warum?

ich muss mal wieder meiner seele luft machen. ich habe schon wieder das gefühl, w. ignoriert mich. lange hat es nicht gedauert, bis ich wieder genervt bin von myspace. weil er es einfach nicht für wichtig hält, mir dort zu antworten oder mir etwas zu schreiben. ich kapier’s nicht.

und er hat sich nicht mal für meine karte bedankt. alle karten, die ich schrieb, sind angekommen, und zwar schon am dienstag. da wäre es schon ein sehr seltsamer zufall, dass ausgerechnet seine noch nicht da ist. und ich gehe davon aus, dass er auch jeden tag in seinen briefkasten schaut.
wenn es nur die karte wäre… dann würde ich ja noch denken, das es eben so ist, dass er sie noch nicht hat… aber ich werde ja auch sonst ignoriert, also finde ich das komisch. und ich bin sauer und traurig und enttäuscht… ich verstehe diesen menschen nicht. und dann aus heiterem himmel, kommt wieder ein anruf oder sowas. dieser mann macht mich wahnsinnig. ich fühle mich… wie ein spielzeug, das mal aufmerksamkeit bekommt und dann mal wieder längere zeit in der ecke liegen bleibt und niemand beachtet es…

das schlimme ist, ich weiss nicht, ob er das mit absicht macht oder unbewusst… wobei beides scheisse ist. ich will mich nicht ärgern über jemanden, der sorglos und unbedacht sein leben lebt und andere mit seiner art verletzt… ich weiss nicht, wie ich damit umgehen soll. würde ich ihn nicht so gern haben, wäre es mir wohl egal, aber ich kann es eben nicht. ich versuche schon alles, um ihn mir madig zu reden und ihn zu verdrängen. aber jedesmal taucht er wieder in meinem gehirn auf und schwirrt dort herum.

ich verstehe es nicht, diese unzuverlässigkeit oder nachlässigkeit, was seine kontakte betrifft. er ist doch sonst so zuverlässig? kann er sich nicht entscheiden, mit wem er kontakt haben will?

sylt tag 3 – kampen und rantum

heute ist schietwetter. als ich aufwache, sehe und höre ich den regen auf mein dachfenster prasseln. ich schreibe postkarten, kuschle mich dann nochmal in die federn und schlafe noch mal weiter.

um 11 uhr regnet es nicht mehr, ich fahre los. nach kampen. leuchtturm angucken. der himmel ist so grau, so dass man denkt, es geht jederzeit wieder los. aber es bleibt trocken. der wind ist nicht mehr so stark wie gestern. wie sehr wünsche ich mir, dass die sonne mal duch die dicke wolkendecke blinzelt… aber sie lässt sich nicht blicken. im bus sitzen viele leute mit gepäck, die heute abreisen. samstag ist wohl abreisetag. ich darf noch bleiben.

auf dem weg zum leuchtturm, ein feldweg, ist keine menschenseele anzutreffen. ich bin allein auf dieser welt… schön! nur ein paar kühe, die auf der wiese liegen.

anschliessend laufe ich richtung meer, komme an einen wattwanderweg und laufe dort entlang. hier ist schon mehr los. ältere menschen oder auch ansässige mit hund trifft man hier. es ist sehr hübsch hier, ringsum hohe gräser und blumenstauden.

nachdem ich mich kurz auf einer bank ausgeruht habe, gehe ich über einen steg ins watt hinein. nicht weit, denn es ist ganz schön matschig. meine aquaschuhe bleiben fast im schlick stecken an manchen stellen, das ist ulkig. man sinkt doch ganz schön ein und kommt schlecht vorwärts. zum barfuss im watt laufen ist es zu kühl, ausserdem möchte ich keine wattwürmer zwischen den zehen haben.

als mir zu kalt wird, und ich ausserdem schon wieder pipi machen muss, gehe ich wieder richtung hauptstrasse, ganz schmale wege entlang. auch hier kein mensch zu sehen, die häuser wirken wie verlassen. ich bin nicht sicher ob ich richtig gehe, auch hier gibt es kaum wegweiser. sylt hat ihre natürlichkeit behalten, trotz der vielen touristen, die jährlich hierher kommen.

