happy halloween!

halloween-kurbis-3

mein erster halloween-kürbis! ich wollte schon immer mal einen machen, hatte mich aber bisher nie so recht rangetraut. das aushölen stellte ich mir schon etwas aufwändig vor. und so einen riesen kürbis kaufen wollte ich auch nie. heute gab es bei aldi ganz nette kleinere kürbisse für nur 89 cent, den hab ich spontan mitgenommen. das fruchtfleisch rausholen ist zwar etwas mühsam, aber es ging. und die fratze schneiden war auch ganz einfach 🙂

happy halloween und gruseligen abend! boo!

it’s oh …

… so quiet …. it’s oh so still …

hier passiert nicht viel. und ich habe auch immer mehr das gefühl, dass meine kleine bloggerwelt auch immer kleiner wird … mal hier, mal dort hört jemand auf zu bloggen, und es wird immer stiller, weil keine neuen leser dazukommen. und ich finde auch selten neue blogs, die ich verfolgen möchte … wie habe ich das nur früher gemacht? ich sehe immer nur hobby-blogs, oder semi-professionelle blogs. die sind mir zu unpersönlich. ich möchte gener was von den menschen, die bloggen, wissen. was sie beschäftigt und wie sie denken und fühlen. die meisten bloggen ja nur noch über ihre bastel-, näh-, koch- oder sonstigen arbeiten. das ist schön, mal so zwischendurch, aber ich bekomme keinen bezug zu diesen bloggern. meist haben die dann auch noch hunderte von lesern und antworten nicht mal persönlich auf kommentare. deshalb finde ich keine neuen bloggermenschen, obwohl es da draussen bestimmt welche gibt, die interessant sein könnten. ich habe ja auch damals einige gefunden. ein bischen frischer wind wäre ganz gut, bevor hier alles einschläft. das private bloggen ist da natürlich auch ein nachteil, weil man keine neuen leser bekommt.

wahrscheinlich bin ich aber einfach momentan so langweilig oder ziehe mich zurück, dass mir so wenig einfällt. oder was ich nicht mehr teilen möchte oder denke, es interessiert eh keinen, was ich „aufschreibe“. manchmal wird mir schmerzlich bewusst, dass ich gar keine kontakte mehr habe, abseits von meinem freund, meiner mutter und meinem bruder. zweimal die woche habe ich das „vergnügen“ mit meinem kollegen und ab und zu mit meinen vermietern, wobei die sich momentan kaum blicken lassen, weil es ja zu kalt ist, um im garten rumzulungern.

mehr als diese oberflächlichen begegnungen habe ich nicht mehr. und auch virtuelle freundschaften sind ja so gut wie kaum noch vorhanden. vielleicht habe ich sie mir immer nur eingebildet, und ich hatte nie welche. will ich überhaupt noch welche? ich kann mich ja selbst nicht leiden, wie sollen es dann andere tun …

ich bin nicht unglücklich, es geht mir gut, aber ab und zu wird mir mein einsames leben bewusst und ich fange an zu grübeln.

naja, wenigstens hatte ich so mal wieder ein thema zum bloggen.

7 stunden arbeit …

gestern sind gleich zwei leute nicht gekommen, die gegenüber von unserer halle in einem kleinen kabuff, ich sehe es immer als garage, arbeiten. da ich wie immer viel zu früh kommen sollte und wie immer warten musste, bat mich adam, als er mich herumsitzen sah, drüben auszuhelfen. zusammen mit isabell und ihrer schwester.

zu dritt versuchten wir also, die sendungen einzsortieren, was nicht einfach war, da die nummern gewöhnungsbedürftig waren. das ist in jedem gebiet anders, und so mussten wir uns erstmal zurechtfinden. bald sahen wir, dass auch schnell die kisten voll waren und wir weitere kisten brauchten. allerdings waren nur wenige da. und der gang ist nicht für drei gemacht, schon gar nicht, wenn dann auch noch extra kisten auf dem boden stehen. es entstand immer mehr chaos, die beiden mädels waren auch etwas verplant, zumindest die schwester von isa, denn die ist noch nicht lange bei uns. und sehr jung.

bei 7°c ist es auch nicht gerade warm, denn man ist ja quasi draussen, so klein, wie der raum ist. ich machte mir schon sorgen um meine gesundheit.

die menge war auch enorm und wir kamen nur schleppend voran. irgendwann erlöste mich adam vorerst und schickte mich zurück in mein gebiet, weil ich dort auch noch was einzuräumen hatte.

