hamburg teil II

hier nun teil 2 meiner fotos aus hamburg. nach der elbe-rundfahrt und der elbtunnel-besichtigung ging es weiter nach st.pauli, meine mutter wollte gerne ins panoptikum. dort war ich ja schon mal, und sie war nach meinen erzählungen sehr neugierig auf die wachsfiguren.

hamburg 15.06.2013 109hans hummel vorm panoptikum

hamburg 15.06.2013 121nostalgisches plakat

hamburg 15.06.2013 111ach der karl!

hamburg 15.06.2013 141gruselig…

hamburg 15.06.2013 143wagner und beethoven

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hamburg 15.06.2013 144pooh meets charlie chaplin

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hamburg 15.06.2013 147freddy quinn

hamburg 15.06.2013 156helmut, du rauchst zuviel!

nach dem wachsfigurenkabinett drehten wir noch ein paar runden auf dem kiez.

hamburg 15.06.2013 157 die grosse freiheit

hamburg 15.06.2013 161ehemalige stammkneipe der beatles

hamburg 15.06.2013 162olivia liess sich nicht blicken

hamburg 15.06.2013 164da habe ich schon ein paar konzerte gesehen

hamburg 15.06.2013 165schickes haus am beatles-platz

dann ging es wieder zurück zum hafen. wir wollten noch in die speicherstadt. vorher nochmal an den landungsbrücken entlang.

hamburg 15.06.2013 168flagge

hamburg 15.06.2013 175 seegang

hamburg 15.06.2013 177schiff ahoi

hamburg 15.06.2013 182in der speicherstadt

hamburg 15.06.2013 186alte tür

hamburg 15.06.2013 187altes schild

hamburg 15.06.2013 188

hamburg 15.06.2013 191

hamburg 15.06.2013 192  hamburg 15.06.2013 193

hamburg 15.06.2013 197

ein langer aber schöner tag ging zu ende. um 22 uhr ging es zurück nach hannover. bis bald, du schöne stadt!

hummel hummel – mors mors!

gestern waren meine mutter und ich in hamburg. endlich – eigentlich hatten wir das schon kurz nach unserem umzug nach hannover mal vorgehabt. könnte ich immer so früh aufstehen, würde ich ja jedes wochenende wegfahren. vielleicht habe ich in in den nächsten 3 monaten ja den passenden schlafrhythmus dafür.

hamburg war wie immer toll. wenn ich dort ankomme, fühle ich mich immer gleich heimisch, und ich finde es fast seltsam dort als tourist rumzulaufen… leben will ich dort, nicht nur sehenswürdigkeiten anschauen. aber natürlich war es trotzdem ein sehr schöner tag. wie immer habe ich viele fotos mitgebracht.

hamburg 15.06.2013 002mittags in der mönckebergstrasse

hamburg 15.06.2013 004rathaus

hamburg 15.06.2013 011kleiner brunnen im rathaus

hamburg 15.06.2013 013gewölbe im rathaus

hamburg 15.06.2013 014gullideckel

hamburg 15.06.2013 015vor dem rathaus steht dieser „schiffsmast“

hamburg 15.06.2013 016

hamburg 15.06.2013 017u-bahn-bahnhof

hamburg 15.06.2013 018pegelturm

hamburg 15.06.2013 020

hamburg 15.06.2013 021  die rickmer rickmers

hamburg 15.06.2013 023

hamburg 15.06.2013 028möwen

hamburg 15.06.2013 031

hamburg 15.06.2013 032auf der elbe

hamburg 15.06.2013 045cap san diego

hamburg 15.06.2013 050aida

hamburg 15.06.2013 056

hamburg 15.06.2013 058

  hamburg 15.06.2013 060breit ist die elbe

hamburg 15.06.2013 070

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hamburg 15.06.2013 081

hamburg 15.06.2013 084u-434 (möchte ich irgendwann mal auch von innen sehen)

hamburg 15.06.2013 086dann mal runter in den alten elbtunnel

hamburg 15.06.2013 087treppenhaus

hamburg 15.06.2013 088die schächte der autolast-aufzüge

hamburg 15.06.2013 089hier geht es rein mit dem auto

hamburg 15.06.2013 102ein aufzug von innen

hamburg 15.06.2013 090rush hour im tunnel

hamburg 15.06.2013 092kalt ist es hier!

