ostsee tag 4 – kleines paradies gefunden

gestern abend hatte ich mich ja schon schlau gemacht am busbahnhof in wismar. eigentlich wollte ich gucken, wann der bus nach boltenhagen geht, denn ich wollte schon noch etwas ostsee haben und nicht nur in den städten herumlaufen. ob es da schön ist, weiss ich zwar nicht, aber es ist ein strandbad in der nähe von wismar. aber dann sah ich dass ein bus nach timmendorf fährt. und die insel poel schien mir sowieso interessanter, ich war nur nicht sicher, ob man da so einfach hinkommt, und wie lange das dauert.

schon viertel vor 9 stehe ich also am nächsten morgen am busbahnhof, um 9 uhr geht der erste bus. eine frau, die ebenfalls auf diesen bus wartet, gibt mir freundlich auskunft darüber, wie lange die fahrt dorthin dauert, wann der letzte bus von timmendorf zurückkommt und was ein ticket kostet. es ist alles perfekt- bis auf das wetter. es ist kühl und der himmel wolkenbehangen. sieht aus als ob es jede minute anfängt zu regnen. die frau meint, es solle aber trocken bleiben. ich frage mich, wieso ich nicht meine wärmere jacke mitgenommen habe, mich friert es. habe nur mein dünnes cardigan mit, und mein halstuch liegt natürlich auch im trolley, typisch.

die fahrt nach timmendorf strand (übrigens nicht zu verwechseln mit dem weitaus bekannteren timmendorfer strand bei lübeckg) dauert 50 minuten. schon die fahrt dorthin lässt erahnen, was mich hier erwartet. salzwiesen, ein paar kleine dörfer und viele, viele felder. mehr gibt es auf dieser (halb-) insel nicht. und das ist gut so.

als ich ankomme, sehe ich zuerst einen typischen laden, der strandutensilien und souvenirs verkauft. dann erblicke ich einen leuchtturm, und bekomme fast feuchte augen. der stand da so unerwartet, ich habe nicht gewusst, dass dort einer steht… wie schön!

es gibt noch einen kurzen weg, dort befinden sich ein paar fressbuden und souvenirshops, auf der anderen seite des hafens eine gaststätte, und das war’s dann auch schon. wer hierher kommt, sucht ruhe. ich weiss jetzt schon, dass ich das richtige ziel gewählt habe.

am strand sind kaum menschen, kein wunder, bei dem wetter. die wolken hängen tief, es weht ein böiger wind… die meisten, die hier am strand sind, sind wind- oder kitesurfer. hier geht nämlich ein ganz schöner wellengang, den man schon mit der nordsee vergleichen kann. es ist wunderschön hier! ich bin glücklich, hierher gefahren zu sein. hier habe ich meine ruhe, meinen sand, meine wellen, natur… ich habe ein idyllisches inselchen gefunden. das viele seegras am strand stört mich nicht, das ist ja weich.

ich sitze eine ganze weile im sand, die dünen als rückenstütze, und bin einfach nur rundum zufrieden. halt! nicht ganz. ich wünsche mir, dass die sonne mal rauskommt, der wind lässt mich ab und zu frösteln. wie lange ich es wohl hier aushalte? um 17 uhr geht der letzt bus zurück nach wismar.

die zeit vergeht wie im flug, ich laufe auch mal ein stück einen feldweg entlang, vorbei an malerischen feldern, oder links neben dem hafen an der steilküste durch einen kleinen wald. es ist so schön hier!

um 17 uhr geht es zurück nach wismar. ich laufe dort auch nochmal ein wenig durch die stadt, denn morgen geht es ja schon nach hamburg. kaufe noch proviant ein und mache es mir im zimmer gemütlich. aber das sandmännchen lässt nicht lange auf sich warten…

p.s. das wetter hat gehalten, am nachmittag kam sogar die sonne raus.

ui, reethäuser

seekiste

hafen von timmendorf

ui, da steht wieder einer

er hat ’ne schöne rote mütze auf

hier wird es mir gefallen

noch keiner da

pooh ist ganz aus dem häuschen

hier geht aber die post ab!

tretboote

der sieht gemütlich und einladend aus

ausser seegras gibt’s hier keine schätze

uiuiui

wilde wellen

das macht spass

das bestimmt auch!