ich ging ja davon aus, dass ich donnerstag nicht allzu lange brauchen werde, deshalb hatte ich mir ein brot mitgebracht. ich nehme meist nur eins mit, und das esse ich dann oft zuhause. ich dachte noch, gut, dass ich mir das mitgenommen habe, denn ich war schon hungrig. ich stopfte es schnell in mich hinein, während ich mein gebiet weitermachte. ich hoffte, dass ich, wenn ich es fertig hätte, gleich nach hause gehen könnte, und dass drüben jemand anderes weiter aushilft. ja pustekuchen. ich sollte wieder zurück und das fertig machen. fertig machen … das schaffen wir ja nie. es war schon fast 15 uhr. da trudeln schon oft die abholer ein.

also weiter. wir hatten bisher ja fast nur kataloge vom weltbild einsortiert, da standen nämlich zwei paletten voll rum. dazu kommen dann aber noch die zeitschriften, briefe und co. toll. ich wollte nach hause. was essen, ins warme. mich ausruhen. seit halb 11 war ich dort. das reicht eigentlich. für mich zumindest. da komme ich schon an meine grenzen.

ich weiss nicht, wie spät es war, aber bald stand schon ein fahrer da und meckerte in einer tour herum, dass die kisten noch nicht fertig sind. besonders richtung marion, die nebenan ja auch schon für zwei malochte. sie hatte 7000 stück, wie sollte sie das in der zeit schaffen?!? dieser mann ging mir so auf die nerven mit seiner hohen stimme, die unaufhörlich meckerte, dass ich irgendwann sagte: „entschuldigen sie, aber wenn Sie weiter so rummeckern, gehe ich nach hause, und sie können den scheiss hier alleine weiter machen. ich möchte das nicht hören, wir helfen hier aus und sind schon überfordert. wenn sie meckern wollen, gehen sie zum chef, aber hier bitte ruhe, wir müssen hier arbeiten.“ mein herz klopfte so stark und ich zitterte, dass ich dachte, im nächsten moment kriege ich ’nen herzinfarkt. so hab ich mich aufgeregt. ich traue mich ja normal nie, was zu sagen. war aber gut so, denn der mann war dann still. claudy hat gesprochen, uh. marion hatte mir später zugeraunt, dass sie das super fand. schön 🙂

das chaos wurde grösser und bald kamen weitere fahrer, die sich auch beschwerten, und dauernd auch noch sagten, sie können so volle kisten nicht stapeln und so weiter. es gab nicht mehr kisten, verdammt nochmal! adam gab uns gelbe von der post, die die damen und herren aber auch nicht mitnehmen wollten, warum auch immer. boah, mir schwindelte es schon bald vor stress. und brauchte was zu essen. wir versuchten, so gut es eben ging, unsere laune zu behalten, aber diese fahrer nervten einfach. die standen rum und machten natürlich allein dadurch schon druck. ich ging irgendwann zu adam und meinte, da sei so ein chaos und ob wir die scheiss kataloge nicht liegenlassen könnten für dienstag. die sind ja nicht so wichtig wie zeitungsabos. nein, die müssen heute noch alle weg … der hat ja keine ahnung!

wir wollten alle nach hause, aber es ging ja nicht. wenn man wenigstens orgentlich geld dafür bekäme, aber wir waren ja zu dritt und viel wird im vergleich für die stunden und arbeit nicht rumkommen, glaube ich.

naja, irgenwann kapierten wohl auch die abholer, dass wir nicht schneller konnten, und das gemecker wurde weniger. vielleicht hatte ihnen auch jemand erklärt, dass wir eben nicht mehr tun konnten und schon unser bestes gaben. ich hätte genauso gut sagen können, ich muss jetzt gehen, und hätte feierabend machen können, die beiden anderen mädels auch. aber man will den saftladen ja nicht hängenlassen.

auf der einen palette mit den katalogen sah ich irgendwann, dass der untere teil für das gebiet war, für das wir gar nicht zuständig waren … ja gott sei dank, wenigstens etwas weniger. und auch adam meinte irgendwann, wir machen jetzt schluss, da war nämlich noch ein wagen voller kataloge drüben.

was für ein chaos … aber wir konnten endlich nach hause gehen. nächste woche gibt es 100 reklamationen, da bin ich sicher. da waren doch bestimmt x packfehler drin, und etliches fehlt.

