planschen im ungererbad

heute war ich im schwimmbad. endlich! ich schieb das immer vor mich her, irgendwas kommt immer dazwischen, schlechtes wetter, periode, keine lust, keine zeit…

aber heute gab es keine ausreden. das ungererbad ist gerade mal fünf minuten von meiner haustüre entfernt, und ich hatte mir doch vorgenommen, mal wieder schwimmen zu gehen. also hab ich meine badesachen eingepackt und bin dahin. es war schon was los, aber nicht so wie es am wochenende wohl ist. was mich nervt, sind die teenies, die ständig vom beckenrand genau dorthin springen, wo ich gerade schwimme. und ich schwimme sehr langsam. ich bin so eine miese schwimmerin! ich hab einfach zu wenig kraft in armen und beinen. aber es hat gut getan. morgen hab ich bestimmt einen muskelkater.

ich finde es übrigens ulkig, wenn sich die leute so anstellen beim umziehen. immer schön mit handtuch bedecken… ich habs zuerst ja auch versucht, aber das handtuch war zu klein, und irgendwie dachte ich mir, scheiss drauf… ich fühle da irgendwie keinerlei schamgefühl, mich kennt doch da niemand (bei bekannten und familie mag und mache ich das nicht). hab es dann nur deshalb gemacht, weil es ja kein FKK-bereich ist, und falls sich jemand daran stören sollte. an der isar neulich lag auch ein splitternacktes pärchen rum, ganz in der nähe hatte ich mich niedergelassen. mich stört das nicht, und ich kam mir irgendwie blöd dabei vor, mich hinter dem handtuch zu verstecken.

ich bewundere immer die guten schwimmer. die sind so schnell und gleiten so mühelos durchs wasser. bei mir ist das immer voll der kraftaufwand. da sieht man mal, wie wenig fit ich bin. und kraulen und rückenschwimmen kann ich irgendwie gar nicht, ich hab vergessen, wie man das macht. aber ich mag es auch nicht gerne, meinen kopf unter wasser zu tauchen, und wenn man es richtig machen will, muss man das ja, eine gerade linie machen und den kopf nicht zu hoch halten. da bin ich zimperlich, wasser in der nase, in den augen oder im mund… es schmeckt jetzt noch alles nach chlor, bäh.

aber es hat echt gutgetan. einer der wenigen sportarten, die ich mag. allein dass man nicht dabei schwitzt und klebt… ich sollte das einmal die woche machen, auch wegen der gewichtsreduzierung. vielleicht schaffe ich es ja, etwas regelmässiger dorthin zu gehen.

sylt tag 5 – abreise

ich werde früher wach als geplant, packe meinen trolley und rucksack und verlasse meine unterkunft. die sonne scheint schon kräftig, es wird ein wundervoller tag werden. und ich muss abreisen… während ich auf den bus warte, kann ich noch einen letzten blick auf das meer werfen. bevor es heisst: abschied nehmen…

wie das meer glitzert!

ich möchte lieber hierbleiben

ein letzter blick auf die stranpromenade



abschied nehmen ist nicht schön

na gut, mein bus kommt… tschüss, sylt!

tolle zugbemalung

wir kommen wieder, pooh, versprochen!

sylt tag 4 – hörnum und westerland

heute mache ich mir eine faulenzertag. die sonne scheint, um 10 uhr ist es bereits 16°c warm und ich möchte wenigstens einmal gemütlich am strand liegen und die sonne geniessen. jetzt, da es schön ist, sind auch ein paar familien mit ihren kindern am strand und auch andere leute. ein mann läuft an mir vorbei, dem ich interessiert nachschaue, in badehose und t-shirt, cap und sonnenbrille… den finde ich irgendwie sexy (er hat mich einfach zu sehr an w. erinnert…). die anderen leute haben aber fast alle was an, auch ich, denn so warm ist es ja auch nicht. aber ich kann endlich mal meinen mantel und meine strickjacke ausziehen! ich freue mich über die warmen sonnenstrahlen und geniesse den ausblick auf’s meer.

nach einer weile wird es mir dann aber doch zu langweilig, ich bin halt nicht der typ, der stundenlang am strand in der sonne liegen kann… ich bekomme auch hunger, und hole mir erstmal wieder eine portion pommes. dann geht es wieder nach westerland. zum einen muss ich am bahnhof gucken wann meine züge gehen, zum anderen wollte ich noch souvenirs kaufen gehen. laufe also durch die fussgängerzone und suche in teeläden und souvenirshops oder auch in supermärkten nach kleinen geschenken. ich hatte nicht viel platz in meinem gepäck, deshalb fielen die mitbrinsel etwas klein aus.

