wenig zu erzählen…

schönen sonntag euch. habe momentan irgendwie nichts zu erzählen. ich könnte zwar berichten, dass meine kündigungsbestätigung vorgestern ankam, dass ich mich inklusive heulanfall bei einer stelle beworben habe (schriftlich! das ist immer ein drama) und ich natürlich aufgeregt bin, angst vorm vorstellungsgespräch habe, aber auch hoffe, den job zu bekommen. das wäre endlich mal ein job, der mir mehr spass machen würde als putzen. im versand, ware einpacken, auspacken usw.  die arbeitszeit wäre auch toll, zwischen 11 und 17 uhr. der arbeitsplatz ist gut zu erreichen… normal bieten solche jobs nur zeitarbeitsfirmen an, und ich habe ein vorurteil gegen diese firmen. das wäre jetzt eine super chance, und ich habe natürlich angst sie zu vermasseln, wenn die mich tatsächlich einladen sollten… vorstellungsgespräche sind die hölle für mich… hoffentlich fragt man mich nicht, warum ich keinen schulabschluss und keine ausbildung habe. ich fange schon an zu weinen, wenn ich nur darüber schreibe 😦

und sonst? wohnung ist noch keine in sicht, ich bekomme kaum bis gar keine mails zu neuen wohnungsangeboten. drei monate sind nicht lang, ich glaube ich muss echt gas geben, sonst sitze ich im oktober auf der strasse. aber ich habe mal gelesen, dass die meisten leute im herbst umziehen, deshalb hoffe ich mal, dass auch demnächst wieder mehr wohnungen frei werden. noch mehr sorgen mache ich mir um den umzug an sich. ich organisatorische niete weiss nicht, wie ich den umzug machen soll: in eigenregie mit schoko zusammen, sprinter mieten und alles selber schleppen, oder lieber versuchen, ein günstiges unternehmen zu finden, die das dann alles machen… das wird aber wohl recht teuer werden, und ich möchte so wenig wie möglich von meinem gesparten geld ausgeben, es wird so oder so schon teuer genug… denn ob das amt mir dem umzug zahlt, da wäre ich mir nicht so sicher. man muss schon einen triftigen grund haben. und den habe ich zwar – in meinen augen jedenfalls – wegen der nachbarn, aber ob die das auch so sehen, ist fraglich. und sollte ich in den pott ziehen, werden sie mir wohl nur was zahlen, wenn ich dort einen job vorweisen kann. naja, ich gehe derzeit eher davon aus, dass ich alles selber zahle. und das muss so günstig wie möglich sein.

naja. und sonst… ich werde bald kartons aus mamas keller holen und anfangen zu packen, dinge, die ich nicht mehr brauche in den kommenden monaten… bücher z.b. 😀 ohje, bücher sind schwer, sehr schwer… ich hoffe, ich kann noch ein paar ausmisten bis dahin. hätte ich hier nur ein paar bekannte, die beim ausräumen und einräumen helfen… meine mutter ist auch nicht mehr die jüngste, wenn die ein paar mal die treppen hoch und runterläuft, ist sie wohl schon kaputt… und meine tante kann ich auch nicht gebrauchen, die hat ohnehin grad was am knie und läuft an krücken rum.

ich mache mir also so meine gedanken und hoffe, das alles glatt läuft. dennoch geht es mir seit der kündigung viel besser. auch wenn ich gestern wieder flüchten wollte. nebenan war wieder mal party… die hatten ja länger nicht mehr gefeiert, aber in der summe mit den anderen krachmachern ist mir das halt schon zuviel… ich war gegen mitternacht schon kurz davor, das haus zu verlassen, hatte mich schon angezogen.. und dann hämmerte ich mal gegen die wand. zweimal, ums genau zu sagen. und dann wurde es ruhig 🙂 puh, endlich mal nachbarn, die drauf hören. ich wollte denen ja nicht das feiern vermasseln, aber irgendwann brauche ich auch mal meine ruhe.

viel mehr habe ich grad nicht zu berichten. sollte es in den nächsten tagen noch so ruhig bleiben auf meinem blog, bin ich wohl am kartons packen 😉

3 Gedanken zu “wenig zu erzählen…

  1. Was den fehlenden Schulabschluss und die Ausbildung betrifft, kannst du doch beim Vorstellungsgespräch, sollte es so sein, dass du weinen musst, mit extremer Prüfungsangst erklären. Das erklärt dann auch gleich die Tränen beim Gespräch und ist für Aussenstehende vielleicht eher nachzuvollziehen? Und dann willst du den Job ja unbedingt und es wäre ein Drama und allein die Vorstellung *lufthol*… nur so eine Idee 😉

    Umzug zu Zweit und mit Sprinter ist gar nicht so übel und stressfreier als man denkt. Wir sind damals auch völlig allein umgezogen, haben alles allein geschleppt und sind per geliehenem Sprinter hin und her gefahren. Musst beim Sprinter, von denen es ja verschiedene Grössen gibt, nur beim zulässigen Gesamtgewicht aufpassen, damit das nicht mit dem Führerschein kollidiert…

    Schöne Woche und viel Glück!

  2. Ich würde keine Umzugsfirma organisieren. Viel zu teuer. Ein Sprinter für paar Stunden und alles nacheinander schleppen ist günstiger und eigtl. gar nicht so schlimm. Es kann sogar noch sehr lustig sein. UND deine Mama wird doch hoffentlich auch anpacken!? Und vlt. hast du ja noch nen Freund in der Nähe irgendwo, der etwas mitanpacken kann. 🙂

  3. @ sam:
    ich hatte mir auch überlegt, falls ich weinen muss, begründe ich das mit aufgeregt sein und dem wunsch, den job unbedingt haben zu wollen 🙂 ich glaube das wirkt dann nicht so verstörend beim arbeitgeber. bisher hab ich aber leider noch nichts gehört… gehe mal stark davon aus, dass der job schon weg ist.

    wir machen das wohl mit dem sprinter, auch wenn das schleppen eine herausforderung sein wird. danke, dir auch eine schöne restwoche 🙂

    @ chrimu:
    meine mama kann nicht viel mit anpacken, ihr handgelenk schmerzt immer schnell, wenn sie es belastet. daher wird sie wohl nur leichtes tragen können. einen freund in der nähe hab ich leider nicht, ich fürchte, wir müssen da alles alle machen… naja, wird schon irgendwie.

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