen viel zu schwachen beitrag geleistet. aber der sieger, der zwar nicht mein favorit war, aber von dem ich direkt dachte, das wäre ja toll, wenn der gewinnt; ehrlicher musiker, ganz leise töne, nicht dieser typische ESC-sound, sondern eine handgemachte jazznummer, die eigentlich gar nicht so recht ins ESC-bild passt. und dann gewinnt er haushoch! super! ich gönne es ihm total. mein favorit war übrigens belgien.

gespielt: cacao. mit vorher noch nicht benutzter erweiterung „vulkane“.

gewundert: nachdem ich mich zuerst über das paket vom bauer verlag freute und dann las, dass es an jemand anderes gehen sollte … nach kurzer mail kam die aufklärung: die anschreiben wurden vertauscht, ich habe auch wirklich gewonnen 🙂

geweint: früher kam es oft vor, dass mich reaktionen von eigentlich fremdem menschen im internet so getroffen haben, dass ich weinen musste. heute ist das kaum noch der fall. ich denke, die meisten internetbekannten oder -freunde nehmen das alles eh nie so ernst wie ich, und der kontakt ist ja auch oft kaum mehr als ein gegenseitiges oder sogar nur einseitiges lesen von blogs- oder FB-beiträgen. jedenfalls führte ein einziger, eigentlich „normaler“ gegenkommentar zu meinem kommentar dazu, dass ich eine weile geheult habe. und diese stimmung zog sich noch den halben tag hin. manche menschen können einem echt den tag verderben. dabei war es überhaupt nichts schlimmes, nur ein schnippisches „ach, da wäre ich ja nicht drauf gekommen, ich dussel!“, nachdem ich der lieben frau j., die mal wieder total überfordert mit ihrem kleinen kind war und es mit „drecks blag“ beschimpfte (und das nur, weil der kleine eine wasserflasche über ihren tisch/teppich/netbook ausgekippt hatte), den kleinen tipp gab, ihren lütten doch einfach mit in die küche zu nehmen, wenn sie kocht, dann hätte sie ein auge auf ihn. und dann kam diese antwort zurück, die mich echt sauer gemacht hat. denn sie ärgert sich wohl dauernd über ihre eigene blödheit, kein kondom beim vögeln benutzt haben, und nun ein kind von einem typen zu haben, den sie nicht ausstehen kann. und das kind hasst sie anscheinend auch, so wie sie oft über ihn spricht. ich habe bisher noch nicht gelesen, dass sie ihren lütten doch eigentlich lieb hat. immer wieder betont sie, dass er wohl mal so wird wie der vater … dabei ist das doch wohl erziehungssache. und der kleine kann echt nichts dafür, dass sie frustriert ist. abgeben will sie ihn aber wohl auch nicht. wenn sie keinen bock hat auf ein kind, soll sie es doch lieber zur adoption freigeben. über ihre jammerei über das, was der kleine ständig anstellt, musste ich oft eher schmunzeln, da es doch logisch ist, dass man seine wohnung kindgerecht einrichten muss, wenn ein baby im haus ist. und als mama muss man eben dauernd in der nähe bleiben. hat se aber anscheinend keine lust zu. ich hab schon öfters kommentare schreiben wollen, die ihr sicherlich nicht gefallen hätten, aber ich habe mich immer zurückgehalten. und gestern wollte es UNBEDINGT aus mir heraus, ein „ja dann mach’s halt auch, wenn du es eh weisst!“ und dass ihr kind nichts dafür kann, wenn sie ihrer aufsichtspflicht nicht nachkommt und er dann was „anstellt“ (vielleicht hatte er nur durst und kam mit der riesen flasche nicht klar, ich hab’s fast vor augen …) aber da kam kein kommi … ich traute mich nicht, ihr sowas zu sagen. ich weiss nicht, wieso ich immer konflikte scheue. es ist furchtbar 😦 stattdessen habe ich sie aus meiner freundesliste gelöscht. so sehe und lese ich wenigstens nichts mehr von ihr und muss mich nicht aufregen. ich bin zart besaitet und kann solche konversationen nicht gut vertragen.

 

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