weil das wetter zum bummeln aber viel zu schade ist, gehe ich zum strand runter. das erste mal, dass ich meine kurkarte herzeigen muss.
so richtig gut gefällt es mir dort nicht, zu viele leute, die atmosphäre nicht so schön wie in hörnum, ausserdem ist der sand sehr grobkörnig, das laufen ist nicht so angenehm. bald breche ich auf, besorge mir noch wasser für die zugfahrt und sitze auch schon wieder im bus nach hörnum, mein zeug abladen. dann klopfe ich endlich mal bei meiner vermieterin an, muss mich langsam mal wieder blicken lassen und mein zimmer bezahlen. während sie die rechnung fertig macht, unterhalten wir uns ein bischen.

dann gehe ich wieder zum strand und laufe, wie so gerne, direkt am wasser entlang. ich mag es, wenn die wellen über die füsse gleiten, das fühlt sich toll an. auf einmal erblicke ich eine krabbe – eine lebende!!! wow! mein highlight des tages. sie krabbelt in richtung wasser, wird aber immer wieder angespült. ich kriege sie zu fassen und begutachte stolz mein fundstück. leider krabbelt sie nicht mehr weiter auf der hand, sondern bleibt einfach sitzen. also setze ich sie wieder ins wasser, und beobachte ihren seitwärtsgang. dann laufe ich weiter, und ich sehe noch eine krabbe, und noch eine! jetzt, gegen abend, scheinen die hier angeschwemmt zu werden. toll, toll, toll. als großstadtbürger ist es schon ein erlebnis, so tiere am strand zu finden. der eine etwas grösseren krebs bewegt sich zwar nicht wirklich, aber wieder denke ich, er lebt noch, und weil er mir so leid tut, werfe ich ihn so weit ich kann in die fluten. und hoffe, dass er es schafft. später fand ich noch eine tote garnele.

jetzt nach sonnenuntergang wird es wieder frisch, und meine füsse sind kalt. ich bin erschöpft vom laufen im sand, vor allem barfuss, und bin froh, als ich wieder das kleine strandrestaurant mit dem pommes-imbiss erreiche. auf „meiner“ bank befreie ich meine füsse erstmal vom sand und ziehe mir frische socken und meine schuhe an. da kommt ein kleines mädchen auf mich zu und sagt hallo. ihre mutter hatte sie zum spielplatz gebracht, und die kleine findet spontan ihre spielgefährtin in mir. typisch claudy, ich ziehe immer kleine kinder an… aber ich finde die abwechslung ganz nett, und wir spielen eine ganze weile zusammen, bis ich so durchgefroren bin, dass ich, dass ich aufbreche, um müde in mein bett zu fallen. mein letzter tag auf sylt…

heute mache ich strandtag!

wie schön das wasser von der sonne glitzert

mal die hosen hochkrempeln und sonne dranlassen

selbstportrait mit leuchtturm

pooh sonnt sich auch

jetzt lege ich auch ein muschelherz (für wen wohl?)

da weht sie, die fahne: badezeit!



doch die meisten laufen nur herum und gehen nicht ins wasser

langer lulatsch



diese buhnen sehen schon ein wenig mitgenommen aus

spazierengehen und sich dabei die füsse mit wellen umspülen lassen

macht der kopfstand?

köstliche erfrischung (das ist ein strandkorb)

spielstunde mit kleinem mädchen

bei sonnenuntergang

ein grüner zwischen all den blauen

to be continued…

sonniger sonntag

ein sommertag! heisst: rausgehen!

habe meine picknickdecke und ein buch eingepackt und bin in die hirschau an die isar gegangen. zuerst hab ich mich auf das kieselbett direkt am wasser gelegt, aber nach einer weile war mir das zu heiss in der prallen sonne. oberhalb der kanalführung spendeten bäume schatten, da hab ich es dann etwas länger ausgehalten. obwohl der boden da so hart ist. ist halt keider kein sandstrand.

danach bin ich noch eine weile durch den park maschiert, bis ich hunger bekam. der sommer scheint endlich da zu sein…

reitertreffen

im schatten sitzen…

und ein buch lesen

bin ich schon braun?

sommerwiese

FDH – 20.woche

letzte woche war ich ja auf sylt, konnte mich also nicht wiegen. vor meiner abreise wog ich 95 kg. und ich hatte gehofft, wenn ich wiederkomme, wäre noch was runter…

als ich dann nach münchen kam und mich wog, stand da eine 97… aber ich denke, das waren nur muskeln (ich muss dann immer an meine sportlehrerin denken, die uns mal erzählte, nach ihrer prüfung zur sportlehrerin hatte sie 8 kg mehr drauf…). gestern hatte ich 95,5, und heute…

94,5 kg

ja hammer! diese zahl stand zuletzt 2007 auf meiner waage. ich freu mich so! gut, morgen steht da ganz sicher wieder was anderes, aber egal, es geht bergab (und hier ist das etwas positives).

gera-diät, sylt-diät… ist alles super für meine figur. ich müsste nur noch reisen und den ganzen tag auf achse sein.

jetzt aber schnell nach draussen gehen, einen spaziergang machen, damit das auch so weitergeht…

juchu!