hektische menschen

rush hour am odeonsplatz. ich steige ja immer ganz vorne ein, wenn ich von stadtauswärts komme, weil ich dann zur U6 muss. wenn man an besagter station umsteigt, geht man in einen kleinen gang zur rolltreppe, die zu den bahnsteigen der U3/6 führt.

dieser kurze gang wird jedesmal zur gefährlichen slalombahn, wenn man gerade aussteigt. denn da kommt ein ganzer schwall feierabend-deppen um die ecke gerast in der hoffnung, die u-bahn noch zu erwischen. obwohl die ja augen und ohren haben und eigentlich merken müssten, dass die u-bahn schon die türen schliesst, laufen sie, wie um ihr leben. man muss auf sich selbst aufpassen, dass man nicht ausversehen mitgerissen wird. ich habe dann immer so lust, zu rufen „schon weg!“ oder „zu spät!“ aber man ist ja damit beschäftigt, nicht über den haufen gerannt zu werden.

ich werde es nie verstehen. die u-bahn kommt in der rush hour alle 5 minuten. und die menschheit kann diese 5 minuten nicht abwarten. eher brechen die sich ein bein oder brechen anderen ein bein.

großstadtflair…

10 Gedanken zu “hektische menschen

  1. Evtl müssen diese Menschen aber auch einen Anschluss bekommen, zu einem wichtigen Termin oder sind einfach nur so (wie ich auch) von unfassbar trägen Personen die im Weg stehen genervt, so dass sie schnell vorbei wollen..? Wah, wie mich Langsamgeher aufregen. Noch besser, wenn die im Weg herumstehen, wenn ich meine Bahn bekommen will…

  2. @ mary malloy:übel, wa? *lach* tja vielleicht bist du ja auch schon mal an mit vorbeigelaufen, hehe… :)@ anonym: wenn jemand sienen anschluss braucht, kann er ja einfach rechtzeitig losgehen. dann braucht man keine alten, gebrechlichen rentner umstossen. das ist keine art, sich so rücksichtslos zu verhalten. genauso wie die leute, die sich schon in die u-bahn drängeln, bevor andere ausgestiegen sind.von lahmen menschen, die unnütz im weg stehen, und mitten im weg vor sich hinträumen, hat hier niemand geredet. die kann ich genauso wenig ab.@ abraxandria:auf dem land wohnen möchte ich manchmal auch… aber wahrscheinlich würde ich die großstadt dann doch wieder vermissen… ich brauche beides 😉

  3. Hmmm, die Erkenntnis ist vermutlich nicht gerade neu, dass wir Personen, die uns im Weg stehen oder uns über den Haufen rennen, als Störfaktoren empfinden.Einige mögen gute Gründe für ihr rücksichtsloses Verhalten haben, aber einige treiben das auch derart auf die Spitze, dass man sich unversehens frägt, ob die nicht irgendwo ein "Verhaltenstraining" absolvieren sollten.Nur gut, dass Rücksichtslosigkeit nicht ansteckend ist; Toleranz aber leider auch nicht…Aufs Land ziehen ist für mich allerdings keine Alternative – dafür bin ich zu sehr Stadtmensch.LG dolferl

  4. "wenn jemand sienen anschluss braucht, kann er ja einfach rechtzeitig losgehen."Sowas kann auch nur jemand sagen, der noch nie gearbeitet hat. *augenroll*

  5. Beides wäre auch nicht schlecht.Alos etwas ausserhalb, am Rand der Stadt, im Grünen.Nur keine Großstadt mehr!Kleine Städte reichen mir.

  6. Dann hattest du ja einen tollen Chef, den du jeden Tag darum bitten konntest, 5 Minuten früher zu gehen zu dürfen… Mal davon abgesehen hast du in deinen unzähligen Blogs mehr als einmal erwähnt, dass du nie richtig gearbeitet hast. Und ich rede von regelmäßigen Arbeitszeiten und einem Chef, der einem klare Anweisungen gibt. Zeitungen austragen oder zu Hause ein Lied aufnehmen zählen da nicht zu.

  7. @ anonym: du musst ja einer meiner treuesten leser sein, wenn du so gut bescheid weisst… aber auch ich hatte schon mehrere jobs, wenn auch keinen längerfristigen 8-stunden job, und ich wusste nicht, dass man da kommen und gehen darf, wann man will… auch ich musste schon mal stempeln, weisst du. nur weil ich das nie erwähnt habe, heisst es also nicht, dass ich nur zeitungen ausgetragen habe. mag ja sein dass du einer der menschen bist, die wirklich auf diese eine bahn angewiesen sind. aber es kann mir keiner erzählen, dass die es alle so eilig haben. die sind einfach nur rücksichtslos. und um genau diese leute ging es.

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