weihnachtsrückblick

weihnachten ist vorbei. schade. auf den stress kann ich zwar verzichten, aber der rest ist ja schön. meine mama kam donnerstag abend in mülheim an, und hasi und ich holten sie vom bahnhof ab. hat auch wieder gut geklappt mit der bahnfahrt, obwohl auf der website stand, die sitzplätze wären komplett ausgebucht, es wäre mit erhöhtem passagieraufkommen zu rechnen und man solle auf andere züge ausweichen, bekam sie noch einen freien, unreservierten platz. mama fühlt sich schon recht sicher mit dem alleine bahn fahren. da hat sie bestimmt ein ganz neues gefühl der freiheit bekommen, denn nun lernt sie, dass sie alleine durch’s land fahren kann 🙂

am freitag waren wir nochmal shoppen in essen, die letzten weihnachtsgeschenke besorgen. ein tag vor heiligabend ist es in anderen großstädten sicher abartig voll, aber in essen ist es erträglich, nicht zu überlaufen und hektisch. wenn ich da an münchen zurückdenke … aber meine beine taten weh nach fast acht stunden rumlaufen. puh.

heiligabend verbrachten wir zuhause, es gab veggie-würstchen mit kartoffelsalat, danach machten wir bescherung.

die knöpfe im letzten bild sind magnete 🙂 süsses gab es auch noch etliches dazu, da werde ich ’ne weile was zum naschen haben.

wir haben dann noch was gespielt und sind dann nicht zu spät ins bett, weil wir am nächsten tag zu hasis eltern wollten. opa willi war auch da, und hasis schwester und ich kümmerten uns um das essen, ich bereitete die kohrabischnitzel und merrettich-sauce zu. die gab es mit kartoffeln und gemüse, manche hatten auch schnitzel vom toten tier. meine mama auch, und dann war ihr schlecht. das hat sie mir aber erst später gesagt, typisch.

nach dem essen hatten wir zweite bescherung, da gab es dann nochmal was 🙂

dann gab es auch bald kaffee und kuchen. ich hab nur zwei stück gegessen, eins vom selbstgebackenen veganen gewürzkuchen von hasi, und eins von hasis schwester, einen sehr leckeren glühweinkuchen. die anderen beiden kuchensorten habe ich nicht mehr gegessen, da blieb ich vernünftig, wegen der gallensteine. so hatte ich mich dann nicht überfressen und bekam auch keine beschwerden. ausserdem kann ich soviel kuchen gar nicht mehr sehen … bei hasis eltern gibt es IMMER kuchen!

gefahren sind wir schon recht früh, da hasi meinte, so könnten wir noch was spielen, er wollte ja am nächsten tag nochmal allein zu seinen eltern, da meine mutter und ich dort nicht übernachten wollten. er blieib dort auch über nacht, so war ich am zweiten weihnachtsfeiertag mit meiner mama allein zu haus. wir guckten „drei haselnüsse für aschenbrödel“ (so langsam kann ich den film nicht mehr sehen) und es gab knödel, rotkohl und braune sauce. später noch spiele bis um 3 uhr nachts.

am dienstag nachmittag kam hasi zurück, er war kurz vor duisburg auf der autobahn stehengeblieben und musste den ADAC anrufen, sein tank war leer – das war das erste und hoffentlich letzte mal 😀

am späten nachmittag ging mamas zug. wir standen etwa 10 minuten vorher am bahngleis, und ich wunderte mich, warum ihr zug noch nicht am display stand … die beiden folgezüge waren später. ich fragte an der info nach, der mann guckte im computer nach und meinte, der würde schon kommen. hm. nach dem RE stand immer noch nix vom IC dran, und ich wurde langsam nervös. der zug hätte doch längst kommen müssen … als dann ein zug an uns vorbeiraste, meinte ich, das war der IC! die anderen hielten das wohl für einen scherz von mir, aber kurz darauf kam eine durchsage von dem mitarbeiter an der info, der zug hätte heute „leider nicht in mülheim gehalten“. WHAT??? na toll. die bahn bietet überraschungen … und nun? also sind wir ins reisezentrum und ich erläuterte den vorfall, bat, das ticket umschreiben zu lassen, allerdings ab duisburg, da meine mama nicht umsteigen könne. die frau hat sich zum glück darauf eingelassen. sie meinte noch, das wäre aber dann ein ICE … ja und? uns doch egal! wenn die bahn einen halt verschusselt, ist es deren pech. wir fuhren also nach duisburg, und meine mama bekam doch noch einen zug nach hannover. sachen gibt’s!

