mischmasch in kurzen sätzen

heute wohl eher in längeren sätzen 😉

– wann wird eigentlich meine wohnung „fertig“? mir fehlen immer noch möbel, ein küchenschrank fehlt mir, das sofa sowieso, noch mehr bücherregale, im flur ist kein licht und die übergangsschiene auf dem boden zwischen flur und wohnzimmer ist immer noch nicht angebracht. mein gewürzregal,  die magnetleiste und die bygel stange sind auch noch nicht an ort und stelle. genauso wenig wie bilder oder anderes, das an die wände soll. manchmal frage ich mich auch, ob es sich überhaupt lohnt, noch löcher in die wände zu bohren, denn im grunde möchte ich ja eh bald wieder ausziehen… realistisch, wie ich aber bin, weiss ich ja, das das noch dauern kann…

– ich lese zu langsam… heute habe ich endlich mal wieder ein buch fertig gelesen, aber so werde ich nie gegen meine bücherflut ankommen. das nervt mich. ich möchte gerne schneller lesen können. aber mir fehlt oft die nötige ruhe, mich mal eine stunde lang nur auf’s lesen zu konzentrieren. und im bett fallen mir immer schnell die augen zu…

– es wird zeit, dass ich meine probe-bahncard noch nutze. ich könnte z.b. endlich mal nach quedlinburg fahren… oder dahin, wo ich schon seit 2 jahren wieder hin will – an die nordsee… ich liebäugele aber auch mit kopenhagen. das könnte aber schon wieder ins geld gehen, mit übernachtung und so. ach, hätte ich nur mehr geld und zeit zum reisen.

– den jackpot von samstag habe ich natürlich nicht geknackt – 21 millionen, ob ich das verkraftet hätte? 😀 aber ich hätte nichts dagegen gehabt, könnte durchaus was mit der kohle anfangen 😉

– kampf den trauermücken. nachdem ich meine billige blumenerde durch teure erde ersetzt habe, war erst ruhe, und ich hatte grosse hoffnung, dass ich sie durch’s umtopfen nun wegbekommen habe. aber nun habe ich die gleiche plage wie vorher, und ich kann kaum noch ein glas wasser abstellen, ohne dass darin eine baden geht… bin nur noch am mücken fangen und spiele menschliche fliegenklatsche. habe schon etliche tipps ausprobiert, und wären sie nicht so teuer und eklig, ich würde mir nematoden bestellen.

– nun geht die zeit der beschlagenen brille wieder los… als ob sie nicht schon lästig genug wäre! dauernd rutscht sie nach vorn, wenn ich arbeite, und macht mir das leben schwer. ständig muss ich sie polieren, weil schlieren oder schmutz drauf ist. und ich träume von der freiheit, wieder ohne brille gut sehen zu können.

– eigentlich müsste ich klamotten und schuhe kaufen. ich habe kaum noch hosen zum anziehen, und brauche herbstwettertaugliche schuhe. meine gewonnenen sind mir zu schade für dieses pisswetter.

– überhaupt, wann gewinne ich mal wieder etwas? ich habe in den letzten monaten schon wieder an gefühlten 300 verlosungen teilgenommen, habe aber offenbar kein glück in letzter zeit…. mäh.

– ich freue mich auf weihnachten. aber die kälte mag ich nicht.

– ich möchte gerne mal wieder auf ein tolles konzert gehen. ich vermisse meine „altes“ leben voller musik, musik, musik…

bücherfarben #1: blau

neulich hatte ich in einem blog eine nette idee aufgeschnappt: jeweils 10 bücher einer farbe zu bloggen… ich denke, ich mach das auch mal 🙂 bücher habe ich ja wohl genug *gg*

anfangen möchte ich mit der farbe blau.

bücher - blau

1) der spaziergang von rostock nach syrakus – friedrich christain delius

2) der mann, der aus den wolken fiel – clare morrall

3) schönhauser allee – wladimir kaminer

4) geistermond über dem wolfswald – mary stewart (altes kinder-lieblingsbuch)

5) ich bin dann mal weg – hape kerkeling (bischen nach unten scrollen)

6) mio, mein mio – astrid lindgren

7) wie es leuchtet – thomas brussig

8) der leuchtturm auf den hummerklippen – james krüss

9) willkommen im mumintal – tove jansson

10) der wunde punkt – mark haddon

ich verzichte mal auf beschreibungen, dafür habe ich die bücher verlinkt, falls jemand was über das eine oder andere buch wissen will.

vielleicht hat ja jemand lust, sich anzuschliessen, und seine bücher zu bloggen? 🙂 ich werde dann jede woche eine neue farbe bloggen (natürlich kann jeder das bloggen, was er mag und je nachdem, was er/sie an büchern besitzt ;))

arbeiten im kraftwerk

letzte woche dienstag begann also mein neuer job. um 13:30 uhr sollte ich dort eintreffen. ich muss mit der bahn zum endpunkt stöcken und dann noch zwei haltestellen mit dem bus fahren. der bus hält direkt vor dem kraftwerk, ich brauche nur die strasse überqueren, dann stehe ich schon davor. das ist sehr praktisch. vor allem, wenn es richtig kalt wird, muss ich nicht noch gehen.

es wartete noch eine junge frau am eingang, und bald sah ich einen firmenwagen kommen. der eine objektleiter kam und begrüsste uns, meinte, es würde noch eine kraft kommen. und der andere objektleiter. es waren dann aber sogar zwei frauen, die dazukamen. und ein mann, der sich als vertreter der putzmittel herausstellte.  es wurden auch noch allerlei putzsachen geliefert, die wir erst einmal nach oben brachten. die leiten das objekt nämlich auch erst seit kurzem.

