über sex, zigeuner und andere dinge

grundgütiger. letzte nacht kamen die nachbarn unter mir wieder nach hause. die waren wohl ein paar tage weg (und haben daher auch das wochenend-drama verpasst) und gegen 3 uhr hörte ich sie. sie waren im schlafzimmer, wo ich gerade versuchte, mein buch zu lesen. ach, was hab ich die vermisst… diese stimmen, das ständige husten.. und dann vernahm ich plötzlich leises stöhnen… oh, lange nicht mehr gehört. die gönnten sich um 4 uhr morgens noch schnell ein kleines fickerchen. als es lauter wurde, und das tock tock tock des bettes zu hören und die frau kurz vorm kommen war, klopfte ich im takt mit meinem hausschuh auf das laminat. ob ich es geschafft habe, die beiden zu stören, werde ich wohl nie erfahren 😉

ich habe schon fast 100 seiten des buches durch und bin etwas desillusioniert. bisher wird nur geschildert, dass jeder mieter ja seine gewohnheiten und interessen hat und die meisten störgeräusche einfach hinzunehmen sind. sie gehören eben zum normalen leben dazu. die schichtarbeitende ärztin kann also auch nichts tun, wenn ihre nachbarin morgens um 9 uhr akkordeon spielt… und man muss auch feiern am wochenende tolerieren. nach 22 uhr muss man lediglich innerhalb der wohnung und bei geschlossenen fenstern weiterfeiern (z.b. bei einer gartenparty). aber die geräusche, die man dann noch hört, wären mir schon viel zuviel.

übrigens ist mir heute erst bewusst geworden, was das wort immobilie bedeutet. und dass immobil das gegenteil von „mobil“ ist. ich wäre lieber mobil, ich glaube, ich mag keine immobilien. sollte mir einen alten zirkuswagen mit pferdegespann holen und ein zigeunerleben damit führen.

apropos zigeuner. in meiner facebook-kochgruppe läuft wohl grad ’ne diskussion über den begriff „zigeunersosse“. ich hab davon nichts mitbekommen, aber heute las ich dann in einer neuen diskussion darüber. keine ahnung ob es wirklich nur um den begriff ging oder noch um rassistische bemerkungen hinterher, aber ich habe noch nie gehört dass man das nicht sagen darf. es gab mal einen rechtsstreit (sogar in hannover, hehe) deswegen, die sinti und roma wollten, dass man diese sauce umbenennt… als ob es nicht wichtigeres gäbe auf dieser welt. und ich empfinde das wort zigeuner überhaupt nicht als negativ oder beleidigung. wenn das irgendwann doch mal gesetz wird, wird wohl auch das volkslied „lustig ist das zigeunerleben“ verboten werden… oh mann, die leute haben echt probleme. aber man darf ja auch einen negerkuss nicht negerkuss nennen.  dann heisst das zigeunerschnitzel in zukunft halt paprika-schnitzel, und die sauce dazu balkansosse.

ich habe noch keine rückmeldung wegen der wohnung im fachwerkhaus… tja, dachte ich mir schon. ’ne hartz-4-tante mit hellhörigkeiteit will doch kein vermieter haben. das wäre ja auch zu schön gewesen… aber ich kann’s verstehen, bei meiner lage und eher wackeligen zukunft macht sowas eh nicht viel sinn. wer weiss, wie lange ich überhaupt noch leistungen vom amt bekomme.

mir graut es jetzt schon vor dem termin nächsten montag, wenn mich mein fallmanager fragen wird, wie es nun weitergehen soll. ich bin ratlos, und denke jetzt schon in panik darüber nach, was für jobangebote man mir anbieten wird, auf die ich mich dann bewerben MUSS… und, wenn es zu einem bewerbungsgespräch kommt, ich nicht weiss, ob ich es dorthin schaffe, oder dann vor ort zusammenbreche und losheule… und wenn das jobcenter das erfährt, werden sie mich zum amtsarzt schicken und auf arbeitstauglichkeit überprüfen lassen… oh gott.

