hamburg pt. 1

so, nun komme ich endlich zu unserem hamburg-urlaub letzte woche. das wird jetzt etwas länger, als nehmt euch ein paar kekse und ’ne tasse tee oder kaffee 😉

hasis familie hatte sich zu weihnachten gegenseitig tickets für’s „könig der löwen“-musical geschenkt, und ich dufte auch mit, auch wenn ich auf das musical verzichtet habe. es wäre zwar sicher auch sehr schön gewesen, aber die tickets sind eh teuer genug, und ich bin ja nicht so ein riesen musical-fan und wenn, dann würde ich andere vorziehen. aber nach hamburg fahren, das habe ich mir gerne gefallen lassen 🙂 das hotel und so weiter hatte hasi für mich bezahlt.

am donnerstag fuhren wir los, kamen auch gut durch, am späten nachmittag waren wir da. eingecheckt haben wir im hotel meininger, das eher einem grossen hostel glich, ganz ähnlich wie im a&o hostel, wo ich gerne übernachte. viele junge leute, und es gibt auch mehrbett-zimmer. wir hatten ein doppelzimmer, und entgegen der bewertungen aus dem internet, die ich vorher las und mir schon sorgen machte, ob das hotel auch gut ist, war es dort weder dreckig noch laut. nur die matratzen waren wirklich nicht so bequem, aber man konnte darauf schlafen, ohne rückenschmerzen zu bekommen. der fernseher war etwas klein und vom bett aus etwas zu weit weg, aber immerhin hat er funktioniert, was am abend mal ganz praktisch war, wenn man lieber im hotel anstatt in der kälte sein wollte.

das wetter. oh ja. es war sehr kalt. hinzu kam der wind, das das ganze noch ungemütlicher machte. hasi hat glaub ich ganz schön gelitten, er friert schnell und hatte draussen wohl nur wenig spass.

hasis eltern waren auch schon da, nur seine schwester und ihr freund noch nicht, die kamen erst spät abends an. und ich hatte noch was zu shoppen, da hasis mama am freitag geburstag hatte, wollte ich noch was für sie kaufen. das hotel liegt nur wenige minuten vom bahnhof altona entfernt, und wir waren auch schnell in der fussgängerzone. ich war bei tk maxx und guckte nach einem schönen halstuch für sie. nach eingem herumüberlegen und etlichen begutachteten tüchern hatte ich mich dann endlich entschieden und eins mit vögeln in hübschen farben genommen. danach trafen wir die eltern und suchten uns noch einen abendsnack, bei boussi falafel wurden wir fündig.

dann ging es zurück zum hotel. den rest des abends haben wir tv geguckt und sind dann relativ früh schlafen gegangen. ich konnte leider nicht so gut schlafen, irgendwie dauerte es bis ich einschlafen konnte, hatte das gefühl, ich läge ewig wach, und dann wachte ich gegen halb 7 uhr richtig auf und konnte nicht mehr einschlafen. dabei war es warm und ruhig, bis auf ein paar schnarcher von hasi, die aber aufhörten, wenn ich ihn anstupste.

vormittags ging es dann los. hasi und ich holten uns frühstück bei denn’s und in der schanzenbäckerei (franzbrötchen, juchu!) und dann trafen wir die anderen und fuhren los. zuerst ging es in die speicherstadt, und wir merkten schnell, wie kalt es war. das war ganz schön anstrengend.

aber hamburg ist einfach wunderschön, und sie ist bei jedem wetter besuchenswert. ich war so glücklich, in meiner lieblinsgstadt zu sein. ich war dennoch froh, dass die anderen auch so verfroren waren, und wir nicht stundenlang nur draussen rumliefen. wir haben uns zwischenzeitlich immer mal wieder aufgewärmt. die elbphilharmonie war unser nächstes ziel. die plaza kann man kostenlos besuchen, man musste sich nur ein plaza-ticket holen, womit der andrang etwas geregelt wird. am automaten konnte man sich ein zeitfenster aussuchen, in welchem man reinmöchte. und dann ging es auf die rolltreppe nach oben 🙂

