eingeengt

zur zeit fühle ich mich ganz komisch. ich schätze, ich bin inzwischen fast dort, wo ich nie hinwollte. kurz vor dem durchdrehen, kurz vor den panikattacken, kurz vor dem kurzschluss. ich weiss woher das kommt, kann mich aber selber nicht mehr herauskatapultieren. fühlt sich an wie ein sog, in dem ich gefangen bin. mich kotzt alles an. ich bekomme in der wohnung kaum noch luft, am liebsten möchte ich alle wände einreissen und zertrümmern, damit ich wieder freier atmen kann. aber es sind nicht die wände, die stören. das bin ich selber.  ich kann mich nicht mehr ertragen. dazu kommt dieses zwanghafte denken, dass ich nicht mehr unter kontrolle habe. ich bemerke manchmal erst später, dass ich mit mir selbst rede.  mir kommen ständig die tränen, und meine angst vor allem und jedem wird immer heftiger. ich habe es satt, ständig alles zu hinterfragen, mich zu fragen ob ich mich richtig verhalte und warum sich andere so oder so oder so verhalten, was der sinn des lebens ist und warum ich so bin wie ich bin…

vermutlich werde ich irgendwann in der klapse landen, wenn meine nerven nicht mehr standhalten. soweit wollte ich es nie kommen lassen, aber ich tue nichts dafür, um dem zu entgehen. ich werde also als tablettenabhängige enden. ausgerechnet ich, die nicht mal ein aspirin nehmen würde gegen schmerzen.

ich fühle mich so eingeengt, mir macht nichts mehr freude, jeder handgriff ist zuviel… ich weiss nicht, was ich will, was für mich gut ist, und ich lebe nunmal, also muss ich irgendwas tun wollen, aber ich weiss nicht, was.

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