mit der linie 1 fahre ich wieder nach zum bahnhof, mache mein pinkelpäuschen und erwische gerade noch den bus richtung hörnum. ich möchte da irgendwo auf halbem weg aussteigen und durch die dünenhügel zum strand laufen. ich steige in rantum bei „puan klent“ aus. weit und breit kein mensch und kein haus… wunderschön! dann stolpere ich wieder so einen kleinen dünenweg hinauf, das ist so anstrengend, aber wenn man oben ist, erblickt man das meer, und hinunter geht’s ja ohne mühe. auch dort ist es leer, einzelne hundebesitzer laufen mal vorbei, aber sonst bin ich alleine mit pooh. das meer ist hier richtig wild, grosse wellen schwemmen heran. so mag ich das! würde doch nur die sonne einmal kurz… aber die wolkendecke bleibt zu. schade…

bei der nächsten gelegenheit stapfe ich wieder einen dünenweg hinauf, denn ich bin erschöpft vom im sand umherstaksen. auf der hauptstrasse richtung hörnum fahren 2 busse (im 20-minuten-takt) an mir vorbei, und ich muss erstmal bis zur nächsten haltestelle kommen, damit ich nicht den ganzen weg laufen muss. als ich endlich das hörnumer ortsschild erblicke, freue ich mich. nach 10 minuten etwa erreiche ich hörnum süd, und kann die letzten 3 stationen bequem mit dem bus fahren. am hafen genehmige ich mir einen crepe mit apfelmus, zucker und zimt (2,60 €) und gehe auf mein zimmer, gepäck abladen. hatte schon wieder so viele muscheln gesammelt.

kurz ausgeruht gehe ich wieder los, denn auf einmal kommt die sonne raus! jetzt am abend! ab morgen soll es auch besser werden, sagt der wetterbericht… na immerhin, aussicht auf einen letzten schönen sonnigen tag.

ich laufe mal um die häuser hier, um den leuchtturm aus allernächster nähe zu sehen, aber das grundstück scheint nicht offen zugängliche zu sein (man kann den auch nur mit vorheriger anmeldung besichtigen). dann kaufe ich mir pommes an einer imbissbude (2,20 €), die ich mit blick auf’s meer geniessen kann. eine möwe kommt angeflogen und wartet geduldig, bis sie was abbekommt.

ich laufe wieder ein wenig am strand entlang und setze mich, wie ein paar andere, in einen strandkorb. zum ersten mal im strandkorb sitzen… mieten würde ich mir ja keinen, aber die hier sind nicht abgesperrt, und niemand sagt was. mit blick links auf’s meer und rechts auf den leuchtturm, schon ein wenig müde, geniesse ich meinen sylt-aufenthalt. und denke an w., mit dem ich so gerne hier sitzen würde, während die sonne untergeht… genau das schreibe ich ihm auch mit foto in einer mms, aber irgendwie klappt das senden nicht, nach einer stunde steht da immer noch „wird gesendet“… vielleicht sollte er diese nachricht nicht bekommen… war sowieso sentimentaler kitsch. eigentlich wäre ich gerne geblieben, bis es richtig dunkel wird, um das leuchtfeuer über das meer strahlen zu sehen, aber ich bin schon ganz erfroren im strandkorb. die luft hat 13°c, das wasser 16°c… wäre es doch nur wärmer. ich gehe auf mein warmes zimmer und freue mich auf morgen. mein letzter tag hier. bin schon ganz traurig…

auf dem weg zum leuchtturm kampen

auch ein hübscher

die platzt ja gleich… oder sieht das nur so aus?

wattwanderweg

da geht’s ins watt



schon komisch, dass das wasser weggeht

patsch, patsch!

ganz da hinten hin traue ich mich aber nicht alleine

fußspuren hinterlassen

wat wärn wir ohne wattwürmer

rillenmuster

geht das hier wirklich zur haupstrasse?

hier wohnen…

da hinten steht ja noch ein kleiner

auf zum strand (puan klent)

alles so schön wild hier

und sandig

fast wie in den bergen

uff!

aahhh!

tolle aussicht von hier oben

dünenzaun

hund am strand (der hat wohl auch seinen spass)

wilde nordsee

hier ist ja ganz schöner wllengang

da wird man ja schon beim zusehen seekrank



ich brauch ’ne pause..

