hitze

der sommer ist da … und ich mag ihn nicht! es ist so heiss hier oben in meinem zimmer. ich war vor 10 minuten unter der dusche, jetzt möchte ich am liebsten nochmal … ich sitze hier nur mit spaghettiträger-top und ’ner radlerhose bekleidet und schwitze. dachgeschoss war mir immer ein greuel, nun habe ich ein zimmer unterm dach und es ist schrecklich. ich würde nie mehr unters dach ziehen. unten ist es gefühlte 5°c kühler. aber dort kann ich nicht schlafen, ich brauche mein bett, und hasi steht ja morgen früh auf und würde mich wecken.

ich wünschte, die temperatur würde nie über 22°c steigen, und abends dann auch etwas abkühlen. ich friere zwar auch schnell, aber heizen ist möglich, die bude runterkühlen aber nicht. ausser mit diesen modernen heizungen, die man auch hinter der wand installieren kann. sowas wäre toll, die können nämlich auch kühlen. (kar gibt es auch klimanalagen, aber das wäre keine option.)

was an einem haus auch doof ist: unten kann man die fenster über nacht nicht geöffnet lassen, um die zimmer bis zum nächsten tag abkühlen zu lassen. es könnten ja einbrecher kommen, während wir oben schlafen. wir sind zwar recht versteckt im garten, also von vorne nicht einsehbar, aber dennoch hätten wir kein gutes gefühl dabei.

ich wünsche mir ein heftiges gewitter, damit sich die luft abkühlt. das wird sonst wieder eine unruhige nacht.

mischmasch in kurzen sätzen

morgen ist mein termin beim notar. und es soll 33°c heiss werden. uff. ich hoffe, ich komme da nicht triefend an. ich schäme mich doch dann wieder.

ich versuche mich nicht unnötig vorher aufzuregen, aber ich bezweifle, dass das sozialamt die bestattungkosten übernehmen wird. ich bin zwar nicht verheiratet, aber auch das „eheähnliche zusammenleben“ wird ähnlich gesehen, und da mein partner ja genug geld verdient, werden die mir wahrscheinlich nichts geben. wie können die nur erwarten, dass mein freund für die beerdigung meines erzeugers aufkommt? das wäre ja noch schöner!

unser kleines häuschen ist definitiv zu kein. ich weiss nicht, wohin mit dem ganzen kram. meine kartons von neulich, die aus hannover, sind noch nicht mal alle komplett ausgepackt. und verstaut schon gar nicht. mein zimmer wird langsam aber sicher so eng, dass ich mich total unwohl fühle und am liebsten alles rausschmeissen will. ich brauche platz und luft zum atmen (und wohnen).

der juli ist bald rum, der sommer dauert auch nicht mehr lang. ich war immer noch nicht am meer … vielleicht klappt es ja noch mit einer kleinen reise. das wünsche ich mir sehr.

ich will wieder ganz viel häkeln und anderweitig kreativ sein in den kommenden wochen. angefangen habe ich zumindest schon mal mit bügelperlen. und aus hannover habe ich mir schon ein paar puzzles mitgebracht, da freue ich mich schon drauf, die zu legen.

auch viele exemplare meiner büchersammlung habe ich wieder. dabei lese ich derzeit nicht gerade schnell. zwei bücher pro monat sollten es schon sein, mindestens! blöd ist, wenn man bücher schon bis zur hälfte gelesen hat und dann doch nicht weiterlesen will. das ist mir bei nick hornby’s „a long way down“ passiert. nette idee für eine story, aber das geschreibsel hat mich nicht gerade mitgerissen. literarisch nicht gerade etwas, was man lesen muss … da hat mir die verfilmung viel besser gefallen. die fand ich doch sehr herzig.

gewichstmässig gibt es nichts neues. ich werde wohl für immer dick bleiben. ich sollte frieden mit meinem körper schliessen, und ihn in ruhe lassen. das ist vielleicht gesünder als das ständige versuchen, ihn ändern zu wollen. das bin eben ich, und wenn ich rund sein soll, bin ich eben rund.

notar

so, die erste hürde wäre geschafft: ich hatte einem notariat gemailt und nachmittags schon einen rückruf bekommen. die frau am telefon hat zwar gemeint, normalerweise bekommt man erst eine nachricht vom nachlassgericht, ich könne die erbausschlagungserklärung aber trotzdem jetzt schon machen. mit sterbeurkunde oder zumindest dem aktenzeichen wäre es zwar einfacher, aber solange ich namen und bisherige anschrift, geburtsdatum und -ort meines vaters angeben kann, geht es wohl auch so. prima. kosten 30€ plus mehrwertssteuer. habe natürlich vergessen zu fragen, ob man die gebühr bar bezahlen muss. ich nehme vorsichtshalber mal was mit.

