familien-besuch III

sonntag ging es erst nachmittags los, da meine vermieter meinem bruder ihr gesamtes haus gezeigt und ihn vollgelabert haben. anscheinend fanden sie ihn direkt sympatisch 😀

erste haltestelle: oberhausen. wieder in eine der arbeitersiedlungen, nach eisenheim. die wollte ich schon immer mal sehen, und auch hier hat sich der besuch gelohnt.

diese siedlung besteht aus backsteinbauten mit grünen türen, die auch ihren charme haben. auch hier ist es sehr ruhig, ich mochte das.

weiter sollte es in den olga-park zur zeche osterfeld gehen, dort steht noch ein förderturm, den mein bruder sehen wollte. von weiten sahen wir den auch schon, bloss wollten wir möglichst noch näher ran mit dem bus, da man sich ja leicht täuschen kann mit der entfernung. es gab zwar einen bus, der dort hinfuhr, aber da sonntags ja nicht so häufig was fährt, nahmen wir einen, der dort gerade stand, von dem wir annahmen, dass er in die nähe fährt. tja, pustekuchen … irgendwo stiegen wir aus, und wir liefen ein stück, bald kamen wir an eine art park, was grünes jedenfalls, und wir liefen dort hinein, weil wir dachten, vielleicht ist es ja dort. stattdessen war es ein bewaldeter hügel mit ausichtsplattform oben. ohje. naja, wenn wir schon mal dort sind, dachte ich, dann laufen wir eben da hoch und gucken uns die aussicht an. der aufstieg war recht schweisstreibend für mich, ich bin da kaum hochgekommen. uff. aber die aussicht war ganz nett, und wir sahen dann auch, wie weit wir uns vom unserem eigentlichen ziel entfernt hatten, der förderturm steht nämlich eher in der nähe des centros und des gasometers. naja, das liessen wir dann sausen, denn die sonne ging schon unter. stattdessen fuhren wir nach düsseldorf und machten eine kleine altstadt-tour. meine pommesbude habe ich auch wiedergefunden, dort habe ich mich dann erstmal gestärkt. wie immer war viel los in den gassen und kneipen, wahnsinn. sowas kenne ich sonst nur vom kiez. in einer winzigen kneipe spielte sogar eine band, was wir von aussen sehen konnten. düsseldorf ist schon eine ganz coole stadt.

erst ziemlich spät, nämlich mit dem nachtbus, kamen wir nach halb 1 zu hause an. und dann fielen wir müde ins bett. aber schön war’s, und es blieb den ganzen tag trocken, wir hatten ziemliches glück mit dem wetter.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s