hamburg 15.06.2013 094reliefs an den wändeln

hamburg 15.06.2013 096wie weit es wohl noch ist?

hamburg 15.06.2013 098am anderen ufer – einmal quer „über“ die elbe und trocken geblieben

… naja, fast, denn als wir gerade am ufer standen, fing es an zu regnen… also fluchs wieder in den tunnel!  als wir am anderen ende wieder rauskamen, dauerte es nicht mehr lange, und der schauer hörte auf. und es blieb trocken und sonnig für den rest des tages. nun gingen wir richtung kiez…

hamburg 15.06.2013 105

teil 2 der fotos im nächsten beitrag.

nerven… teil II

heute morgen um 8:30 uhr kam ich im werkstatt-treff an. dort sollten wir uns ja im konferenzraum einfinden. eine frau sass am tisch, zwei ältere männer an der sitzreihe am fenster. ich setzte mich genau zwischen die beiden *gg* die rochen etwas streng…

dann kamen die zwei ansprechpartnerinnen und der junge mann, der mich gestern schon so beobachtet hatte, rein, und die eine meinte, wir könnten uns ruhig an den tisch setzen…

dann kam eine begrüssung, die eine sozialpädagogin, tatjana, übernahm das sprechen zunächst. sie sagte, dass leider nicht alle teilnehmer gekommen seien, aber sie freue sich umso mehr, dass wir da seien. und schon recht bald sollten wir uns alle vorstellen…

sie fing an, sagte ihren namen und ihr alter. und dann sprach sie ihren beruflichen werdegang an… und in meinem kopf rotierte es nur noch, mein herz klopfte wie verrückt… oh nein, ich soll was über meine berufliche laufbahn erzählen…

ich war schon kurz davor, einfach rauszulaufen, aber ich blieb sitzen und hoffte, meine angst würde nicht zu sehr hochkommen… als ich dann dran war, konnte ich nur noch meinen namen sagen, mehr nicht… bin zusammengebrochen… nach ein paar augenblicken meinte dann tatjana, wenn ich nicht könnte, wäre es ok, wir würden es dann erstmal lassen. ohje… wieso hab ich mich nie unter kontrolle? gestern hat es noch ganz gut geklappt, und heute…

naja, die anderen haben sich dann noch vorgestellt. die eine frau, kathleen, warf mir manchmal ein aufmunterndes lächeln zu… oder war es eher ein bemitleidenswertes? egal. sie erzählte über sich, das sie ein kind habe und in einer schweren depression steckte… der mann links von mir heisst sergej, den konnte ich kaum verstehen, sehr starker akzent. der war auch echt fertig und zitterte, als er sich vorstellen sollte. ich glaube, ihm ging es ähnlich wie mir.  der mann neben mir heisst dieter, war auch so ein „gestrandeter“, ziemlich kaputte typen halt. gescheiterte existenzen, die sich schwertun, noch einen job zu machen. das ging mir ganz schön an die substanz. auch zu sehen, dass ich dazugehöre… das ist, wie einen spiegel vorgehalten zu kriegen.