mir ist mein leben viel zu aufregend, ich hätte gerne mehr ruhe, keine ständigen veränderungen und sorgen, wie es mit mir weitergeht. jeden tag und jede nacht befürchte ich wieder störgeräusche aus dem haus, und dazu der hoffnungslose blick auf die stellenanzeigen und der druck vom amt… ich kann nicht gerade behaupten, dass mir das stabilität, selbstbewusstsein und zuversicht gibt :/

7 Gedanken zu “über sex, zigeuner und andere dinge

  1. Diese Diksussion um den Begriff „Zigeuner“ und damit auch um die Zigeunersoße und das Zigeunerschnitzel vor einigen Monaten hatte ich zwar mitbekommen, aber nie ganz verstanden. Ich bin mit dieser Bezeichnung großgeworden und das war halt immer nur eine ganz neutrale Bezeichnung für eine bestimmte Menschengruppe. Ich kenne den Begriff gar nicht im negativen Sinn. Hab da wohl auch was verpasst.

  2. Na ja, klar ist „Zigeuner“ negativ. Da schwingt einfach was von „fahrendem Volk“ und gestolenen Kindern und für mich auch so ein bisschen drittes Reich mit.
    Das Wort ist aus dem altgriechischen Wort „atsínganoi“ entstanden. Übersetzt heißt es „Unberührbare“ … das ist ganz klar diskriminierend.

    Wenn jemand mich bittet ihn nicht so zu nennen, dann mache ich das … ich finde da gibt es einfach nichts zu diskutieren.
    Ich nenne auch keinen Schwarzen „Neger“ – da geht es nicht darum ob ich das darf oder nicht, sondern darum anderen Respekt zu zeigen und zu zeigen dass ich mit der Diskriminierung die diesen Gruppen jahrhundertelang angetan wurde nicht einverstanden bin.

    So schmerzhaft ist der Verlust von Negerkuss und Zigeunerschnitzel nicht … wir geben täglich hunderte von deutschen Wörtern zugunsten ihrer englischen Variante auf („chillen“, „cool“) und denken keine Sekunde darüber nach, aber sobald es politisch wird stellen sich die Leute quer und pochen auf „ihre“ deutsche Sprache…. werde ich nie verstehen.

  3. Und zum Thema Job: bitte versuche das Horror-Karusell in Deinem Kopf ein bisschen Einhalt zu gebieten.

    Momentan macht das Amt ja keinen besonders großen Druck – trotzdem wird es natürlich nicht leichter.

    Statt sich der Panik hinzugeben solltest Du versuchen zu überlegen was DU möchtest. Ohne Schere im Kopf, also ohne ans Amt, an Schoko, Deine Mutter oder sonstige Dinge zu denken.

    Was willst DU? Wenn die Wohnung zu laut ist, dann setze Dich in die Stadtbücherei, oder in den Park und nimm einen Block mit. Oder telefoniere mit jemanden und besprich das mit jemand anderem (wenn Du magst auch mit mir).

    Der zweite Schritt wird sein zu sehen wie realistisch Deine Wünsche sind.
    Ein gutes Einkommen, eine tolle Wohnung und keine Arbeit die Zeit und Nerven raubt ist nicht realistisch, klar … aber vielleicht fällt Dir eine Arbeit ein, die Dir Spaß machen würde?

    BITTE ohne Schere: einfach daran denken was Du Dir aussuchen würdest wenn Du entscheiden könntest.

    Und dann kommt der nächste Schritt … wie kannst Du dieses Ziel (oder ein ähnliches Ziel) erreichen?

    Und darüber würde ich dann mit dem Sachbearbeiter reden. Er wird Dir sagen was da möglich ist und was nicht.

    Warte nicht passiv darauf, dass sie Dir eine Arbeit aufdrücken, sondern geh ihnen ein Stück des Weges entgegen.

    Ohne dass Du wirklich viel dazu tust wird es nicht gehen … aber statt Deine Kraft in wirklich doofe Jobs zu stecken, die gar nicht Deinem Talent entsprechen, könntest Du die Kraft auch in das Erreichen eines anderen Ziels stecken.

    Dazu würde wohl auch der Schulabschluss gehören.

    Ganz ohne Veränderungen wird es nicht gehen. Angst kann man nur überwinden indem man die Dinge angeht die einem Angst machen.