3-wetter-taft vergessen

mal ein foto mit pooh machen (und so viele sommerspreossen hat sie bekommen)

gefällt’s dir auch so gut wie mir?



was die leute so am strand liegen lassen (leider auch viel anderen müll hier)

oh, ein herz

ich könnte jetzt ’nen grog vertragen

so schön es auch ist, ich muss langsam aufbrechen

ist das nicht der wahnsinn?

gleich muss die strasse kommen

ein guter platz, um die füsse sauberzumachen und die schuhe wieder anzuziehen

da vorne müsste bald die bushaltestelle kommen…

ha pooh, das gefällt dir, was?

ja!

pommes essen mit blick auf das meer


willst wohl auch was abhaben, hm?

strandgut

was das meer alles hergibt

gute aussicht

das wasser gräbt…

kleine buchten in den sand

blick nach rechts vom strandkorb

und der blick nach links

schon ganz schön müde…

und in gedanken mal wieder bei w.

die freut sich wohl auch über die abendsonne

danke für dieses motiv, du hübsche

ganz schön frisch

to be continued…

frauen und der heisse brei

kurzes intermezzo:

wieso reden frauen eigentlich immer um den heissen brei? j. und ich wissen doch beide, dass wir in w. verliebt sind… würde mich wirklich wundern, wenn ich mich täusche…

dieses rumgedruckse hat mich schon immer an frauen gestört. deshalb habe ich auch lieber männer um mich herum. die reden irgendwie frei heraus, was sie denken. bei frauen muss man ständig nachhaken, was sie eigentlich meinen. und sie wollen nie direkt sagen, was sache ist. man hat ständig das gefühl, sie halten mit irgendwas hinterm berg. ich habe dadurch wenig vertrauen zu frauen, weil ich damals schon schlechte erfahrungen gemacht habe mit freundinnen. und das schlimme ist: wenn jemand so ist, wird man automatisch auch so… ich sage mal „vorsichtig“. man weiss nicht mehr, was man sagen soll und fängt selber an, gewisse dinge undurchsichtig zu erklären. ich mag das nicht. aber ich möchte ja auch nicht unsensibel sein und ihr vor den latz knallen, dass ich w. meine, in den ich verliebt bin. ich bin aber sicher, sie ahnt oder weiss es eh. wozu also um den heissen brei reden?

wenn zwei frauen auf denselben mann stehen… das ist mir echt zu blöd. ich hab das schon mal gehabt, mit meiner damaligen besten freundin. und mir wird jetzt noch übel, wenn ich daran zurückdenke. das war überhaupt nicht gut, irgendwie unehrlich und verlogen. furchtbar.

wegen so einem kuhmist vertraue ich frauen nicht mehr. und hatte irgendwann keine weiblichen bezugspersonen mehr, denen ich was anvertraue. ich schütte seit jahren nur noch männern mein herz aus. ich vermisse zwar manchmal das einfühlungsvermögen, aber dafür betrachten sie alles irgendwie klar und nüchtern. und das gefällt mir oft besser als dieses wischiwaschi der frauen. manchmal wirkt es einfach hinterfotzig, ob es nun absichtlich oder unbewusst geschiet.

ich komme mit frauen nicht gut klar…

sylt tag 2 – hörnum und list

bin ein paar mal aufgewacht in der nacht, war noch büschen kühl im zimmer, trotz heizung (die ging nur lauwarm, aber sie ging!), habe aber sonst gut geschlafen in meiner sylter unterkunft. der wetterbericht sagt wolken und leichte regen und schauerneigung voraus… ohje… ich packe meinen tagesrucksack und ziehe los.

am hafen wandere ich die wattseite entlang, da wo die insel aufhört, laufe ich den bogen zur westseite hinunter. zuerst ein kleines stück waldweg, dann über einen dünenweg zum strand. es ist sehr stürmisch, und ich laufe gegen den wind, typisch! ich bin vermummt wie ein araber in der wüste, mit cap und kapuze, halstuch und sonnenbrille, und versuche dem wind zu trotzen. der sand, der bei jeder sturmböe auf meinen händen und füssen landet, tut richtig weh. aua! aber ich wollte die see ja so haben, so rauh und wild, hier hab ich sie. komme mir vor wie in der sahara, nur ohne hitze, kamele und fata morgana. als ich mir mal über’s gesicht fahre, spüre ich sand an den wangen und am kinn. klebengeblieben auf der sonnenmilch, die ich ganz akribisch mehrmals täglich auftrage. will ja keinen sonnenbrand haben so wie letztes jahr.
weil der wind immer in die kapuze blässt und ich schon angst um meine ohren habe, wickle ich mir auch noch mein breites halstuch noch um den kopf, unter der kapuze. das ist super, meine ohren sind nun windgeschützt.

