herbst

der herbst ist da … und er lädt wie jedes jahr sehr zu einem waldspaziergang ein. in den duisburger wald wollte ich schon länger mal, und ich lief lo so lief ich mittags los. fünf strassenbahn-haltestellen zu fuss, dann links eine strasse rein, richtung fernsehturm, wo der wald beginnt. der wald ist ein hübscher mischwald, und es wachsen farne, brennesseln und pilze.

so wie ich das rauschen der wellen am meer liebe, liebe ich das rascuehn der blätter im wind. ich glaube deshalb gehe ich auch so gerne in den wald. und das knacken der äste unter den schuhen auf dem weichen waldboden – herrlich!

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IMG_2413 geschützter schlafplatz

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IMG_2418wegweiser – hab mich aber trotzdem verlaufen

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hui, so viele!

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hä, wieso bin ich wieder am fernsehturm? im kreis gegangen … typisch. wollte doch nach duisburg

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was hat denn der baum?

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nachdem ich wieder an der stelle landete, wo ich gestartet war, bin ich lieber über die strassen richtung duisburg gegangen. denn ich wollte noch in die fussgängerzone, zu den bücherschränken. ich ging also zur haltestelle zoo/uni, von wo aus ich dann die bahn nehmen wollte. bevor ich dort einstieg, machte ich noch halt am eingang des zoos, denn rechts davon kann man die giraffen gut sehen 🙂 die neugierigen tiere guckten auch zu mir rüber und kamen auch näher. ein kleiner vorgeschmack auf meinen zoobesuch, den ich mir noch diese woche vorgenommen habe.

IMG_2463 hallo! komm mal näher!

IMG_2464ach, ’ne familie!

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IMG_2470ja, komm ruhig her, trau dich

IMG_2472 ja, schönes hinterteil haste

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IMG_2477 die stelzen sind wohl zu lang, was?

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IMG_2480 b oh süss, die kuscheln

IMG_2480ist das papa oder mama?

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IMG_2482noch eine vierte … und ui, ist die gross!

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IMG_2484guckguck!

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ok ok, das reicht jetzt mit giraffenbildern. aber ich mag diese tiere einfach gerne.

an der haltestelle stellte ich fest, dass die drei stationen bis zum bahnhof keine kurrzstrecke sind. WAAAS? wie geizig von der stadt duisburg! pah. dann lauf ich halt noch eine mehr, was soll’s, laufe ja schon seit stunden herum, dann schaff ich die auch noch. bin dann aber trotzdem eine station schwarz gefahren :p wollte nämlich direkt zum könig-heinrich-platz, zum forum.

meine bücherausbeute, plus dvd 🙂 hoffentlich ist der film gut.

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das buch „klassentreffen“ habe ich entweder schonmal angefangen, oder ausgeliehen … das kommt mir so bekannt vor. und „hals über kopf“ von kathy reichs habe ich schon, gerade nachgeschaut. naja, kommt vor! bei den mengen an büchern 😉

wie man es dreht und wendet

die letzten tage – oder waren es schon wochen? – frage ich mich, wie mein leben weitergehen soll. ich bin unzufrieden mit meiner wohn- und lebensituation. war ich das nicht schon immer … aber ich hatte ja gehofft, es gehe mal bergauf. nun sitze ich oft frustiert herum und denke, ich habe vielleicht einiges falsch gemacht. meine beziehung wünsche ich mir manchmal fort. wenn hasi auf mein offenbar zu forsches verhalten dementsprechend reagiert, wenn er meine bedürfnisse nicht wahrnimmt oder sie ignoriert … was mache ich eigentlich falsch? ok, ich habe keine erfahrung mit beziehungen, aber man sollte doch miteinander leben und nicht nebeneinander oder an einander vorbei. das denke ich mittlerweile zu oft.