dann gingen sie nochmal die verträge mit uns durch, anschliessend  gab es eine kurze pause, dann erzählte tatjana uns die geschichte des werkstatt-treffs… dann wieder ’ne pause… dann besprechung der arbeitsregeln (die ich schon mehrmals durchgelesen hatte)… war alles etwas viel an informationen für mich, mir rauchte schon der kopf. dann wieder ’ne pause, dann musste tatjana gehen, und gabi übernahm.  sie machte mit uns ein kleines „gruppenarbeit“-spiel, um zu sehen, wie wir im team arbeiten. wir sollten uns vorstellen, in einem rettungsboot auf hoher see zu sein, und wir  bekamen ein blatt, auf dem 15 dinge aufgeführt waren, die wir in der nach unserer meinung nach wichtigsten bis unwichtigsten utensilien bepunkten sollten. also 1 =sehr wichtig, 15 = nicht wichtig. zuerst für uns allein, dann zusammen in der gruppe auf einem extra blatt. damit wollten die sehen, wie wir uns im team verhalten. und uns natürlich auch wieder ein stück näher kennenlernen. ich hatte ja erst etwas bammel davor… ich brauchte erstmal ’ne weile um alles in die reihenfolge zu kriegen, die mir richtig erschien… dieter und kathleen waren auch schon fertig, aber bei sergej sah ich, dass sein blatt noch komplett leer war… ich dachte nur, er braucht sicher hilfe, überwand mich und fragte ihn, ob er hilfe braucht, ob er ewas nicht versteht. das gehört doch auch zum teamgeist, andere unterstützen… und den anderen war das wohl egal, die haben nicht nach ihm geschaut.  er wollte sich erst nicht helfen lassen, aber dann sprang auch der junge anleiter – hali? mir zuhilfe und wir erklärten es ihm nochmal zusammen. und dann verstand er 🙂

bei dieser gruppendiskussion war ich sogar aktiv dabei, übernahm das schreiben und sagte auch oft, welche dinge mir wichtig wären. habe sogar durchgesetzt, dass das seil wichtig ist 🙂 und ich habe auch immer wieder sergej mit einbezogen, denn der war ja so still und hat nie was gesagt.

kathleen musste dann gehen, ihr kind von der schule abholen. und gabi und wir restlichen drei machten noch einen rundgang durch die beiden arbeitsstätten. auf dem weg kamen wir an der kasse vorbei und erhielten fahrgeld für die zwei tage sowieso geld für eine monatskarte und arbeitskleidung… ich habe nun eine blaue latzhose, eine jacke und sicherheitsschuhe, die sind da nämlich pflicht. die frau in der kleiderausgabe hat mir ’ne hose in 58 gegeben!!! weil die in 52 nicht passte… und 56 dann auch nicht… waaahhhh so eine grösse musste ich noch nie anziehen! abartig. die sind ja übelst geschnitten da, die sachen.

gabi zeigte uns noch alle bereiche, stellte uns hier und da einen mitarbeiter vor, und gegen 13:30 uhr konnten wir endlich gehen. ich hatte hunger und war fertig.  irgendwie aufgewühlt… diese vielen neuen eindrücke musste ich erst mal verarbeiten und sacken lassen. was für andere ganz normaler alltag ist, ist für mich eine echte herausforderung… es wird mich noch viel überwindung kosten, in diesen 3 monaten, aber ich hoffe, dass ich das schaffe. durchbeissen, lernen und wachsen.

ein päckchen…

…von nakura ist eingetroffen 🙂

sie hatte nämlich neulich eine buchverlosung und hat mich aus dem lostopf gefischt  –  juchu!!! 🙂

nakurabooks

gewonnen habe ich „rückenwind“ vom max urlacher. aber sie hat mir sogar noch 2 zugaben mit ins päckchen gelegt 🙂 ich kenne beide nicht, aber die beschreibungen klingen sehr gut!  vielen dank, nakura! habe mich sehr gefreut 🙂

nerven…

mann, bin ich mit den nerven runter. komme gerade nach hause und war eben noch bei der post, hatte aber vergessen dass die ja mittagspause von 12 bis 15 uhr haben… hatte mir nach dem (psychisch) anstrengenden tag noch ein eis von nebenan gegönnt, waldmeister und zitrone. das hatte ich mir redlich verdient nach diesem tag… nun bin ich am heulen, das hat mir emotional wohl doch recht stark zugesetzt, dass nun die tränen so fliessen.. puh. ich fühle mich, als ob ich eine therapie-sitzung  hinter mir hätte… am montag habe ich mich aber hoffentlich wieder gefangen und erholt. mehr später.