weihnachtsrückblick pt. I

 

kurz vorm jahreswechsel möchte ich noch von weihnachten erzählen.

IMG_3880weihnachtsbaum in der mülheimer fussgängerzone

das war ein milder dezember. kein schnee, dafür temperaturen bis 15°c – seltsam! aber dennoch kam ich dieses jahr schneller in weihnachtsstimmung als so manch anderes jahr. ich fand es teilweise sogar ganz schön, nicht frieren zu müssen draussen, und gemütlich über weihnachtsmärkte laufen zu können. auch habe ich mir nicht viel stress gemacht. was dazu führte, dass ich ziemlich spät dran war mit geschenke besorgen.

am 4. advent fuhr ich mit dem schönen-wochenende-ticket nach hannover, um meine mutter abzuholen. sie wollte nicht alleine mit dem zug fahen, zumindest nicht hin. für die rückfahrt hatte ich ihr eine verbindung ohne umstieg herausgesucht, und in hannover aussteigen würde sie ja wohl noch alleine schaffen. die fahrt war etwas stressig, da zum umsteigen nur jeweils 5 min. waren. und auf der fahrt von hannover nach minden merkte ich nicht, dass wir schon am mindener bahnhof standen – plötzlich sprang ich auf, klaubte gepäck und jacken zusammen, und wir rannten zum bahnsteig, auf dem der zug nach mülheim stand. puh, gerade noch in letzter minute – das kommt davon, wenn man im zug häkelt!

IMG_3881  winnie puuh auf dem weihnachtsmarkt

der sonntag abend war dann noch ganz harmonisch, aber mit jedem tag, den meine mama bei uns war, wurde es nerviger. ihre nörgelei und negativen sprüche gingen mir immer mehr auf die nerven. zweimal weinte ich sogar, und ich bat sie, aufzuhören damit. abgesehen davon war es aber ganz ok, und die tage gingen schnell rum. am montag zeigte ich ihr ein wenig von mülheim. wir gingen zu fuss in die stadt, vorbei am schloss broich, welches wir uns auch ansahen, zumindest die aussenanlage. fand meine mama natürlich spannend. dann gingen wir weiter über die ruhrbrücke zum stadthafen. hihi, unser minihafen. boote legen im winter nicht an, aber ein paar möwen kreisten um den hafen. immerhin 😉

über die fussgängerzone gingen wir dann weiter in die altstadt. auf den weinachtsmarkt wollten wir, der ja, wenn auch klein, eine nette kulisse hat mit den fachwerkhäusern, die dort noch stehen. aber da war nichts mehr – keine buden, nichts! alles schon abgebaut. seltsam, am montag schon? wir sahen ein älteres paar und eine jüngere frau, die gerade mit tannenbäumen herumhantierten. und die frau meinte zu uns, die können man sich mitnehmen. überbleibsel vom weihanchtsmarkt. vor einigen jahren hatten meine mutter und ich auch schon mal in münchen einen dekobaum vom weihnachtsmarkt bekommen, weil der verkauf schon zu hatte. hier standen auch noch ein paar wenige bäume herum, zumeist recht grosse exemplare. einen hübschen schnappte ich mir. meine mama meinte, den könne ich doch nicht tragen, aber das war kein problem. wir wollten eigentlich noch shoppen, aber nun mussten wir unsere pläne eben ändern. ich wollte sooooo gerne einen weihnachtsbaum haben, und nun hatte ich sogar einen kostenlosen vor der nase! den konnte nicht ich stehenlassen, oh nein 🙂

wir liefen noch durch die anderen gassen, wo vereinzelt noch bäume lagen. ich fand noch einen ewas kleineren und schmaleren, der in unsere kleine bude besser passt. mit dem baum gingen wir dann zur strassenbahn-haltestelle und brachten ihn nach hause. nun fehlte nur noch ein christbaumständer, sowas hatte ich leider nicht. und extra kaufen … aber vielleicht haben ja unsere vermieter einen übrig? oh ja, hatten sie! und den liehen sie mir aus, wie super! 🙂

unsere shopping-tour verschoben wir, da es sich nicht mehr lohnte, noch mal loszufahren. am dienstag nach der arbeit fuhren wir deshalb nach essen, wo wir auch noch über den weihnachtsmarkt bummeln konnten.

am mittwoch schmückte ich den baum, später kauften meine mama und ich noch restliche geschenke und lebensmittel. weihnachten konnte kommen.

5 Gedanken zu “weihnachtsrückblick pt. I

  1. Top, das mit dem Weihnachtsbaum. 😀

    Dass sie dich genervt und zum weinen gebracht hat ist natürlich sehr schade. 😦
    Hoffe ihr hattet dennoch ein tolles Weihnachtsfest?

  2. Ach, das klingt doch schön! Bis auf das Nörgeln und weinen natürlich… es ist wirklich schwierig sich selbst gegen sowas zu wappnen.

  3. Ich glaub, ich hatte es schon bei Facebook angemerkt: Was ist das für ein Weihnchtsmarkt, wenn er schon mehrere Tage vor Weihnachten schließt? Die meisten haben ja zumindest noch bis zum 23. geöffnet, mittlerweile geht der Trend aber dazu, dass die Märkte sogar noch bis Ende Dezember bzw. Anfang Januar geöffnet haben.

    Naja, der Vorteil ist ja dann, dass ihr einen Weihnachtsbaum bekommen habt 😀

  4. @ sisterbloom:
    ich denke, es liegt an der grösse der stadt. mülheim ist halt eher klein. gewundert hat es mich aber auch, denn ich kenne sonst auch nur märkte, die mindestens bis zum 23. geöffnet haben. oder eben bis zum 31. für nächstes jahr weiss ich dann bescheid. und wo ich auch in zukunft einen kostenlosen baum abstauben kann 😀

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