süchtig nach…

ich kann schon wieder nicht schlafen. ich war so müde vorhin, um 1 rum, und dann nickte ich nur eine sekunde ein und seitdem geht gar nichts mehr. es liegt auch nicht an meiner bewerbung und dem erwarteten anruf, da bin ich eigentlich ganz entspannt bzw. denke ich, dass da nichts mehr kommt…

nein, es ist natürlich mein verlassenens herz, dass mir zu schaffen macht. ich kann keine ruhe finden, was w. betrifft. ich konnte immer so gut schlafen, wenn er mir was nettes geschrieben hatte, wir uns „unterhalten“ haben. ich hatte ja nicht einmal schlafprobleme als ich bei ihm war. war er in meiner nähe, auch nur virtuell, konnte ich friedlich schlummern. nun fühle ich mich verlassen und ruhelos. ich brauche einfach das gefühl, das alles in ordnung ist, aber das ist es nicht… verdammt. morgen werde ich wie ein zombie aussehen… müsste ich nicht raus aus dem bett, wäre es ja egal, aber ich muss aufstehen.

warum kann es nicht einfach aufhören, dass meine gedanken um diesen menschen kreisen, ich war doch immer alleine, das kann doch nicht so schwer sein, jemanden, in den man verliebt war, loszulassen? ich bin so süchtig nach liebe, dass ich es nicht ertrage, von niemandem träumen zu dürfen…

okay, gib mir einen neuen, verdammt, damit ich wenigstens wieder schlafen kann.

stöckchen: 10 fakten über mich

abraxandria warf mir dieses stöckchen zu… die 10 fakten zu erstellen, ist gar nicht so leicht, schliesslich will ich möglichst dinge von mir verraten, die ihr noch nicht über mich wisst…

01. auf dem gymnasium hat mir meine musiklehrerin im vorsingen mal keine 1, sondern eine 0,8 gegeben… dafür hatte ich eine 6 in geschichte, weil ich meinen geschichtslehrer abgrundtief gehasst habe, und wenn der mich mündlich durchnahm, habe ich keinen ton gesagt, bei schriftlichen arbeiten habe ich mein blatt leer gelassen…

02 ich war noch nie auf einer beerdigung. oder doch, bei der feuerbestattung von wild thing war ich ja dabei. aber ich habe noch keinen menschen „beerdigt“.

03 ich spiele manchmal kniffel (oder yatzy) alleine, weil ich keinen spielpartner habe. ich denke mir dann einfach einen imaginären mitspieler aus.

04 in der TZ gab es mal ein bild von george harrisson, meiner freundin und mir. und im beatlesmuseum in halle hängt auch ein bild davon.

(oh gott mein leben ist so unspektakulär dass mir kaum was einfällt…)

05 ich war mal so übernächtigt, dass ich mir eine stimme eingebildet habe. da sass ich nachts in montreux auf einer parkbank hinterm grand hotel und blickte auf den genfer see. die rad schlagenden bananaramas hatte ich mir aber nicht eingebildet, denn meine freundin sah die auch.

06 ich bin früher oft getrampt. auch alleine. manchmal packt mich die lust, mich an die strasse zu stellen und irgendwohin zu trampen. aber ich lasse es bleiben.

07 in london habe ich mal ein nickerchen auf einer parkbank gehalten (kein schlafplatz gehabt) und als ich aufwachte, fand ich einen beutel mit belegten brotstullen auf mir. es gibt noch gute menschen auf dieser welt.

08 mich hat mal ein hamster in den bauch gebissen. dank der narbe werde ich das nie vergessen.

09 ich habe schuhgrösse 42.

10 ich denke manchmal, ich war im früheren leben ein bekannter komponist (wegen meiner liebe zur musik) und wurde wiedergeboren. einer dieser verrückten, robert schumann oder so… *g*

so, 10 wahnsinnig spannende fakten über mich *lach* ich erzähle nicht gerne was über mich, glaub ich…

weitergeben möchte ich an lily, merle und sam.

zurück in die heimat!

eine sorge weniger. mama würde nach hannover ziehen, und da hätte sie ja zumindest ihre verwandten und ein paar alte bekannte, und sie wäre nicht so allein, falls ich in einer anderen stadt fuss fassen würde. die mieten sind dort billig im gegensatz zu münchen, da würde sie sogar mit ihrer rente auskommen. und es ist keine ganz fremde stadt für sie – auch wenn sich in 35 jahren das stadtbild bestimmt verändert hat. aber ich glaube das wichtigste sind die leute, die sie dort kennt.

