frust und langeweile

ich sterbe hier vor langeweile. ich gehe kaum noch raus, wenn, dann nur zu wohnungsbesichtigungen oder am wochenende. oder zum einkaufen mit hasi. wenn ich tagsüber irgendwohin fahren möchte, in die benachbarten städte, würde mich eine tageskarte 13,-€ kosten. eine monatskarte 99€. ich kann mir sowas nicht leisten. innerhalb der stadt habe ich kein interesse herumzufahren. und hier in der gegend gibt es auch nichts, wo man mal spazierengehen kann.

beim jobcenter waren wir auch noch nicht, ich habe immer noch kein alg-II beantragt. alleine kann ich dort nicht hingehen, und hasi nimmt sich nicht frei. der monat ist nun schon bald rum und ich bekomme dafür dann kein geld mehr, krankenkasse muss ich dann wohl für den monat selbst zahlen. ich bin noch gar nicht angemeldet dort.

ich weiss nicht, wie es weitergehen soll. bin immer nur am heulen und möchte hier weg. ich bin gerne bei hasi, aber ich habe mir das auch anders vorgestellt. abends kommt er nach hause und erledigt seine dinge. das meiste spielt sich irgendwo im internet ab. oder im tv. im prinzip tut er das, was er vorher auch alleine getan hat, wenn ich nicht da bin. klar, gewisse dinge müssen ja auch erledigt werden, und er arbeitet ja den ganzen tag. aber für mich ist das frustrierend. ich fühle mich irgenddwie nutzlos und überflüssig. ich weiss nicht, wie ich mich hier einbringen soll in hasis alltag, ausser putzen und kochen mache hier hier nichts. ich kann auch nur im internet rumgammeln oder fernsehen. als frustrierte hausfrau würde man jetzt shoppen gehen, aber ich kann ja kein geld ausgeben.

werden wir in diesem jahr noch eine wohnung finden? ich glaub ja nicht dran. die gegenden sind hier dermassen gruselig, und wenn ich es mal ganz ok finde, ist es hasi nicht gut genug. zu zentral wohl. tja, dann hätte ich wenigstens eine möglichkeit, in der city herumzulungern, ohne fahrgeld ausgeben zu müssen. aber als autofahrer möchte man natürlich lieber einen parkplatz haben, schon klar. unsere beide lebensgewohnheiten passen nicht so recht zusammen. was mir wichtig ist, ist schnuppi schnuppe, und umgekehrt. mit dem kleinen unterschied, dass einer von uns beiden mehr geld und damit mehr möglichkeiten hat … ja ja, ich fühle mich benachteiligt und finde es ungereht. wie undankbar von mir, schliesslich habe ich hier ein dsach über dem kopf und muss nicht obdachlos umherziehen.

mir ist schon klar das ich mir meinen alltag selbst gestalten muss, aber wie soll man das machen wenn man die gegend hier scheisse findet und das hab und gut 250 km weit weg in einem raum lagert, wo man nicht drankommt? aber selbst wenn ich meine sachen hätte, würde ich gerne öfters das haus verlassen wollen.

ich überlege schon die gnze zeit, ob alleine wohnen nicht doch besser wäre. denn auf dauer ertrage ich diese abende wohl nicht. ich möchte dass mein freund sich mehr mit mir beschäftigt, bloss kann ich das ja nicht verlangen, er benötigt ja auch seinen freiraum. er kann ja nichts dafür, dass ich den ganzen tag frustriert bin und auf seinen feierabend warte.

ich weiss überhaupt nicht mehr was ich will. ich will nur reich sein und dann tun können, was ich will. ich werde bis an mein lebensende eine träumerin bleiben. hoffentlich geht die zeit schnell rum, es ist sehr anstrengend, auf etwas zu warten, was niemals eintreffen wird …

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