    Veränderungen müssen nichts Schlimmes sein, sie bringen ja eventuell auch viel Schönes und Positives.
    Aber eben leider nicht im Sinne von: Ich spiel Lotto, bin steinreich und dann bin ich glücklich … sondern vielleicht im Sinne von: ich finde doch noch eine Arbeit die mich erfüllt und mit der ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

    Mensch Claudy, es tut mir so weh zu sehen wie jemand mit Deinem Talent einfach untergeht nur weil er nicht nach Hilfe fragen mag.

    Wie kann ich Dir helfen? Kann ich irgendwo anrufen? Soll ich Dich zum Amtstermin begleiten? Ich würde es tun, wenn es Dir hilft.

  4. @ noriko:
    zum ersten kommi von dir, ich finde es ist nicht grundsätzlich negativ, ein nomade zu sein, von daher sehe ich den begriff zigeuner auch nicht als schimpfwort, sondern als bezeichnung einer lebensform. dass der ruf der heute so genannten sinti und roma kein guter ist, haben sie sich wohl auch selbst zuzuschreiben (z.b. schulbildung). dennoch würde ich auch niemals jemanden damit anreden, genauso wie einen schwarzen neger. es ging ja um die sauce und nicht um eine person.

    zu deinem zweiten kommi. was ich möchte… hm, das sind dinge, die ich mir mit einem normalen job nicht einmal in 10 oder 20 jahren erfüllen könnte… deswegen bin ich wohl so mutlos. also mein utopisches ziel wäre: ich möchte gerne in einem ruhiges haus leben, mit einem hübschen garten, in dem ich jeden tag werkeln kann. alternativ möchte ich gerne reisen können… fotos machen, mir kenntnisse über andere länder und kulturen aneignen. und das sind dinge, die mich interessieren. ich würde auch gerne schreiben… bücher, reiseberichte, was auch immer. ich könnte mir auch vorstellen, aus meinem garten (wenn der denn gross genug ist), obst, gemüse und kräuter zu verarbeiten und zu verkaufen. es gäbe dann „claudys gänseblümchenpesto“ im kleinen lädchen nebenan zu kaufen. oder auch über’s internet. irgendwie sowas. vielleicht mache ich nebenbei auch noch musik. ich wäre gerne komponistin für filmmusik. allerdings bin ich mir mit dem thema musik nicht mehr so sicher, da es ein sehr heikles thema ist. da hängen zuviele emotionen dran. müsste erstmal schauen, ob ich mich noch einmal auf so eine intensive reise begeben könnte.

    das ist das, was ich will. was ich BRAUCHE. wirklich, dieser wunsch ist so gross, dass die frage nach einem soliden leben mit kleinem job keinen platz mehr hat. ich weiss nicht, was ich arbeiten will, von dem, was das angebot hergibt. nichts davon. ich will weder angestellte noch chef sein, weder dienstleister noch verwaltungsangestellte. ich hasse es, jeden morgen um die gleiche zeit in einer firma anzutanzen, menschen zu begegnen, die ich nicht sehen will, stumpfsinnig meine zeit abzuarbeiten und dann erschöpft nach hause zu gehen und den rest des abends darüber nachzudenken, was ich alles verpasse im leben. ich möchte mich selbst verwirklichen, meine ideen, das, was ich liebe, weitergeben. und dabei in dem umfeld leben, in dem ich mich wohl fühle. nicht in einer schäbigen wohnung mit mietern, die mir jeden tag die laune verderben, nicht bei einem job, der mich ankotzt und langweilt.

    was für eine arbeit soll das sein, mit der ich nur annährend meinen traum leben kann? ich weiss einfach, dass es nicht geht, dass es ein wunschtraum ist, eine seifenblase. die realität sieht anders aus. ich ende in einer spülküche und stinke jeden tag nach fettigem essen. und werde wohl bald zur alkoholikerin, die den krach ihrer nachbarn wegsaufen will.

    vielen lieben dank für dein angebot mir zu helfen, aber im moment wüsste ich gar nicht, in welcher form ich hilfe brauche. es sind ja nicht nur anrufe, die ich bewältigen müsste 😦

  5. Hey super! 🙂 Das sind viele Ideen. Also ich picke mal ein paar Sachen raus: Ein ruhiges Haus, Garten zum werkeln, bitte ruhig und nicht mit assozialen Mietern, Deine Ideen weitergeben, schönes Umfeld.