und ich habe dann nicht mehr so ein schlechtes gewissen und das gefühl, sie allein lassen zu müssen. gerade im alter ist das nicht so einfach.

und sollte ich bis herbst immer noch keinen job haben, ziehe ich halt vorläufig mit nach hannover. hannover! ausgerechnet hannover… da wollte ich nie mehr hin! naja, aber immerhin bin ich dann schon mal wieder im norden, und wenn nach hamburg ziehe, können wir uns auch immer schnell besuchen. so verkehrt ist das gar nicht. dann hat sie mich immer noch in der nähe, und ihren sohn wird sie schon auch ab und zu noch sehen. das war ja eigentlich der grund, warum sie hierbleiben wollte. aber sie sieht ihn ja eh kaum noch, und so hat sie noch kontakte und kann ihre schwester und so besuchen.

ich werde jetzt auch darauf achten, dass rechtzeitig alles vorbereitet wird, denn der herbst kommt schneller als man denkt…

ich bin schon erleichtert, dass sie die idee auch gut findet. ich habe nur nicht vor, dort zu stranden, wenn ich es nicht schaffen sollte, mir mein leben selbst zu finanzieren. aber die distanz zu der ecke, wo ich leben will, ist ja schon mal beträchtlich kleiner.

ich habe übrigens schon 6 kartons gepackt, und mein zimmer ist laum leerer geworden…

friede freude eierkuchen

macht w. das jetzt eigentlich mit absicht, nur für mich? seine tollen statusmeldungen, wie glücklich er ist, heute klang es so als ob er mit j. und ihren kindern unterwegs war… das klingt alles so gewollt, sieh mal, wie glücklich ich bin, claudy, und ja, ich mag mich um die kinder kümmern…

ist natürlich nur reine einbildug, aber so kommt mir das langsam vor. hatten sie sich sonst ja nur zu gerne und oft gestritten, herrscht jetzt auf einmal nur noch friede freude eierkuchen bei denen.

ich verstehe gar nicht, warum ich mich überhaupt noch seine seite ansehe. es macht mich doch nur traurig und eifersüchtig. irgendwas scheint mir dieses stumme beobachten ja zu geben… fragt sich nur, was. wahrscheinlich warte ich auf den nächsten streit. wie armselig von mir.

warum kann er nicht, wie alle seine freunde auch, sein profil auf privat setzen? dann würde ich dieses „schauspiel“ wenigstens nicht mehr verfolgen können. das klingt mir alles viel zu gewollt und betont glücklich. ob er das überhaupt ist…

am liebsten würde ich w. sagen, was ich fühle. aber ich behalte es für mich und schlucke es runter. auch wenn ich daran ersticke. ich hasse dich, w., aus ganzem herzen.

und sollte ich diesen job kriegen, schicke ich dir eine postkarte, damit du vor neid platzt!!!

my first sushi

heute habe ich mich drangewagt. meine ersten selbstgemachten sushi.

technisch ging das ganze ja leichter als gedacht. auch wenn meine röllchen noch etwas schief aussehen. mit ein wenig übrung werden die sicher ganz schnell auch hübscher.

geschmacklich war das aber nicht der hit. zum einen habe ich den reis wohl nicht genug gesäuert/gesalzen, der hat sehr fade geschmeckt. anstelle von wasabi (weil ich mich schon erkundigt habe und das zeug so abartig scharf sein soll) habe ich normalen meerettich genommen. aber irgendwie scheint das nicht so zusammen zu passen. zudem war auch hier und dort eine ultrascharfe stelle, obwohl ich den meerrettich ganz dünn gestrichen habe. zumindest bei den gurkenrollen, bei den thunfisch-sushi war ich etwas mutiger und habe das zeug grosszügiger auf den reis gestrichen. die haben mir aber insgesamt auch besser geschmeckt, weil der fisch nach mehr schmeckt. die gurken sind doch etwas arg fade. zwischendurch habe ich dann eingelegten ingwer gegessen, das macht man ja wohl so, und es war auch gut, weil mir sonst wohl schlecht wäre. 8 rollen hab ich geschafft, aber dann ging gar nichts mehr. ich bin auch eigentlich kein fan von purer sojasauce und mag den geschmack nicht so gerne.

ich habe ja erst zweimal sushi gegessen, und das war vor zig jahren in london aus dem supermarkt. die fand ich lecker. ich würde so jetzt nicht unbedingt nochmal sushi selber machen. aber der versuch war’s wert.

ich hab jetzt bestimmt einen jodschock und trinke erstmal einen tee – grünen, versteht sich. sayonara!