 

die aussicht auf den hafen war wirklich toll, ein rundumblick in 37 metern höhe hat schon was 🙂 das foyer ist auch sehr interessant, nur warm war es dort nicht wirklich. und draussen auf der plattform – brr! der wind schlug einem ins gesicht wie auf einem leuchtturm, und das bei -5°c, gefühlt wie -9°c. ich weiss zwar nicht, wie voll es im sommer ist, aber ich rate, die plaza bei etwas milderen temperaturen zu besuchen. das lohnt sich auf jeden fall 🙂 gerne wäre ich auch in ein konzert gegangen, und hasis schwester hatte sogar zwei tickets für samstag gewonnen.

nach der besichtigung der elbphi wollten wir was kleines essen. gegenüber der philharmonie gibt es zwar ein cafe, das auch vegane suppen anbietet, allerdings war es dort schon recht voll und wir haben keinen sitzplatz für 6 personen gefunden. also liefen wir weiter und kamen an ein „oh it’s fresh“-café, wo wir uns einen heissen tee und was zum snacken holten. ich hatte mir einen couscous-salat mit hasi geteilt. leicht gestärkt und etwas aufgewärmt gingen wir ins speicherstadtmuseum, wo wir uns die bau-und nutzungsgeschichte der speicherstadt angucken konnten. das war recht interessant, auch wenn es oft um kaffee ging, den ich ja nicht trinke, aber es gab auch ein wenig zum thema tee 🙂 und am liebsten hätte ich mir dort eine packung tee mitgenommen, aber die waren sehr teuer. nach dem museumsrundgang liefen wir wieder eine weile draussen rum, richtung grasbrook/strandkai/hafencity oder was auch immer, so genau kenne ich mich da noch nicht aus.

 

mit der u-bahn fuhren wir dann erstmal zurück ins hotel, hasi reservierte uns einen tisch im restaurant tibet, wo es viel veganes gab und das essen super lecker war. der wirt war auch ein witziger, der uns mehr als einmal zum lachen gebracht hat. im restaurant hatten hasi und ich seiner mama noch die geburtstagsgeschenke überreicht, das halstuch hat ihr wohl ganz gut gefallen.

nach dem essen haben wir und dann getrennt, hasi mit familie zu könig der löwen, ich bin ins holi-kino gegangen. das kino ist sehr hübsch und aus den 50er jahren, in saal 1 hängt noch ein original vorhang, der sogar unter denkmalschutz steht 🙂 bis auf die knappen sessel ein ganz tolles kino. ich hatte einen movie choice-gutschein mit (umfragen-panel sei dank) und konnte mir die vorstellung kostenlos anschauen. gesehen habe ich „manchester by the sea“, einem drama, dass einen auf angenehme weise runterzieht, wenn ihr versteht, was ich meine 😉 der film war ein ausgezeichnete wahl.

lustigerweise kamen die anderen genau zur gleichen zeit aus der vorstellung raus wie ich, und als ich an den landungsbrücken ankam, kamen hasi und co. gerade vom schiff. so fuhren wir gemeinsam zum hotel zurück. dort fielen uns auch bald die augen zu, und ich schlief diesmal besser, viel besser. so müde war ich.

3 Gedanken zu “hamburg pt. 1

  1. Tolle Fotos 😀

    Wir hatten auch zwei Tage, an denen die Speicherstadt trocken lag. Da es bei uns recht warm war, roch das dann auch gleich etwas, erm, schlammig-streng 😉

    Ins Musical hatten wir uns auch überlegt zu gehen, sind auch mal rübergeschippert, haben es dann aber doch gelassen. Irgendwie sprang uns keins der Musicals wirklich an und wir waren ja erst kurz vorher in „Tarzan“ gewesen… 🙂

  2. Ich war in Hamburg bisher leider nur zwei Mal auf der Durchreise und habe auch noch nie ein Franzbrötchen gegessen! Dabei bin ich sicher, dass das ganz mein Ding ist *g*

    Kino würde ich Musical auch vorziehen, irgendwie sind Musicals nicht meins.

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