    Dazu fällt mir spontan ein: vielleicht könntest Du in ein Mehrgenerationenhaus ziehen. Das bietet zu gleichen Teilen die Möglichkeit Dich zurückzuziehen, als auch Deine Ideen an andere weiterzugeben.

    Gefunden habe ich zum Beispiel das hier:
    „Ich lebe in einem großen Einfamilienhaus in der Umgebung von Wunstorf mit einer großen Schafzucht(skudden) angegliedert. Kind und Mann sind weg und ich möchte eine neue Lebensform probieren. Die Planng müsste langfristig sein, da das Haus noch nicht umgebaut ist und ich die Menschen, die in das Haus mit einziehen gerne kennenlernen möchte. Es müssen tierliebe Menschen sein(2 Hunde, 1 Katze, 60 Schafe). Gerne eine Familie mit bis zu 2 Kindern. Es soll also kein reines Mietverhältnis werden, sondern teilweise ein Miteinander mit der gleichzeitigen Möglichkeit sich zurückzuziehen. Es ist viel Land vorhanden(keine Landwirtschaft) das es auch zu pflegen gilt (Hecken schneiden, Laub harken etc), dafür könnte man sich auslassen (Gemüsegarten anlegen oder auch nur teilweise Gartenmitbenutzung). Großer Traum von mir wäre das Miteinsteigen in die Skuddenzucht-ist aber natürlich keine Bedingung.“
    (http://www.pluswgs.de/Mehrgenerationenhaus_Hannover)

    Ist nur ein Beispiel …

    Nächste Frage:

    Du sagst Du möchtest ein Buch schreiben, nicht in einem festen Job darüber nachdenken müssen was Du im Leben verpasst.

    Nun hattest Du ja viele Jahre keinen festen Job … was hat Dich davon abgehalten ein Buch zu schreiben? Ideen hast Du doch, denke ich viele. Versuch diese Frage mal für Dich zu beantworten, denn es hat Dir ja lange niemand wirklich vorgeschrieben wie Du Deine Zeit verbringen musst, dennoch hast Du auch da viel Leben verpasst. Bitte: das ist KEIN Vorwurf … ich will nur dass Du darüber nachdenkst, was Dich von Deinem Traum abhält? Klar wird nicht morgen jemand kommen, der sagt: „Also Frau W. schreiben Sie bitte bis zum 1.6.2015 ein Buch.“ Es gibt aber auch niemanden der Dir das verbietet. Ist das mit dem Buch schreiben wirklich Dein Traum, oder nur etwas was sich gut anfühlt aber nicht wirklich Dein Wunsch ist?

    Was sind das für Dinge und Ideen die Du liebst und weitergeben möchtest? Ganz konkret.
    Das ist vielleicht die wichtigste Frage überhaupt … kannst Du das beantworten?

    Wenn man etwas tun MUSS, dann tut man es, dann wird man davon getrieben … welche Kraft hat Dich bisher von dem abgehalten was Du tun MUSST?

    Und: wie hoch darf der Preis sein, den Du für Deinen Traum zahlen willst? Bitte versuche diese Frage für Dich so ehrlich wie möglich zu beantworten.

    Viele der Ideen sind in abgewandelter Form schon machbar, werden aber nicht von alleine in Dein Leben kommen … dazu wirst Du aktiv werden müssen und Dich in den meisten Fällen auch mit Menschen auseinandersetzen und neue Dinge lernen müssen.

    Inwiefern bist Du bereit Abstriche zu machen? Selbst in einem komplett alternativen Projekt wird es schwierig werden, wenn Du die Verantwortung für den Garten und das Kochen übernimmst (zum Bespiel) und dann darauf bestehst erst gegen Mittag aufzustehen. Die meisten Arbeiten im Garten müssen nun mal morgens und nachmittags erledigt werden.

    Oder sagen wir, Du übernimmst es die Katzen von Menschen zu hüten, die geschäftlich oder privat unterwegs sind. Selbst da wirst Du Dich bei aller Freiheit auch an bestimmte Zeiten halten müssen. Wenn die Miezen um 7 auf der Matte stehen, Du aber erst um zwölf bei ihnen ankommst, ist das schwierig.