vielleicht wäre es besser, wieder getrennte wohnungen zu haben. aber ich müsste wieder zum jobcenter, der alptraum mit lauten nachbarn ginge weiter, ich hätte wieder diesen druck, den anforderungen des jobcenters gerecht werden zu müssen. naja, ich habe ja nun sowieso nicht genug einkommen und bin mal wieder finaziell von jemandem abhängig. damals war meine mutter, jetzt ist es eben hasi … ich finde diese situation zum kotzen. der wohnraum ist eh zu klein, ich weiss nicht, wie ich es mir hier schön machen soll. und egal was ich vorschlage, um mehr stauraum zu bekommen, hasi hört es nicht oder findet es nicht gut. überm tv im wohnzimmer wäre noch platz für einen wandschrank oder regale … nein, der platz soll freibleiben. warum? wir können uns so eine platzverschwendung doch gar nicht leisten. es wären noch einige wände frei, wo man irgendwas hinbauen kann. aber ich glaube, hasi gefällt das nicht. mir auch nicht, ich will noch atmen können in der bude. geht aber nicht anders. oder doch – ich muss nur ausziehen 😦 dann hätte hasi wieder mehr platz und ich würde nicht mehr stören.

nun haben wir eine wohung zusammen genommen und ich empfinde es trotzdem nicht wirklich als meine wohnung. ich habe lediglich ein zimmer im obergeschoss, das ist mein reich. 11qm gross. alles andere ist eher hasis. ich lasse mein sachen nur ungern in anderen räumen liegen. es riecht nicht gut. aber vor allem riecht es nicht nach mir. ich versuche schon, mit duftkerzen und duftlampe „meinen“ geruch in die wohnung zu bekommen. hasi sagte neulich, es würde hier stinken. er meinte damit meine duftlampe. 100% ätherisches öl, kein synthetikscheiss. aber er hasst sowas. ich würde sogar noch räucherstäbchen anzünden, aber dann würde er wohl ausrasten.

dauernd sage ich irgendwas, was hasi auf die palme bringt. tja, wenn er es selbst nicht sieht, muss ich es eben tun. wie bei einem kleinkind. tu dies, tu dies nicht, wasch dir die hände, das geschirrtuch ist für’s geschirr, das andere für die hände … räum auf, blabla. das allein ertrage ich noch, auch wenn’s keinen spass macht. aber seine reaktionen darauf … immer so aggressiv und lustlos. ein wunder, dass er nicht anfängt zu brüllen und zu weinen wie ein fünfjähriger.

vielleicht liegt es an mir, vielleicht bin ich ja unausstehlich. neulich reagierte er auf meine bitte, eine kopie meines personalausweises in der arbeit auszudrucken, mal wieder so wie ich es gewohnt bin. und ich ging sauer, ohne gute nacht zu sagen, nach oben, ins bett. irgendwann kam er rein und setze sich. merkte zwar, dass ich stinkig war, und sagte, so kann es doch nicht weitergehen. ich meinte, ja, das würde ich auch oft denken. er meint aber ganz was anderes als ich. ich dachte an unsere beziehung, nicht an irgendwelche dinge, die er erledigen soll. wenn es dicke luft gibt, geht es immer nur um seine unlust, dinge zu erledigen. am nächsten tag war alles wie immer. er fragte nicht mehr nach und wollte auch nicht darüber reden. und ich? ich frage sowieso nicht mehr nach, ob wir was bereden, und mal ausprechen, denn sowas kann hasi gar nicht. wir unterhalten uns nie über unsere beziehug oder über probleme. sich einfach mal zusammensetzen und reden … dafür hat hasi gar keine zeit. und auch keine lust. das wäre zuviel konfrontation, und konfrontationen kann hasi bestens mit internet, schokolade essen und fernsehen verdrängen. während ich neben ihm sitze und ihn ansehe und mich frage, ob er überhaupt noch lust auf unsere beziehung hat, starrt er auf den bildschirm in seinem laptop, auf sein handy oder im tv. langweile dich.net ist das grösste. irgendwelche nervtötenden, semi-lustigen videos gucken ist natürlich angenehmer als sich mit der frustrierten partnerin auseinanderzusetzen.