schön einsam

ein paradies

malerische felder

hier hätte man gern mehr zeit zum wandern

um die ganze insel zu erkunden

die wolken stossen ja fast an den boden…

nein, heute bleibt es trocken

man kann sich kaum sattsehen

farbtupfer zwischen der honiggelben strohdecke

blick auf timmendorf

am hafen vorbei…

…kommt man zur steilküste

geht es hier weiter?

ja, über einen waldweg

ein baldachin aus bäumen

und zwischendurch aussicht auf’s meer

is das platt?

das schäumt ja richtig

ich muss jetzt leider abschied nehmen…

kamele gibt es hier auch (mit den bus am zirkus vorbeigefahren)

und pferde

zurück in wismar

kautabak

hat fast was mittealterliches

wismar war mal eine festung

die grubebrücke

oh wild thing!… ach nein, du bist ’ne alte, griesgrämige katze

der vorgänger vom sb-supermarkt?

turm der st. marienkirche (der rest wurde zerstört)

st. georgen

innenansicht

die menschen müssen früher grössenwahnsinnig gewesen sein

des priesters was?

lustiger strassenname

im winter brauchte man wärme, auch damals

früher hatten die menschen irgendwie mehr geschmack

to be continued…

die freundin von w.

wie ich unehrlichkeit hasse. mir wird eine person direkt unsympatisch, wenn ich sowas merke. deshalb werde ich immer wieder zur misanthropin, so sehr ich auch versuche, die menschen zu mögen.

und vor allem wegen so einem pipifax. vor zwei tagen war da schon mal was. sie hatte ihre kommentare zu meinem myspace-status wieder gelöscht. ich krieg ja aber immer eine benachrichtigungsmail, wenn jemand einen kommentar postet. daraufhin schrieb ich, sie sei aber heute in löschlaune. und sie erwiderte, sie habe nichts gelöscht, das liege wohl an myspace. jaja wer’s glaubt… aber ok, technische fehler passieren ja auch mal… wobei, gleich zweimal hintereinander? hehe… warum sagt sie es nicht einfach, ist doch nix dabei? ich lösche auch manchmal meine kommentare, weil ich es mir anders überlege. aber ich schiebe es dann nicht auf die technik.

und heute logge ich mich ein und sie ist nicht online. oder doch… sie wird ja im messenger angezeigt. hat wohl vergessen, sich dort unsichtbar zu machen. wenn es schon so losgeht…

sowas macht keinen guten eindruck. vor wem versteckt sie sich? vor mir, oder vor w.?

und was mir noch aufgefallen ist: sie macht mich immer nach. als ich meinen account gelöscht hatte, hat sie kurze zeit später auch ihren gelöscht. und neulich schrieb sie etwas über „der dümmste anmachspruch, den sie je gehört hat“… ja moment mal, das hatte ich doch neulich erst geschrieben… was soll denn das?

sie hat ja sogar mal zugegeben, dass sie mir nacheifert, sollte zwar ein scherz sein, aber irgendwie ist da was wahres dran…

sowas kann ich ja gar nicht haben. sie scheint mir etwas infantil zu sein, vielleicht auch nicht besonders helle… ist ja nix schlimmes, aber irgendwie regt mich sowas auf. man muss doch seinen eigene persönlichkeit haben. sowas zeugt von schwachem charakter, wenn jemand den anderen nachmachen muss. vor allem kann ich nicht verstehen, wie man MIR nacheifern kann. an mir ist nun wirklich nichts besonders, ich bin doch kein vorbild oder sowas… verstehe ich nicht.

ich würd gern wissen, was in ihrem köpfchen vor sich geht. vor allem, wenn sie liest, was ich w. schreibe. sie muss doch kochen vor eifersucht? dabei ist ja der witz, sie hat viel mehr von ihm als ich.

naja, was soll’s. menschen sind komisch manchmal. ist ja nichts neues. wundern kann man sich immer wieder.

ostsee tag 3 – warnemünde & wismar

heute ist abreisetag aus dem hostel. ich frage mich noch, ob es so gut war, jeweils 2 nächte in einer anderen stadt gebucht zu haben, denn was mache ich mit meinem gepäck, solange ich noch nicht in die andere unterkunft kann… ab wann mein pensionszimmer in wismar frei ist, hatte ich leider gar nicht gefragt…

weil es gestern so kacke war und ich kaum etwas vom strand hatte, beschliesse ich, heute erstmal noch einen halben tag in warnemünde zu bleiben. mein gepäck kann ich ins schliessfach packen. das kostet mich nicht viel, und ich kann den tag noch gut nutzen.

