nachbarn…

ich hab ja immer so’n glück…

direkt über mir wohnt ein pärchen. erste „bekanntschaft“ machte ich sonntag abend. als meine mutter und ich gerade in der wohnung werkelten, kamen plötzlich laute von oben:

aaaaahhh –  jaaaaaaa!! – ahhhhh! ja ja ja ja!!!

ohje. ich habe zwei karnickel über mir. wobei, kaninchen geben beim sex keine laute von sich…

gestern waren sie wieder am vögeln. nun gut, das finde ich zwar auch nicht so toll, dass ich da mithören muss, aber viel schlimmer ist diese ständige dauerbeschallung des fernsehers. von vormittags bis mindestens 3 uhr morgens läuft der tv, und das gebrabbel tönt durch die wände, dass ich jetzt schon ganz aggro bin. und auch so sind die beiden recht laut, albern wohl viel rum und quieken und poltern, was das zeug hält…

ich bin wirklich genervt, denn sowas kann ich nur schwer ertragen. und ich bin kein typ der da mal klingelt und die bewohner höflich darauf aufmerksam macht, dass sie bitte den fernseher leiser stellen sollen. wenn ich da jemals hochgehe, bin ich wahrscheinlich so gereizt, dass ich keinen freundlichen tonfall mehr hinkriege…

wieso sagen die anderen nachbarn da nichts zu? lange halte ich das nicht aus.

10 Gedanken zu “nachbarn…

  1. Also ehrlich gesagt, finde ich schon, dass Du gerade wirklich viel Glück hast. 🙂

    Nicht böse gemeint, aber ich finde Du hast die Tendenz eher das Schlechte als das Gute sehen zu wollen. Es passiert gerade so viel Schönes …

    Die Nachbarn sind laut – das ist ärgerlich, verstehe ich. Aber das ist ja kein gottgegebenes Schicksal.

    Ich würde mich die nächsten Tage freundlich bei den Nachbarn vorstellen (würde ich eh empfehlen). Vielleicht kannst Du ja Muffins oder sowas backen (im Ofen Deiner Mutter, wenn Dein eigener Ofen noch nicht geht) und eine kleine Runde im Haus machen, damit man sich kennenlernt.

    Im Gespräch würde ich dann sagen, dass das Haus ja doch ganz schön hellhörig ist.
    Und nächstes Mal wenn der Krach Dich stört, dann würde ich hochgehen und ruhig mit ihnen sprechen, ihnen sagen dass der Fernseher Tag und Nacht in Deiner Wohnung wummert. Wenn Du wartest bis Du fast wahnsinnig wirst, ist klar, dass Du nicht mehr freundlich sein kannst.

  2. @ noriko:
    wo soll ich noch das gute in der neuen wohnung sehen, wenn ich durch solchen dauerlärm nicht mehr in meiner wohnung sein will? 😦

    vielleicht bin ich ja hypersensibel und deshalb so geräuschempfindlich, jedenfalls habe ich absolut keine nerven für sowas. ich wurde heute morgen um halb 7 uhr geweckt von dem krach und konnte nicht mehr schlafen. ohne schlaf drehe ich durch! 😦

    mich bei den nachbarn vorstellen, mit meiner sozialphobie? und denen zum dank noch muffins backen, obwohl sie mich halb wahnsinnig machen??? der typ bin ich nicht dafür. so aufgeschlossen bin ich nicht meinen mitmenschen gegenüber. jemand der so laut ist hat keinen respekt vor seinen nachbarn, da wird auch keine freundlichkeit helfen. das sind keine menschen, die nur unbewusst den tv zu laut anhaben, sondern chaoten, die sich nicht zu benehmen wissen.

  3. Na, unter anderem bist Du ja jetzt von Deiner Mutter weg, die Dir sehr auf den Wecker ging. Dazu hast Du Deine eigenen vier Wände – sogar eine gemütlich zwei Zimmer Wohnung. Und das wo die Ausgangssiutation wirklich nicht rosig aussah. Da hast Du viel geschafft.

    Und um die Miete brauchst Du Dich erstmal nicht zu sorgen, hast Zeit und Muße die Wohnung schön zu machen. Das finde ich schon ziemlich viel.

