hamburg pt. 3

der dritte und letzte tag in hamburg war auch nochmal schön (und kalt). da hasis schwester und ihr freund am vorabend beim konzert in der elbphilhamonie, das recht spät anfing, waren, wollten die beiden nicht so früh aufstehen. check-out war um 11 uhr. wir waren schon früher wach, checkten gegen 10 uhr aus und räumten unser gepäck ins auto, dass noch bis nachmittags in der tiefgarage des hotels stehen bleiben konnte. dann machten wir uns auf in die speicherstadt, ins spicy’s gewürzmuseum. das stand auf meiner to-do-liste und der besuch war auch sehr interessant und dufte 🙂 ich habe dort auch zum ersten mal an tonkabohnen geschnuppert und war gleich so entzückt von dem duft, dass wir eine dose mit 5 bohnen mitgenommen haben. eine bohne kostet damit 1€, aber man nutzt sie sparsam, so werden wir hoffentlich eine weile was davon haben.

dann trafen wir uns mit den anderen an den landungsbrücken, die anderen wollten gerne mal mit der linie 62 nach finkenwerder schippern, was ich mir oben an deck ziemlich kalt vorstellte, aber wir sassen ja wie fast alle unten im warmen. irgendwann siegte die neugier und ich stieg nach oben, fand es aber gar nicht so kalt (der wind war gerade nicht so schlimm) und ich machte ein paar fotos. mit der fähre bin ich schon einige male gefahren, das war für mich jetzt nicht so spannend, aber mit dem schiff fahre ich immer gerne.

nach der schiffsfahrt wurde es auch schon zeit, zurück nach altona zu fahren, da hasis schwester und ihr freund mit dem zug angereist waren und bald zum bahnhof mussten.vorher wollten wir noch eine kleinigkeit bzw. was schnelles essen, und wir setzen uns im altonaer einkaufsbahnhof in den asia gourmet. schon wieder asiatisch! aber wenigstens nicht mit reis, sondern diesmal mit nudeln.

gegen 15 uhr sind wir dann abgereist, schade. der hamburg-aufenthalt war wie immer toll und wunderschön. bis bald, du schöne stadt!

hamburg pt. 2

tag 2 in hamburg. es ist bitter kalt. heute, obwohl einigermassen ausgeschlafen, kommt mir die kälte noch viel brutaler vor. sie kriecht durch meine klamotten, das draussen rumlaufen fällt mir heute schwer. wir fahren mal wieder zu den landungsbrücken und laufen durch den alten elbtunnel. viel wärmer ist es hier nicht, aber immerhin 1, 2 grad wärmer als oben, und windstill. am anderen ende fahren wir nach oben und geniessen mehr oder weniger den blick von der anderen seite über die elbe. hasis papa und ich versuchen, möwen zu fotografieren, während die anderen warten und wohl hoffen, dass wir bald fertig sind.

 

dann geht es zurück, und als wir wieder an die oberfläche kommen, schneit es. juchu! endlich schnee … ich bin die einzige, der das gefällt. ich bin in hamburg und es schneit. ich vergesse sogar kurz, dass es so kalt ist.

nach einer kleinen aufwärmpause in einem souvenirgeschäft gehen wir zum michel. auf die aussichtsplattform wollte ausser mir keiner , wegen des wetters. so guckten wir uns die kirche nur von innen an. hasi meinte, man solle die kopfbedeckung abnehmen, das hätte eine aufsichts-dame gesagt. hm, ist es sonst nicht eher so, dass man in manchen kirchen ohne kopfbedeckung nicht in die kirche darf? später habe ich mich schlau gemacht und es ist so, dass nur männer ihre kopfbedeckung abnehmen sollen. bei frauen ist es eher umgekehrt. dann hätte ich meine mütze ja auflassen können. ich unwissendes, unchristliches wesen, also wirklich.

es ging noch eine treppe runter zur krypta, die hätte ich mir ja gerne angesehen, aber die kostete noch extra eintritt. allerdings konnte man in einem vorraum noch ein paar alte gegenstände begutachten, was auch ganz interessant war.

 

dann zogen wir weiter, und der wind kam immer von vorne! hamburg im winter ist nichts für weicheier … wir suchten uns wieder einen warmen zufluchtsort, diesmal war es ein coffee fellows. ich hatte ja auch hunger, aber die kuchenstücke sagten mir nicht so zu, und ausserdem wollte ich hasi nicht schon wieder so auf der tasche liegen, da er selbst auch nichts essen wollte. also bestellten wir nur einen frischen pfefferminztee. danach gingen wir noch in die deichstrasse, wo ich gerne hinwollte. da stehen noch ein paar alte häuser rum. leider gingen die anderen schon schneller voraus, so dass ich nur ein paar eilige fotos machen konnte. aber die kälte, ihr wisst schon. wir fuhren dann auch noch zum rathaus, und ich suchte was zu essen, fand aber auf dem platz nichts, was mich ansprach. ich musste auch endlich mal was kleines essen. es war zwar ohnehin geplant, gleich noch essen zu gehen, aber ich musste wirklich einen snack haben. als die anderen dann auch noch an die alster gehen wollten, hatte ich genug, ich konnte die kälte nicht mehr aushalten, und dann wieder am wasser, wo es so windig ist – no way! ich meinte, ich würde in einer einkaufspassage warten, hasi ging es genauso und kam mit. wir holten uns ein pommes-tüte und teilten sie uns, und die anderen kamen auch bald wieder. war wohl doch zu kalt 😉