    Bist Du bereit für die Dinge die Du tun MUSST auch Kompromisse einzugehen und/oder eine gewisse Lehrzeit in Kauf zu nehmen und aus Deiner Komfortzone zu kommen?

    Ich denke das wäre der nächste Schritt, Dir diese Fragen zu beantworten …

  6. @ noriko:
    das mit dem bücher schreiben wollte ich eigentlich schon gestern sagen… dass ich nämlich bisher nicht mal eine kurzgeschichte zustandegebracht habe :/ ich weiss auch nicht, ob es nur eine fixe idee ist. fakt ist, ich wollte das schon machen, als ich noch ein kleines schulmädchen war. als argument gilt sicher nicht, dass ich das richtige, inspirierende umfeld dafür brauche, ist ja quatsch, j. k. rowling hat ja auch in ihrer kleinen wohnung einen bestseller geschrieben.

    diese seite mit den mehrgenerationen-WGs sieht sehr interessant aus, und auf den ersten blick sprach mich dieses konzept auch sehr an. aber ich glaube, ich würde mich nicht trauen, dort kontakt auzunehmen. zudem ist das finanziell nicht machbar, denn da werden meist leute gesucht, die sich so einen lebenstil leisten können. also wohnen gegen arbeit eher selten, zudem braucht man ja auch was zu essen, krankenversicherung und oft ein auto oder führerschein. das wird wohl eher nichts für mich sein, so schön manche annonce auch klingt.

    dinge, die ich weitergeben möchte… na mein wissen eben, in allen bereichen, würde ich sagen. aber wenn ich es recht überlege, weiss ich gar nicht viel… also z.b. beschäftige ich mich ja seit jahren mit pflanzenanbau, kräuterkunde usw. wenn du mich aber nun auffordern würdest, dir etwas über majoran zu erzählen, ich würde wohl eher schwammig auskunft geben… und mit pflanzen kann ich ja eh nicht arbeiten, weil ich heuschnupfen habe. die nehmen keine allergiker.
    ich koche gern und viel… und weiss vielleicht auch einiges über lebensmittel und ernährung. aber ich glaube nicht, dass das reicht. und dann gibt es da die einschränkung, dass ich nicht mit fleisch hantieren würde im job. mich selbstständig machen mit veggiekost.. tja, dafür fehlt mir wieder der mut und das kapital.

    früher aufstehen, klar geht das, wenn ich ausreichend schlaf bekomme und wirklich regelmässig um die gleiche uhrzeit ins bett komme. also auch am wochenende, und wenn die nachbarn dann krach machen, weil sie frei haben, kann ich das nicht einhalten. die drei monate beim werkstatt-treff waren schon hart, da musste ich um 8 uhr aufstehen. manchmal wollte ich nicht mal mehr einkaufen gehen, obwohl ich dringend etwas brauchte.

    wie kompromissbereit ich bin, kann ich nicht beurteilen. ich würde auch im ausland oder in einer anderen stadt arbeiten, wenn das irgendwie machbar wäre. oder am wochenende. aber schoko und meiner mama würde das nicht gefallen. ich weiss nicht, wie ich das unter einen hut bringen soll.

  7. Also ich muss sagen, ich finde es ziemlich doof jetzt solche Wörter wie Zigeunerschnitzel plötzlich ändern zu wollen, ich finds halt einfach unnötig. Fehlen würde mir das Wort nicht, aber es wird wohl nicht so einfach sein, das gewohnte aus allen so schnell herauszubekommen. Ob es rassistisch jemandem gegenüber ist sei mal dahingestellt… denn ich finde es auch nicht rassisitisch oder diskriminierend, denn das Schnitzel hat einfach diesen Namen bekommen und fertig… hätte man da nicht so ein großes Ding drauß gemacht, würde niemand so drüber denken, was es denn sonst bedeuten könnte und viele machen sich genau deshalb jetzt sehr darüber lustig. Alles unnötig.

    Zum Thema Job und Gedanken, kann ich Frl Wichtig nur vollkommen zustimmen!! 😉

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