man hat’s nicht leicht mit mir

mein fallmanager gibt mich wohl bald auf. er kommt nicht weiter, denn die olle claudy ist halt eine schwierige und nicht zu ergreifende person.

um 11 uhr hatte ich den termin beim jobcenter. er brauchte nur „wie geht’s“ zu fragen, und schon flossen die tränen… eieiei. ich hab’s mir gedacht, bin ja gerade sehr labil. habe ihm erzählt, dass mich mein job frustriert und die situation mit den nachbarn mich belastet. er zeigte verständnis.

insgesamt haben wir uns fast eine stunde unterhalten. und ich konnte zumindest auch zur sprache bringen, dass ich immer noch probleme mit anderen habe und lieber alleine arbeite. das weiss er auch schon. er ist soweit ganz zufrieden, dass ich diesen job habe, wobei er natürlich lieber sehen würde, dass mich der job auch aufbaut und mir selbstbewusstsein gibt. und ich mich nicht ewig mit hilfsjobs über wasser halte. ich sagte ihm dass ich einen anderen job suchen würde, und er schrieb dann in die neue vereinbahrung, dass ich mich neben dem bestehenden job auch woanders bewerben würde… und ich bekäme evtl. auch mal stellenangebote von denen zgeschickt, wo ich mich dann innerhalb von 3 tagen bewerben müsse… ohje, das war meine befürchtung, dass es nun soweit ist, und ich mich bei stellen bewerben mus, die mir gar nicht zusagen 😦  er guckte dann auch gleich noch kurz nach jobs, seltsamerweise alles im küchenbereich, die er im computer hatte – keine ahnung wo er das her hat, vielleicht habe ich das im meinem suchrofil selbst mal eingegeben, aber schon lange vergessen? was mich ja beruhigt hat, war, dass die jobs, die über eine personalvermittlung liefen, eh nicht in betracht zog und gar nicht beachtet hat… bei solchen stellenangeboten möchte ich mich eh nie bewerben. er las mir was von einer stelle in peine vor… ich fragte, ob das nicht zu weit weg wäre… er sagte, ist doch nur 10 minuten mit dem zug. und der weg bis zum bahnhof und die fahrt zum arbeitsort zugerechnet? und das für einen teilzeitjob? ohje. leider sagte ich dann auch noch dass ich langenhagen auch recht weit fände… der denkt nun auch, na ich will es aber bequem haben.. aber für hin und rückweg jeweils ne stunde fahrt oder mehr… dann kann ich mich ja auch gleich im tierheim bewerben.

er hat’s nicht leicht mit mir… und ich gebe ja nicht mal annährend die hälfte von dem preis, was mich beschäftigt, bedrückt und was ich erwarte, von mir, meinen mitmenschen und meinem job… ich versuche ja gerade zu lernen, dass das leben ein eintöniges dasein ist und ich mich damit abfinden muss, wenn ich nicht die kraft besitze, mehr aus meinem leben zu machen. und ich denke nicht, dass ich noch irgendwann „durchstarte“ und auf anfange, meine wünsche, ziele und träume durchzusetzen…

evtl. werde ich bald in den leistungsbereich weitergeleitet, und dann habe ich wieder einen fremden vor mir… ich glaube, herr w. ist bald mit seinen bemühungen am ende… ich bin eben eine harte nuss.

2 Gedanken zu “man hat’s nicht leicht mit mir

  1. Wenn man Bus- und Bahnanbindungen hat, finde ich das super, da kann ich dann so Ausreden, von wegen weit weg arbeiten nicht nachvollziehen. Verstehen kann ichs aber, wenn man keine Anbindungen hat und ewig laufen muss. Oder in deinem Fall finde ich es auch blöde, dass du weit weg arbeiten sollst, du musst dir ja auch noch die Fahrkarten kaufen… von dem bisschen Geld!! *grml*

    Ich fahre mit dem Auto und bin meistens erst 45-60 min. nach Feierabend zuhause!! >….< Ist echt blöde!!!!!

    Hoffe du findest was in deiner Nähe und etwas was dir Spaß macht, das wäre ein großer Fortschritt!!! Viel Glück!!

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