inzwischen war es 17:20 uhr, ich bekam einen schreck, als ich auf die uhr blickte. und ich war kaputt …

und nun bin ich total im arsch. abends bekam ich husten und ich war noch ganz erhitzt von dem stress und der kälte. und müde. trotzdem konnte ich kaum schlafen bisher, ich wachte xmal auf, musste mindestens 4 mal pipi, hatte so einen kratzigen hals, dass ich dauernd schlucken musste, und das tut verdammt weh. alle paar sekunden, ich bekam den schluckreflex nicht weg, und musste mir nachts salbeitee kochen und was essen, damit es wenigstens kurzfristig nicht so kratzt im hals. meine stimme ist jetzt total belegt und tief und kratzt, und das husten tut extrem weh. das war zuviel für mich. wann lerne ich endlich, meine grenzen zu ziehen? ich kann eben nicht so viele stunden gestresst arbeiten, schon gar nicht draussen in der kälte. ich habe meinen messeschnupfen noch gar nicht auskuriert, und jetzt das. bin gespannt, ob ich am dienstag arbeiten gehe. aber ich habe ja übers wochenende zeit, mich zu erholen …

inzwischen bin ich ganz froh, dass die bald dicht machen, denn der arbeitsplatz ist zwar so ganz nett, aber eben auch schlecht organisiert. gestern war so ein scheisstag.

die fahrer hatten sich übrigens später nochmal entschuldigt, dass sie vorher so rumgezetert haben. wenigstens etwas. von adam kam natürlich kein dankeschön. hm.

spielemesse 2016

letztes wochenende war spielemesse. seit mehreren jahren ja schon pflichttermin für uns. und diesmal wollten wir gleich zwei tage hintereinander gehen, da die zeit immer viel zu knapp ist, um spiele zu testen und die verkaufsstände anzusehen. so kaufte hasi also gleich vier tickets im vvk, da man so für 2€ extra kostenlos mit den öffis fahren kann.

am freitag sind wir los. wie immer ist es eine tortur, mit der u-bahn durch essen zu fahren. ich rege mich jedesmal auf; keine anständige messetaugliche organisation, der bahnsteig verstopft und wenig züge, alle waren schon proppenvoll und kaum jemand ist reingekommen. und dann auch noch kurzzüge! wie kann man nur? und als wir dann nach mehreren verpassten einstiegen endlich in eine bahn kamen, wie die ölsardinen in einer dose zusammengequetscht losfuhren, hielt die doofe bahn auch noch dauernd und musste auf ein grünes signal warten. so wurden aus 6 min. fahrzeit etwa eine viertel stunde oder mehr. und das in einer stickigen u-bahn mit viel körperkontakt, wo man sich nicht rühren konnte. boah.

und dann ging es in die hallen, und wie immer war auch sehr viel los. man glaubt es kaum, wieviele spielebegeisterte menschen es gibt. zu den brett- und kartenspielen gesellen sich ja noch die comic-, fantasy- und rollenspiele-fans. da sieht man dann immer wieder nette gestalten rumlaufen.

da wir ja für zwei tage tickets hatten, waren wir recht entspannt und mussten nicht alles so schnell abgrasen wie sonst. komischerweise konnten wir aber mehr spiele testen als im letzten jahr. die tische sind ja meist besetzt und man muss schon glück haben, um an einen der begehrten plätze zu kommen.

insgesamt war auch die auswahl der spiele, die wir spielen konnten, sehr gut. die meisten haben viel spass gemacht. besonders gefallen haben mir cacao, stadt land anders, karuba, nisyros und yeti.

gegen ende des ersten tages merkte ich, dass die nase anfing zu triefen, ich fühlte mich krank. oh no … die klimaanlage war schuld, die hat mich echt fertig gemacht. den ganzen abend über dachte ich, ich krieg ’ne erkältung, ich hatte ’nen dicken kopp und fühlte mich schwach. morgens war es noch nicht besser und ich konnte auch nicht richtig schlafen, also fragte ich hasi, ob er alleine gehen möchte. ich wusste ja nicht, ob ich am sonntag wieder fit genug bin. so musste er halt ohne spielebegleitung zur messe fahren, aber er konnte auch ein wenig spielen. es war brechend voll, und ich war froh, dass ich zu hause geblieben bin, denn in meinem gesundheitlichen zustand wäre es kein spass gewesen.

samstag abend ging es mir dann schon wieder besser, und wir überlegten, uns am sonntag noch ein ticket zu holen. mit dem auto fuhren wir dann bis zum mülheimer bahnhof und parkten dort, so konnte hasi zum günstigeren tarif nach essen fahren.