als wir unsere pömmchen fertig gemümmelt hatten, meinte ich zu den anderen: „so, jetzt können wir ja essen gehen!“ und wir fuhren ins schanzenviertel. ein vorschlag meinerseits, da ich dachte, dort findet man bestimmt viele restaurants. ich war nicht ganz sicher, ob das ein kleiner kulturschock für die eltern war, weil dort ja viele abgewrackte, besprühte häuser stehen und auch einige kaputte leute dort herumlaufen, aber ich wollte gerne in das szeneviertel, und die anderen hatten keinen plan, wohin es sonst gehen könnte. nach einigem herumlaufen hatte ich schon die befürchtung, wir finden nichts, entweder waren es nur cafés oder kneipen oder es gab keine sitzplätze mehr. oder es gab nichts veganes für hasi. aber plötzlich meinte hasis schwester, dort wäre ein pakistanisches restaurant, und wir hatten sogar ohne reservierung noch einen tisch bekommen. es war ein wenig eng, aber ganz nett. und wieder asiatisch. gestern tibet, heute pakistan, dachte ich. das studieren der speisekarte dauerte etwas, da es sehr viele unbekannte sachen gab. mein gericht nannte sich „alu bengan thali“ und bestand aus auberginen und kartoffeln, shami kebab mit pikanter sauce, reis, salat, oliven und zwei chutneys. die gewürze und saucen waren sehr interessant und die geschmacksrichtungen für meinen gaumen sehr neu. vor allem bei den chutneys konnte ich nicht wirklich rausschmecken, was drin ist. das helle fand ich nicht so lecker, das andere hatte für mich was pflaumiges. das war wahrscheinlich tamarinde. die andere war mit mango oder aprikose. wer noch nie pakistanisch gegessen hat, sollte das mal tun, ist echt mal was anderes.

nach dem essen sind wir richtung hotel gefahren. ich hatte mir noch wasser und ein paar süssigkeiten im lidl gekauft, der hatte noch auf. that’s hamburg. dort fand ich auch einen rosa krapfen – pardon – berliner – mit weissen zuckerherzchen, der mit erdbeer-füllung war. valentinstag lässt grüßen.

auf dem hotelzimmer haben wir wieder ferngesehen und gechillt, aber ganz warm. zu gerne hätte ich einen wasserkocher und teebeutel gehabt, um mir schön heissen tee zu machen. aber wir schliefen eh bald ein.

hamburg pt. 1

so, nun komme ich endlich zu unserem hamburg-urlaub letzte woche. das wird jetzt etwas länger, als nehmt euch ein paar kekse und ’ne tasse tee oder kaffee 😉

hasis familie hatte sich zu weihnachten gegenseitig tickets für’s „könig der löwen“-musical geschenkt, und ich dufte auch mit, auch wenn ich auf das musical verzichtet habe. es wäre zwar sicher auch sehr schön gewesen, aber die tickets sind eh teuer genug, und ich bin ja nicht so ein riesen musical-fan und wenn, dann würde ich andere vorziehen. aber nach hamburg fahren, das habe ich mir gerne gefallen lassen 🙂 das hotel und so weiter hatte hasi für mich bezahlt.

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glück

glück ist, wenn man z.b. nach einem versemmelten – weil gar nicht hingegangen – vorstellungsgespräch am nächsten tag einen anruf und einladung von einer andere stelle bekommt 🙂 🙂 🙂 ich freue mich so!

gestern rief ich bei der stuwe servive gmbh an, die hatten ein stellenangebot für die hochschule hier gleich um die ecke. dort zu putzen war ja schon eine ganze weile mein wunsch, da ich dort in 3 minuten zu fuss bin. mit der zeit hatte ich allerdings den verdacht, dass man dort wohl morgens arbeiten muss, weil zum teil abends noch leute im gebäude sind. bei dem stellenangebot handelte es sich um die reinigung der mensa. im prinzip ja nicht schlecht. die stelle war auch noch nicht besetzt, die hatten erstmal gesammelt und ich hätte gestern um 13 uhr dort auch hinzu kommen können. die frau am telefon erwähnte noch, dass es dort um 6:15 uhr losginge … und ich eselin habe natürlich nicht direkt gesagt, das ist mir zu früh. stattdessen habe ich mir dann die 2 stunden, die ich noch zeit hatte, eingeredet, das ich das jetzt versuchen will, vielleicht schaffe ich es ja irgendwie, und habe überlegt, wie mein alltag dann aussehen würde. entweder ich stehe morgens unausgeschlafen auf, schnell zur arbeit und lege mich dann nochmal hin, oder ich mache den tag zur nacht und mache einfach durch bis morgens und gehe erst nach der arbeit schlafen. beide möglichkeiten haben mir überhaupt nicht gefallen. und je länger ich grübelte, desto mehr sagte mir mein bauch, tu’s nicht! ich fühlte mich wie eine versagerin und arbeitsscheu, mein tag war gelaufen. um 13:01 uhr sass ich immer noch zuhause auf dem sofa und weinte. es ging einfach nicht.