es ist ja mein fehler. ich bin eben nicht die richtige. der typische fehler und beziehungskiller, seinen partner irgendwie ändern zu wollen. ich will ja nur, dass er sich auf die beziehung erinlässt, und dazu gehören eben auch pflichten und kompromisse. vielleicht kann ich die auch nicht eingehen. vielleicht bin ich nicht genügsam genug. er zahlt seit monaten meinen mietanteil, den warmwasser-anteil, meine krankenkasse, fährt mich immer zum supermarkt und lädt mich oft ein. ich darf seine bio-lebensmittel essen und bestimmt noch mehr. ich muss wirklich undankbar sein. aber ich fühle mich oft so unverstanden und alleingelassen mit dingen, die mir auf dem herzen liegen 😦

egal, ich kann es momentan nicht ändern. ich hoffe ich finde bald mehr arbeit, damit ich finanziell nicht mehr so abhängig bin. vielleicht hilft mir auch nur noch ein sprung von der autbahnbrücke. aber ich habe keine lust, zu springen.

freitagsfüller

heute ist freitag und ich bin nicht unterwegs … hm, ich könnte schon wieder auf wanderschaft gehen und ans meer! aber ich habe hier ja auch genug zu tun, und mal wieder ein wochenende mit hasi verbringen ist ja auch schön.

nun zum freitagsfüller.

1. Es gibt bücher, da könnte man ewig drin weiterlesen. aber leider ist man irgendwann auf der letzten seite angelangt. „buntschatten und fledermäuse“ ist so ein buch.

2. mein urlaubs“monat“ dauerte gefühlt nicht lange. wahrscheinlich, weil ich immer nur tagestrips gemacht hatte. ein richtiges urlaubsgefühl bekommt man eigentlich erst, wenn man mehrere tage irgendwo ist. aber ich habe die fahrten genossen.

3. gestern haben hasi und ich über einen versprecher eines flüchtlingshelfers im tv herzlich gelacht.

4. Meine Mutter kommt ohne mich ganz gut zurecht, dennoch wäre es schön, wenn sie ihren alltag aktiver gestalten würde. und ihre bude etwas mehr pflegen könnte. sie hat zwar kein chaos, aber der staub und andere sachen bleiben lange liegen. hatte neulich mal etwas abgespült und ihre zeitungs-und prospekt-berge runter in den papiermüll gebracht. war ’ne sache von ein paar minuten, aber sie kann es nicht …

5. ich habe keine lust auf kalte Füße. deshalb heize ich, sobald es ungemütlich in der bude wird. kann nicht verstehen, wieso manche so knauserig sind und lieber frieren. sich zuhause wohlfühlen ist doch wichtig, finde ich.

6. Die erste Kürbissuppe des jahres koche ich bald. der hokkaido wartet schon in der küche auf seine zubereitung.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen abend mit hasi, morgen habe ich noch nichts konkretes geplant und Sonntag möchte ich mich bei mamma mia amüsieren! wir gehen mit hasis eltern ins musical, da freue ich mich schon drauf 🙂

deutschland-pass-urlaub tag 14: quedlinburg 11.09.15

meine letzte reise führte mich noch einmal nach sachsen-anhalt, in das schöne quedlinburg. donnerstag abend fuhr ich zuerst nach hannover. am morgen darauf ging es dann los. zuerst nach magdeburg. einen sitzplatz zu finden war nicht schwer, auch wenn der zug recht gut belegt war. und auch einiges reserviert. etwas irritiert guckte ich auf ein kleines grüppchen, die sich schon um halb 9 uhr morgens sekt gönnten. und eine gruppe, die sich auf sitzplätze vor mir hockten, die ab brauschweig reserviert waren, unterhielten sich sehr laut. ich dachte noch, zum glück müssen die ja bald aufstehen und verschwinden dann. leider löste dann eine andere, noch lautere gruppe, diese ab. und auch die tranken schon früh bier und anderen alk. und das waren keine ossis! der eine mann gegenüber von mir lachte und redete immer derart laut, dass ich mehrmals kurz davor war zu fragen, ob er seine stimme nicht etwas dämpfen könne, die sind doch hier nicht allein im zug! mann, hat mich das genervt. trotz mp3-player auf voller lautstärke hörte ich noch genug von diesen affen. war ich froh, als ich endlich aussteigen konnte … von magdeburg aus ging es weiter mit einem regionalzug. dort musste ich dann nur noch 2 etwas quirlige kinder ertragen, die mir aber wesentlich lieber waren.