ich gehe zuerst die netten kleinen fischerhäuschen angucken, in der alexandrinenstr., dann komme ich zum leuchtturm. und da steige ich erstmal rauf und gucke mir warnemünde von oben an. dann gehe ich zum strand. endlich strand ohne mühe erreichbar! der strand hat kaum steine, dafür eine algeninvasion. und auf den angeschwemmten algenbergen sitzen marienkäfer – ich hab noch nie so viele marienkäfer gesehen, tausende! ach was, millionen! krass. da trampelt man quasi drauf herum beim gehen. kann man nicht ändern.

der strand ist nicht sehr voll, was angenehm ist. das wetter ist prima, die sonne scheint… ich sitze eine ganze weile im sand und brüte eine weile in der sonne, bis es mir zu warm wird. dann laufe ich die strandpromenade runter und am alten strom entlang, wo zig menschen an der einkaufsmeile entlangbummeln. an einer der fischkutterbuden, die direkt vom wasser aus verkaufen, hole ich mir mein mittagessen, pommes und ein räuchermakrelenbrötchen (eigentlich wollte ich einfach nur eine räuchermakrele, ohne alles, aber die frau hat mir so schnell das brötchen hingelegt, dass ich nicht mehr reklamieren wollte), und dann geht es zum bahnhof. ticket nach wismar kaufen, nach rostock fahren und ab in den zug. ich bin ziemlich müde, konnte letzte nacht nicht gut schlafen. eine bikerfrau kam gestern mit ihrer tochter an und schnarchte wie ein kerl. sie war aber total nett. tja von wegen mädchenzimmer, auch da kann es passieren, dass jemand schnarcht.

in wismar angekommen suche ich meine pension. die liegt mitten in der altstadt, wie ich feststelle. toll! es ist wirklich hübsch hier, urige strassen, krumme kopfsteinpflaster überall, man fühlt sich fast wie im mittelalter. mein zimmer ist sehr winzig, man kann sich dort kaum rühren, aber es reicht, und es ist billig. 21 € die nacht, klo und dusche sind draussen. und ich habe einen fernseher. was will man mehr.

kurz ausgeruht und ausgepackt, starte ich gleich nochmal los, mich etwas umgucken. der nette herr von der pension hat mir gleich einen stadtplan in die hand gedrückt, super. ich laufe durch die altstadt, bin immer mehr beeindruckt, wie schön alt hier alles ist. und man merkt hier auch noch, dass man im osten ist. in vielen städten ist das flair ja schon längst nicht mehr da, weil alles neu gemacht worden ist. ich mag das. und die leute hier sind sehr freundlich und hilfsbereit.

und noch etwas fällt mir auf: hier riecht es ganz seltsam nach… ja, nach holz, ein süsslicher duft hängt in der ganzen (alt)stadt. woher das wohl kommt? ich erfahre es am hafen, da liegen berge von holz… aha, daher weht der wind! der geruch gefällt mir, der passt zum aussehen der altstadt.

als es abend wird, gehe ich auf mein zimmer und gucke mir tatort-folgen mit helmut fischer an. dann schlummern pooh und ich auch schon ein…

am alten strom (warnemünde)

russenchor zum frühstück

in der alexandrinenstrasse…

ist es schön



dort stehen lauter kleine…

fischerhäuschen

richtig hübsch sind die

mal hochsteigen…



und die aussicht auf die beiden kleinen leuchtfeuer geniessen

und auf den strand

aha, da hinten ist also dänemark

grün und rot

ja, da wollte ich gestern hin! war also doch richtig, die richtung…

blick auf warnemünde

turmfenster

und jetzt zum strand!

uiuiui, was ist denn da wieder los…

blau in blau

woher kommen denn die wellen so plötzlich?

hach, ist das schön

nochmal der leuchtturm

ganz schön viel los, da oben

beim backfisch-udo stehen die leute schlange

du willst wohl zum boadway?