nun ist der trubel erstmal vorbei, bald ist das jahr rum und dann geht der alltag wieder los. ich muss jetzt eine arbeit finden, und dann schmiede ich pläne für die kommenden monate. man nimmt sich ja immer so einiges vor zum jahresbeginn, und ich hoffe, ein paar sachen davon werden wahr.

gewonnen habe ich übrigens nichts mehr bei den adventskalendern, was mich etwas enttäuscht hat. bei durchschnittlich 160 teilnahmen pro tag an 24 tagen sollte man doch etwas öfter gewinnen als zweimal. es hat verdammt viel zeit ins anspruch genommen. aber das glück kommt halt nicht auf bestellung. ich habe ja genug geschenkt bekommen, und in wenigen wochen werde ich sowieso wieder beschenkt. also hoffentlich 😉

o tannenbaum

ich hab doch noch einen baum bekommen. von penny. und geschmückt ist er auch schon, da fehlt bloss noch eine weisse girlande, und vielleicht entdecke ich ja noch was hübsches morgen beim geschenke shoppen. einmal muss ich noch!

o-tannenbaum

heute abend kommt meine mama. und da ich wohl bis zum 24. nicht mehr zum bloggen komme, wünsche ich euch jetzt schon mal frohe weihnachten und besinnliche tage! auch wenn durch den schrecklichen vorfall in berlin diese woche der sinn nach feiern etwas getrübt ist – lasst es euch gutgehen 🙂

bis die tage!

kein baum

zumindest nicht „for free“, wie letztes jahr. schade. gestern habe ich mich von hasi extra noch in die altstadt chauffieren lassen, um zu gucken, ob da ein ausrangierter tannenbaum vom weihnachtsmarkt rumliegt. am parkplatz lehnten zwar einige an einem zaun vor einem haus, aber die waren so gross, dass ich davon keinen mitgenommen habe. und in den gassen der altstadt lagen keine rum. es standen noch zur deko an den häuserwänden entlang dort, aber die konnten wir ja nicht mitnehmen, ausserdem waren die auch sehr gross.

tja, dann gibt es wohl eher keinen baum dieses jahr. oder ich finde einen günstigen zu kaufen. mal sehen.

puh!

heute kam endlich post aus berlin, vom sozialamt, wegen der bestattungskosten. mein anteil wird übernommen 🙂 ich bin so erleichtert.

mein bruder hatte übrigens schon vor drei tagen den bescheid bekommen, auch sein anteil wird übernommen. so müssen wir beide nichts zahlen. das ist ein tolles vorweihnachtsgeschenk! und eine sorge weniger.

 

 

 

7 tage

in einer woche ist heilig abend. oh mann. mir geht das wie immer viel zu schnell, ich wünsche mir oft das zeitempfinden eines kindes zurück. früher dauerte es ewig, bis ich geschenke bekam. bis der baum leuchtete und wir unsere süssigkeiten-teller plündern durften.

vielleicht liegt es auch am wetter, dass ich nicht so recht glauben kann, dass bald weihnachten ist. der schnee fehlt. der gehört doch dazu. ich will von drinnen herausgucken und sehen, wie wir immer weiter einschneien. erst dann wird’s doch richtig gemütlich und weihnachtlich.

bis vor wenigen tagen hatte ich noch kein einziges geschenk. wenn man so mit dem geld jonglieren muss, ist das echt eine herausforderung. wie sehr wünsche ich mir, mal einfach das kaufen zu können, was ich will, und nicht auf den preis achten müssen. ich will keinen schrott verschenken, und muss lange suchen, um hübsche dinge zu finden. und eigentlich wollte ich auch selbstgemachtes verschenken, aber dazu fehlt mir einfach die zeit. die wenigen tage werden wohl nicht reichen, um etwas verschenkbares zu machen. auch plätzchen habe ich erst eine sorte gebacken, und was wir an den feiertagen essen, weiss ich auch noch nicht so genau. bis auf die obligatorischen knödel mit rotkohl und sauce.

am donnerstag kommt meine mutter, bis dahin muss auch noch platz für ihre schlafgelegenheit geschaffen werden. und aufgeräumt und geputzt ist natürlich auch nicht alles. das muss alles in den paar tagen noch gemacht werden. wie soll ich das alleine schaffen?

manchmal möchte ich diesen ganzen weihnachts-stress sein lassen und es wie die cranks machen und weihnachten ausfallen lassen. aber bei denen hat es ja auch nicht geklappt 😉