heute sieht die welt wieder ganz anders aus. als ich heute aufstand, blinkte mein telefon, es hatte jemand angerufen. vorwahl 0203 … also duisburg. kann eigentlich nur die stelle sein, bei der ich vor ca. zwei wochen hingemailt hatte. und schon aufgegeben hatte, dass die sich noch melden … also zurückgerufen, keiner da. war mittag. kurze zeit später klingelte es wieder. und die frau war so nett und das telefonat so angenehm, dass ich nun so sehr hoffe, dass es klappt! die stelle ist bei der lebenshilfe duisburg, da passe ich doch hin 😉 und ich kann mir aussuchen, ob ich morgens oder nachmittags arbeiten möchte, ob minijob oder teilzeit … am montag vormittag kann ich mir die räumlichkeiten mal anschauen. zudem kann ich die stelle ganz bequem mit der 901 in einer viertelstunde erreichen.

ich hatte von anfang an ein gutes gefühl, und irgendwie sind das dann auch die richtigen stellen für mich. ich sollte echt immer auf meinen bauch hören. gut, noch habe ich den job nicht, aber ich bin total froh, dass ich nach der pleite von gestern wieder hoffnung haben darf 🙂 irgendein wesen kümmert sich anscheinend doch um mich, ein guter geist oder so. heute weine ich vor freude.

wochenrückblick 06/2017

moin! bin seit gestern wieder zuhause, hamburg war toll! diese stadt wird wohl nie langweilig … ausführlicher bericht dann in kürze 🙂

gewesen: in hamburg, my love ❤ mehr dazu dann später/im kino (-> hamburg)

gegessen: sojahack-gemüse-nudel-pfanne/(das selbstgebackene )pain maison baguette mit tomate, olive, peperoni und käse überbacken/maccharoni mit olive-tomate-kapern-sauce/in hamburg: falafel-sandwich/tibetisches sag ra kaju (gemüse & cashews mit ingwer, knoblauch und koriander mit erdnuss-sauce und reis/pakistanisches alu bengan thali (auberginen mit kartoffeln in pikanter sauce, shami kabab, reis, salat mit olive und schafskäse & zwei chutneys, die ich nicht definieren konnte)/pommes/asia-gemüse-nudeln

getrunken: grünen tee – der in der kälte sehr wohltuend war/frischen pfefferminz-tee/bionade litschi/o-saft und wasser

gebacken: pain masion de tradition – sehr leckeres sauerteig-weissbrot

pain-masion-de-tradition

gemacht: sightseeing in hamburg/ein paar museen besucht und viel fotografiert

gedacht: praktisch, wenn man fremde personen auf Fb „stalken“ kann (ich wollte etwas über eine person herausfinden, der ich unbekannterweise einen gruss geschickt habe)/ich will jetzt einen krapfen!/ich brauche echt mal einen anständigen reisetrolley bzw. reisetasche/hier leben …/mir ist kalt!/ui, es schneit! wie schön!/der wind kommt aber auch immer von vorne/hach, es ist so schön hier … /scheisse, wenn der mantel nicht mehr zugeht/wieso muss man hier die mütze in der kirche abnehmen? ist es sonst nicht andersrum?/

gekauft: kaum was, da ja ebbe im geldbeutel herrscht. den tee aus der speicherstadt habe ich dagelassen, dafür einen hans albers-magneten für mama mitgenommen/zwei gewürzgläser bei tiger/alles andere hat hasi bezahlt

gelesen: zuhause noch ein wenig meine aktuellen bücher, aber in hamburg überhaupt nicht, obwohl ich jules verne und „diesseits“ von hermann hesse dabei hatte

gefühlt: eisige kälte/wärme/die achselpads, die ich mir extra gekauft hatte, damit ich durch die ständige kälte-wärme-veränderungen unterwegs meine klamotten nicht total durchschwitze. die haben nur halbwegs geholfen, da nur grösse „m“ und schwierig anzubringen an der richtigen stelle. aber besser als nichts/meine durch die kälte beschädigte oberlippe/juckende unterschenkel – hätte meine venencreme mitnehmen sollen/trockene hände/glück und dankbarkeit, in hamburg zu sein