quedlinburg ist ja ähnlich wie wernigerode eine stadt mit viel fachwerk. alles ist sehr alt, sogar die strassen und wege sind oft noch kopfsteingepflastert. das laufen darauf war eine kunst für sich, alles krumm und schief. aber das hat natürlich was, denn so wirkt das stadtbild auch richtig alt. anders als in wernigerode sind dort viele häuser in schlechtem zustand, etwas verfallen und schäbig. was aber nicht minder interessant ist. die stadt hat wohl nicht so viel geld, um das alles zu restaurieren.

das wetter war in ordnung. etwas kühl zwar, aber zumindest trocken. es war nämlich zu 90% regen vorhergesgt, und ich hatte schon befürchtet, wieder im regen sightseeing machen zu müssen.

IMG_2186 der bahnhhof

IMG_2187schönen guten tag die herren!

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IMG_2199 niedlich, das kleine fenster im dach

IMG_2200das laufen gestaltet sich als herausforderung

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IMG_2205 IMG_2207das innenleben eines fachwerks

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das rathaus

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oh, baumkuchen! das wär jetzt was

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blick auf den schlossberg

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stiftskirche

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türknauf an der stiftskirche

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erst baumkuchen, nun käsekuchen … hmmm lecker

soweit ich das gesehen habe, gab es in der ganzen stadt keine einzige ampel. fand ich sehr sympathisch, und wie man sieht, geht es ja auch ohne 🙂 die autofahrer nehmen einfach rücksicht auf fussgänger, das klappt dort sehr gut.

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dann gönne ich mir wenigstens ein waldmeister-joghurt-softeis

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der roland am rathaus

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links das mausuleum

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eine sehr alte tür … oder eher schon tor

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gegen 15 uhr war ich im prinzip durch mit der stadtbesichtigung. sicherlich hätte ich noch länger dort verweilen können, aber ich hatte alleine keine lust dazu. ich hatte ert überlegt, ob ich noch eine zweite stadt angucken könnte, wollt zuerst noch kurz in magdeburg rumlaufen, aber ohen zu wissen, was es dort sehenswertes gibt, wollte ich dann doch nicht mehr. auch in braunschweig bin ich nicht ausgestiegen. so kam ich recht früh wieder in hannover an. ging dann noch ein wenig bummeln in der stadt.

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die bahn ist ja niedlich!

am samstag wollte ich noch mit meiner mama zum flohmarkt, vorher noch zum bahlsen-werksverkauf. da sahen wir die fussballfans … oh nein, borrussia dortmund! die spielten gegen hannover. und ich hatte keine lust, später mit den lauten und besoffenen fans im zug sitzen zu müssen, bzw. hatte ich noch mehr angst, die züge würden so voll sein, dass ich keinen sitzplatz bekomme. deshalb beschloss ich, sofort zu fahren. schnell nach hause zu mama, das gepäck holen, und dann los. war zwar etwas doof, denn ich wollte ja noch etwas zeit mit meiner mama verbringen, aber besser war das sicher. der zug war auch recht leer und ruhig um diese uhrzeit.

ich habe natürlich auch wieder in den bücherschrank am herrenhäsuer markt geguckt, und wieder gute bücher gefunden. besonders eins hat mich gefreut, denn das will ich derzeit unbedingt lesen:

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jippieh! ich bin schon gespannt auf’s lesen!

mein pass ist nun abgelaufen. schaaade … aber ich war ja viel unterwegs, auch wenn ich gerne noch mehr gesehen hätte. vielleicht komme ich ja nächstes jahr dazu, wieder einen pass zu nutzen.

uhu

ich bin ein uhu!!! ju-hu!!!

99,9

hach, ist das ein schöner anblick! ❤ ❤ ❤ toll. das städte-hopping hat sich also doch gelohnt. werde ich wieder zunehmen, wenn ich nun nicht mehr jede woche verreise? hm. kann mir jemand noch einen pass spendieren, bitte? 😉

ich freu mich so, dass ich mal wieder unter 100 kg gekommen bin. lang ist’s her! ich werde versuchen, auch immer unter diesem gewicht zu bleiben ab jetzt. nie wieder 100, bitte!