druck

der druck ist wieder da. kaum war ich beim jobcenter, führe ich wieder selbstgespräche. ich hänge mich bald auf 😦

wenn ich bei der täglichen jobsuche sowas lese wie dieses beispiel: küchenhilfe gesucht, stundenlohn 6,30€, da könnte ich ausrasten. was denken sich die arbeitgeber eigentlich???

gestern hatten wir eine schöne wohnung angeguckt, alles passte. nun guckte ich im fahrplan nach, wie lange man bis zum bahnhof braucht. mindestens 22 minuten. was ist das hier für ein kaff? ist doch styrum und gar nicht so weit? verstehe ich nicht. gefällt mir nicht. warum dauert das so lange? für 4,4 km fast ne halbe stunde??? und warum muss man mindestens 12 min. zur nächsten haltestelle laufen?

ich brauche die grossstadt. ich kann in solch kleinen städten nicht leben. wie soll ich da zur arbeit kommen? vorhin sah ich ein nettes angebot, für versandtätigkeiten, nachmittags, leider nur 15 std./woche, aber immerhin … tja, und was ist? man braucht zwischen 36 und 47 min. für den weg. mit dem auto wäre man in 10 min. da. kein wunder, dass hier ein autoverkehr ist, der einem wahnsinn gleicht. mit den öffentlichen kommt man ja nie am ziel an. ich habe aber kein auto, und ich habe auch nicht vor, mir eins zuzulegen. autos verpesten die luft, und der verkehr macht die welt hässlich. wäre ich an der macht, würde ich locker mal 75% der autos vernichten lassen. es dürften nur noch wenige eine fahrerlaubnis haben.

ich weiss nicht wo ich leben will, ich glaube, ich will überhaupt nicht mehr leben. mich macht das leben krank. ich weiss nichts mit mir anzufangen, mag schon nicht mehr aus dem haus gehen, weil mich alles anwidert. ich wäre jetzt gerne am meer. ganz allein.

2 Gedanken zu “druck

  1. Ehrlich gesagt versteh ich deine Probleme nicht so ganz. Du siehst das alles viel zu negativ! 😉
    12 Minuten bis zu einer Haltestelle laufen ist doch nix. Eine halbe bis dreiviertel Stunde bis zur Arbeit fahren kann nervig sein, aber damit liegt man doch so ziemlich genau im Schnitt.
    Einige meiner Kollegen müssen mehrmals umsteigen und sind so morgens 1,5 Stunden unterwegs. Viele pendeln mit dem Auto 100 km bis zur Abeit und sind da auch sehr lang unterwegs.
    So eine lange Bahnfahrt kann sehr nervig sein (ich kenn das ja auch zu genau), aber die Zeit kann man sinnvoll mit Musik hören, lesen, stricken etc. nutzen.
    Sieh das alles nicht so negativ. Sicherlich ist sowas nicht einfach, vor allem wenn man eine Sozialphobie hat. Aber wenn du einen Job hast, der dir gut tut und Spaß macht, dann kannst du dich mit solchen Bahnfahrten gut arrangieren. 🙂 Ich hab das alles vor Jahren ja auch mitmachen müssen und es gut überlebt.

  2. @ sisterbloom:
    ich finde 12-17 min. zur haltestelle laufen schon viel, vor allem im winter. komme eben aus ’ner grossstadt. für andere ist das sicherlich nichts, ich weiss. und so ein anfahrtsweg für einen richtigen job bzw. wenigstens halbtags wäre ja auch ok und ganz normal, aber für eine stunde arbeit jeden tag so weit fahren (und dann ’ne teure monatskarte kaufen müssen) rentiert sich das doch nicht. ich bin wohl zu bequem, aber ich weiss halt, dass es mich nerven wird. ich fand es schon kacke, wenn ich auf dem weg zum kraftwerk 5 oder 10 min. in der kälte warten musste, bis der bus endlich um die ecke kam. meine haut ist im winter immer kaputt, und in der kälte rumlaufen ist für mich grausam. klar wird das niemand verstehen, vor allem die jobcenter-angestellten nicht. denn die meisten steigen sicher morgens vor der hausür ins auto und steigen vor ihrer arbeitstelle wieder aus.

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