einigeln oder: seelenmüll abladen im september

so, jetzt kann ich mich wieder gehenlassen und meine deprischübe ausleben. schön!

diese einsamkeit… ich warte immer auf den zeitpunkt, an dem irgendeine leitung in meinem kopf durchbrennt und ich meinen verstand verliere. wenn das herz schon nicht zerbricht oder platzt, dann muss doch im kopf irgendwann mal was kaputtgehen…

vor ein paar stunden hatte ich wieder diese dankbarkeit, dass ich überhaupt lebe. dass ich mir z.b. den traum erfüllt habe, ans meer zu fahren, ist alleine ein grund, noch am leben zu sein. und nun… denke ich wieder, wie lange soll ich mich eigentlich noch quälen, und warten bis ich schwarz werde? auf jemanden, der mich küsst, der mit mir tanzt, der mich liebt… da kommt doch keiner mehr. wann höre ich auf, von w. zu träumen, wann treffe ich den richtigen, und wo?

wann fange ich an, zu leben? warum ist das so anstrengend? warum schwimme ich ständig gegen den strom? warum will ich mich nicht ändern?

ich will nicht mehr allein sein.

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