ich laufe am wasser entlang und finde riesige muscheln, an der ostsee hatte ich sowas nie gefunden… toll! ich hab natürlich eine tüte dafür mitgenommen und sammle die alle ein. und auf einmal entdecke ich einen kleinen toten krebs. wow! mein erster krebs, den ich am meer sehe. schade dass er schon tot ist. ich hebe ihn auf und begutachte ihn erstmal aus der nähe. etwas später sehe ich noch einen etwas grösseren, und der wirkt irgendwie noch lebendig, aber ich bin mir nicht sicher, ob noch leben in ihm steckt, er bewegt sich nicht… kurz darauf sehe ich gleich noch einen kleinen, leider auch tot, aber trotzdem, sehr interessant.

es ist so schön hier, das meer, der sand, die dünen, die luft, das tut alles so gut… die reetgedeckten häuser sind niedlich, die menschen so norddeutsch, wie ich sie liebe…

als ich keine lust mehr habe, gegen den wind zu laufen, nehme ich irgendwann den bus und fahre nach list. ich bin nicht icher, ob die idee gut ist, der wind und die wolken… am ende kommt der regen oder ein gewitter, während ich mitten in der pampa stehe… aber ich fahre dennoch hin. ich möchte die beiden leuchttürme am „ellenbogen“ sehen. das ist der nördlichste fleck von deutschland. der bus nach list ist proppevoll. dort am hafen steige ich aus, gucke einmal kurz in die verkaufshallen, kaufe mir ein königskrabbenbrötchen an der nördlichsten fischbude deutschlands und laufe in richtung „ellenbogen“. bald schon ahne ich, dass es recht weit sein könnte, ich muss ja erst ein ganzes stück an der küste entlang, bevor ich dann diese halbinsel erreiche, auf der die leuchttürme stehen. ich stehe vor einem küstenweg, an der kleinen holzpforte steht noch, betreten auf eigene gefahr, vorsicht stolperfallen usw…. nun ja, aber ich muss da ja lang, also gehe ich mal los…

der weg ist zwar nicht wirklich holprig, aber der wind hier ist so übel, dass ich bald genervt bin und mir nur noch wünsche, dass er aufhören möge. einmal kommt ein mann auf einem rad entgegen, und er muss ganz schön balancieren, damit er nicht umfällt. ist mir ein rätsel, wie man überhaupt fahrrad fahren kann bei dem wind. mich weht es manchmal fast ein stückchen weg. bei gefühlter windstärke 12 laufe und laufe ich und bin mir jetzt schon sicher, ich werde die leuchttürme nicht mehr erreichen… es ist auch schon nachmittag und ich weiss nicht, ob und wo die nächste bushaltestelle kommt… der gedanke, den ganzen weg auch noch zurücklaufen zu müssen, widerstrebt mir. aber zurücklaufen kommt für mich auch nicht in frage. mutig laufe ich weiter. plötzlich läuft mir eine kröte über den weg. krass, was man hier alles findet… und überall die schafe drumherum auf den feldern, die ganz frei herumlaufen und grasen. soviel natur, einfach toll.

auf einmal bekomme ich ein handysignal. ich gucke verwundert nach, welche nachricht da ankam… und da steht eine nachricht von meinem anbieter: willkommen in dänemark! ist das geil! vielleicht liegt’s am wind? jedenfalls witzig. gut, rømø ist auch nicht mehr weit von hier aus, aber dennoch, ich bin belustigt.