    Ich leide ja auch unter sozialer Phobie, weiß also wie es Dir geht. Andererseits bist Du auf einem so guten Weg, hast mit Überwindung schon verdammt viel geschafft.

    Jemanden den man mag, auf den nimmt man eher Rücksicht. Das war der Hintergedanke bei den Muffins – und auch, dass es immer besser ist sich kurz vorzustellen (auch wenn es schwer fällt).

    Was die Beiden zu so einem Krach bewegt weißt Du nicht. Vielleicht ist es nur Gedankenlosigkeit und keine Bösartigkeit.

    Notfalls bleibt ja auch eine Beschwerde beim Vermieter (das würde ich allerdings erst machen wenn ich mit den Beiden persönlich gesprochen habe).

    Alles ist besser als sich in die Opferrolle zu begeben.

    Und nein: ich denke nicht dass Du hypersensibel bist, sonst kämen für Dich weder Konzerte noch laute Musik und schon gar kein Karnevalsumzug oder die Love Parade in Frage. Du bist einfach vom Krach genervt was total normal und verständlich ist.
    Deshalb ist es auch normal und verständlich wenn Du mit Deinen Nachbarn darüber redest.

  4. @ noriko:
    gestern um mitternacht kam ich in die wohnung und hörte wieder das wummern. und ich bin sogar hochgegangen, mit herzklopfen und magengrummeln, habe mehrmals geklingelt, geklopft und anschliessend gerufen, sie sollen bitte den tv leiser stellen… es wurde natürlich nicht geöffnet, und ruhiger wurde es auch nicht. an die decke klopfen mit einem besenstiel hat auch nichts gebracht, und nun? bleibt mir ja kaum noch was anderes übrig als direkt zum vermieter zu gehen, und das wollte ich nicht sofort tun… ich könnte einen zettel an die tür hängen, vielleicht können die ja wenigstens lesen, wenn sie schon nichts hören…

  5. Das ist schon eine Riesen-Sauerei. Da bleibt wohl wirklich auf lange Sicht nur der Gang zum Vermieter. 😦
    Leute gibt´s! Die spinnen ja! Mensch Claudy – tut mir leid dass sowas Blödes die Freude am Einzug trübt. Irgendwas ist doch immer.

  6. @ cucuracha:
    Uff, das ist krass 😮 Ja, da sollte dringend der Vermieter informiert werden. Klar, man kann nicht immer sofort an die Tür, aber wenn gerufen oder von unten geklopft wird, weiß ein einigermaßen sozial eingestellter Mensch ja schon, dass man darauf reagieren muss. Toi toi toi!

  7. Das kenne ich nur zu gut und ich war auch nie oben. Ich denke da wie du. Dass ich die zur Sau mache, statt höflich zu bitten. Ganz schlimm. Mein Freund war oben und hat mal gebeten, leiser zu machen. Hat aber nicht auf Dauer funktioniert – leider. Vlt. kann ja Schoko mal ein nettes Wörtchen mit denen reden. Auf jeden Fall wünsche dir viel Glück mit den Nachbarn!!! :-*

  8. Oh je Claudy, jetzt gerade hat es mich auch erwischt mit nachbarlichem Fremdstöhnen. Hoffe die sind bald fertig. 😉

    Vielleicht könnt ihr gemeinsam gegen Deine neuen Nachbarn zurückstöhnen, damit sie merken wieviel man durch die Wände mitbekommt.

    In München hatte ich übrigens Nachbarn, die immer das halbe Haus zusammengeschrieen haben. Zum Glück bekamen die dann ein Baby und damit war es vorbei mit lautem Sex. Entweder weil es dann keinen mehr gab 😉 oder weil sie zumindest Rücksicht auf ihr eigenes Kind, wenn schon nicht auf die Nachbarn nahmen.

  9. @ noriko:
    ohje *lach*

    und ja, ist ne gute idee, und vielleicht hat mich ja am wochenende auch jemand gehört *gg*

    ich hatte neulich auch schon den gedanken, hoffentlich kriegen die bald ein baby, dann hört das evtl. auf oder wird weniger… bei deinen ehemaligen nachbarn in münchen hat da ja gut geklappt 😀

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