man muss sich täglich seinen chip mit einer nummer beim pförtner holen, mit der man dann auf’s gelände darf. und sicherheitsschuhe… nicht schon wieder… und dann gab man uns auch noch einen sicherheitshelm…

der aufzug ist lustig. da stehen keine etagen drauf, sondern meter, also z.b. 0,0, 3,5, 18 oder auch 63,5.

dann gab es einen vortrag über die stelle, der eine mann erzählte uns was über die putzmittel, von der flaschenform bis zur dosierung…  dann verabschiedete er sich, und die objektleiter wiesen uns in unsere arbeit ein, allerdings nur theoretisch. meinen arbeitsbereich habe ich nicht gesehen… eigentlich sollte man das ja, bevor man den vertrag unterzeichnet… ich bekam schon mit, dass ich für die sanitärbereiche zuständig wäre… ohje, mein lieblingsbereich 😉

eine der putzkräfte verliess uns übrigens schon vorher, es dauerte ihr wohl zu lange und ihr mann wartete draussen. sie kam mit der ausrede, dass der arbeitsplatz ja wohl eh schlecht zu erreichen wäre, wegen der busfahrzeiten. ich glaube eher, das kraftwerk hat ihr nicht gefallen 😉

am folgenden tag sollte ich dann etwas früher als normal kommen, da ich ja noch alles gezeigt bekommen sollte.  wir gingen in eine putzkammer. an der tür steht „kauenwärter“. was ist das? fragte ich mich. und es dauerte ein paar tage, bis ich mir dieses wort merken konnte (falls ich mich verlaufe und fragen muss, wo mein putzraum ist).  alles so verwirrend… auf der ebene habe ich den grössten bereich, riesen umkleideraum, zwei duschräume, toiletten und vorräume mit fön, ähnlich wie im schwimmbad. dann ging es durch eine tür in den maschinenraum. puh, was für ein lärm! mein objekleiter fragte, ob ich einen gehörschutz möchte (an der wand hängt ein spender mit ohropax). ich verneinte. da muss ich also zwei mal täglich durch, dann hinten zur tür raus und zum anderen aufzug. den muss ich nehmen, auf 13,5m fahren, durch eine brandschutztür, dann wieder in einen riesigen maschinenraum, in dem es ziemlich warm ist, vorbei am kontrollraum, wieder durch eine tür, einmal rundherum laufen, dort befindet sich eine  herrentoilette, die ich putzen muss. danach gingen wir ins treppenhaus und eins höher auf 18m. dort gibt es wieder eine putzkammer, umkleideraum, toiletten und zwei einzelduschen.

dann geht es runter ins erdgeschoss (0,0m) und nach draussen, in die bekohlung. da läuft man dann an riesigen bergen von kohle vorbei, die dort verwertet werden.  gegenüber vom kühlturm ist ein kleines gebäude, auch dort gibt es toiletten, duschen und umkleidekabinen. überall lagert sich der kohlestaub ab, und der ist schwarz und schmierig. sogar die kloschüssel innen ist schon schwarz gefärbt, das geht gar nicht mehr ab mit normalem putzen.

dort hinten fing ich dann auch an mit putzen, der objektleiter musste weg, er versprach aber, bald zurück zu sein… äh, hoffentlich finde ich zurück… bei so vielen türen und wegen gar nicht so leicht, aber ich habe alles gefunden. natürlich dauerte es länger, und ich war ziemlich fertig hinterher… ich wollte schon wieder verzagen und aufgeben. der objektleiter kam irgendwann zurück, und da ich meinte, ich sei wohl etwas langsam, fragte er mich, was ich denn alles gemacht hätte. und als ich ihm alles aufzählte, meinte er, ich würde zuviel machen, ich solle so sachen wie fensterbänke und so weiter erst mal weglassen.

am nächsten tag lief es schon besser (bis auf einen schmerzenden fuss, wegen der neuen sicherheitsschuhe musste ich humpeln), und ich kam gut mit der zeit hin, da ich ja nur noch die sachen putze, die ich putzen soll, das andere soll und darf ich ja ignorieren für’s erste. naja, von mir aus… wenn reklamationen kommen, geht es auf die kappe der firma, und das ist auch ok. das objekt ist ja für die auch noch neu. der objektleiter liess mich übrigens schon am zweiten tag komplett allein, nachdem er nur einmal kurz mitlief zum aussenbereich, denn ich war nicht mehr sicher, ob ich den weg noch finden würde. am dritten tag liess sich keiner der beiden blicken, ich war komplett allein. krass, dass man mir da so schnell vertraut… aber ich kam ja soweit zurecht. und wenn was ist, kann ich den objektleiter anklingeln, er ruft dann zurück. sofern ich netz habe in dem „bunker“, das ging am ersten tag nämlich nicht.
meine arbeitszeit ist von 15-18:15 uhr, also 3,25 stunden. in der annonce stand was von 3,5 stunden, naja, was soll’s. hauptsache, ich hab erst mal was, und das jobcenter ist zufrieden. der vertrag ist vorerst befristet bis ende märz ’14. mal sehen, wie lange ich es dort aushalte, es ist sehr warm dort, dann dieser lärm, und es kam schon vor, dass ein mann nackt, nur mit handtuch seine genitalien verdeckt, an mir vorbeiging in die dusche… *g*

kraftwerk