den ellenbogen schminke ich mir ab. und bin froh, wenn dieser küsten-orkan-weg endlich mal zu ende ist. irgendwann kommt endlich eine strasse in sicht… zur not halte ich einfach ein auto an, vielleicht nimmt mich jemand mit. und da steht sogar ein auto, na den frage ich mal nach einer bushaltestelle! der denkt bestimmt auch, was issn das für eine, so vermummt und so… ein älterer herr. aber er gibt bereitwillig auskunft und sagt mir, dass gleich da vorne eine sei, bei den häusern. ich bin erleichtert. ich hab keine lust mehr auf den wind. übrigens muss ich schon eine ganze weile auf’s klo, und man kann ja schlecht in die dünen machen. und überhaupt, gegen den wind pinkeln ist hier sicher keine gute idee.

als ich in westerland ankomme, suche ich erstmal ein klo. dann gehe ich zu kik, kaufe mir dort winnie pooh stempel und gehe anschliessend noch zu top kauf nebenan, lebensmittel kaufen. auf dem weg zum ZOB fängt es bereits an zu tröpfeln.. puh, da hab ich aber glück, dass es nicht vorher anfing!

während der busfahrt regnet es ein bischen, aber schon als ich aussteige, ist es wieder vorbei. so ist das eben an der see, es ändert sich ständig. ich gehe dennoch auf mein zimmer, dusche, esse und gucke mir „per anhalter durch die galaxis“ im tv an. auf dem zimmer ist es wenigstens windstill. ausserdem bin ich schon wieder müde und erschöpft. bald fallen mir auch die äuglein zu…

mein gemütliches zimmer

klein, aber fein

der leuchtturm… mal wieder

das sieht aber düster aus da oben…

naturschutz wird hier grossgeschrieben

wäre auch schade, wenn hier jeder durchtrampeln würde

ein lauschiges plätzchen zum rasten

bin ich hier in irland?

jedenfalls wunderschön und irgenwie urig

da würde ich gerne wohnen…

der weg gefällt mir, da gehe ich lang

nein, ich kann mich nicht sattsehen

puh, ist da anstrengend!

gräser

man sieht es nicht, aber es ist verdammt windig hier

ui, ein krebs!

wie heissen diese dinger doch gleich?

muster im wattsand

kleines päuschen, während claudy die schuhe wieder anzieht

bei roter flagge ist badeverbot
(wäre aber auch niemand auf die idee gekommen, bei dem wetter)

dünen…

putzige reetgedeckte häuser

vierlinge

sogar die bushaltehäuschen haben ein reetdach

hellblaue bank am hafen in list

netter imbisstand

hier ist sie.. die nördlichste fischbude deutschlands

originelles strassenschild

dann geh ich da mal lang…

doch nicht ganz alleine auf dieser insel… hier trifft man mehr tiere als menschen

glückliche schafe

finnische seenplatte… ah nein, verkehrt

hoppla, wer kommt denn da angesprungen?

und wech war sie!

ich sehe dich!

bin ich wirklich hier?

mama…

und kind

schnell über die strasse, da kommt ein auto

grüne männchen am bahnhof in westerland

diese freche möwe wird sich gleich den crepe der einen frau stibitzen

endlich wieder spunks! (salzlakritz)

fundstücke

ebbe

endlich, da vorn ist die bushaltestelle

rush hour

rush hour 2

einfach die seele baumeln lassen…

to be continued…

sylt tag 1 – ankunft, westerland und hörnum

am donnerstag in aller frühe ging es also los. mit trolley und rucksack bepackt fahre ich zum bahnhof. endlich weg aus dem verregneten münchen!

schon hinter würzburg wird es freundlicher, nach fulda scheint die sonne… gutes zeichen!
nach knapp 6 stunden im ICE komme ich in hamburg-alton an und steige in die NOB (nord-ostsee-bahn), die mich in weiteren 3 stunden bis nach westerland bringt. leider gibt es kurz vor itzehoe einen zwischenfall, ein PKW ist auf den schienen liegengeblieben, und wir müssen aussteigen und in einem ersatzzug bis nach meldorf fahren, dort in einen bus umsteigen bis heide und dann wieder in den zug nach westerland… ich hab immer so’n glück… kleine odyssee also, aber die busfahrt war immerhin lustig, weil der bus restlos überfüllt war und eine horde junger männer ordentlich stimmung machte. neben mir eine noch dickere frau, die sich gerade noch in den sitz quetschen konnte. ich kam mir vor wie eine ölsardine.

