summer in the city

34°c, wolkenlos: die hitzewelle ist fast überstanden. ab morgen soll es ja wieder kühler werden. vielleicht kann ich dann mal wieder durchschlafen und muss nicht morgens um 9 uhr schweissgebadet aufwachen und zweimal am tag duschen. sommer, ich hätte dich ja gern, wenn du nicht immer gleich so brutal wärst, wenn du denn mal kommst.

montag habe ich nach langer zeit mal wieder yvonne getroffen. sie kommt ja regelmässig nach münchen, und bei 33°c haben wir im englischen garten einen kleinen spaziergang gemacht. die kleene ist schon wieder gewachsen! und wir haben unser treffen beide richtig genossen. wenn ich erst in hannover bin, werden wir uns ja wahrscheinlich noch seltener sehen. und simon auch nicht… könnte manchmal schon losheulen bei dem gedanken. neulich, als wir mal wieder übers vermissen gesprochen hatten, sah ich doch glatt dass seine augen glasig wurden… ein schöneres „kompliment“ gibt es ja kaum… wenigstens einer, der mich vermissen wird.

ansonsten schwanke ich zwischen wehmut und vorfreude auf meine neue „heimat“. und die ungewissheit, was dort alles auf mich zukommt. diese innerliche unruhe ist anstrengend und man braucht ’ne menge mut und energie, um das durchzustehen. man könnte meinen, ich wollte gar nicht umziehen, bin stets missmutig und mürrisch und wenn ich allein bin, oft traurig und weinerlich. dabei sind das nur die nerven und die angst vor dem neuen. dabei bin ich so froh, wenn ich dieses loch nicht mehr sehen muss! 26 jahre lang musste ich dieses haus nun ertragen. ich glaube, wenn wir losfahren, spucke ich vorher noch das haus an…

he did it!

er hat es getan. ich bin stolz auf ihn. ich freu mich für ihn, oder versuche es zumindest. eigentlich habe ich ihn ja aufgegeben, es macht mich traurig, wenn ich an ihn denke. komme aber nicht drumherum, nach ihm zu gucken. gewohnheitssache? natürlich hänge ich innerlich noch an ihm, sonst würde es nicht so brennen im herzen, wenn ich an ihn denke. j. ist natürlich furchtbar traurig, aber sie wollte doch eine lösung für ihr problem? jetzt hat sie eine. sie muss nicht mehr länger mit zwei männern spielen und hat wieder mehr zeit für ihre familie. und w. kann sich – sollte er denn so lange durchhalten – ab nächstes jahr die schönen, leicht bekleideten badenixen anlachen. vielleicht ist ja auch im herbst/winter einiges los auf der insel, da geht bestimmt was…

es ist doch besser so wie es gekommen ist. ich wünsche ihm eine schöne zeit und freue mich, dass er mal rauskommt aus gera. er wollte ja immer weg, jetzt hat er endlich mal gelegenheit dazu.

j. meinte, er wäre ja jetzt dann näher an mir als an ihr… ja da hab ich auch was von, gell? ihre letzte mail klang aber irgendwie vorwurfsvoll, andere hätten ja auch probleme… das ist aber kein grund, sich nie zu melden…

naja, hauptsache, ihm geht es gut, er darf jetzt den urlaubsgästen cocktails schütteln oder so…

und wehe, ich kriege keine karte, dann fahr ich da hin!

where’s the blood?

meine periode ist schon wieder überfällig, und das schon 10 tage. im märz hatte ich ja mal so eine unregelmässigkeit gehabt, 6 tage zu spät, danach war wieder alles normal. komme ich schon langsam in die wechseljahre? ist das nicht etwas früh? mit 38… vielleicht fängt das ja doch schon an. oder ich habe irgendwas, oder es ist der stress, oder oder…

ich habe kopfweh. und bin missmutig. ich will endlich meine periode haben. vielleicht geht’s mir dann wieder besser.

alles richtig, bis auf…

die superzahl war richtig. die zusatzzahl auch.

fehlten nur noch 4 richtige mehr. so ein mist.

ich wäre doch der geeignete multimillionär: einsam, fett, idealistisch, psychotisch, arrogant, eingebildet, realitätsverdrängend, phobisch…

naja, man kann nicht alles haben. letzte woche waren nur 4 richtige. leider reicht das nicht für meine eigene insel mit märchenschloss, japanischem garten, kirschbäumen und teichanlage und swimming-pool. schade eigentlich. weiterträumen.