freunde? oder: das dilemma mit den sozialen kontakten

und wieder habe ich das gefühl, dass eine bekanntschaft – freundschaft? bald im sande verlaufen wird… was mache ich nur verkehrt, dass die menschen das interesse an mir verlieren? bin ich wirklich so langweilig oder können die leute meine art nicht ausstehen? zuzusehen, wie der kontakt immer weniger wird macht mich traurig. ich stelle mir ständig die frage, warum mir das immer widerfährt. ich weiss ja nicht, woran es liegt.

es verletzt mich, kränkt mich… sie kommen und gehen, meine „freunde“. ach, ich konnte noch nie gut mit sowas umgehen. vielleicht bilde ich mir auch zuviel ein auf diese bekanntschaften… wer weiss schon, was ich für die ganzen leute war oder bin? bei w. dachte ich ja auch, ich sei mehr als eine, mit der man mal ein paar worte tauscht… irgendwie scheine ich da eine andere auffassung von freundschaft zu haben. genug menschen, die ich vermisse, die sich aber an meinen namen schon gar nicht mehr einnern, gibt es ja… ach.

ich bin wohl allen ziemlich egal. und dieses gefühl ablehnung macht mich traurig und wütend, ich hasse diese phasen, in denen der kontakt immer weniger, unherzlicher, desinteressierter wird. und ich bin nicht gut darin, so zu tun als ob ich das nicht bemerke. es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich entweder zickig werde oder mich einfach auch zurückziehe… beides wird darauf hinauslaufen, dass der kontakt schlussendlich abbricht…

ich bin ein beziehungskrüppel.

13 Gedanken zu “freunde? oder: das dilemma mit den sozialen kontakten

  1. Das geht, glaube ich, jedem so. Wirklich gute (jahrelange, lebenslange) Freundschaften gibt es extrem selten, normale Freundschaften bezeichne ich lieber als Bekanntschaften – und die lösen sich, warum auch immer, irgendwann auf. Ist völlig normal, das hat mit Sicherheit nichts mit dir zu tun…

  2. Ich kenn sowas.. es hat einen so viel verbunden mit der anderen Person und auf einmal scheint es so, als ob nie etwas gewesen wäre.. schade sowas..

  3. Gebe Sam da vollkommen recht…
    Ich habe mich einfach damit abgefunden, dass ich den Leuten egal bin. Habe auch oft den Eindruck dass viele Leute schon mit ihrem eigenen Leben überfordert sind – warum sollte ich mich da auch noch mit reindrängen?! Vielleicht bin ich also auch ein Beziehungskrüppel?! …und wenn schon… ich habe mich daran gewöhnt…
    LG dolferl

  4. @ sam:
    aber warum ist das so, sind die menschen alle bindungsgestört? ich meine, jeder will doch gute freunde haben, oder nicht? geben die sich alle keine mühe oder haben die vor irgendwas angst? hm… ganz schön frustrierend…

    @ lily:
    da sagst du was, so geht es mir oft, und ich verstehe es nicht, wenn man sich doch gut versteht… 😦

    @ dolferl:
    aber sowas ist doch traurig! 😦
    ich möchte mich (noch) nicht damit abfinden, wer will schon gerne einsam und alleine durch die welt laufen, das macht doch keinen spass… also mich macht dieser gedanke traurig 😦

  5. Einsam und allein?? Das ist man doch heutzutage fast nirgendwo mehr… überall ist irgendjemand.
    Das Problem ist eigentlich, dass, obwohl viele um Dich herum sind, irgendwie trotzdem keiner da ist, weil alle in ihrer eigenen Welt leben zu der man keinen Zugang hat – man fühlt sich dann vielleicht allein… aber wie willst Du das denn ändern?? Traurig, ja…
    LG dolferl

  6. genau das meinte ich ja. wobei ich dazusagen muss, dass ich nicht mal diesen vielen menschen, die andere tagtäglich (durch job und so) treffen, begegne. bis auf die fremden, die auf der strasse an mir vorbeigehen. aber die zählen ja nicht. ich freue mich ja schon über ein lächeln in der u-bahn oder im supermakrt, oder von einem angesprochen zu werden, der nach dem weg oder so fragt… *seufz*

  7. ich leide auch immer sehr, wenn freundschaften zerbrechen.
    ich bin eher der treue typ und nehme freunde sehr ernst.
    ich verstehe einfach nich, dass es menschen gibt, die andere einfach wegwerfen…
    das tut so weh!

  8. Na, ab und zu bringst Du mich ja hier in Deinem Blog auch zum lächeln… deshalb schenke ich Dir jetzt einfach mal eines von mir (auch wenn Du es leider nicht sehen kannst)…
    *lächel*
    LG dolferl

  9. Ich sehe das, wie Sam: lebens- oder jahrelange Freundschaften gibt es kaum.
    Mir persönlich ist aufgefallen, dass, sobald jemand Familie bekommt, sich sehr von Freunden zurückzieht und mit sich & seinen Kindern/Mann/Job erstmal vollauf beschäftigt ist. Beziehe das bloß nicht zu stark auf Dich!

  10. @ suzanne:
    dann geht's dir wie mir, ich knabbere da immer sehr lange dran, da können 10 jahre vergehen, und ich trauere manchen guten freundschaften noch hinterher…

    verstehe ich auch nie, gerade bei sehr innigen freundschaften…

    @ dolferl:
    dankeschön! *zurück lächel*

    @ juliane:
    tja, wenn es nur leute wären, die auf einmal familie haben… aber bei leuten, die keine haben und sogar single sind, verstehe ich es nicht so recht…

    aber dass viele scheinbar angst vor zuviel nähe haben, ist mir schon aufgefallen…

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