jedes mal…

… das gleiche gezeter vor einem auftritt. ich ziehe ein teil nach dem anderen aus meinem kleiderschrank und versuche, irgendwas zu finden, was ich auf der bühne anziehen kann. und alles sieht total daneben aus. entweder passt es nicht oder es sieht langweilig aus. nicht, dass ich überhaupt irgendein teil besässe, dass irgendwie nach bühnenoutfit aussehen würde. nein, ich bin ja eh so der unauffällige gammeltyp ohne stil. aber man versucht ja wenigstens nicht komplett scheisse auszusehen.

dann quält man sich in seine korsage in der hoffnung, der bauch würde dann nicht ganz so krass aussehen. er sieht dann halt nicht nach bier- und schweinshaxnwampe aus, sondern nach schwanger im 6. monat. weiss nicht, was besser wirkt. das ding ist aber wie eine zwangsjacke und ist nicht wirklich bequem. ausserdem zeichnet sie sich bei fast allen oberteilen ab. was zieht man nur über eine korsage an, einen dicken wollpullover?

es ist zum kotzen. ich werde wahrscheinlich nicht ml den rock anziehen, den ich anziehen wollte. meine stampfer sehen eh kacke aus. und ich werde irgendein verwaschenes altes t-shirt anziehen, das aussieht wie ein putzlappen. denn in sowas fühle ich mich dann meist wohler.

das habe ich echt jedesmal. ich möchte am liebsten nicht mehr auftreten in solchen momenten. wieso kann ich nicht einfach schlank sein wie andere? ich hasse meinen körper.

5 Gedanken zu “jedes mal…

  1. Jetzt stell dich mal nicht so an… 1. Du ziehst das an, worin du am besten Musik machen kannst, schließlich ist das kein Beautycontest.2. Du ziehst das an, worin du dich wohlfühlst, schließlich ist das kein Beautycontest.3. Was auch immer du anziehst, denk dran: Es geht um die Musik, das Gefühl, vielleich noch ein bisschen um die Performance, aber wer hört denn schon mit den Augen?!

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  2. @ mary & schuschan:türlich ist das kein beautycontest. aber auch als musikerin sollte man (wie in jedem beruf) sich möglichst das richtige anziehen, oder? das ist ja das schlimme: ich fühle mich meist nur in klamotten wohl, die ich zuhause anhabe 😀 ich sitze noch im BH und radlershorts hier, mal sehen, was ich nachher anziehen werde *gg*aber danke für die aufmunterung 🙂

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  3. Mary hat vollkommen recht, auch wenn du sagst, man sollte sich anziehen wie im „Beruf“.Die Musik soll rüberkommen und nicht der Körper… also zieh bequemes an.du wohnst in schwabing? da bist du ja um die ecke von der freidenkerin. dann können wir ja mal ein Dreier-Kaffee-Meeting machen 🙂

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  4. och man „verkauft“ sich doch auch ein stück weit selbst, ichf inde, man sollte schon gucken, dass man sich vorteilhaft anzieht. aber bevor ich mich unwohl fühle, bin ich auch vernünftig und ziehe mir was bequemes an, klar. denn das kommt ja auch auh nicht gut rüber, wenn man dann so verkrampft und unsicher dasteht… ja ich wohne in schwabing… ein dreier-meeting? aber ich bin doch so scheu und drücke mich schon die ganze zeit davor, mary malloy zu treffen 😮 wollte euch ja auch fast schon auf meinen gig einladen, weil ich mich da wenigstsens hinter meiner musik verstecken kann *lach* aber kommt noch, wir sehen uns ganz bestimmt alle mal, bloggertreffen muss schon mal sein 🙂

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