ankommen in wismar

ach wie niedlich (pooh, das ist ’ne badewanne für dich!)

bummeln durch die altstadt

unesco-welterbe-städte werden wohl gerne besucht

hier gibt es aber auch viel zu sehen

z.b. den marktplatz

alter schwede… (rechts, aus dem 14. jahrhundert)

wasserkunst (wasserreservoir)

ganz schön heruntergekommen

„alt“

alter wasserturm

schicke uhr

der bahnhof

am hafen I

am hafen II

am hafen III

das wassertor

gold aus dem meer

es war einmal…

stellwerkhäuschen

eine stadt mit geschichte

was erzählt wohl dieses haus?

schabbelhaus

frische grube (aus dem 13. jahrhundert)

schwein jehabt

meine pension gute nacht!

to be continued…

ostsee tag 2 – alles käse!

heute ist der wurm drin, aber total! stehe in aller frühe auf, um nach fischland/darss/zingst zu fahren. hatte mir zu hause noch auf der karte und im internet angeguckt, wie ich da am besten hinkomme, denn da fährt keine bahn, da muss man den bus nehmen. und ich wollte nicht über barth fahren, sondern den – wie ich hoffte – kürzeren weg über „hohe düne“. da fährt man von rostock mit der s-bahn nach warnemünde, und von dort aus geht eine fähre ein ganz kurzes stück übers wasser. das dauert vielleicht 3 minuten. soweit bin ich dann auch gekommen. dann stand ich am busbahnhof und hab die fahrpläne studiert. da fuhren nur 2 linien, eine ging direkt nach graal-müritz, von dort aus müsste mein bus nach darss gehen… problem war nur, der bus fährt vielleicht einmal die stunde, teilweise auch alle zwei stunden. und mit umsteigen und wieder warten würde viel zu viel zeit vergehen…
die zweite buslinie ging eher, da muss man dann halt nochmal umsteigen, um nach graal-müritz oder ribnitz zu kommen… ich fragte den busfahrer, und er riet mir, den anderen bus zu nehmen.

also wartete ich eine halbe stunde, bis dieser bus kam. ich war jetzt schon genervt, weil ich schon so viel zeit verschwendet hatte. und als der bus kam, und ich einsteigen wollte, schüttelte der busfahrer schon mit dem kopf. ich fragte: fahren sie nicht nach graal-müritz? und er antwortete: doch, aber erst in einer halben stunde. AAAAHHHHH!!!!!! ich geb’s auf. da komme ich ja nie an…

alles umsonst. es war ja schon nach 10 uhr. und nun? okay, dann fahre ich halt nach rerik, da wollte ich ja sowieso hin. also wieder mit der flossartigen fähre nach warnemünde und wieder nach rostock, denn dort am busbahnhof gehen die busse nach rerik.

um 12:40 uhr sitze ich erst im bus nach rerik – oder nein, nach kühlungsborn. der fahrer meinte, ich müsse in bad doberan umsteigen… es dauert 50 minuten, bis ich in doberan bin. ich bin schon ganz verzweifelt. komisch finde ich, dass ich dort umsteigen soll, denn die linie 121 geht normal doch bis nach rerik… vielleicht geht die andere linie ja früher…

…ja pustekuchen! sie fährt in 50 minuten!!! WAAAAHHHHH, ich krieg ’ne krise… ich überbrücke die zeit, indem ich mir was zu trinken suche im ort. ist ja ganz nett hier, schöne häuser und so, aber ich will endlich ans meer! die busverbindungen sind ja total kacke hier.

14:15 uhr: heute geht aber auch alles schief! ich sitze schon wieder im bus, nach kühlungsborn. rerik ist total scheisse. da liegen so viele steinchen am strand, dass man da gar nicht barfuss laufen kann. nicht mal in aquaschuhen geht es. fuck! und der strand ist so voll, ich hab es keine 5 minuten dort ausgehalten und bin geflüchtet… mann, ich hatte mich so gefreut, endlich am meer zu sein…

ich fahre jetzt nach kühlungsborn. das ist auch ein seebad, und das ist für heute mein letzter versuch, an einen strand zu kommen. wenn es mir dann auch nicht gefällt, fahre ich nach warnemünde, dort ist es wenigstens schön.