der sonntag war auch noch sehr schön, es war zwar schon noch sehr voll, aber man konnte auch wieder einiges spielen, und die preise fallen am letzten messetag doch merklich, so dass man gute schnäppchen machen kann. was die leute überhaupt so an spielen raustragen, ist schon wahnsinn … haben die soviel geld? spiele kosten ja nicht gerade wenig. ich selbst habe nur ein spiel gekauft, die winter-edition von carcassonne für einen schlappen zehner. und ein anderes kartenspiel, port royal + erweiterung, hat vorerst hasi bezahlt, das war aber mein wunsch.

nun bin ich natürlich wieder krank und schnupfe hier rum. was so eine klimaanlgae so anrichten kann! erschreckend. ich hasse dieser dinger. aber wat willste machen, bei solchen menschenmassen würde man ohne wohl umfallen und/oder den hitzetod sterben.

 

 

dieses und jenes

am wochenende holten hasi und ich mal wieder sachen aus hannover ab. es ist immer wieder erstaunlich, wieviel man in einen kleinen pkw bekommt – nachdem man zwei, drei kartons eingeladen hat und meint, er wäre eh gleich voll. nun sind noch ein paar restliche kartons da, aber dann hat es endlich ein ende mit umzugskram. ich versuche nun, meine habseligkeiten irgendwo zu verstauen. insbesondere bücher sind mal wieder etliche unterzubringen.

könnte ich doch schneller lesen … immerhin muss ich keine bücher kaufen! derzeit lese ich „elementarteilchen“ von michel houllebecq – ist das wirklich so ein kultbuch? ich finde es etwas abstossend und komme nicht wirklich rein. abwechselnd intellektuelles geschwafel und schwanzgesteuertes, sexistisches gelaber. das muss das tolle an dem buch sein. kann ich nicht nachvollziehen, aber ich lese mal weiter. und danach gucke ich mir dann die verfilmung an, da bin ich aber gespannt, wie moritz bleibtreu (gähn) den bruno spielt, haha.

umso besser gefiel mir max urlachers „rückenwind„, das ich vor gefühlten 5 jahren mal bei nakura gewonnen hatte. endlich gelesen, und so schön! eine tolle geschichte, sehr zart erzählt. es war eine freude, das buch zu lesen 🙂

wetter

gewonnen habe ich neulich auch mal wieder: das zweite mal schon bei donna, und wieder eine dvd, diesmal mit maria furtwängler, „das wetter in geschlossenen räumen“.  geguckt hab ich den film noch nicht, auch „the danish girl“ nicht, aber das kommt noch.

geguckt habe ich neulich mal „gesetz der rache„, den mir meine vermieterin ausgeliehen hatte.  ganz schön brutal, aber der film nimmt eine überraschende wendung. not bad!

gepuzzelt hab ich auch wieder – bei dem wetter mache ich es mir auch lieber zuhause gemütlich, es ist ganz schön kalt geworden. ich freue mich schon auf die vorweihnachtszeit und dem ganzen drum und dran. kerzen an, tee trinken, lebkuchen essen, duftlampe … das ist das schöne an der kalten jahreszeit.

hummel

hummel

ansonsten mache ich mir gedanken über einen neuen job und habe etwas angst, dass ich bis dezember nichts passendens finde. ich bin so eingeschränkt. und so … kompliziert. ich möchte was machen, was mich nicht körperlich zu sehr anstrengt, aber öde soll der job auch nicht sein. und ich will meine ruhe haben. keine nervigen oder stinkenden kollegen. am liebsten würde ich alleine in einem archiv irgendwo im keller arbeiten und irgendwelche sachen raussuchen, irgendwie sowas. aber so ein stellenenangebot habe ich noch nie gelesen.

am freitag wollen hasi und ich auf die spielemesse ’16. dann werden wieder spiele getestet und vielleicht das eine oder andere spiel gekauft. wenn es nur nicht immer so wahnsinnig anstrengend wäre. aber es macht ja auch spass.

ich hätte gerne urlaub, ganz weit weg und ganz viel ruhe. ich fühle mich oft müde und ausgelaugt, dabei mache ich eigentlich nicht viel und leiste kaum was. schade, dass ich nicht in „rente“ gehen kann. hab neulich das erste mal überhaupt post vom rentenverein bekommen, die wollten wissen, ob die wenigen angaben stimmen, die sie aufgelistet haben. ob was fehlt. tja, das ist wirklich alles, die paar tage, die ich mal in die rentenkasse eingezahlt habe. ich muss erstmal mindestens fünf jahre in die kasse eingezahlt haben, um überhaupt einen antrag stellen zu können. ob ich das noch schaffe? 😉

ist mir egal, ist mir egal … aber sowas von.