familien-besuch V

drei tage, nachdem mein bruder wieder zurück nach münchen gefahren war, kam auch schon meine mutter aus hannover. und sie hat es ganz alleine geschafft, in den zug zu steigen und nach mülheim zu fahren. ha, wusste ich es doch, sie kann es! ihr zug kam gnädigerweise pünktlich, und er kam, sonst hätte es vielleicht auch probleme gegeben, ein gleiswechsel oder ähnliches hätte sie wahrscheinlich irritiert.

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familien-besuch IV

am montag, dem letzten tag des besuchs meines bruders, sollte es noch einmal nach duisburg gehen. in den landschaftspark duisburg nord. mein bruder wäre zwar gerne in eine zeche, am besten richtig in einen grubenschacht, gegangen, aber das hatten wir uns dann für’s nächste mal aufgehoben. aber zumindest im LaPaDu gibt es ja auch noch was industrielles zu sehen 🙂 auf dieser riesigen industrieanlage mit stillgelegten hüttenwerk und den hochöfen kann man stundenlang herumlaufen. ein aufstieg auf einer der hochöfen ist auch ein muss. ich habe kein gramm dabei abgenommen, ist das nicht verrückt?

den rest des tages bis zur abfahrt wollten wir noch im grössten zoofachgeschäft der welt, bei zoo zajac, verbringen. mein bruder hat inzwischen mehrere aquarien und rennmäuse und wollte sich dort mal umgucken, und ich natürlich auch! mein bruder erzählte mir, dass es dort sogar faultiere zu kaufen gibt … niemals! sowas gibt es doch nicht, im zoogeschäft? doch, gibt es, wir haben es bloss übersehen, wahrscheinlich hing es irgendwo unter der decke, während ich die ganze zeit nach einem faultiergehege ausschau hielt. der betreiber ist verrückt. was es sonst noch für kuriose „haustiere“ gab, seht ihr in der fotogalerie … leider hatten wir nicht so lange zeit, um uns wirklich alles anzuschauen, da kann man auch stunden verbringen, so gross ist das geschäft.

es gab auch nasenbären und noch viele andere tiere. die vogelspinnen erspare ich euch mal, da sie ja nicht sehr beliebt sind 😉

als wir so halbwegs den laden durch hatten, mussten wir auch schon wieder los zum bahnhof. hasi rief von der arbeit aus noch an und fragte, ob wir uns dort noch treffen. er wollte sich wohl noch verabschieden von meinem bruder, da es ja spät wurde und er schon schlief, als wir sonntag nacht nach hause kamen.

die tage mit meinen bruder waren schön, ich hoffe, er kommt mich bald mal wieder besuchen 🙂

familien-besuch III

sonntag ging es erst nachmittags los, da meine vermieter meinem bruder ihr gesamtes haus gezeigt und ihn vollgelabert haben. anscheinend fanden sie ihn direkt sympatisch 😀

erste haltestelle: oberhausen. wieder in eine der arbeitersiedlungen, nach eisenheim. die wollte ich schon immer mal sehen, und auch hier hat sich der besuch gelohnt.

diese siedlung besteht aus backsteinbauten mit grünen türen, die auch ihren charme haben. auch hier ist es sehr ruhig, ich mochte das.

weiter sollte es in den olga-park zur zeche osterfeld gehen, dort steht noch ein förderturm, den mein bruder sehen wollte. von weiten sahen wir den auch schon, bloss wollten wir möglichst noch näher ran mit dem bus, da man sich ja leicht täuschen kann mit der entfernung. es gab zwar einen bus, der dort hinfuhr, aber da sonntags ja nicht so häufig was fährt, nahmen wir einen, der dort gerade stand, von dem wir annahmen, dass er in die nähe fährt. tja, pustekuchen … irgendwo stiegen wir aus, und wir liefen ein stück, bald kamen wir an eine art park, was grünes jedenfalls, und wir liefen dort hinein, weil wir dachten, vielleicht ist es ja dort. stattdessen war es ein bewaldeter hügel mit ausichtsplattform oben. ohje. naja, wenn wir schon mal dort sind, dachte ich, dann laufen wir eben da hoch und gucken uns die aussicht an. der aufstieg war recht schweisstreibend für mich, ich bin da kaum hochgekommen. uff. aber die aussicht war ganz nett, und wir sahen dann auch, wie weit wir uns vom unserem eigentlichen ziel entfernt hatten, der förderturm steht nämlich eher in der nähe des centros und des gasometers. naja, das liessen wir dann sausen, denn die sonne ging schon unter. stattdessen fuhren wir nach düsseldorf und machten eine kleine altstadt-tour. meine pommesbude habe ich auch wiedergefunden, dort habe ich mich dann erstmal gestärkt. wie immer war viel los in den gassen und kneipen, wahnsinn. sowas kenne ich sonst nur vom kiez. in einer winzigen kneipe spielte sogar eine band, was wir von aussen sehen konnten. düsseldorf ist schon eine ganz coole stadt.

erst ziemlich spät, nämlich mit dem nachtbus, kamen wir nach halb 1 zu hause an. und dann fielen wir müde ins bett. aber schön war’s, und es blieb den ganzen tag trocken, wir hatten ziemliches glück mit dem wetter.

familien-besuch II

am samstag fuhren mein bruder und ich nach essen. zuerst liefen wir durch die innenstadt/fussgängerzone. eigentlich mag mein bruder gar keine fussgängerzonen und sonstige shoppingmeilen, aber trotzdem guckt er sich die meist als erstes an, wenn er eine stadt kommt, die er nicht kennt. komisch, wa 😉 hasi war übrigens in köln bei einer demo gegen TTIP/CETA, er war das wochenende leider komplett verplant. am berliner platz machten wir pause und holten uns bei subway was zu essen. danach fuhren wir zur margarethenhöhe in die ehemalige arbeitersiedlung von krupp. dieses viertel ist wirklich hübsch anzusehen, dort lebt es sich wohl sehr geruhsam.

ich wollte noch zu thyssenkrupp, da ich im netz nette bilder gesehen hatte, die aber wohl nur für fotografen interessant ist. mein bruder fand es dort langweilig. ausserdem fing es gerade an zu regnen. so knipste ich ein paar fotos (ich war übrigens nicht die einzige, die dort fotos schiessen wollte, da standen noch zwei leute mit stativ), und wir stiegen in die nächste bahn nach rüttenscheid, dem ausgehviertel von essen. ich war noch platt vom gestrigen tag, und wir liefen wieder, und liefen …  irgendwann hatten wir dann auch genug, und wir fuhren zurück nach mülheim. aufgrund des wetters gibt es leider nicht ganz so viele bilder wie sonst, man möge mir verzeihen 😉