früher habe ich immer gedacht, ich werde niemals was erben, in meiner familie gibt es keine kostbarkeiten und keine reichen oder wohlhabenden leute. dass ich mal ein erbe ausschlagen muss, hätte ich nicht gedacht. bisher dachte ich immer, das läuft in etwa so ab wie bei einer testamentseröffnung. also dass man gefragt wird, ob man das erbe annehmen möchte.

wenn das erledigt ist, habe ich schon mal eine sorge weniger. dann muss nur noch das mit der kostenübernahme des begräbnisses klappen. wenn das wirklich hinhaut, habe ich vielleicht von meiner kautionsrückzahlung doch noch was. im sommer ist meist nicht soviel zu tun in der arbeit, was bedeutet, dass auch der lohn schrumpft. ich war so froh, die kaution zurück zu haben, damit ich die kommenden monate mal etwas weniger knapp bei kasse bin.

aber es kommt ja doch immer anders, als man denkt.

knabbern, kochen, lesen

auf der facebook-seite von mycouchbox gab es eine verlosung, bei der man davert-chips plus kochbuch und schälchen gewinnen konnte. und ich hatte glück! 🙂 bei facebook ist das ja immer so eine sache, denn oftmals werden die gewinner einfach in einem neuen posting bekannt gegeben, aber ob man es liest, ist die frage … es werden einem ja nicht immer alle posts angezeigt. naja, diesmal las ich jedenfalls meinen namen, und ich freute mich sehr über das paket, dass da ankam 🙂

bei der verlosung stand was von 4 sorten chips, dem kochbuch und den 4 schüsselchen. die quinoa-chips mit paprika waren wohl aus ( 😉 ), weshalb ich eine zweite tüte linsen-chips der sorte sweet oriental bekam. dafür lagen noch eine tüte mit salat-kernen, zwei topflappen und ein pfannenwender bei, von dem ja gar nichts im gewinnspiel-posting stand – super 🙂

das kochbuch ist auch toll, da sind viele vegetarische und vegane rezepte drin, die ich bald mal zubereiten möchte.

auf die chips bin ich schon sehr gespannt, denn ich liebe ja linsen und kann mir gar nicht vorstellen, wie das schmecken soll. quinoa ist auch lecker. ich werde bestimmt noch berichten, sobald ich die tüten angebrochen (und wahrscheinlich schnell vertilgt) habe.

bienvenue, welkom – ein tag in brüssel (3)

nach dem atomium bummelten wir durch das brüsseler zentrum. wie ich es noch in erinnerung hatte von damals, ist die stadt sehr schön, sehr belebt und aufregend, bunt, multi-kulti, die schönen alten bauten und das moderne geben ein tolles stadtbild ab. überall trifft man auf französische und flämische beschilderungen, aber auch englisch ist allgegenwärtig. so gut wie jeder spricht es, und man muss eigentlich nicht fragen. ich habe dennoch versucht mich auf französisch zu verständigen, wenn man mich etwas gefragt hat, habe ich zumeist auf französisch geantwortet, sofern es meine sprachkenntnisse zuliessen 😉

auf den strassen herrscht ein gewimmel von menschen, einhemische, besucher, jeder ist unterwegs. die menschen  sind aber weniger hektisch als z.b. in london, niemand drängelt oder ist unfreundlich.

dafür war es erstaunlich schwierig, in einer solchen stadt, an der sich geschäfte, imbissbuden und cafès quasi aneinanderreihen, etwas bezahlbares veganes (oder zumindest vegetarisches für mich) zu finden. zwar hatte sich hasi ein paar adressen notiert, aber so richtig gefallen wollte mir keins der läden. und belgische fritten wären zwar toll gewesen, aber die belgier haben die blöde angewohnheit, ihre pommes in rinderfett zu frittieren, was wir zum glück vorher schon wussten. an einer bude fragte ich nochmal nach, aber der mann sagte, sie würden „animal fat“ nehmen. tja. wir landeten dann irgendwann bei mr. falafel. einem kleinen imbiss, der nur falafel anbot. das war lecker und sättigend.

leider verging die zeit wie im flug, und wir waren abends schon sehr kaputt vom laufen. aber es war echt schön, die stadt hat viel zu bieten und wird so schnell nicht langweilig. ich könnte es in so einer stadt schon länger aushalten. am liebsten hätte ich mich dort für die nacht einquartiert und hätte noch einen tag drangehängt. brüssel ist eine sehr coole stadt. à bientot ❤