vor die linse

gestern war ich spazieren. muss ja, mein rücken fängt sonst wieder an zu zicken. zur zeit bin ich wirklich antriebslos, was bewegung betrifft. ich habe ohne fahrkarte einfach keine lust, rauszugehen, und immer nur in der gegend macht es langsam keinen spass mehr. und wo ist der sommer? aber ich bin trotzdem gegangen, denn auf rückenschmerzen habe ich noch weniger lust.

fotos machen ist dann auch nicht so spannend, und mangels geld kann ich nicht rumfahren und schöne strände oder städte fotografieren. ach, wie gerne wäre ich mal wieder an der see… ich sehne mich nach meeresluft, wellenrauschen, möwengeschrei, weichen sand zwischen den zehen, nordische menschen, muscheln sammeln, vom wind die haare zerzaust kriegen… wär das mal wieder schön…

zur zeit knipse ich ja hauptsächlich blumen. ich hoffe, das ist euch nicht nicht zu langweilig. in münchen gab es nicht so eine blütenvielfalt. an jeder ecke sieht man wieder einen schönen farbtupfer, oder auch ganz viele. und wie toll die neue kamera die blüten einfängt…

bei einem spaziergang vor ein paar tagen an der leine entdeckte ich übrigens das hier:

an der brücke bei der schleuse an der wasserkunst hängen nun auch schon ein paar liebesschlösser… diese brücke wird dann wohl auch bald immer voller werden 🙂

sogar pilze wachsen hier, mitten auf einem grünstreifen

auf dem rückweg gestern kam ich an einem friedhof vorbei, da habe ich eine weile auf der bank gesessen und nachgedacht. über mein leben und gerade passiert und über die zukunft und schnuppi und das leben und den tod… ich mag friedhöfe gerne, dort findet man die nötigen ruhe, um über alles nachzudenken. und ich schaue mir immer die gräber an und versuche mir vorzustellen, welches leben dort sein ende gefunden hat und ob die angehörigen noch da sind und vorbeikommen, und dann stelle ich mir manchmal vor, ich würde da unten in der erde liegen…

und dann habe ich noch an die 80 fotos von mir selbst gemacht, wie ich da so in der sonne sass. natürlich habe ich wieder an fast jedem etwas auszusetzen, aber eins kann ich ja mal herzeigen:

*gg* nein, das nicht, das sind nur meine schlampig lackierten fingernägel, mit blümchen drauf…

nein, das hier finde ich mal ganz passabel:

demnächst gibt es hoffentlich wieder spannendere fotos hier, am freitag fahre ich ja ins ruhrgebiet und ich hoffe, dort gibt es viel zu sehen und zu fotografieren. und mein „schwesterchen“ werde ich wohl auch mal wieder treffen 🙂 ich freu mich schon. CSD in köln und… ach, mehr wird nicht verraten 🙂

5 Gedanken zu “vor die linse

  1. das schloss mit dem leuchtturm ist toll! 🙂
    und schöne blumen hast du da geknipst!
    ich mag deinen blauen nagellack! 😉 habe ich auch in einem ton heller an den füssen, grins.

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  2. Tolle Fotos und wenigstens etwas Farbe im grauen, kalten Sommer.

    Das mit den Selbstportraits ist, glaube ich, ganz normal. Man muss erstmal drölfzichtausend Fotos machen, bis einem eins einigermassen gefällt.

    Ist dir schon mal aufgefallen das man sich selbst im Spiegel gut findet, auf Fotos aber absolut scheisse? Geht mir immer so.

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