back in the 90’s

neulich hatte ich auf virtual nights (ihr wisst schon, dort, wo ich öfters tickets gewinne) eine verlosung gesehen: die mega 90er live in düsseldorf. mehr aus spass fragte ich hasi, ob ich für ihn dort mitmachen solle. er hat natürlich ja gesagt! er ist ja mit der musik aufgewachsen, anders als ich, ich bin ein 80’s girl … unter uns, die 90er waren das jahrzehnt mit der schlimmsten musik … also popmusik, denn in der zeit schlug mein geschmack um und ich begann – wen wundert’s – indiemucke zu hören.

tja, nun begab es sich, dass ich eine mail bekam, mit der nachricht, ich habe tickets für dieses event gewonnen … ach du schande 😀 mir würden die tickets per mail zugeschickt werden. als ich vor einigen tagen immer noch keine mail bekommen hatte, fragte ich mal nach. inzwischen entdeckte hasi bei sich in der mailbox von einer anderen verlosung die nachricht, er habe ebenfalls tickets für das event gewonnen – haha! gleich beide, da hat wohl keiner mitgemacht? so konnten wir jedenfalls doch noch hin, denn meine beiden tickets kamen nicht mehr an.

als wir im ISS dome den eingang betraten und kontrolliert wurden, hatten wir schon kurz die befürchtung, die lassen uns nicht rein, denn ein verantwortlicher meinte, wir hätten eigentlich tickets per mail bekommen haben sollen. er liess uns dann aber so rein. in die arena konnten wir wohl nicht, denn da musste man seine tickets vorzeigen. also sind wir rauf zur tribüne. war mir auch lieber, denn dort konnte ich gut sehen.

um 20:20 ging es los, das licht ging aus, es gab einen rückwärts countdown in bildern, den fand ich cool. dann kam eine frau auf die bühne, die die leute begrüsste und die bands ansagte. leider sehr schrill und laut, dass es in den ohren wehtat.

die erste band war auch die schlimmste: magic affair. oh graus oh graus. die habe ich schon immer gehasst. diese piepsestimme, zu hilf!!! 😀 das publikum war auch kaum in stimmung zu bringen, obwohl die frontfrau versuchte, die leute anzufeuern, bekam sie teilweise fast keine reaktion. aber bei dem act irgendwie verständlich *lach*

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als zweites kamen snap! auf die bühne. fand ich seltsam, denn ich dachte noch, die gehören doch bestimmt zu den headlinern. aber das war schon richtig so, denn so toll waren die gar nicht, hatte da mehr erwartet.

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der sound war übrigens nicht gut, alles so höhenlastig und auch noch breiig, dafür dass da doch eh ausser des gesangs nichts richtig live war … das war auch enttäuschend, aber es hätte mich auch stark gewundert, wenn die acts echte live-musiker dabei gehabt hätten. der aufwand wäre wohl zu gross gewesen. dafür gab es so gut wie kaum wartezeit, keine umbaupausen, nur 2 sonsgs vom band, dann ging es flott weiter. die dritte „band“ war culture beat. mr. vain und so, falls ihr euch erinnert. das publikum wachte bei dem song endlich mal auf, denn die meiste zeit tanzten und feierten sie mehr bei den songs, die zwischen den acts liefen … warum zur hölle gehen die dann auf ein konzert? irgendwie wirkten die eher gelangweilt, wir auf einer schlechten party.

P1030885P1030891so richtig 90er ist der aber auch nicht, oder …

dann kam haddaway. auf den hatte ich mich eigentlich am meisten gefreut, aber genau wie snap! war ich eher enttäuscht. er hat dauernd songs gecovert, erst von moby „why does my heart feel so small“, „sexbomb“ von tom jones und dann auch noch „relax“ von frankie goes to hollywood, was mir am besten gefallen hat … es hätten halt 80er jahre live sein sollen 😉

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wahrscheinlich hatte der mann nicht genügend hits auf lager. ausserdem hatte er zwei sehr leicht bekleidete damen an seiner seite, die sehr aufreizend tanzten. da fehlten nur noch die table dance-stangen. hat er das wirklich nötig?

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zu guter letzt kamen dann noch 2 unlimited. überraschenderweise waren das auch die besten an dem abend. die haben eine gute show und eigene songs abgeliefert, ohne ihren grössten hit doppelt singen zu müssen oder irgendwas zu covern. es ist zwar auch nicht meine musik, aber die konnte man sich angucken. auch wenn ich bei der sängerin auch dachte, da müsse man mal die luft aus den möpsen lassen, damit sie nicht so klingt, als hätte sie gerade helium eingeamet.

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der abend war schneller rum als gedacht, ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. aber irgendwie auch etwas konzert-mässiger, und nicht wie bei the dome. naja, war ganz witzig, auch wenn es da sicher bessere bands gibt. was man nicht alles macht …

2 Gedanken zu “back in the 90’s

  1. Oh Mann, diese Bands gibt es noch?! o_O Ich war in den 90ern ja in meiner Schulzeit (1990 eingeschult) und obwohl ich schon immer Indie und Rock gehört habe, gab es auch regelmäßig die „Bravo Hits“ zu Weihnachten/Geburtstag und daher erinnere ich mich nur allzugut an diese Bands. Aber damit kann man mich echt jagen 😀 Hätte ich Tickets gewonnen, wäre ich aber wohl auch hingegangen 😀

  2. Bis auf ein paar Ausnahmen waren die 90er eine ganz schreckliche Zeit, was Musik betraf, bzw. auch das Aussehen, Klamotten etc.!!! xD
    Was man sich in dem Jahrzent bloß gedacht hatte. hahahahah

    Ich mag definitiv die Musik der 80er viel lieber. ❤

    Hätte ich gewonnen, wäre ich aber dennoch hingegangen, allein schon um zu sehen was da so abgeht und wenn es ja nun auch nicht so mies war, war es doch ein toller Abend. Freut mich.

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