nach gefühlten stunden bin ich endlich in kühlungsborn am strand. hier gibt es zwar buhnen, und auch einige steine, aber immerhin besser als in rerik. leider ist es inzwischen recht bewölkt, es sieht nach regen aus. habe bereits meine jacke übergezogen. ins wasser will ich auch nicht mehr, mir ist die lust vergangen. ich wünsche mich an die nordsee zurück. hier gibt es keine krebse, nicht mal muscheln, nur ganz vereinzelt findet man mal eine…

lange bleibe ich dort auch nicht sitzen, und ich breche auf, zur – na – wohin wohl – bushaltestelle. und wieder habe ich pech, der nächste (und letzte) bus fährt erst in 1,5 stunden. EINEINHALB stunden!!! hätte ich doch nur vorher gründlicher drauf geguckt, ich hatte mir nur die letzte verbindung gemerkt… aber heute ist es eh schon egal, der tag war vergeudet. das busnetz hier ist nicht gut ausgebaut, komisch finde ich das, schliesslich kommen hier doch so viele besucher her… ohne auto ist das hier eher schwierig. zum glück bin ich nicht nach darss gefahren, denn dort hätte ich dann ja gar nichts geschafft.

passend dazu fängt es auch noch an zu tröpfeln…

um 20:15 uhr komme ich in rostock an, meine bus-odyssee hat endlich ein ende. ich hätte lust, ins kino zu gehen, weiss aber nicht, wo es ein kino gibt, deshalb fahre ich lieber ins hostel und gucke dort in der „lounge“ einen film im tv an. dann fallen mir auch schon die augen zu, und ich lege mich lieber schlafen. morgen wird hoffentlich der tag besser.

bädermuseum in bad doberan

einziger lichtblick heute



das wäre doch ’ne nette kulisse für einen tim burton film

zu verkaufen? was kosten?

rerik, seebrücke

ich glaub, mir gefällt’s hier nicht…

und so voll hier!

vielleicht lieber kühlungsborn?

auch hier steine… aber weniger als in rerik

dafür diese hässlichen buhnen… naja, was soll’s



muss man jetzt das beste draus machen

und einfach den blick schweifen lassen

und nicht den kopf, sondern die füsse in den sand stecken

immerhin, ich bin noch am meer gelandet

haha, der spielt ja heute

der „molli“


to be continued…

ostsee tag 1 – ankunft in rostock

mittwoch mittag. mein zug fährt durch bis rostock, was ich sehr begrüsse, denn umsteigen ist bei der bahn ja immer riskant.

um 20:33 uhr erreiche ich rostock. die strassenbahn zum hostel kommt zum glück gleich. im hostel ist alles finster, und auf mein klingeln macht niemand auf. dann bin ich wohl diesmal im grossen haus. steht sogar dran, in der tür, dass man sich dort melden soll. zum glück muss man einfach nur die strasse weiter hochlaufen.

ich bekomme ein mädchenzimmer. toll, da sind dann keine schnarchenden jungs drin! so kriege ich vielleicht mehr schlaf ab. im zimmer sind 2 mädels, die mir gleich schnatternd erzählen, dass es bei ihnen heute später wird. gegenüber von mir schläft ein weiteres mädel.

bevor es dunkel wird, gehe ich noch schnell zum hafen. der ist gleich um die ecke. die sonne geht gerade unter, und die jungen menschen sitzen alle am hafen und gucken auf’s wasser. ist das schön. ich werde richtig einsam bei dem anblick, wie sie da mit ihren freunden sitzen, trinken, grillen oder picknicken, in den cafés entlang des hafens essen und sogar tanzen… tja, manchmal ist es eben doch nicht so schön, alleine zu reisen. abends werde ich immer melancholisch. aber es ist schön hier, und ich suche etwas essbares. am hafen gibt es nur restaurants und cafés, keine imbissbuden. also mache ich einen schlenker zum doberaner platz, dort kaufe ich mir eine falafel-tasche im dönerladen. nach göttingen das beste falafel, was ich je gegessen habe. satt gehe ich zum hostel zurück und gehe auch bald ins bett. hab morgen viel vor, fischland/darss/zingst steht auf dem programm.

mein bett

sonnenuntergang am rostocker hafen

stimmungsvoller anblick

wenn es dämmert am hafen…

steht alles still

rostock schläft bald…

to be continued…