mit einer stunden verspätung komme ich in westerland an, kaufe mir erstmal eine 3-tageskarte für den bus (21,50 €) und fahre nach hörnum zu meinen gastgebern. hörnum liegt am südlichen ende von sylt, und die fahrt dauert eine halbe stunde. allein der ausblick aus dem busfenster ist atemberaubend schön. ab rantum komme ich mir vor wie in einer isländischen hüggelandschaft. mir kommen schon wieder fast die tränen (aber nur fast).

im bus sitzen übrigens 2 punks, einheimische, nehme ich an. es gibt nicht nur rentner oder reiche hier. von jung bis alt ist alles dabei. aussehen tun sie aber fast alle gleich, denn die einheitstracht ist die windjacke. die ist auch irgendwie ein muss auf sylt. es ist verdammt windig hier.

endstation hörnum, hafen. hier muss ich aussteigen und suche die strandstrasse. mein zimmer liegt keine 2 minuten vom oststrand (wattseite) entfernt, und gleich hinter dem haus, in dem ich übernachte, ragt der hörnumer leuchtturm hervor. wahnsinn!!! wie geil ist das denn??? ich bin sofort verliebt. das habe ich mir schon immer gewünscht, einen schlafplatz direkt am leuchtturm zu haben. und das für 20 € pro nacht… genial.

mein zimmer ist schnuckelig, klein aber fein, alles vorhanden, was ich brauche, sogar mehr. handtücher sind da, im schrank eine dicke wolldecke für kalte nächte, im sideboard stehen tassen, gläser, teller, besteck, es gibt eine kaffeemaschine, einen wasserkocher, fernseher, küchentücher, frischhaltefolie, salz & pfeffer, 3 bücher zum lesen (ann granger) und ein rätselbuch… im grunde fast wie in einer ferienwohnung. der kühlschrank steht halt auf dem flur, aber das macht ja nichts. das bad muss man sich auch teilen mit den gästen vom anderen zimmer, aber da ist niemand, also habe ich das bad für mich allein. auch dort steht alles mögliche bereit. einfach super.

ich ziehe gleich wieder los, zuerst mal was zu essen besorgen. im fischladen ein paar meter weiter esse ich meinen ersten snack: ein schillerlockenbrötchen (3 €). lecker. im edeka nebenan will ich ein paar lebensmittel kaufen, aber der laden ist sehr teuer, also fahre ich nach westerland zurück und suche mir dort einen billigeren laden (es gibt auch aldi und lidl, aber in tinnum) in der fussgängerzone. der edeka in westerland ist deutlich günstiger, ganz normal. dann laufe ich die strandstrasse bis zur promenade runter. erstmal noch schnell zum strand! es ist kühl und bewölkt, aber immerhin trocken. ich traue mich sogar barfuss ins wasser… gar nicht mal so kalt, kann man schon aushalten…

da die sonne schon am untergehen ist, gehe ich lieber wieder zum ZOB (busbahnhof) und fahre wieder nach hörnum. dort kann man ja auch gut am strand verweilen. dunkel wird es erst spät, aber es wird kälter, sobald die sonne untergeht. es weht eine steife brise. etwas wärmer und es wäre sehr angenehm gewesen. zum abend hin habe ich eiskalte hände und gehe müde auf mein zimmer, wo ich auch bald einschlafe…

warten auf den zug

die ortsnamen gibt es auch auf friesisch

hier übernachte ich (rechts neben dem hausgiebel ist mein fensterchen)

schillerlockenbrötchen

piraten in der stadt!

fusswegmosaik

aaahhh, meer!

soooo schööön

die typischen strandkörbe

noch mehr strandkörbe

sprudelndes wasser

man will sich nicht sattsehen

endlich wieder sand unter den füssen

laufen und laufen

sieht fast türkis aus… wunderschön

ohje, dunkle wolken…

hoffentlich kommt kein regen

gehören die zusammen?

fliegen müsste man können

jonathan

sylt-romantik

blick in die fussgängerzone

adler-schiff am hörnumer hafen

wer einsamkeit sucht…

segelschiff-parkplatz

einen crepe mit apfelmus und zimt & zucker, büdde!

der leuchtturm in hörnum

lustiger abfalleimer

da schlafe ich gleich…

to be continued…