reisetagebuch -18.05.11: hamburg

halb 1 uhr nachts, ich erreiche den hauptbahnhof in hamburg. dieses vertraute gefühl… fast wie „nach hause“ kommen. an der markthalle vorbei und ins a&o hostel, ein bett für 19€ bestellt. als ich ins zimmer komme, fällt mir auf, dass ich gar keine bettwäsche habe. egal, nochmal runter und welche holen, mag ich nicht, da liegt schon ein mädchen im bett und ich habe sie genug gestört.

nur 4 stunden geschlafen, das mädchen ist früh aufgestanden, um 10 uhr muss man spätestens auschecken.


mein frühstück: franzbrötchen
(fast so gut wie meine selbstgebackenen)

ziehe um 15 uhr uhr um ins instant sleep, dass mitten im schanzenviertel liegt. seltsam, dass ich hier noch nie war… abends blüht das viertel auf, hier trifft sich die alternative und junge szene zum essen, trinken, quatschen, feiern… die häuser sind besprüht, bemalt, beklebt, überall cafés, kneipen, imbissbuden, coole boutiquen, plattenläden. mal das schulterblatt entlang bummeln und schon mal gucken, wo heute abend das konzert der vessels stattfindet. wie praktisch, vom hostel aus kann ich zu fuss dorthin gehen, ist gleich um die ecke.

den nachmittag verbringe ich mit einem stadtbummel durch altona und fahre dann noch kurz zu den landungsbrücken, mal kurz elbluft schnuppern, den schiffssirenen lauschen und auf’s wasser gucken.


mein bett


zimmerbemalung

originelle toilettentüren

billard?

schöne fassaden in altona

alte treppe

in london sind die schwarz

buntes stadtbild

maritim

rot weiss (ohne pommes)


vorgarten

ulkiger strassenname

radhaus


fahrradschrott


der stuhlmannbrunnen

landungsbrücken raus

kräne

brücke

elbe 17


zurückbleiben bitte!

später laufe ich wieder duchs schanzenviertel, schiesse fotos und gehe anschliessend nochmal ins hostel, um was zu essen und ein bischen auszuruhen vor dem konzert. meine beine wollen lieber hochgelegt werden, oder zumindest nicht mehr stehen, aber es hilft ja nichts, ich will die bands sehen.


im schanzenviertel…

…ist alles beschmiert und beklebt


erfasst

nummer 13

hier werden sie geholfen

grüne erfrischung

st. pauli

backstein

politische botschaften

gegen 21 uhr gehe ich ins haus 73, unten im keller ist der kleine club, wo die beiden post-rock-bands vessels und mimas heute auftreten. mimas gefallen mir gut, an die vertrackten rhythmen muss ich mich aber erst gewöhnen. der bassist hat probleme mit seinen tretminen, das nervt etwas und tut in den ohren weh. insgesamt aber ein schöner auftritt.
vessels gefallen mir noch besser. noch vertrackter, aber sehr intensiv. ich hatte noch nie gänsehaut von kopf bis fuss (ab 4:57)! da haben sich sogar die paar härchen auf meinen zehennägeln hochgestellt. einer vor mir ging dermassen ab, dass ich ständig dachte, sein nebenmann bekommt jeden augenblick eine kopfnuss von ihm. sehr alternatives publikum, fast nur männer, ist wohl eher keine mädchenmucke. ich fand’s toll.

und das für schlappe 9€. manche bands, die 30€ verlangen, sind nicht halb so gut.


im club
mimas

mimas
(bei vessels konnte ich nicht mehr fotografieren)

ich freue mich auf mein bett, habe dringend schlaf nachzuholen. doch leider ist an schlaf nicht zu denken. jemand schnarcht. der typ neben mir? nein, es ist die frau über ihm, seine mutter wohl. das darf doch nicht wahr sein!

ich höre musik, aber das schnarchen übertönt selbst noch die lauteste einstellung auf meinem mp3player. nach einiger überlegung beschliesse ich, mich draussen in der lobby auf’s sofa, gegenüber der rezeption, zu legen. dort ist niemand, und ich bekomme so immerhin noch etwa eine stunde schlaf ab. um 6 uhr kommt der erste und weckt mich, weil er in die küche geht. so langsam werden die leute wach. um 8 uhr wird die rezeption wieder besetzt, also nehme ich meine decke und schlurfe wieder in mein zimmer, wo die alte immer noch dabei ist, dicke eichen abzuholzen. hier stinkt’s, am liebsten würde ich das fenster aufreissen. ich wünsche mir eine schrotflinte herbei. oder so ein gummiwurfgeschoss, und würde der tante damit gerne getrocknete erbsen in die nase schiessen. ich hoffe, sie steht bald auf. gegen halb neun hab ich die schnauze voll, ich will schliesslich nich was vom tag haben.

ich bin es langsam leid, jede nacht soviel geld auszugeben, und dann kein auge zuzukriegen.


mein schlafplatz für die nacht

das ist sie. gebt mir eine schrotflinte!!!

to be continued…

4 Gedanken zu “reisetagebuch -18.05.11: hamburg

  1. Nach Hamburg will ich diesen Sommer/Herbst auch für ein paar Tage. Fest geplant ist aber noch nichts. Ich werd spontan was entscheiden.

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